Hallo,
begeistert von der Idee der kürzlich vorgestellten Fenix LD50 und dem Konzept einer möglichst flachen Lampe mit viel Leistung, begann ich mich für diese Bauform zu interessieren, und bin auf die Klarus XT20, in der neuen Modellvariante 2014 mit 2x XM-L2 gestoßen, welche ich hier heute vorstellen möchte.
Es handelt sich um eine Lampe, ähnlich der LD50, mit zwei XM-L2 LEDs, betrieben von zwei 18650-Akkus. Der auffälligste Unterschied ist jedoch, dass in der LD50 die beiden Akkus nebeneinander, und in der XT20 hintereinander angebracht sind.
Die XT20 Modell 2014 ist angegeben mit 1550 Lumen.
Die Verpackung ist übrigens kürzer als die Lampe, da sich die Lampe in der Packung zerlegt befindet - der Kopf ist abgeschraubt, und befindet sich neben dem Akkurohr in der Packung.
Ausgepackt (und zusammengeschraubt) sieht sie so aus. In der Verpackung befindet sich neben der Lampe ein Holster, ein Päckchen Ersatz-Oringe und Endkappengummischalter, sowie der Gebrauchsanweisung.
Der Blick von vorne. Auffällig ist, dass von den beiden Reflektoren einer OP (orange peel), und der andere glatt ist.
Die Rückseite. Wie von der Klarus XT-Serie gewohnt, handelt es sich um einen zweigeteilten Tailclicky. Der große, hervorstehende Schalter ist zum Ein-/Ausschalten, mit dem kleineren werden die Helligkeitsstufen durchgeschaltet.
Die Lampe besitzt keinen Mode-Memory. Beim Einschalten startet sie immer in der höchsten Helligkeitsstufe. Im ausgeschalteten Zustand fungiert der Mode-Schalter als Strobe.
Diese Bedienung wird nicht jedem gefallen, mir persönlich gefällt sie aber sehr gut. Ich bin sowieso eher ein Freund von "taktischen" Bedienkonzepten. Im direkten Vergleich zur LD50 fehlt mir bei der LD50 am meisten die Möglichkeit des Momentlichts (sofortiges Licht beim Antippen des Schalters).
Die Lampe selbst sieht auf Produktfotos ziemlich groß aus; in Wirklichkeit ist sie aber überraschend klein und kompakt:
Besonders in der Seitenansicht ist sie angenehm flach. So kann man sie ziemlich unauffällig im Holster am Gürtel tragen:
Sie trägt quasi überhaupt nicht auf, und selbst unter einer dünnen Jacke verschwindet sie komplett unsichtbar und unauffällig.
Hier ein Größenvergleich zur Fenix LD50:
Wie man hier sieht, sind die Reflektoren der XT20 etwas größer und tiefer als die der LD50. Dies kommt mir sehr gelegen; für mich kann eine Taschenlampe niemals genug Reichweite haben.
Und tatsächlich messe ich auch "nur" 20.000 Lux bei der LD50, und 23.600 Lux bei der XT20. Der Unterschied ist zugegebenermaßen gering, aber vorhanden. Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, bedeutet das 18% mehr Reichweite bei der XT20 vs. 16% mehr Helligkeit bei der LD50 (1550 Lumen vs 1800 Lumen).
Einen Satz Vergleichs-Beamshots habe ich auch schon geschossen.
Hier zuerst die Fenix LD50:
Und hier die XT20:
Wie man sieht, strahlt die LD50 mehr in die Breite; bei der XT20 ist der Strahl etwas gebündelter, und im Zentrum auch etwas heller. Was einem besser gefällt, ist wie immer Geschmackssache. Wer mich von hier ein bisschen kennt, der weiß allerdings, dass ich eher ein Thrower-Fan bin. Das Lichtbild der XT20 spricht mich eher an. Zusätzlich sagt mir das Bedienkonzept der XT20 eher zu, so dass die XT20 bei mir die LD50 als "Nicht immer aber immer öfters dabei"-Lampe verdrängen wird.
Eine Laufzeitmessung habe ich auch schon parat:
Betrieben wurde die XT20 dabei mit zwei EagTac-Akkus mit 3400mAh. Die Lampe wurde während des Tests mit einem Ventilator gekühlt, und pro 20-Minuten-Block wurde sie für 2 Minuten ausgeschaltet.
Nach dem Einschalten regelt die Lampe nach drei Minuten die Leistung um ca. 20% herunter.
Nach dem Einschalten nach 140 Minuten Testdauer fing sie an zu blinken. Den Test habe ich an dieser Stelle beendet. Die beiden Akkus hatten zu diesem Zeitpunkt im Leerlauf beide noch 3,3V.
