Ich für meinen Teil bin um jedes Bisschen Lärm froh, das von unseren Straßen verschwindet.
Aber nicht um jeden Preis.
Solange es keine gescheite Speichertechnologie gibt, die diesen Namen auch verdient und zusätzlich intelligente Stromnetze das Tanken von E-Autos nur dann ermöglichen wenn Überangebot an Strom vorherrscht, meinetwegen zu einem kostengünstigeren Preis, solange sind die Autos Nonsens. Ausnahme: Selbstproduktion.
Die Energiewende in D, wie auch weltweit, wird man nur schaffen, wenn der Stromverbrauch gesenkt wird und, die jetzt schon bei "passendem Wetter (Wind für die Windkraft, Sonne für die Photovoltaikanlagen) riesigen Stromüberschüsse, intelligent zur Ladung von Stromspeichern (auch E-Autos) genutzt werden kann. Dies ist momentan praktisch nicht der Fall.
Dann wenn der meißte Strom gebraucht wird, im Winter (viel Dunkel, viele Wärmepumpen usw.), fällt die hochsubventionierte Photovoltaik als Stromerzeuger praktisch aus. Windkraft, ebenfalls hochsubventioniert, steht auch nicht verlässlich zur Verfügung. Die einzigsten Formen der Stromerzeugung, die grundlastfähig sind, nämlich Wasserenergie und Biomasse, sind bei weitem nicht in der Lage die Stromversorgung Deutschlands rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr zu gewährleisten.
Ansonsten ist grundlastfähig: Kohle, Gas und Kernernergie (Öl lasse ich mal weg). Kohle ist dreckig, Gas ist teuer (Kraftwerkstechnik wegen Ex-Bereich usw.) außerdem hohe Abhängigkeit von Gasimporten, Atom will in Deutschland (fast) niemand.
Ich finde sie gut, aber das muß ja jeder selbst wissen.
Jeder der mal in China, Korea, oder z.B. Südafrika (dort wird Kohle zu Öl umgewandelt, Riesensauerei) war, weiß, daß wir in Deutschland das Weltklima nicht dadurch retten, daß wir ein paar E-Autos auf die Straßen stellen, oder in Motorsägen Katalysatoren einbauen. Die Lösung liegt,
momentan, bis es mal gute, bezahlbare Mittel- und Langfristspeicher und eben die oben genannten intelligente Stromnetze gibt, in der Kerntechnik.
Wie schon geschrieben, dies ist nur meine persönliche Meinung.