Kombi Xtar XP4

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Umkreis Heidelberg
Schade, dass es immer noch nicht die Eier-legende-Woll-Milch-Sau ist. Ich hoffe mal, dass XTAR da noch etwas nachbessert (hoffe auch, dass mehr als in Entladeschacht dazu kommt) und es damit auch eine gute Lösung für Ni-MH Akkus wird. Ob man an der Hitzeentwicklung was ändern kann - da werde ich noch etwas abwarten.
 
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Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Ich kenne kein Ladegerät, das nicht warm wird unter Volllast. Das ist ganz normal und kein Grund die Errungenschaften des neuen XTAR Laders zu schmälern :S

Wenn man Batterien auflädt, werden sowohl Ladegerät und Batterien etwas warm, und mit 50 Grad Celsius wie HKJ empfiehlt sind wir da genau an der Grenze, also nicht darüber. :thumbup:
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
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nähe der Bierstadt
Wohlgemerkt, die hohen Temperaturen die er gemessen hat, sind immer nur wenn mit 4x 1A geladen wird. Das ist schon ein haufen Leistung, die dann da durch muss.

Ich kann HKJs Messungen zu NiMh bestätigen. Bei NiMh hat er Probleme den Ladeschluss zu erkennen. Nutzt man aber die Entladen - Laden Funktion funktioniert er einwandfrei.

Ich denke dass hier einfach die -Delta V Erkennung noch etwas feinfühliger werden muss. Trotzdem ist es der erste Lader, der LiIon perfekt kann und für NiMh eine -Delta V Erkennung hat, statt nur einer Spannungsabschaltung/Timer.

Für mich definitiv ein Schritt in die richtige Richtung und zur Zeit der beste Lader.
 
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Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Ich kann HKJs Messungen zu NiMh bestätigen. Bei NiMh hat er Probleme den Ladeschluss zu erkennen.

Ich habe mal bei Xtarlight nachgefragt und frau sagte mir, dass das Entwicklungsteam diese 2 Probleme, Heißwerden und Frühabschaltung NiMH, bestätigen konnte und jetzt an einer neuen Version arbeitet. Das wird wohl natürlich eine überarbeitete, durchgetestete, verbesserte Revision werden, also nicht mehr diese Kinderkrankheiten haben. :thumbup:

Ob die verbesserte Version dann "Xtarlight XP4 II" heissen wird, stünde aber noch aus, das wisse sie nicht.

Wer angesichts dieser Tatsachen sich dennoch das "XP4 I" bei den derzeitigen Händlern (MSITC, Lampentroll, selected-lights, amazon.de) zulegen möchte, das sei ihm/ihr selbst überlassen. Ich fand den Test von HKJ gar nicht so übel, ich denke das XP4 I kann man sich jetzt schon zulegen, ohne etwas in 1-2 Monaten bereuen zu müssen, wenn die verbesserte Version rauskümmt. ;)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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... ich denke das XP4 I kann man sich jetzt schon zulegen, ohne etwas in 1-2 Monaten bereuen zu müssen, wenn die verbesserte Version rauskümmt. ;)
Sowieso, wenn man (wie ich) nur Li-Ion damit laden will. Für NiMH habe ich noch ein MQR06 und BC-700. Mein XP4 hat jetzt schon einige Male je vier 18650 mit 1A geladen, ich finde die Temperatur nicht bedenklich, das ThruNite MCC-4 wird z.B. um einiges wärmer, hat aber auch das Netzteil integriert.
 
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Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Sowieso, wenn man (wie ich) nur Li-Ion damit laden will. Für NiMH habe
Zumindest wäre es unfair gegenüber den dtsch. Einzelhändlern, wenn man sich JETZT, wo die negativen Reviews raus sind, das Ladegerät kauft und sich im Nachhinein beschwert, dass die NiMH's zu früh terminieren oder dass sie bei Volllast heiss werden.

