Review: MTE M3-2I Tactical Flashlight 740 Lumen max.

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Mit der M3-2I hat MTE eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die den Freunden taktischer Taschenlampen gefallen dürfte. Ausgestattet mit einem neu entwickelten optischen System für maximale Helligkeit und Reichweite, einem speziellen Reflektor sowie einer beinahe unzerbrechlichen Linse scheint diese Lampe auch für harte Einsätze gut gewappnet zu sein. Mit ihrem Anti-Roll-Ring, der auch den Zigarrengriff erlaubt, sowie ihrem gezackten Lampenkopf unterscheidet sich die MTE M3-2I rein äußerlich deutlich von der MTE SSC P7-D, die etwas "ziviler" aussieht.

Verpackung/Ausstattung

Die MTE M3-2I kommt wie bei MTE üblich in einer schmucklosen einfachen Pappschachtel mit Blister-Innenverpackung daher. Ein Holster oder sonstiges Zubehör wird nicht mitgeliefert, ist aber optional erhältlich.

Erster Eindruck

Schwerer und massiver - das ist der erste Eindruck, wenn man die MTE M3-2I das erste Mal in der Hand hält. Die Verarbeitung der Lampe ist qualitativ hochwertig, und man merkt, daß der Hersteller schon seit längerem Taschenlampen produziert. Die MTE M3-2I besitzt im Gegensatz zur MTE SSC P7-D (Seoul Semiconductors LED) eine CREE MC-E LED und wird mit einem Akku vom Typ 18650 betrieben.

An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis des Herstellers: Die Betriebsspannung der Taschenlampe darf 6V nicht übersteigen, d.h. Akkus vom Typ CR123A/16340 (3,7V) sind für den Betrieb mit der MTE M3-2I nicht geeignet!

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Verarbeitung

Die Verarbeitung der Lampe ist MTE-typisch und sehr gut. O-Ringe sorgen für Wasserdichtigkeit, die Gewinde sind sauber geschnitten und gefettet, und der Clicky ist leichtgängig.Die Anodisierung ist sauber und gleichmäßig aufgetragen. Ebenfalls erwähnenswert ist die entwickelte und nahezu bruchsichere Linse, die vom Hersteller als “bullet proof” bezeichnet wird – einen Schuß aus einer Magnum Kaliber 357 wird sie zwar sicher nicht aufhalten, sie macht aber nichtsdestotrotz einen sehr stabilen Eindruck.

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Leuchtkraft

Wenn man die MTE M3-2I bei Dunkelheit einschaltet, meint man, einen Flakscheinwerfer in der Hand zu haben. Die Lampe ist trotz ihrer geringen Größe unglaublich leuchtstark, und sie ist definitiv heller als Lampen mit wesentlich mehr Lumen, wie z.B. die TrustFire TR-1200, und das mit nur einem 18650-Akku! Erzielt wird die hohe Leuchtkraft einerseits durch die verwendete CREE MC-E LED, und andererseits durch ein neu entwickeltes hocheffizientes optisches System, das seinen Teil zur Reichweite und zur Helligkeit dieser Lampe beiträgt. Von der Charakteristik her geht die MTE M3-2I in Richtung Flooder; eine Reichweitenangabe werde ich nachliefern, sobald unsere Reflektorenteststrecke zur Reichweitenmessung komplett aufgebaut ist.


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Abstand vom Fenster zum Turm: ca. 12-15 Meter


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Abstand zur Wand: ca 1,5 Meter



Wärmeentwicklung

Ich habe die MTE M3-2I testweise ca. 20 Minuten auf höchster Stufe betrieben, und naturgemäß erwärmt sie sich auch nach einiger Zeit. Sie wurde jedoch nicht so heiß, daß ein weiterer Betrieb auf höchster Stufe die Lampe bzw. die Elektronik beschädigt hätte. Trotzdem sollte man sich darüber im klaren sein, daß eine kompakte Lampe dieser Größe nicht stundenlang mit 740 Lumen betrieben werden sollte, aber dafür hat die Lampe ja auch weitere Modi, die akkuschonend sind und immer noch genug Helligkeit erzeugen.

