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Passaround MTE M3-2i - eine Taschenkanone!

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Olight Taschenlampen
Gatzetec Shop
Hallo zusammen,

ist das eine Lampe, eine Kanone, oder vielleicht beides?
Jedenfalls etwas kürzer als eine Fenix LD20:


Genau,


so heißt sie.

Hier die Beschreibung von Helle und leistungsfähige Taschenlampen von Lumapower, EagleTac, JETBeam, Tiablo, ThruNite u • Helle Taschenlampen Outdoor Geocaching Messer Datenverschlüsselung im Zitat:

Hohe Qualität
Die MTE M3-2I ist hochwertig verarbeitet und mit einem CREE XM-L T6 High Power LED-Strahler ausgestattet. Darüber hinaus bietet sie sechs Betriebsmodi, in denen sie unterschiedlich hell leuchtet und auf der höchsten Stufe sagenhafte 1000(!) Lumen Leuchtkraft bietet (Herstellerangabe).
Technische Details:

CREE XM-L T6 LED
Betrieb mit 1 x 18650-Akku
Sechs Leuchtmodi inkl. Strobe und SOS
Maximale Leuchtstärke: 1000 Lumen
Modi lassen sich mit einem leichten Druck auf den Clicky durchschalten
Anti-Roll-Funktion
Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
Anodisierung HA Type III
Sichtbarkeit der Lampe in der Nacht bis zu einer Entfernung von ca. 4,8 km (Herstellerangabe)
Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluß
Wasserdicht
Neu entwickelter Lampenkopf eignet sich auch zur Selbstverteidigung.

Sonstiges:
Für den optimalen Betrieb dieser Lampe empfehlen wir 18650-Akkus sowie entsprechende Ladegeräte, die Sie ebenfalls in unserem Shop erhalten. Die Betriebsspannung der Taschenlampe darf 6V nicht übersteigen, d.h. Akkus vom Typ CR123A/16340 (3,7V) sind für den Betrieb mit der MTE M3-2I nicht geeignet!

Beachten Sie bitte, dass die Lampe aufgrund ihrer kompakten Größe nicht für den längerfristigen Einsatz auf höchster Stufe entwickelt wurde, da ansonsten die entstehende Wärme nicht mehr effizient abgeleitet werden kann.
Lieferumfang:

MTE M3-2I XM-L
Lanyard


Soweit die zitierten Angaben von Helle und leistungsfähige Taschenlampen von Lumapower, EagleTac, JETBeam, Tiablo, ThruNite u • Helle Taschenlampen Outdoor Geocaching Messer Datenverschlüsselung .

Jetzt zur Praxis, denn Markus hat uns Flashies freundlicherweise diese Lampe im Ramen eines Passarounds zur Gewinnung von persönlichen Eindrücken zur Verfügung gestellt.

Die Anfassqualität und gefühlte Materialstärke ist schon mal sehr beeindruckend. Die Modes lassen sich sauber schalten, und zwar damit:



Die Lampe wird mit einem kräftigen Druck eingeschaltet und startet auf Max.
Wenn der Schalter jetzt nur leicht angetippt wird, dann ändern sich die Modes in folgender Reihenfolge:
Strobe, Mid, low, blink, SOS, Max.

Das sauber laufende tailcapseitige Tubusgewinde mit den Dichtungen:



Solide Kontaktierung in der Tailcap:



Das restliche Innenleben und das mitgelieferte Lanyard:


Die Kühlung und ein Teil des Wegrollschutzes:


Die Lichterzeugungsanlage:


Der Kontrollshot:
28mm, ISO 800, Bl. 7,1, Bel.Zeit: 8sec.
Distanzen: Zaun 22m, Baumgruppe 81m


Low ist wirklich low:


Mid:


Max:


Vergleich zur DBS V3 XML, 2x 18650:


Ja, die Lampe ist hell, sehr hell für ihre Größe!
Der Vergleich mit meiner DBS lässt mich allerdings - genau wie Tatsache, das die Lampe mit nur einem 18650er läuft- stark an den 1000 Lumen zweifen. 700-800 könnten's aber schon sein.