Das muss man AB JETZT in Kauf nehmen, weil das Wissen im WWW aufgetaucht ist und allen jetzigen potentiellen Käufern bekannt sein sollte. In 2 Monaten nach kostenlosem Ersatzexemplar XP4 II zu fragen gilt nicht! :rolleyes:
 

Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
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Hamburg
Ich frage mich da auch eher warum die etwas in Produktion geben, was noch nicht ausgereift ist und wo Kunden mit eigenen Tests Fehler in der Konstruktion finden. Da sollte man doch eigentlich meinen, dass das vorher von Profis getestet wird, welchen so etwas auffallen sollte. Den Delta-V-Punkt nicht zu erkennen ist ja nicht gerade ein Pappenstiel.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
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Umkreis Heidelberg
Das Probleme später erst auftauchen dürfte auch am Konkurrenzdruck liegen - lieber jetzt einen neuen Lader rausbringen, eh die Konkurrenz was ähnliches hat und das eigene im Regal liegen bleibt. Außerdem waren ja die bisherigen Produkte im Laderbereich von XTAR recht gut - daher wird man vielleicht nicht alles 100% genau getestet haben. Die Hitze beim Laden sieht HKJ ja auch nicht also KO Kriterium an, sie ist also noch tolerierbar.

In vielen anderen Produktbereichen ist das ja auch normal, dass nicht bis zum Ende getestete Produkte auf den Markt kommen (siehe Softwarebereich, auch wenn es da um weiten komplizierter und zeitaufwendiger ist, alle Bugs zu finden) oder es werden Produkte zurück gerufen oder nachgerüstet, da die Probleme gravierend sind und zu spät bemerkt wurden (siehe Autoindustrie, Intellicharger i4 (Version 1) oder die Akkuprobleme beim Samsung S4, wo hier berichtet wurde).

Für Li-Ionen Akkus habe ich genügend gute Lader vom XTAr und anderen Herstellern, nur für meine AA Akkus wäre ein neueres Ladegerät ganz nett (ich habe ein älteres, was mit 200 mA lädt, was halt lange dauert oder eben i4 V2 bzw. i4 pro, wo die Akkus auch etwas wärmer werden). Da ich aber die AA Akkus eh nur selten nutzen (habe nur drei Lampen, die mit AA laufen könnten - ich mag lieber 18650 Lampen), kommen die AA eher in anderer Geräte rein (PC Mouse, Telefon) und die halten da ja einige Tage drinnen.
Ich muss daher nicht schnellstmöglich ein neues Ladegerät haben - ich warte gerne einige Monate, wenn dann mal was kommen sollte, was für mich ideal ist.
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
mit dem XP4 werden die meisten sicher 3 oder 4 18650er gleichzeitig laden wollen.
IMHO sind 50°C zu viel, einfach das Gehäuse größer bauen (mit passender Werbung wird es kein Hindernis sein).
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Ich habe jetzt schon 5 oder 6 Mal 4 komplett leere Zellen mit 1A geladen und zwar merkliche aber keine bedenkliche Erwärmung festgestellt. Die Zellen werden gut warm, aber unter 45°C.
Allerdings lädt Schacht 1 immer 15-18mV mehr als die anderen 3.
 

lrs

21 April 2014
11
3
3
hallo zusammen,

habe meinen xtar xp4 jetzt auch schon ein paar monate hier, aber die letzten tage das erste mal 18650er geladen. habe die spannung der akkus (alles 3400mAh soshine) ca 10min nach dem entnehmen gemessen und habe das gefühl, dass sie ein bisschen niedrig ist. akkus wurden einmal direkt nach led grün entnommen und einmal 1-2h im lader gelassen. geladen wurde immer mit 1A. spannungen waren folgende (hab extra mit zweitem multimeter nachgemessen, waren immer dicht beieinander):

4,135
4,173
4,166
4,154
4,142
4,134


was sagt ihr dazu?
habe jetzt grade noch einen 2600mAh akku von thrunite drin, den ich mit 0,5A lade zum vergleich. mit den 4,17... wäre ich zufrieden aber die werte mit 4,13... erscheinen mir doch ein bisschen niedrig und zu unterschiedlich.
wie stark fällt die spannung eigentlich nach dem laden noch ab und in welchem zeitraum?

gruß lrs
 

krankworx

Flashaholic
18 Oktober 2012
116
36
28
Bremen
Genau das konnte ich bei meinem auch feststellen - gerade wenn man bei 1Amp. lädt wird der Ladevorgang viel zu schnell beendet.