Modi

Die MTE M3-2I verfügt über sechs Modi, die allesamt auch von anderen Lampen her bekannt sind und sich wie folgt schalten lassen:

1. High

2. Strobo fast

3. Mid

4. Low

5. Strobo slow

6. SOS

Ein Memory ist nicht vorhanden, die Lampe wählt beim Einschalten automatisch immer den hellsten Modus aus.

Technische Details

LED: CREE MC-E 10 Watt
Betrieb mit 1 x 18650-Akku
Modi: Sechs, darunter SOS und Strobe mit 15 MHz
Maximale Leuchtstärke: 740 Lumen
Mittlere Leuchtstärke: 200 Lumen
Minimale Leuchtstärke: 60 Lumen
Akku hält über 24 Stunden bei Betrieb mit minimaler Leuchtstärke durch
Modi lassen sich mit einem leichten Druck auf den Clicky durchschalten
Anti-Roll-Funktion
Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
Anodisierung HA Type III
Äußerst lichtdurchlässige und beinahe unzerbrechliche Linse
Sichtbarkeit der Lampe in der Nacht bis zu einer Entfernung von ca. 4,8 km (Herstellerangabe)
Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluß
Wasserdicht
Hocheffizientes und neu entwickeltes optisches System sowie eine spezielle Linse erlauben eine hohe Reichweite und Helligkeit
Neu entwickelter Lampenkopf eignet sich auch zur Selbstverteidigung

Pro und Contra

Typisch für MTE ist die spärliche Ausstattung der Lampen ab Werk. Eine ansprechende Verkaufsverpackung sucht man vergeblich, andererseits konzentriert sich MTE lieber auf das wesentliche und baut gute Taschenlampen – das ist mir persönlich viel wichtiger als eine schicke Produktverpackung, die sowieso im Mülleimer landet.

Bezugsquelle

Die MTE M3-2I ist bei uns im Shop erhältlich.

Fazit

Die MTE M3-2I hat mich voll und ganz überzeugt, da sie gemessen an ihrer Größe wirklich unglaublich hell ist. Als EDC geht sie von der Größe und vom Gewicht her zwar nicht mehr durch, aber in eine Jackentasche passt sie problemlos. Wer nachts mit seinem Hund Gassi geht, Geocaches aufspürt oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten nachgeht, bei denen viel Licht nicht schaden kann, dem sei diese Lampe empfohlen. Sie ist robust genug, um auch harte Einsätze klaglos mitzumachen.


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Von links nach rechts: MTE M3-2I, MTE M-2 und MTE C3-709
 
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Frank

Admin
Teammitglied
12 November 2009
21.361
14.960
113
Luedenscheid
@msitc: Meine Gratulation! Wieder ein Review vom Allerfeinsten. Aus meiner Sicht alles drin, was wichtig ist. :thumbup:

Interessieren würde mich noch die Haltbarkeit der MTE M3-2I. Du beschreibst die Qualität als hoch. Reizvoll wäre auch ein direkter Helligkeitsvergleich mit der Fenix TK40, die offenbar allerdings doppelt so teuer ist.
 

roso

Gründungsmitglied
1 Januar 2010
158
19
18
Bischoffen
@msitc: Sehr schönes Review mit tollen Bildern. Hier kann man sich richtig rein versetzen.
Die Lampe macht einen sehr stabilen Eindruck und ist sehr hell für den Preis.
Preis - Leistungsverhältnis stimmt hier.
Sehr gut gemacht !
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
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@Frank und roso: Danke erst mal für euer Lob, das animiert mich natürlich zu weiteren Taten...:thumbsup:

@Frank: Zur Haltbarkeit der M3-2I kann ich momentan nur sagen, daß sie vom Aufbau her der MTE SSC P7-D ziemlich ähnlich ist, und die SSC P7-D mußte beim THW schon einiges mitmachen...ich bin von der Qualität der Lampen jedenfalls überzeugt, da sie mich noch nie im Stich gelassen haben, und ich beanspruche sie durchaus.