Ich habe die Zeit auf high bis zum Heißlaufen nicht gestoppt, aber es gehen schon einige Minuten. Jedenfalls länger, als ich brauchte.

Ja, die Lampe ist klasse verarbeitet, sehr robust. Gut anodisiert. Sauber im Detail.
Wegrollen wird sie auch nicht.
Ja, der Schalter arbeitet sehr präzise.

Selbstverteidigung: Besser einen Haken um brenzlige Situationen schlagen und diesen Punkt getrost vergessen.

Soweit, so gut!
Schönes Lämpchen, vieeel Licht, kleine Abmessungen.
Eine wirkliche Taschenlampe. Auch für die kleinere Tasche!

Was ich mir gewünscht hätte, wäre eine Trennung von konstanten und blinkenden Modes gewesen.
Für mich ist die Bedienung zwar keine Katastrophe, aber sehr umständlich und damit nervig, da die Modes auch noch abwechselnd vermischt sind.

Also kein schnelles, intuitives Wechseln der Leuchtstärke!
Das geht für mich persönlich gar nicht. Ist sehr schlecht für meine Nerven.

Andere wird's eventuell nicht stören.
Dann gibt's ein klasse Lämpchen, eine Taschenkanone eben!

Ich danke Markus ganz herzlich für sein Engagement bezüglich der Organisation, Ausrichtung und Durchführung dieses höchst interessanten Passarounds, und, dass ich daran teilnehmen durfte!
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
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Danke Roland für deine Eindrücke und die Beamshots. Erste Klasse :thumbup:
Haptik und Verarbeitungseindruck dieser Lampe decken sich auch mit denen meiner MTE. Wenn sie das mit den übertriebenen Lumenangaben (Stichwort Chinalumen, ist für einen Markenhersteller eigentlich peinlich) weglassen und die Blinkmodi verstecken würden hätte MTE sicher viel mehr Fans. Da ich aber tolerant bin kann ich darüber hinwegsehen und einfach sagen dass - nach deiner Review und meinen eigenen Erfahrungen - die Lampen dieses Herstellers ihr Geld absolut wert sind. :rolleyes:
Du besitzt nicht zufällig ein Luxmeter mit dem Du den Lichtstrom messen könntest? Oder vlt einer der Teilnehmer die das Lämpli nach dir im PA testen dürfen?
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Acebeam
Hi Micha,

ein Luxmeter besitze ich leider nicht.:(
Der nächste PA-Teilnehmer müsste aber eins besitzen, handelt es sich dabei doch um einen echten Profi!:thumbup:
'Werde aber noch nicht verraten, wer es ist!:D
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
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Ich denke ich weiß wer es ist, und habe meine Anmerkung auch mit ihm im Hinterkopf geschrieben... :p :thumbsup:
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Hier noch ein weiterer kleiner Erfahrungsbericht im Rahmen dieses Passarounds von Markus Speckmeier MSITC Shop . Diesmal mit der MTE M3-2I.

Auch diese Lampe kommt im einfachen Pappkartönchen mit Luftpolsterfolie. Sonstiges Zubehör ist nicht dabei, ein Holster kann extra geordert werden.

Der Qualitätseindruck ist gut, auch wenn das Design mittlerweile etwas überholt ist. Die seidenglänzende Anodisierung ist ohne Fehler und wirkt robust. Fest in der Tailcap integriert ist ein Wegrollschutz bzw. combatring. Bohrung für eine Trageschlaufe leider Fehlanzeige.

Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten, hat für meinen Geschmack aber zu viel Spiel. Kaum Spiel hat der eingelegte 18650er (AW-)Akku im Lampenkörper. In der Regel ist kein Klappern zu hören. Alles in allem erhält die Verarbeitung ein gut-sehr gut.