Viele Grüße,
Markus
begeistert von der Idee der kürzlich vorgestellten Fenix LD50 und dem Konzept einer möglichst flachen Lampe mit viel Leistung, begann ich mich für diese Bauform zu interessieren, und bin auf die Klarus XT20, in der neuen Modellvariante 2014 mit 2x XM-L2 gestoßen, welche ich hier heute vorstellen möchte.
Es handelt sich um eine Lampe, ähnlich der LD50, mit zwei XM-L2 LEDs, betrieben von zwei 18650-Akkus. Der auffälligste Unterschied ist jedoch, dass in der LD50 die beiden Akkus nebeneinander, und in der XT20 hintereinander angebracht sind.
Die XT20 Modell 2014 ist angegeben mit 1550 Lumen.
Die Verpackung ist übrigens kürzer als die Lampe, da sich die Lampe in der Packung zerlegt befindet - der Kopf ist abgeschraubt, und befindet sich neben dem Akkurohr in der Packung.
Ausgepackt (und zusammengeschraubt) sieht sie so aus. In der Verpackung befindet sich neben der Lampe ein Holster, ein Päckchen Ersatz-Oringe und Endkappengummischalter, sowie der Gebrauchsanweisung.
Der Blick von vorne. Auffällig ist, dass von den beiden Reflektoren einer OP (orange peel), und der andere glatt ist.
Die Rückseite. Wie von der Klarus XT-Serie gewohnt, handelt es sich um einen zweigeteilten Tailclicky. Der große, hervorstehende Schalter ist zum Ein-/Ausschalten, mit dem kleineren werden die Helligkeitsstufen durchgeschaltet.
Die Lampe besitzt keinen Mode-Memory. Beim Einschalten startet sie immer in der höchsten Helligkeitsstufe. Im ausgeschalteten Zustand fungiert der Mode-Schalter als Strobe.
Diese Bedienung wird nicht jedem gefallen, mir persönlich gefällt sie aber sehr gut. Ich bin sowieso eher ein Freund von "taktischen" Bedienkonzepten. Im direkten Vergleich zur LD50 fehlt mir bei der LD50 am meisten die Möglichkeit des Momentlichts (sofortiges Licht beim Antippen des Schalters).
Die Lampe selbst sieht auf Produktfotos ziemlich groß aus; in Wirklichkeit ist sie aber überraschend klein und kompakt:
Besonders in der Seitenansicht ist sie angenehm flach. So kann man sie ziemlich unauffällig im Holster am Gürtel tragen:
Sie trägt quasi überhaupt nicht auf, und selbst unter einer dünnen Jacke verschwindet sie komplett unsichtbar und unauffällig.
Hier ein Größenvergleich zur Fenix LD50:
Wie man hier sieht, sind die Reflektoren der XT20 etwas größer und tiefer als die der LD50. Dies kommt mir sehr gelegen; für mich kann eine Taschenlampe niemals genug Reichweite haben.
Und tatsächlich messe ich auch "nur" 20.000 Lux bei der LD50, und 23.600 Lux bei der XT20. Der Unterschied ist zugegebenermaßen gering, aber vorhanden. Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, bedeutet das 18% mehr Reichweite bei der XT20 vs. 16% mehr Helligkeit bei der LD50 (1550 Lumen vs 1800 Lumen).
Einen Satz Vergleichs-Beamshots habe ich auch schon geschossen.
Hier zuerst die Fenix LD50:
Und hier die XT20:
Wie man sieht, strahlt die LD50 mehr in die Breite; bei der XT20 ist der Strahl etwas gebündelter, und im Zentrum auch etwas heller. Was einem besser gefällt, ist wie immer Geschmackssache. Wer mich von hier ein bisschen kennt, der weiß allerdings, dass ich eher ein Thrower-Fan bin. Das Lichtbild der XT20 spricht mich eher an. Zusätzlich sagt mir das Bedienkonzept der XT20 eher zu, so dass die XT20 bei mir die LD50 als "Nicht immer aber immer öfters dabei"-Lampe verdrängen wird.
Eine Laufzeitmessung habe ich auch schon parat:
Betrieben wurde die XT20 dabei mit zwei EagTac-Akkus mit 3400mAh. Die Lampe wurde während des Tests mit einem Ventilator gekühlt, und pro 20-Minuten-Block wurde sie für 2 Minuten ausgeschaltet.
Nach dem Einschalten regelt die Lampe nach drei Minuten die Leistung um ca. 20% herunter.
Nach dem Einschalten nach 140 Minuten Testdauer fing sie an zu blinken. Den Test habe ich an dieser Stelle beendet. Die beiden Akkus hatten zu diesem Zeitpunkt im Leerlauf beide noch 3,3V.
Viele Grüße,
Markus
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