Leider besitze ich keine Fenix TK40, sonst hätte ich gerne mal die Lampen miteinander verglichen.
 

ThePath

Flashaholic*
29 Dezember 2009
474
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Freiburg
Hi, ist die Linse sowas wie bei den LL, also ein Reflektor, der verhindert, dass Licht verlorengeht, oder geht an den "Seiten" Licht verloren?
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
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Hi, ist die Linse sowas wie bei den LL, also ein Reflektor, der verhindert, dass Licht verlorengeht, oder geht an den "Seiten" Licht verloren?

Nein, die Linse sieht es deshalb etwas sonderbar aus, weil es sich um eine neuartige Entwicklung handelt, die sehr widerstandsfähig sein soll. Vielleicht findet sich ja mal jemand, der einen Beschußtest vornehmen möchte...:thumbsup:
 
4 April 2010
10
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Köln
Frage zur MTE M3-2I

Hallo,

Bin neu hier und habe eure Artikel zur MTE M3-2I gelesen suche einen Flooder unteranderem zum Fahradfahren.
Und von den Aufnahmen die ihr von der Mte gemacht habt waren sehr gut was könnt ihr noch über die Mte schrieben.
Oder würdet ihr eine andere Lampe zu Biken empfehlen :thumbsup:.
Habe selber erst zwei eine OLight M20 Worrior Premium und eine ITP C8T Ladegerät Pila charger mit AW. 18650 2600ma.
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
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Hallo Filoujazz,

auch an dich erst mal ein "Herzlich willkommen" hier im Forum :)

Hallo,

Bin neu hier und habe eure Artikel zur MTE M3-2I gelesen suche einen Flooder unteranderem zum Fahradfahren.
Und von den Aufnahmen die ihr von der Mte gemacht habt waren sehr gut was könnt ihr noch über die Mte schrieben.
Was interessiert dich denn besonders an der MTE M3-2I? Sowohl die MTE SSC P7-D als auch die MTE M3-2I sind beides sehr brauchbare Flooder, und durch den Fahrtwind beim Biken werden sie auch optimal gekühlt.

Oder würdet ihr eine andere Lampe zu Biken empfehlen :thumbsup:.
Mit den MTE bist du auf der richtigen Spur. :)

Habe selber erst zwei eine OLight M20 Worrior Premium und eine ITP C8T Ladegerät Pila charger mit AW. 18650 2600ma.

In diesem Fall benötigst du nur noch eine Lampe, da sowohl die MTE SSC P7-D als auch die MTE M3-2I mit 18650-Akkus betrieben werden.

Wenn du noch Fragen hast, dann nur zu. Als MTE-Händler sollte ich sie dir hoffentlich beantworten können...:thumbup:
 

ThePath

Flashaholic*
29 Dezember 2009
474
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Freiburg
Nur kurz: Strobe mit 15 MHz kann nicht sein...:D sonst wäre es kein Strobe mehr...

Ich glaube es sind einfach nur 15 Hz.

Schönen Ostermontag!
 

WonkotheSane

Flashaholic*
11 April 2010
464
167
43
@ Filoujazz

Was ist denn Biken? Im Wald mit dem MTB ist ein Flooder sicher gut. Auf der Strasse habe ich für mich die Lösung gefunden, einen Nabendynamo mit einer der neueren Leuchten von Busch und Müller (bumm.de) zu betreiben. 40 Lux reichen aus, um sehen und gesehen zu werden- In der Stadt. Für die dunkleren Teile finde ich eine Kopflampe praktisch, zB die LL H7, die ich immer im Spot betreibe, so´ne Art Fernlicht. Ist immer da, wo ich hinsehe und der Signalwert ist auch sehr gut! Für Autofahrer sind die 2 übereinanderstehenden Lichter so ungewöhnlich und auch so hell, daß man gut auffällt. Im Gelände würde ich mal nach Lupine suchen, das sind feine Sachen, die auch die Nacht zum Tage machen (Kopflampe mit 1850 Lumen), leider pro Lumen 50 cent :(
 