Das Gerät schon bei einer Peak Spannung von 4.2V ab, hält die Spannung aber nicht weiter sondern schaltet direkt ab. Danach sinkt die Spannung der Zelle auf 4.12V - 4.17V je nach Akku Typ (bei 16340 ist es noch drastischer)!

Ich umgehe das ganze momentan etwas umständlich indem ich die Akkus auf 1Amp. voll lade - die Zellen etwas ruhen lasse - und dann auf 0.2Amp. weiter lade.

Wenn die Akkus über Nacht mit 0.2Amp. geladen werden, ist der Spannungsfall nicht so hoch da der Lader sich langsam an die 4.2V tastet und nicht so schnell den Akku auf die 4.2V drückt und einfach dicht macht.


Hatte mir auch das xtar xp4 auf Grund der Geschwindigkeit zugelegt und gegen mein Sysmax i4 getauscht. Muss aber leider sagen das trotz der geringen Ladeleistung & hackelige Ladeschächten das Gerät mich mehr überzeugt hat... :S
 

lrs

21 April 2014
11
3
3
placebo: habe sie einmal direkt nachdem der lader voll angezeigt hat raus, und einmal nach dem der lader voll angezeigt hat noch 1-2h im lader gelassen. gemessen beides mal ca 10min nach dem entnehmen!

mich stört eigentlich nicht unbedigt dass die werte bisschen niedriger sind, sondern mehr, dass sie so unterschiedlich sind (4,173 <-> 4,134)... ist das alles im rahmen?

werde nachher mal posten wie der thrunite akku mit 0,5A rauskam...
 

krankworx

Flashaholic
18 Oktober 2012
116
36
28
Bremen
Eigentlich sollte der Lader gegen erreichen der Ladeschlussspannung mit seiner Ladeleistung runter fahren und mit weniger Leistung nach Laden bis die Zelle die Spannung für eine gewisse Zeit gehalten hat.

Mein Modellbau Lader, IMax B6 macht das sehr gut und auch über das Display zu sehen wie zum Ladeschluss die Leistung langsam runter geht und so lange langsam weiter lädt bis die 4.2V wirklich gehalten werden.

An sich für die Akkus gut nicht immer Rand voll geknallt zu werden, aber genau das mit den Differenzen zwischen den Zellen gleicher Typen und alter die man in Reihe verwendet finde ich es auch nicht so Dolle.
Oder 16340 die eh schon nicht ganz so hohe Kapazitäten haben, wenn diese dann nach dem Laden nur ~4.08V haben. :(
 
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Toxic Duke

Flashaholic
22 Dezember 2013
169
17
18
Witten
Das Problem hatte ich mit dem XP4 auch. Deshalb hab ich meinen Intellicharge i4 behalten, der braucht zwar länger, dafür kommen alle Zellen mit genau 4,2V raus.
 

lrs

21 April 2014
11
3
3
der thrunite 2600mAh akku kam mit 4,186v raus bei 0,5A ladestrom :thumbup:

hab jetzt nochmal vier soshine 3400mAh auf 0,25A rein und schau mal was dann so rauskommt... is mir eigentlich nich wirklich wichtig dass die akkus schnell geladen werden von daher könnt ich auch mit 0,5 oder 0,25A leben...
 

krankworx

Flashaholic
18 Oktober 2012
116
36
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Bremen
Bei 0.25Amp. wird die Spannung denke auch bei ~4.19V liegen, konnte die zu frühe Abschaltung nur bei 1Amp. Ladestrom beobachten.

Das Gerät lädt auch bis 4.2V, hatte mich mal mit einem Multimeter daneben Gesetz bis zum Ende. Nur fehlt dem Lader diese trickle charge Funktion - hatte mal gelesen das li-Ion Akkus bis zu 30min auf Ladeendspannung gehalten werden sollten um wirklich 100% voll zu sein.

Sogar mein 1.50.- China Lader lädt da präziser und gleichmäßiger... :rolleyes:
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
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Berlin
Ob das Ergebnis nun bei den Akkus optimal ist, weiß ich nicht, das hängt sicher auch von der Vorgeschichte der Akkus ab. Aber wer bei Li-Ion-Akkus trickle-Ladung will, hat einfach zu viel Geld, um sich laufend neue Akkus zu kaufen. NiteCore I2 und I4 laden scheinbar besser, weil sie die Akkus leicht überladen, auch das ist für die Lebensdauer der Akkus nicht gut.

