Ich habe die Lampe direkt von Sofirn zur Verfügung gestellt bekommen, um sie vor der offiziellen Erscheinung testen und bewerten zu können. Ich möchte hier meine Eindrücke mit Euch teilen.

Die Sofirn SC29 ist eine Allroundlampe im 21700 Format, welche mit Seitentaster bedient wird.
Die Leuchtstärke wird mit max. 3000lm (1000-350-30-1lm) angegeben. Dies kann ich nicht nachprüfen, da ich kein Equipment zur Lumenmessung habe.
Die Lampe wurde in der neuen Verpackung mit Magnetkarton geliefert. Neben der Lampe mit eingelegtem Akku und angestecktem Clip (1-Weg) enthielt die Schachtel noch ein USB-C Ladekabel, ein Tütchen mit Zubehör und die Bedienungsanleitung auf englisch und chinesisch.

Die Anodisierung ist leicht matt und weist wenige, sehr kleine Macken auf. (ACHTUNG!!! Die Partikel , welche auf den Bildern zu sehen sind, stellen keine Macken dar. Ich hab dies erst jetzt (mit Brille) bemerkt. Insgesamt sind es nur 2 oder drei Minimacken. Sorry für die Bildqualität) Dies habe ich aber auch bei anderen Lampen verschiedener Hersteller so gehabt. Die Qualitätsanmutung auf den ersten Griff ist sehr gut. Keine scharfen Kanten irritieren bei der Handhabung. Die Gewinde laufen einwandfrei. Der Akku ist nur an der Tailcap gefedert, magnetische Tailcap mit Öse für Lanyard ist vorhanden.
Abmessungen:
Länge 121mm, Kopfdurchmesser 29mm, größter DM: 30,5mm, Rohr 26mm

In der Lampe ist eine XHP50B verbaut, welche in einer TIR-Linse werkelt. Aufgrund dieser TIR-Linse ist das Lichtbild zwar nicht übermäßig breit, dafür aber gleichmäßig über fast den gesamten Lichtkegel – ohne nennenswerte Spotausbildung – verteilt. Die Farbtemperatur wird auf der Verpackung mit 5700 – 6500K angegeben. Einen Farbsaum ins Blaue ganz außen am Rand des Lichtkegels kann ich nur bei einem Whitwallshot auf kürzeste Distanz erkennen. Dieser ist bei normaler Verwendung der Lampe nicht wahrnehmbar.

Bedient wird die Lampe mittels eines Seitentasters, der sehr gut auffindbar ist. Der Taster ist mit einem Durchmesser von ca. 15mm auch relativ groß. Auf den ersten Druck hin meint man einen recht wabbeligen Taster vorzufinden. Es wurde hier jedoch offenbar auf eine eher ergonomische Tastfläche Wert gelegt zu haben, so daß sich der Taster leicht konkav unter der Daumenkuppe anpasst (so wurde es zumindest im Angebot beschrieben). Der Taster hat einen klaren Druckpunkt und tastet hörbar. Der Taster wurde weit versenkt angebracht, so daß eine versehentliche Betätigung erschwert ist.
Die Lampe hat ein eher klassisches UI:
Von AUS
1H – Moonlight (1lm)
1C – AN (in der zuletzt genutzten Leuchtstärke low, med oder high)
2C – Turbo (3000lm)
Von AN
1H – schaltet zwischen low (30lm) – medium (350lm) – high (1000lm) usw. durch
2C – Turbo
Also nichts neues, exotisches sondern genau das Richtige für Gewohnheitstiere.
Die Lampe hat keinen Autolock! Mittels Dreifachklick der ausgeschalteten Lampe kann ein manueller Lockout geschaltet werden. Dies wird durch doppeltes Blinken bestätigt. Ein weiterer Dreifachklick deaktiviert den Lockout wieder.

Befeuert wird die Lampe mit einem ungwschützten21700er Akku. Der geschützte 21700 von Trustfire (aus der TF MC3) oder Eagtac ist zu lang. Der Akku ist in der Lampe mittels USB-C ladbar. Bei der Ladung zieht die Lampe 5V und gut 1,7A aus einem USB-C Netzteil (PD und QC Protokoll). High-Power USB-C Kabel mit Elektronik im Stecker können nicht verwendet werden. Diese passen nicht in die Aussparung. Mit normalen USB-C Steckern habe ich keine Probleme feststellen können. Die USB-C Ladebuchse ist mit einer Gummiabdeckung vor Schmutz und Wasser geschützt. Die Dichtigkeit ist mit IP68 (not for diving) angegeben. Die Ladung wird unter 4,2V (leerlaufspannung des entnommenen Akkus) beendet. Bei der Entladung schaltet die Lampe bei 2,7V ab (Tiefentladeschutz). Die Lampe verfügt über einen elektron. Verpolschutz.