4 April 2010
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0
Köln
Hallo WonkotheSane,

Danke für die Anregung nach Lupine habe ich schon geschaut auch mal nach verschiedenen HID Lampen oh weija da bekommt man ja ein gebrauchtes Auto für :rolleyes:
Schon interessant was es für Lampe gibt aber ich fange gerade mal an habe gerade noch eine EagleTac T20c2 Mark II bekommen und Interessiere mich auch für die neue Olight M20 R5 bin auf Test gespannt.:thumbup:
Fahre Morgens mit Fahrrad zur Arbeit und nur am Rhein entlang schöne strecke Ich werde mir die Lampen anschauen die Du empfohlen hast.

Gruß Filoujazz
 

MrFlash

Flashaholic*
3 Mai 2010
309
96
28
Hallo!

Schön, dass zur MTE M3-2I eine Laufzeit bei niedrigster Leistung angegeben wird. Habt ihr auch einen Wert für die 740lm-Stufe?
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Hallo!

Schön, dass zur MTE M3-2I eine Laufzeit bei niedrigster Leistung angegeben wird. Habt ihr auch einen Wert für die 740lm-Stufe?

Erfahrungsgemäß auf keinen Fall länger als eine Stunde, da die Lampe nach längerem Betrieb mit 740 Lumen auf höchster Stufe schon ziemlich warm wird und man allein deshalb einen Modus mit weniger Lumen wählen wird...

Ich kann mal bei MTE nachfragen, ob es dort Laufzeitmessungen für den höchsten Modus gibt.
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Ich kann mal bei MTE nachfragen, ob es dort Laufzeitmessungen für den höchsten Modus gibt.

Ich würde mich da nicht auf Informationen von MTE verlassen!
Hab da eher schlechte Erfahrung in Bezug auf Laufzeit/MTE Informationen!
siehe hier: http://www.taschenlampen-forum.de/mte/479-review-mte-c3-907-a.html :eek:

Die (theorethische) Laufzeit kann man über eine Messung der Stromaufnahme an der Tailcap errechnen, oder über einen realen Test, wobei die Lampe aktiv gekühlt werden sollte, oder wenn nicht möglich, dann Kühlpausen einlegen und die Teillaufzeiten anschließend addieren!:thumbup:
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Moin,

heute ist meine MTE M3-2I von msitc angekommen.
Markus hat nicht zuviel versprochen, sie ist wirklich sehr hell.
Da die Lampe über eine optische Linse verfügt, so wie mein Praktiker R5 Mod, möchte ich sie damit vergleichen.
Fast das gesamte Licht wird in einem sehr großen Spot gebündelt, Spill ist kaum vorhanden. Mir gefällt das sehr gut so.
Die Lichtfarbe der MTE M3-2I ist kaltweiß, aber ohne störenden Blaustich.
In der Gesamthelligkeit ist sie deutlich heller als mein Praktiker R5 Mod. (und somit auch als die Fenix TK12 R5).
Wie sich die MTE über die gesamte Laufzeit in der Helligkeit verändert, habe ich noch nicht getestet.
Der mitbestellte AW 18650 Akku passt sehr gut.
Die lampe ist sehr handlich und gut Jackentaschentauglich, für die Hosentasche ist sie zu groß.
Da Markus die Lampe schon sehr gut beschrieben hat, jetzt nur noch ein paar Fotos und Beamshots:






Pro:
- für die kompakte Baugröße richtig hell (deutlich heller als Fenix TK12 R5)
- extrem breiter und heller Spot
- sauber verarbeitet und robuster Gesamteindruck
- Betrieb mit 18650er Akku und mit 2x CR123 Lithiumbatterien möglich
- angenehm leichtgängiger Schalter mit Zigarrengriffmöglichkeit

Contra:
- kein Holster
- Reverseclicky, folglich kein Momentlicht
- startet immer auf Max und um auf Med und Low zu kommen, muss man über Strobe
- fast kein Spillbeam
- keine Lock-off-Funktion (Einschaltsicherung durch leichtes lösen des Tailcapschalters)
- keine Tailstandmöglichkeit

Ich würde die Lampe sofort wieder kaufen.


