Failsafe und RTH: Failsafe ist eine Fehlerbehandlung. Die macht mittlerweile wohl jede Fernsteuerung, die einigermaßen aktuell ist. Die DJI Fernsteuerung ist für Kopter gebaut und macht natürlich das, was für einen Kopter gut ist: Sie löst im Fehlerfall einen RTH aus. Eine Spektrum, Graubner, Futaba, Taranis, etc. ist für Moddelflug allgemein gemacht. Das sind in erster Linie Flächenflieger, dann Helis und mittlerweile auch Kopter. Standartmäßig würde ich davon ausgehen, das sie erst mal das macht, was bei einem Flächenflieger das Richtige ist: entweder alle Stellungen beibehalten, oder alles Ruder auf Mittelstellung und evt. Motor aus oder zumindest Gas weg. Das sind ein paar Möglichkeiten eines Failsafe. Beim Kopter mit GPS ist von Anfang an vorgesehen, das so ein Teil automatisch fliegen und landen kann. Da ist dann ein RTH eben ein guter Kompromiß als Failsafe-Behandlung. Da kann man auch bei den Fernsteuerungen programmieren, man muß eben auch wissen, dass man es programmieren muß.
Bei den restlichen Funktionen, wie Mixer, etc. wirst du schnell merken, die brauchst du nicht und wirst sie wahrscheinlich auch nie benutzen. Bei einem Heli ist es normal, das er beim vorwärts Flug mehr Gas braucht als beim Schwebeflug. Da macht es Sinn, das einzuprogrammieren. Ein Kopter wie F550 hat das integriert. Wenn man aus dem Schwebeflug in den Vorwärtsflug geht, macht der das durch Änderung der Drehzahlen. Und regelt das dann so aus, das er sich nach vorne neigt und seine Höhe hält. Auch im ATTI-Mode (also ohne GPS) nutzt er nochden barometrischen Höhenmesser und hält die Höhe, so lange es die Motorleistung ermöglicht. Man kann im ATTI Mode weiter neigen, dann verliert er irgend wann Höhe. Dann nützt aber das Nachregeln der Motorleistung nichts, weil die Motoren dann am Anschlag sind.
Wenn du eine fremde Fernsteuerung nimmst, dann solltest du darauf achten, das der Empfänger S-Bus unterstützt. Das spart einiges an Kabelage und Fehlerquellen.