Ich kann keine Lumenmessungen durchführen. Die von Sofirn angegebenen Lux-Werte konnte ich bei meiner Laufzeitmessung ebenfalls erreichen. Allerdings passen die angegebenen Lux-Werte nicht mit den rechnerischen Reichweiteangaben nach ANSI zusammen. Sofirn stapelt hier tief und gibt geringere Reichweiten an.
Sofirn sagt:
4m – 12m – 45m - 85m – 142m
ANSI sagt aufgrund der angegebenen Lux-Werte:
6m – 17m – 71m – 127m – 210m
Dachfalter sagt aufgrund seiner Messungen (auf ANSI umgerechnet):
4m – 26m – 78m – 127m – 208m
Die Helligkeit der Lampe wird auf Turbo sehr schnell auf irgendwo zwischen Medium und High abgeregelt. Die Betätigung des Turbos ist dann jedoch wieder möglich.
Auf High folgt die Leuchtstärke der Akku Entladekurve und verliert in der ersten Stunde ungefähr 20% Reichweite.

umgerechnet auf Reichweite

In den Stufen Turbo und High hat die Lampe eine Temperaturregelung, welche bei 55° abregelt.
Mein Fazit: Die SC29 ist eine nette, preiswerte Lampe für den Hausgebrauch sowie Wanderungen und die Gassirunde. Die beiden höchsten Stufen sind nicht für den Dauergebrauch geeignet. Das schön gleichmäßige Lichtbild ohne ausgeprägten Spot macht jedoch so richtig Spaß und ist gerade im Haus, aber auch bei Spaziergängen sehr gut geeignet. Ich kann für die SC29 eine Kaufempfehlung aussprechen.
PROS:
Sehr schönes Lichtbild
Gute Verarbeitung
Eingängiges, klassisches UI
Flottes Laden
Brauchbare Regelung auf High (1000lm) und sehr gute Regelung darunter.
CONS
Schnelle Abregelung auf Turbo
Nicht für dicke High Power USB-C Stecker geeignet


Die Sofirn SC29 ist eine Allroundlampe im 21700 Format, welche mit Seitentaster bedient wird.
Die Leuchtstärke wird mit max. 3000lm (1000-350-30-1lm) angegeben. Dies kann ich nicht nachprüfen, da ich kein Equipment zur Lumenmessung habe.
Die Lampe wurde in der neuen Verpackung mit Magnetkarton geliefert. Neben der Lampe mit eingelegtem Akku und angestecktem Clip (1-Weg) enthielt die Schachtel noch ein USB-C Ladekabel, ein Tütchen mit Zubehör und die Bedienungsanleitung auf englisch und chinesisch.

Die Anodisierung ist leicht matt und weist wenige, sehr kleine Macken auf. (ACHTUNG!!! Die Partikel , welche auf den Bildern zu sehen sind, stellen keine Macken dar. Ich hab dies erst jetzt (mit Brille) bemerkt. Insgesamt sind es nur 2 oder drei Minimacken. Sorry für die Bildqualität) Dies habe ich aber auch bei anderen Lampen verschiedener Hersteller so gehabt. Die Qualitätsanmutung auf den ersten Griff ist sehr gut. Keine scharfen Kanten irritieren bei der Handhabung. Die Gewinde laufen einwandfrei. Der Akku ist nur an der Tailcap gefedert, magnetische Tailcap mit Öse für Lanyard ist vorhanden.
Abmessungen:
Länge 121mm, Kopfdurchmesser 29mm, größter DM: 30,5mm, Rohr 26mm

In der Lampe ist eine XHP50B verbaut, welche in einer TIR-Linse werkelt. Aufgrund dieser TIR-Linse ist das Lichtbild zwar nicht übermäßig breit, dafür aber gleichmäßig über fast den gesamten Lichtkegel – ohne nennenswerte Spotausbildung – verteilt. Die Farbtemperatur wird auf der Verpackung mit 5700 – 6500K angegeben. Einen Farbsaum ins Blaue ganz außen am Rand des Lichtkegels kann ich nur bei einem Whitwallshot auf kürzeste Distanz erkennen. Dieser ist bei normaler Verwendung der Lampe nicht wahrnehmbar.