@Mark:
Einen Vergleich zur Eastward XFP7 gibt es in ca. einer Woche, im Moment ist die XFP7 leider an einem anderen Ort als ich.

Gruß
Cuxhavener
 
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  • Danke
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Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
765
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NRW
Hi,

konntest du mit der Lampe schon draußen Eindrücke sammeln?

Diese Linse ist ja irgendwie kurios, wenn die aus einer MC-E einen Thrower machen soll...

Gruß

Paetzi
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Hi,

konntest du mit der Lampe schon draußen Eindrücke sammeln?

Diese Linse ist ja irgendwie kurios, wenn die aus einer MC-E einen Thrower machen soll...

Gruß

Paetzi
Es ist weder ein Thrower noch ein Flooder.
Die Leuchtweite und die breite der hellen Ausleuchtung sind für so ein Zwischending aber sehr beeindruckend.
Die helligkeit des Spot entspricht etwa der hellsten Stelle im Spot bei der TK12 R5 OP, der Spot der MTE ist aber ein vielfaches größer, dafür fehlt halt der Spill.
Trotz des fehlenden Spillbeams, ist die Ausleuchtung sehr breit und praxisgerecht.


Gruß
Cuxhavener
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Vergleich der MTE M3-2I mit Fenix TK12 R5 OP und Eastward YJ-XFP7

Moin,

hier noch ein paar vergleichende Fotos und Beamshots (animiertes GIF) der MTE- M3-2I mit der Fenix TK12 R5 OP und der Eastward XFP7.





Gruß
Cuxhavener
 
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Ich habe das Lampi ebenfalls seit einigen Tagen vorliegen. Genauer auseinandersetzen konnte ich mich damit noch nicht, daher hier nur meine ersten Eindrücke:

Pro:
- kein Memory: bei dem ganzen Geblinke, dass die Lampe hat, empfinde ich es als Vorteil, dass sie immer auf high startet.
- tolle Ausleuchtung: Waren bisher die MTE SSC P7 und die Ferei-Lampen M8, M9 oder M12 meine persönlichen Favoriten, was Helligkeit und gleichmäßige Ausleuchtung im erweiterten Nahbereich bei 1x 18650-Lampen angeht, hat die M3-2I sie knapp vom Thron gestoßen. Sidespill liefert sie etwas weniger, dafür ist die Gesamtausleuchtung durch die ungewöhnliche Linse noch homogener, und insgesamt wirkt die M3-2I sogar noch ein wenig heller.

Contra:
- unmittelbar auf die hellste Stufe folgt Strobe, erst danach medium und high.
- wasserdicht ist die Lampe nicht. Trotz zweier O-Ringe vor und hinter der Linse drang beim Test im Waschbecken an dieser Stelle Wasser ein. Und obwohl ich bei der Wiederholung des Tests äußerst penibel war, was das Einlegen der O-Ringe anging, war das Ergebnis das gleiche. Zwischendurch lief die Lampe nur noch im High-Modus, aber nach ausgiebiger Trocknung hat sie sich bekrabbelt und verfügt wieder über alle Funktionen. Spritzwasser ist kein Problem.

Die angegebenen 740 Lumen sind Blödsinn, aber das kann ich der Lampe nicht anlasten - schließlich kann sie nichts für die Angaben des Herstellers.

Übrigens: Zu Beginn hatte ich eine "Schüttelllampe", bei der durch Schütteln die Modi gewechselt werden konnten. Erst, nachdem ich die Kontakte gereinigt, die Tailcap auseinandergebaut und die Feder darin ein wenig in die Länge gezogen hatte, funktionierte die Lampe, wie sie sollte.

Mein Fazit: Wenn MTE noch ein wenig daran feilen würde, einen konstanten Qualitätsstandard durch alle Serien zu liefern, wären ihre Lampen bedenkenlos zu empfehlen. Da dies nicht der Fall ist, bleibt ein Kauf immer eine kleine Lotterie.

