Alternative Keeppower R 18650 3120mAh

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Hallo zusammen,

kennt jemand eine Alternative zum Keeppower R 18650 3120 mAh, welche auch 15 A leistet?

Danke für eure Kommentare.
 
4 Dezember 2022
39
10
8
Wenn Du die 15A nicht unbedingt brauchst, ist der Soshine empfehlenswert. Der ist ebenfalls geschützt, sofern es Dir genau darauf ankommt. Der kostet knapp die Hälfte und ist noch nen Tick kürzer.
In welche Lampe soll der denn rein?
 
  • Danke
Reaktionen: Talar

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.380
6.085
113
Berlin
Neben dem KP 3120R sind geschützte 18650 Imalent mit 3000 mAh oder der Manker USB-C 3000mAh die einzigen mir bekannten und von mir ausprobierten Alternativen mit mehr als 10A Ausgangsstrommgl. …

Edit: der Acebeam 3100 könnte das wohl auch schaffen, hab ich allerdings noch nicht konkret getestet
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Talar

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Wenn Du die 15A nicht unbedingt brauchst, ist der Soshine empfehlenswert. Der ist ebenfalls geschützt, sofern es Dir genau darauf ankommt. Der kostet knapp die Hälfte und ist noch nen Tick kürzer.
In welche Lampe soll der denn rein?
Ich wollte in meine Wurkkos FC13 XHP 50.2 einen geschützten Akku einsetzen, allerdings ist es mit dem Keeppower so eng, dass ich immer den Kopf und die Kappe abschrauben muss, um den Akku zu entfernen. Ich hab halt Bedenken, ob das so toll ist, wenn der Akku so fest drinne sitzt.
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Warum soll dort eine geschützte Zelle rein, was erhoffst du dir davon?

Die Schutzelektronik ist bereits in der Lampe verbaut, gegen Tiefenentladen und Überlanden. Es wäre nur doppelgemoppelt.

Mit zusätzlicher Schutzelektronik in Reihe erhöst du nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Lampe wegen fehlerhafter Elektronik dunkel bleibt.
 
  • Danke
Reaktionen: Talar

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Warum soll dort eine geschützte Zelle rein, was erhoffst du dir davon?

Die Schutzelektronik ist bereits in der Lampe verbaut, gegen Tiefenentladen und Überlanden. Es wäre nur doppelgemoppelt.

Mit zusätzlicher Schutzelektronik in Reihe erhöst du nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Lampe wegen fehlerhafter Elektronik dunkel bleibt.
Mit geht es eigentlich darum, dass ich die Akkus außerhalb der Lampe laden möchte. Habe ein Xtar VC4 Plus. Dachte es wäre sicherer, wenn die Akkus geschützt sind. Auch beim Thema Lagerung, fühle ich mich mit geschützten Akkus besser :) Vielleicht mache ich mir auch zu viele Sorgen ;-)
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Mit geht es eigentlich darum, dass ich die Akkus außerhalb der Lampe laden möchte. Habe ein Xtar VC4 Plus. Dachte es wäre sicherer, wenn die Akkus geschützt sind. Auch beim Thema Lagerung, fühle ich mich mit geschützten Akkus besser :) Vielleicht mache ich mir auch zu viele Sorgen ;-)
Mir fällt beim Lagern kein Vorteil ein, was eine geschützte Zelle gegenüber eine ungeschützten haben soll.
Im Gegenteil sogar eine defekte Schutzelektronik könnte sogar beim Lagern den Akku langsam entladen.

In dein Anwendungsfall sehe ich kein Vorteil für die geschützte Zelle.

Die ist nicht „sicherer“ gegen Selbstentzündung oder ähnliches. Solange du die Zellen pfleglich behandelst, heißt nicht Überbelastet, Über- oder Tiefenentlädst oder mechanisch beschädigst.
Brauchst du dir keine Sorgen um so etwas machen.
 
  • Danke
Reaktionen: Talar

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Mir fällt beim Lagern kein Vorteil ein, was eine geschützte Zelle gegenüber eine ungeschützten haben soll.
Im Gegenteil sogar eine defekte Schutzelektronik könnte sogar beim Lagern den Akku langsam entladen.

In dein Anwendungsfall sehe ich kein Vorteil für die geschützte Zelle.