Bedient wird die Lampe mittels eines Seitentasters, der sehr gut auffindbar ist. Der Taster ist mit einem Durchmesser von ca. 15mm auch relativ groß. Auf den ersten Druck hin meint man einen recht wabbeligen Taster vorzufinden. Es wurde hier jedoch offenbar auf eine eher ergonomische Tastfläche Wert gelegt zu haben, so daß sich der Taster leicht konkav unter der Daumenkuppe anpasst (so wurde es zumindest im Angebot beschrieben). Der Taster hat einen klaren Druckpunkt und tastet hörbar. Der Taster wurde weit versenkt angebracht, so daß eine versehentliche Betätigung erschwert ist.
Die Lampe hat ein eher klassisches UI:
Von AUS
1H – Moonlight (1lm)
1C – AN (in der zuletzt genutzten Leuchtstärke low, med oder high)
2C – Turbo (3000lm)
Von AN
1H – schaltet zwischen low (30lm) – medium (350lm) – high (1000lm) usw. durch
2C – Turbo
Also nichts neues, exotisches sondern genau das Richtige für Gewohnheitstiere.
Die Lampe hat keinen Autolock! Mittels Dreifachklick der ausgeschalteten Lampe kann ein manueller Lockout geschaltet werden. Dies wird durch doppeltes Blinken bestätigt. Ein weiterer Dreifachklick deaktiviert den Lockout wieder.

Befeuert wird die Lampe mit einem ungwschützten21700er Akku. Der geschützte 21700 von Trustfire (aus der TF MC3) oder Eagtac ist zu lang. Der Akku ist in der Lampe mittels USB-C ladbar. Bei der Ladung zieht die Lampe 5V und gut 1,7A aus einem USB-C Netzteil (PD und QC Protokoll). High-Power USB-C Kabel mit Elektronik im Stecker können nicht verwendet werden. Diese passen nicht in die Aussparung. Mit normalen USB-C Steckern habe ich keine Probleme feststellen können. Die USB-C Ladebuchse ist mit einer Gummiabdeckung vor Schmutz und Wasser geschützt. Die Dichtigkeit ist mit IP68 (not for diving) angegeben. Die Ladung wird unter 4,2V (leerlaufspannung des entnommenen Akkus) beendet. Bei der Entladung schaltet die Lampe bei 2,7V ab (Tiefentladeschutz). Die Lampe verfügt über einen elektron. Verpolschutz.


Ich kann keine Lumenmessungen durchführen. Die von Sofirn angegebenen Lux-Werte konnte ich bei meiner Laufzeitmessung ebenfalls erreichen. Allerdings passen die angegebenen Lux-Werte nicht mit den rechnerischen Reichweiteangaben nach ANSI zusammen. Sofirn stapelt hier tief und gibt geringere Reichweiten an.
Sofirn sagt:
4m – 12m – 45m - 85m – 142m
ANSI sagt aufgrund der angegebenen Lux-Werte:
6m – 17m – 71m – 127m – 210m
Dachfalter sagt aufgrund seiner Messungen (auf ANSI umgerechnet):
4m – 26m – 78m – 127m – 208m
Die Helligkeit der Lampe wird auf Turbo sehr schnell auf irgendwo zwischen Medium und High abgeregelt. Die Betätigung des Turbos ist dann jedoch wieder möglich.
Auf High folgt die Leuchtstärke der Akku Entladekurve und verliert in der ersten Stunde ungefähr 20% Reichweite.

umgerechnet auf Reichweite

In den Stufen Turbo und High hat die Lampe eine Temperaturregelung, welche bei 55° abregelt.
Mein Fazit: Die SC29 ist eine nette, preiswerte Lampe für den Hausgebrauch sowie Wanderungen und die Gassirunde. Die beiden höchsten Stufen sind nicht für den Dauergebrauch geeignet. Das schön gleichmäßige Lichtbild ohne ausgeprägten Spot macht jedoch so richtig Spaß und ist gerade im Haus, aber auch bei Spaziergängen sehr gut geeignet. Ich kann für die SC29 eine Kaufempfehlung aussprechen.
PROS:
Sehr schönes Lichtbild
Gute Verarbeitung
Eingängiges, klassisches UI
Flottes Laden
Brauchbare Regelung auf High (1000lm) und sehr gute Regelung darunter.
CONS
Schnelle Abregelung auf Turbo
Nicht für dicke High Power USB-C Stecker geeignet










