Wenn die Lampe funktioniert, hat man auf jeden Fall viel Spaß damit.

Gruß
Walter
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
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Aber Vorsicht, es soll auch einen schlechteren Nachbau der M3-2I geben, ob es bei DX oder KD war habe ich vergessen, jedenfalls einer von beiden.
Etwas verunsichert hatte mich auch ein Bericht in einem anderen Forum, dessen schlechtes Ergebnis ich heute aber auf den Nachbau schiebe.
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Hallo Walter,

als MTE-Händler muß ich dazu natürlich was loswerden:

Contra:
- unmittelbar auf die hellste Stufe folgt Strobe, erst danach medium und high.
- wasserdicht ist die Lampe nicht. Trotz zweier O-Ringe vor und hinter der Linse drang beim Test im Waschbecken an dieser Stelle Wasser ein. Und obwohl ich bei der Wiederholung des Tests äußerst penibel war, was das Einlegen der O-Ringe anging, war das Ergebnis das gleiche. Zwischendurch lief die Lampe nur noch im High-Modus, aber nach ausgiebiger Trocknung hat sie sich bekrabbelt und verfügt wieder über alle Funktionen. Spritzwasser ist kein Problem.
Das mit der Wasserdichtigkeit habe ich gerade aufgrund deines Tests überprüft und kann es bestätigen. Auch bei meiner Lampe ist Wasser in die Linse eingedrungen, aber wohlgemerkt im Waschbecken unter Wasser.

Ich gebe das mal an MTE weiter.

Übrigens: Zu Beginn hatte ich eine "Schüttelllampe", bei der durch Schütteln die Modi gewechselt werden konnten. Erst, nachdem ich die Kontakte gereinigt, die Tailcap auseinandergebaut und die Feder darin ein wenig in die Länge gezogen hatte, funktionierte die Lampe, wie sie sollte.

Mein Fazit: Wenn MTE noch ein wenig daran feilen würde, einen konstanten Qualitätsstandard durch alle Serien zu liefern, wären ihre Lampen bedenkenlos zu empfehlen. Da dies nicht der Fall ist, bleibt ein Kauf immer eine kleine Lotterie.
Ich frage mal direkt: Du hast aber schon eine Original-Lampe von MTE getestet, oder? Selbst wenn meine Frage doof klingen sollte, so hat sie aber doch einen ernsthaften Hintergrund: Es gibt einige MTE-Fälschungen, u.a. werden auch die MTE P7 SSC P7-D und die MTE M3-2I nachgebaut. Da ich als MTE-Händler aber nicht erst zwei MTE-Lampen verkauft habe, kann ich versichern, daß ich nie derartige Reklamationen hatte - wenn dem so wäre und die Qualität wirklich so miserabel wäre, würde ich die Lampen gewiß nicht verkaufen. ;)

Wenn die Lampe funktioniert, hat man auf jeden Fall viel Spaß damit.
Und wer bei einem authorisierten MTE-Händler kauft, kann auch sicher sein, daß er keinen DX-Clone erwirbt. :D
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Aber Vorsicht, es soll auch einen schlechteren Nachbau der M3-2I geben, ob es bei DX oder KD war habe ich vergessen, jedenfalls einer von beiden.
Etwas verunsichert hatte mich auch ein Bericht in einem anderen Forum, dessen schlechtes Ergebnis ich heute aber auf den Nachbau schiebe.
Mag sein, aber mein Testmodell kam direkt von MTE.

Gruß
Walter
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
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Witten
taschenlampen-tests.de
Ich frage mal direkt: Du hast aber schon eine Original-Lampe von MTE getestet, oder? Selbst wenn meine Frage doof klingen sollte, so hat sie aber doch einen ernsthaften Hintergrund: Es gibt einige MTE-Fälschungen, u.a. werden auch die MTE P7 SSC P7-D und die MTE M3-2I nachgebaut. Da ich als MTE-Händler aber nicht erst zwei MTE-Lampen verkauft habe, kann ich versichern, daß ich nie derartige Reklamationen hatte - wenn dem so wäre und die Qualität wirklich so miserabel wäre, würde ich die Lampen gewiß nicht verkaufen.