Die ist nicht „sicherer“ gegen Selbstentzündung oder ähnliches. Solange du die Zellen pfleglich behandelst, heißt nicht Überbelastet, Über- oder Tiefenentlädst oder mechanisch beschädigst.
Brauchst du dir keine Sorgen um so etwas machen.

Danke für deine Hinweise. Ich denke mit meinem Xtar VC4 Plus, sollte das Laden der ungeschützten Akkus ja auch kein Thema sein.

Wenn ich diese länger nicht nutze, hat das Ladegerät einen Lagermodus, welcher die Akkus auf 3,6V bringt. So lagere ich sie dann ein.
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Genau richtig.
Das Ladegerät ist ein ordentliches, das kann sehr gut mit ungeschützten Zellen umgehen.

Ich lagere meine Akkus bei ähnlicher Spannung, dort altern sie am geringsten.
 
  • Danke
Reaktionen: Talar

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Genau richtig.
Das Ladegerät ist ein ordentliches, das kann sehr gut mit ungeschützten Zellen umgehen.

Ich lagere meine Akkus bei ähnlicher Spannung, dort altern sie am geringsten.
Welche ungeschützten 14500, 16340, 18350, 18650 und 21700 würdest du empfehlen?
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Kommt immer auf der Lampe an.

18650:
Habe ich eine Lampe die mit relativ wenig Strom klar kommt. Z.B. Lampen mit einer SFT40 LED, dort ist i.d.R. bei 8A Feierabend, kann man auf Hochstromzellen verzichten und etwas mehr Kapazität nehmen. Dort eignet sich der Samsung 35E oder Mocicel M35A oder EVE 35V.

Wenn eine Lampe z.B. eine SBT90.2 LED hat, braucht es etwas hochstromfestes. Z.B. ein Sony/Murata VTC6 (die Zelle steckt auch in dein Keeppower Akku) oder Samsung 30Q oder Molicel P28A.

Im Zweifel stecke ich überall den VTC6 Akku rein, der hat genug Power und auch ausreichend Kapazität. Denn ein Akku lutsche ich eigentlich nie bis auf die letzte Milliamperestunde aus, dann interessiert es mich nicht ob noch 1000mAh oder 500mAh im Akku sind, wenn ich die lade.

Aktuell bringt Vapcell auch einige interessante Zellen auf dem Markt, mit teilweiße 4000mAh bei ein 18650.


21700:
Ähnlich wie bei 18650, kommt auf der Lampe an.
Jedoch hat sich in den letzten Jahren hier am meisten getan.

Hochstrom: Samsung 40T, Molicel P45B, Molicel P42A

Hochkapazität: Samsung 50E, Eve 50E

Interesantes Mittelding: Molicel P50B (hab mit der aber noch keine Erfahrung)

Hier verwende ich im Zweifel gerne die Molicel P45B oder P42A.

Auch hier bringt Vapcell aktuell interesante Zellen auf dem Markt mit bis zu 6000mAh.


18350:
Verwende ich fast gar nicht, habe zwei Keeppower mit 1200mAh und 10A. Nutze diese eigentlich nicht, in den Lampen in den ich sie verwenden könnte benutze ich normalerweiße ein etwas längeres Rohr und 18650.
Finde aber, dass sie sich relativ schnell selbst entladen, die muss ich alle 4-5 Monate nachladen obwohl die nur im Schrank stehen.


16430:
Habe ich keine.


14500:
Habe ich auch nur wenig Erfahrung. Aber ein Universaltalent ist hier der Vapcell H10 mit 10A und 1000mAh, der kombiniert Hochkapazität und Hochstromfähigkeit sehr gut in dieser Baugröße.
Aktuell verwende ich in meinen Emisar D3AA den Efest IMR14500 mit 650mAh. Damit bin ich in der Lampe auch sehr zufrieden, dieser Akku verträgt laut Hersteller ungewöhnlich hohe Ladestörme für 14500, so dass der innerhalb von 20min wieder voll ist (1A). Noch schneller traue ich mich noch nicht obwohl der Hersteller sogar bis 4A angibt. Aber 20min ist mir schnell genug.