Was will man? Akkus nach Spezifikation laden und dadurch eine akzeptable Zyklenanzahl erreichen? Oder Akkus überladen und dadurch früher Kapazität verlieren?

Li-Ion-Akkus werden nach dem CC/CV-Verfahren geladen und die Ladung bricht bei guten Ladern ab, wenn bei der CV-Phase ein Mindeststrom nicht mehr erreicht wird. Nach diesem Verfahren ist praktisch ausgeschlossen, das der Akku nach dem Laden 4,2V hat, außer man läd mit mehr Spannung. Wenn der Akku also 4,2V hat, hat der Lader etwas überladen.

Gruß Jörg
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Oh weh, Code 420 :rolleyes:

Ein Li-Ion-Akku wird wie folgt korrekt geladen:
1. Mit Konstantstrom (CC), bis 4,20V erreicht sind. Damit hat man schon mal 80-90% geladen, je nach Ladestrom.
2. Dann mit Konstantspannung 4,20V (CV), der Ladestrom nimmt automatisch immer weiter ab, je voller der Akku wird.
3. Wenn der Ladestrom einen gewissen Wert unterschreitet (Terminierungsstrom, Abschaltstrom), wird abgeschaltet.
4. Nach Abschaltung sinkt die Zellenspannung wieder etwas ab. Das ist normal und richtig so.

Es ist nicht korrekt, einen Akku ewig auf 4,20V zu halten. Ein Lader, der das täte, wäre ein schlechter Lader.

Je höher der Abschaltstrom, desto weiter fällt nach Abschaltung die Zellenspannung wieder ab. Der Abschaltstromstrom liegt normalerweise im Bereich C/30 bis C/50, oft wird auch 1/10 des Ladestroms genommen. Bei 18650 liegt man mit 50-100mA richtig.

Der XP4 lädt eigentlich perfekt nach Lehrbuch.
Es lohnt sich, die Ladekurven bei HKJs Test des XP4 genauer anzuschauen, besonders die rote Kurve (Zellenspannung) nach der senkrechten gelben Linie (Ladeschluss). Da sieht man, wie die Zellenspannung abfällt.
Wer will, kann sich auch die Ladekurven aus einem seiner Akkutests zu Gemüte führen. Auch da sieht man deutlich den Spannungsrückgang nach Ladeschluss.

Der XP4 schaltet wie folgt ab:
auf 1A bei 100mA (also I/10),
auf 0,5A bei 75mA (I/7),
auf 0,25A bei 50mA (I/5).
D.h. je niedriger man den Ladestrom wählt, desto niedriger ist der Abschaltstrom, und desto geringer der Spannungsrückgang nach Ladeschluss.
Es spricht nichts dagegen, einen 18650 erst bei 50mA abzuschalten, außer dass das Laden dann wg. 2% mehr Ladung 20% länger dauert.

Man könnte sich beim XP4 also durchaus niedrigeren Abschaltstrom wünschen, auf Kosten der Ladedauer.

Je höher der Abschaltstrom, desto stärker wirken sich auch Unterschiede bei Zellen-Innenwiderstand und Kontaktwiderständen aus.

Zu dieser Thematik kommen natürlich noch Bauteiltoleranzen, die zu unterschiedlicher Ladespannung führen. +/-0,5% wären schon ziemlich gut, das sind +/-0,02V.


Das Gerät schon bei einer Peak Spannung von 4.2V ab, hält die Spannung aber nicht weiter sondern schaltet direkt ab.
Nicht wirklich, siehe Test, z.B. Ladekurve des XP4 bei 1A.
Danach sinkt die Spannung der Zelle auf 4.12V - 4.17V je nach Akku Typ (bei 16340 ist es noch drastischer)!
Und das ist genau wie zu erwarten.
Der Terminierungsstrom von 50mA (bei 250mA Ladestrom) liegt insbesondere bei 16340 über den empfohlenen C/30 (was 25mA wären). Deswegen der starke Spannungsrückgang.
Hier exemplarisch die Ladekurve eines Eagletac 16340, der nach Lehrbuch geladen wird.