Hallo Markus,
habe deine Frage leider erst gesehen, nachdem ich erneut gepostet hatte. aber der letzte Post sollte deine Frage beantworten: Es war eine Original-Lampe.

Gruß
Walter
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Hallo Walter,

Hallo Markus,
habe deine Frage leider erst gesehen, nachdem ich erneut gepostet hatte. aber der letzte Post sollte deine Frage beantworten: Es war eine Original-Lampe.

Gruß
Walter

das verblüfft mich durchaus. Da wir aber demnächst sowieso eine Lieferung von MTE erhalten, biete ich dir gerne an, daraus eine M3-2I für dich abzuzweigen, damit du nochmal einen Nachtest bzgl. des "Schüttelproblems" fahren kannst - was hälst du davon?

Gruß,
Markus
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
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Witten
taschenlampen-tests.de
Eins muss ich noch nachtragen: Die Lampe hat ein "Low", das seinen Namen wirklich verdient - kein Pseudo-Low, das immer noch blendet.
Leider kann ich immer noch keine Lumenmessungen vornehmen, aber "vom Gefühl her" liegt die MTE unter 20 Lumen, vermutlich sogar deutlch darunter.

Gruß
Walter
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Eins muss ich noch nachtragen: Die Lampe hat ein "Low", das seinen Namen wirklich verdient - kein Pseudo-Low, das immer noch blendet.
Leider kann ich immer noch keine Lumenmessungen vornehmen, aber "vom Gefühl her" liegt die MTE unter 20 Lumen, vermutlich sogar deutlch darunter.

Gruß
Walter
Dann hat deine MTE einen anderen Treiber als meine, denn mein LOW ist ein vielfaches heller als das LOW einer Fenix TK 12 R5.

Gruß
Cuxhavener
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Ich hätte die Lampe schon vor langer Zeit zurückgeschickt!

Wenn ich sie bei einem Händler in DE gekauft hätte!
Zum einen ist es ein Testmodell, zum anderen finde ich ein Low, das auch richtig dunkel ist, als dritte Leuchtstufe wesentlich sinnvoller als ein Low mit 60 Lumen.

Nach "oben raus" hat die Lampe sicherlich ihre volle Helligkeit, auch wenn die 740 Lumen nicht stimmen. Sie ist sichtbar heller als die MTE SSC P7, die mit 900 Lumen angegeben ist und kann beim "Bouncing" zwar nicht ganz, aber fast mit der Olight M30 mithalten.

Komme übrigens gerade von einem Grillabend, bei dem plötzlich ein Hund verschwunden war. Natürlich habe ich nur allzu gerne mit der M3-2I beim Suchen geholfen. Die Reaktionen, als ich sie eingeschaltet hatte: "Walter hat 'ne Taschenlampe!" "Eine?" "Ist das aber eine tolle Taschenlampe."

Natürlich sind solche Reaktionen von "Nicht-Flashies" nicht wirklich ein Maßstab für uns Lampenbekloppte. Aber ich war selbst überrascht, was aus dieser kleinen Lampe auf freiem Feld herauskam. Die ganze Wiese war gleichmäßig hell ausgeleuchtet (und der Hund schnell gefunden).

Gruß
Walter
 

DonKlaus

Erleuchteter
3 April 2011
80
57
18
Ruhrgebiet
bouncing?

Hallo,

was bedeutet "bouncing"? Ist die Lampe in etwa so leistungsstark wie die Lumintop TD-15X? Die leuchtet auch recht breit und dennoch weit aus.

Gruß, Martin
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
"Bouncing" bedeutet, die Lampe gegen die Decke zu richten und die Helligkeit anhand des reflektierten Lichts zu beurteilen.

Leider habe ich die TD15X nicht hier, aber ich habe die MTE gerade mal mit dem UF-XM-L-Drop-in vergleichen, das in etwa mit der TD15X vergleichbar ist. Ganz kommt die MTE da nicht ran.