Grundsätlich altern Zellen bei hohen Belastungen natürlich schneller, daher ist eine Faustformel bei allen Akkus mit 0,5C zu laden, dass schont die Akkus. Sprich 3000mAh Zelle mit 1500mA.
Aber gerade Hochstromzellen haben eigenltich keine Probleme mit 1C zu laden. Ob dann auf ihrer Lebenszeit ein paar Zyklen einbüßen interessiert mich nicht. Denn bevor die Zellen bei mir ihren Zykluszahl erreicht haben sind die eher 10 Jahre alt und dann gibt es deultich bessere Nachfolger.
 
Zuletzt bearbeitet:

Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
304
119
43
Kommt immer auf der Lampe an.

18650:
Habe ich eine Lampe die mit relativ wenig Strom klar kommt. Z.B. Lampen mit einer SFT40 LED, dort ist i.d.R. bei 8A Feierabend, kann man auf Hochstromzellen verzichten und etwas mehr Kapazität nehmen. Dort eignet sich der Samsung 35E oder Mocicel M35A oder EVE 35V.

Wenn eine Lampe z.B. eine SBT90.2 LED hat, braucht es etwas hochstromfestes. Z.B. ein Sony/Murata VTC6 (die Zelle steckt auch in dein Keeppower Akku) oder Samsung 30Q oder Molicel P28A.

Im Zweifel stecke ich überall den VTC6 Akku rein, der hat genug Power und auch ausreichend Kapazität. Denn ein Akku lutsche ich eigentlich nie bis auf die letzte Milliamperestunde aus, dann interessiert es mich nicht ob noch 1000mAh oder 500mAh im Akku sind, wenn ich die lade.

Aktuell bringt Vapcell auch einige interessante Zellen auf dem Markt, mit teilweiße 4000mAh bei ein 18650.


21700:
Ähnlich wie bei 18650, kommt auf der Lampe an.
Jedoch hat sich in den letzten Jahren hier am meisten getan.

Hochstrom: Samsung 40T, Molicel P45B, Molicel P42A

Hochkapazität: Samsung 50E, Eve 50E

Interesantes Mittelding: Molicel P50B (hab mit der aber noch keine Erfahrung)

Hier verwende ich im Zweifel gerne die Molicel P45B oder P42A.

Auch hier bringt Vapcell aktuell interesante Zellen auf dem Markt mit bis zu 6000mAh.


18350:
Verwende ich fast gar nicht, habe zwei Keeppower mit 1200mAh und 10A. Nutze diese eigentlich nicht, in den Lampen in den ich sie verwenden könnte benutze ich normalerweiße ein etwas längeres Rohr und 18650.
Finde aber, dass sie sich relativ schnell selbst entladen, die muss ich alle 4-5 Monate nachladen obwohl die nur im Schrank stehen.


16430:
Habe ich keine.


14500:
Habe ich auch nur wenig Erfahrung. Aber ein Universaltalent ist hier der Vapcell H10 mit 10A und 1000mAh, der kombiniert Hochkapazität und Hochstromfähigkeit sehr gut in dieser Baugröße.
Aktuell verwende ich in meinen Emisar D3AA den Efest IMR14500 mit 650mAh. Damit bin ich in der Lampe auch sehr zufrieden, dieser Akku verträgt laut Hersteller ungewöhnlich hohe Ladestörme für 14500, so dass der innerhalb von 20min wieder voll ist (1A). Noch schneller traue ich mich noch nicht obwohl der Hersteller sogar bis 4A angibt. Aber 20min ist mir schnell genug.


Grundsätlich altern Zellen bei hohen Belastungen natürlich schneller, daher ist eine Faustformel bei allen Akkus mit 0,5C zu laden, dass schont die Akkus. Sprich 3000mAh Zelle mit 1500mA.
Aber gerade Hochstromzellen haben eigenltich keine Probleme mit 1C zu laden. Ob dann auf ihrer Lebenszeit ein paar Zyklen einbüßen interessiert mich nicht. Denn bevor die Zellen bei mir ihren Zykluszahl erreicht haben sind die eher 10 Jahre alt und dann gibt es deultich bessere Nachfolger.
Wow vielen Dank für deine Mühe, da hab ich einiges zum nachschauen :)

Ich laden alle meine Akkus grundsätzlich nur mit 500mA, damit sie möglichst geschont werden.
 