Ich umgehe das ganze momentan etwas umständlich indem ich die Akkus auf 1Amp. voll lade - die Zellen etwas ruhen lasse - und dann auf 0.2Amp. weiter lade.
Kann man machen. Auf 0,25A terminiert der XP4 bei 50mA. Damit kriegt man nochmal 2% mehr Ladung rein.
Jetzt verrate ich noch einen Trick: Zelle auf 40°C erwärmen. Dann sinkt der Innenwiderstand und es gehen noch ein paar Promille mehr Ladung rein. Der gute alte Pila mit seiner Akkuheizung hat das (wohl unfreiwillig) so gemacht.

Eigentlich sollte der Lader gegen erreichen der Ladeschlussspannung mit seiner Ladeleistung runter fahren und mit weniger Leistung nach Laden bis die Zelle die Spannung für eine gewisse Zeit gehalten hat.
Nicht wirklich. Er soll die Spannung halten, den Strom reduziert die Zelle von selbst, und wenn er den Abschaltstrom unterschreitet, soll der Lader abschalten.

Mein Modellbau Lader, IMax B6 macht das sehr gut und auch über das Display zu sehen wie zum Ladeschluss die Leistung langsam runter geht und so lange langsam weiter lädt bis die 4.2V wirklich gehalten werden.
Auch der schaltet bei einem bestimmten Mindeststrom ab. Wenn ich's recht erinnere bei I/10, also wird es da auch einen Spannungsrückgang geben. Falls Du damit Modellbau-Lipos lädst: die haben ein etwas anderes Ladeverhalten

Das Problem hatte ich mit dem XP4 auch. Deshalb hab ich meinen Intellicharge i4 behalten, der braucht zwar länger, dafür kommen alle Zellen mit genau 4,2V raus.
Der i4 lädt mit 350mA bzw. 700mA und terminiert bei 44mA. Deswegen kriegt er die Zellen "voller" als ein XP4 bei gleicher Ladespannung. Ungefähr gleich voll wie ein XP4 bei 250mA.

Nur fehlt dem Lader diese trickle charge Funktion - hatte mal gelesen das li-Ion Akkus bis zu 30min auf Ladeendspannung gehalten werden sollten um wirklich 100% voll zu sein.
Das ist Unsinn. Trickle-Charge soll man bei Li-Ion genau NICHT machen. Die CV-Phase (mit konstanter Ladespannung) richtet sich nicht nach der Zeit, sondern nach dem Strom.


Nachtrag: jetzt habe ich so lange geschrieben, dass mich 9x6 überholt hat.
Und außerdem habe ich gerade festgestellt, dass ich all das genau hier in diesem Thread schon einmal geschrieben habe: in #30 und #34. Naja, vielleicht hilft die Wiederholung.

In anderen Foren gibt's die gleichen Diskussionen:
...
Es lohnt sich, den verlinkten CPF-Thread zu lesen. HKJ und candle lamp haben da ein paar ganz gute Beiträge geschrieben.
...
....
Das habe ich jetzt zum ichweißnichtwievielten Male geschrieben. Don Quichote muss sich ähnlich gefühlt haben. ;)
 
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lrs

21 April 2014
11
3
3
das war sehr ausführlich jetzt, vielen dank!

wie gesagt mir gehts nich darum die 4,20 zu erreichen. nach dem nachladen mit 0,25A liegen die spannungswerte aber viel näher zusammen warum auch immer (4,170-4,182). damit kann ich gut leben :)
 

krankworx

Flashaholic
18 Oktober 2012
116
36
28
Bremen
Ouu man o man, da hab ich mir ein durcheinander Halbwissen angeeignet! :peinlich:

Danke für deine Aufklärung! :thumbup:
 

Lampenheinz

Flashaholic
30 Januar 2014
101
23
28
Vor lauter Nebel nicht zu erkennen
Was mir jetzt bei meinem aufgefallen ist: wenn ich 4 Akkus lade, dann beendet er die ersten 3 bei 4,20Volt (meistens verpass ich den Ladeschluss des ersten Akkus, der ist, wenn ich es nach ein paar Minuten bemerke, meistens schon runter auf 4,16V)- den letzten aber grundsätzlich erst bei 4,23-4.25 Volt, und auch meist nochmal ne ganze Ecke später. Unabhängig vom Schacht, bisher zumindest. Muß ich mir da schon ne Kopf machen, oder ist das noch in Ordnung?
 