Gruß
Walter
 
17 Oktober 2011
2
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1000 Lumen?

Hallo liebe Taschenlampenliebhabergemeinde,

habe mir vor kurzem auch die mte m3-2i mit 1000 Lumen bei msitc gekauft. Nun habe ich am WE das Vergnügen gehabt diese gegen eine Lenser P5R zu testen, und was soll ich sagen, etwas übertrieben ausgedrückt könnte man sagen: Nullnummer. Die P5R mit weniger als der halben Größe und 220 Lumen ist deutlich heller als die mte, die im Vergleich zur Zweibrüder auch noch grünstichig wirkt. Gut, 1000 Lumen sollten wohl näher am Märchen als an der Realität sein, aber dass die Lampe dunkler ist als eine 220-Lumen Lampe hat mich als "Nicht-TL-Experten" doch ein wenig gewundert.

Woran liegt das? Warum ist dieser Zweibrüder Winzling heller als die als "Flutlichtmonster" angepriesene mte Lampe? Kann sowas auch am Akku liegen? Hatte mir Ultrafire Akkus bestellt (ja, nur zu...), die nach wenigen Minuten unter 3,3 V Spannung fallen und mit denen die Lampe immer nur 1 x (!!!) angeht, danach reicht die Spannung nicht mehr. Frisch geladen (nach 2-3 Minuten...) geht die Lampe immer genau 1 x an, gemessen leistet der Akku aber in diesem Moment zumindest 3,7 V.

Besten Dank im Voraus,

Sven
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Hallo Sven,
in diesem Fall dürfte es tatsächlich am Akku liegen. Mit 3,7 Volt ist er fast leer, und da die MTE nicht sonderlich gut geregelt ist, kommt auch nicht mehr viel Licht vorne raus.
Also einfach mal den Akku komplett laden, dann sollte das Problem behoben sein.

Gruß
Walter
 

NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
6.816
2.449
113
der Ottostadt an der Elbe
onkelnilsson schrieb:
Frisch geladen (nach 2-3 Minuten...) geht die Lampe immer genau 1 x an, gemessen leistet der Akku aber in diesem Moment zumindest 3,7 V.

Was heißt denn hier "frisch geladen". :eek:

Das vollständige laden eines Li-Ion Akkus dauert je nach verwendetem Ladegrät mindestens 3-5 Stunden! ;)

Genau! Und die Endspannung des Akkus, wenn er aus dem Lader kommt, sollte 4,2 Volt betragen!


@onkelnilsson:

Mein Tipp: Besorge dir bessere Akkus und dann teste nochmal. Dann wird das Ergebnis sicherlich zugunsten der MTE ausfallen!

Sehr zu empfehlen sind diese Solarforce. Oder ähnlich gut und in Deutschland beziehbar, aber nicht ganz so fähig bei hohen Strömen, sind diese Trustfires.

MfG,

Ben :)
 
17 Oktober 2011
2
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Danke erstmal für die Antworten. "Frisch geladen" waren die Akkus nach wenigen Minuten laut Ladegerät (darum die ironisch zu deutenden ...), dass mir per grünem Lämpchen einen voll geladenen Akku anzeigte. Ich habe die Akkus übrigens auch mehrere Stunden geladen, da mir schon irgendwie klar ist dass bei angeblichen 650 mAh output und 3800 mAh des Akkus eine Ladezeit von theoretisch ca. 6 Stunden notwendig ist. Nach 6-8 Stunden Ladung war die Spannung aber lediglich bei 3,65-3,71 Volt, die nach 1 Minute in der Lampe auf unter 3,3 Volt gesunken ist. Die Lampe flackert dann nur noch erbärmlich bei Betätigung des Druckschalters.

Was ich jetzt nicht verstehe: wieso sollte der Akku eigentlich 4,2 Volt haben? Wieso sind die 18560-er denn dann mit 3,7 Volt angegeben?

Besten Dank schon mal für eure Antworten, ich kauf mir jetzt direkt mal gute Akkus (& ein neues Ladegerät).