4 Dezember 2022
39
10
8
18650:
Habe ich eine Lampe die mit relativ wenig Strom klar kommt. Z.B. Lampen mit einer SFT40 LED, dort ist i.d.R. bei 8A Feierabend, kann man auf Hochstromzellen verzichten und etwas mehr Kapazität nehmen. Dort eignet sich der Samsung 35E oder Mocicel M35A oder EVE 35V.

Wenn eine Lampe z.B. eine SBT90.2 LED hat, braucht es etwas hochstromfestes. Z.B. ein Sony/Murata VTC6 (die Zelle steckt auch in dein Keeppower Akku) oder Samsung 30Q oder Molicel P28A.

Im Zweifel stecke ich überall den VTC6 Akku rein, der hat genug Power und auch ausreichend Kapazität. Denn ein Akku lutsche ich eigentlich nie bis auf die letzte Milliamperestunde aus, dann interessiert es mich nicht ob noch 1000mAh oder 500mAh im Akku sind, wenn ich die lade.

In Sachen hochstromfähiger Akku - wie sieht es aus, wenn ich z.B. einen 45b auf eine SFT40 loslasse, kann es da u.U. vorkommen, dass ich damit meine LED grille?
Oder wenn Du sagst, dass Du den VTC6 überall reinpackst, kann es da nicht auch in bestimmten Fällen zu Überlastung der LED kommen?
Und ganz allgemein - wie wichtig ist es, drauf zu achten, dass Hochstromfähigkeit des Akkus und Treiber zusammenpassen?
Ich frage für nen Freund…
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
In Sachen hochstromfähiger Akku - wie sieht es aus, wenn ich z.B. einen 45b auf eine SFT40 loslasse, kann es da u.U. vorkommen, dass ich damit meine LED grille?
Wenn zwischen Akku und LED kein Treiber ist, wahrscheinlich.
In der Regel haben 99% aller Treiber ein Maximalstrom, der die LED schützt, ob jetzt aktiv oder auch nur durch den Widerstand des Treibers.

Oder wenn Du sagst, dass Du den VTC6 überall reinpackst, kann es da nicht auch in bestimmten Fällen zu Überlastung der LED kommen?
In 99% der Fälle Nein, dafür ist der Treiber da, die LED zu versorgen und nicht zu überlasten.
Wenn man drauf achten muss, dass der Akku nicht zu stark ist, dann ist die Lampe und Treiber nichts Wert oder die Software falsch oder schlecht gemacht.
Das wäre ungefähr so, als ob man beim Auto drauf achten müsste nur schlechtes Benzin zu tanken, weil es sonst zu viel Leistung hat und kaputt geht.

Bei Lampen die es mit vielen LED Versionen gibt, dort muss der Treiber auf der entsprechende LED eingestellt sein. Wenn dort die falsche Software aufgespielt wird, ist es möglich die LEDs zu grillen. Aber das ist nicht das Problem des Akkus, sondern des Treibers, bzw. der Software.
Das gab es in der Vergangenheit schon mal öfter, dass die Software nicht 100% passte und dort Probleme gab. Die werden aber relativ schnell behoben und das hat nichts mit dem richtigen Akku zu tun.

Und ganz allgemein - wie wichtig ist es, drauf zu achten, dass Hochstromfähigkeit des Akkus und Treiber zusammenpassen?
Der Treiber will nur seine Spannung und Strom haben den er braucht, wenn mehr Reserven vorhanden sind ist das ihn egal.
Umgekehrt ist es schwieriger, wenn der Treiber ein gewissen Strom verlangt den der Akku nicht liefern kann und in Folge dessen mit der Spannung einbricht, hat der Treiber viel mehr mit zu tun und es kann zum komischen Verhalten führen.
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Gab schon ein paar, Wurkkos TS10, Lumintop GT Micro mit Osram LED…

Und alle teilen sich das gleiche Problem, fehlerhafte Software.
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Klar in erster Linie wird eine abgestimmt und gute regelne Hardware bevorzugt.
Mit Software die Fehler der Hardware zu lösen ist immer suboptimal. Aber gerade im Budget Bereich der einfachste Weg Fehler schnell zu beheben.
 
  • Danke
Reaktionen: ebastler