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Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Muß ich mir da schon ne Kopf machen, oder ist das noch in Ordnung?

Das ist Meinungssache.

Ich schreibe hier meine Meinung.

Du kannst die Situation akzeptieren, bei Made In China Sachen erwarte ich nie Perfektion. 4.25V sind im Rahmen der XTAR Gerätespezifikation siehe Toleranzen afaik deswegen kann man sich kaum dem Hersteller oder Händler gegenüber beschweren.

Wenn du persönlich aber unzufrieden mit so einer Performance bist, kannst du von deinem Fernabsatz Widerrufsrecht Gebrauch machen

Fragst du mich, ja ich wäre damit unzufrieden. :)

Und wenn sich nie jemand bei keinem beschwert über lasche Performance, werden die Zügel in Zukunft auch nicht enger gezogen werden. Erst bei eindringlichem Feedback fühlen sich die Leute in der Kette (Einzelhändler, Distributor, Hersteller) veranlasst, Verbesserungen durchzusetzen. Ansonsten bleibt alles beim alten.
 
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Ol-Pe

Flashaholic*
1 November 2013
416
116
43
Sachsen-Anhalt
Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, deshalb stelle ich meine Frage mal hier.

Mein XP4 hat die Angewohnheit, die Akkus teilweise unterschiedlich voll zu laden.

Heute z.B. 4 Keeppower 18650, 3400mAh reingetan. Geladen wurde mit 1A.

Alle haben eine Anfangsspannung von 3,68V gehabt.

Am Ende (als das Ladegerät auf Grün gegangen ist) hatten 2 Akkus 4,15V, einer 4,17V und einer 4,20V.

Dieses Phänomen beobachte ich schon lange, auch bei anderen Akkus zuvor. Ob es immer die gleichen Schächte oder Akkus sind, habe ich bisher immer verpennt zu prüfen.

Bisher hab ich mir noch keinen Kopf gemacht, da meine Lampen immer so entladen haben, dass die Akkus irgendwann die gleiche Spannung erreicht haben.

Die Frage ist dennoch: ist das normal? Oder steigen manche Akkus einfach zu früh aus? Oder hat das XP4 ein Ding weg?

Beste Grüße

Peter
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, deshalb stelle ich meine Frage mal hier.

Mein XP4 hat die Angewohnheit, die Akkus teilweise unterschiedlich voll zu laden.

Heute z.B. 4 Keeppower 18650, 3400mAh reingetan. Geladen wurde mit 1A.

Alle haben eine Anfangsspannung von 3,68V gehabt.

Am Ende (als das Ladegerät auf Grün gegangen ist) hatten 2 Akkus 4,15V, einer 4,17V und einer 4,20V.

Dieses Phänomen beobachte ich schon lange, auch bei anderen Akkus zuvor. Ob es immer die gleichen Schächte oder Akkus sind, habe ich bisher immer verpennt zu prüfen.

Bisher hab ich mir noch keinen Kopf gemacht, da meine Lampen immer so entladen haben, dass die Akkus irgendwann die gleiche Spannung erreicht haben.

Die Frage ist dennoch: ist das normal? Oder steigen manche Akkus einfach zu früh aus? Oder hat das XP4 ein Ding weg?

Beste Grüße

Peter

http://lygte-info.dk/review/Review Charger Xtar XP4 UK.html
 
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Hellge

Flashaholic
17 Dezember 2014
115
33
28
Ich habe das XP4c jetzt mehrmals ausprobiert mit Li-Ion und NiMH Akkus.
Es funktioniert wunderbar.

Überhaupt hätte ich nicht damit gerechnet, dass das Gerät sich so wertig anfühlt. Nichts klappert, stabiles Gehäuse aus Kunststoffe, der wohl schwer entflammbar ist, schön helle LEDs, gutes Netzteil mit einer Extra-LED, gut funktionierende Haltefedern.

Und was mir sehr wichtig ist: Das Gerät wird beim Laden nicht heiß wie laut diverser Tests so manch anderes Gerät.
Die NiMH Akkus werden zwar etwas wärmer, aber keinesfalls so, dass es bedenklich wäre.

Ich kann das Ladegerät nur empfehlen!