Eingeschaltet wird die Lampe über einen reverse clicky, dessen Knopf hervorsteht. Zwar ist dieser stramm zu drücken, jedoch sollte zum Schutz vor unbeabsichtigtem Einschalten die Kappe etwas gelockert werden. Das Wechseln der m.M. zu vielen Leuchtmodi (inklusive Disco) erfolgt über leichtes Antippen des Schalters. Über die Reihenfolge des UI kann ich nur den Kopf schütteln. Glücklicherweise hat die Lampe kein Memory sondern startet immer in der hellsten Leuchtstufe.


So weitgehend fehlerfrei wie die Verarbeitung ist erfreulicherweise auch die Lichtverteilung der M3-2I. Der tiefe und leicht strukturierte Reflektor bündelt das Licht befriedigend und sorgt für eine ausreichende Reichweite. Ein thrower ist die M3-2I aber nicht. Weich auslaufend geht der spot in eine leicht ungleichmäßige Corona über, gefolgt von einem sehr gleichmäßigen Streulicht (spill) ganz ohne störende Ringe. Die Lichtfarbe ist für eine XM-L T6 angenehm neutral ohne lästige Blaufärbung.


Die vom Hersteller angegebene Lichtleistung ist weniger übertrieben als befürchtet, die M3-2I ist eine richtige Taschenrakete. Aber dazu gleich mehr.

Lichtleistung

hell …... >800 Lumen max./ 670 Lumen min.*
mittel …... >270-300 Lumen*
throw (1m) …... 17.500 Lux*


Vergleich Lumen / Lux

MTE M3-2i …... 800 / 17.500
Lumintop TD15X …... 750 / 14.750
Spark SL6 …... 775 / 7500
Zebralight SC600 …... 700 / 6000


Stromaufnahme a.d. tailcap

hell …... 2,97 – 4,2 A*
mittel …... 0,95 – 1,3 A*
dunkel …... 0,02 A

*abhängig vom verwendeten Akku

Damit stellt die MTE M-2 R5 recht hohe Ansprüche an den Akku. Ich empfehle einen hochstromfähigen Akku, z.B. von AW oder (auf eigene Gefahr) ungeschützte Akkus, die in der Regel höhere Ströme bieten können.

Hinweis: alle Messungen sind lediglich Näherungswerte, Ungenauigkeiten kann ich nicht ausschließen.

Hier ein Vergleich mit der Lumintop TD15X:




Mein Fazit:
kompakte Lampe in guter Qualität mit richtig Bums hinter der Linse. Eine der hellsten XM-L bestückten Lampen für 1x 18650. Eher nur für Fortgeschrittene geeignet.


Danke Markus, für das zur Verfügung stellen der Lampe.
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.585
753
113
NRW
Moin,

heute möchte ich gerne meine Eindrücke über die M3-2I schildern. Vorweg ein Dank an Markus (msitc) für den Passaround.

Da bereits 2 gute Reviews von den Leuten, die vor mir dran waren, geschrieben wurde, werde ich nur noch auf die Dinge eingehen, die mir wichtig sind und noch ein paar Bilder einstellen, damit sich die Leser vor allem ein Bild von der Lampe im Vergleich zu der weit verbreiteten TK12 von Fenix machen können. Auf Beamshots draußen verzichte ich dieses Mal, da dies bereits erledigt wurde.

Erster Eindruck
Die MTE macht einen wertigen Eindruck. Sie ist etwas länger und vom Kopf her größer als die Fenix TK12 und somit als EDC nur mit größerer (Jacken-) Tasche sinnvoll. Die Anodisierung ist glänzend und etwas glatt, aber man kann die Lampe trotzdem immer sicher halten, was auch an dem zusätzlichen Ring im Bereich des Clickys liegt. Dieser Ring ist allerdings nicht abnehmbar!

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Die MTE ist in allen Dimension größer als die TK12

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Der recht große Reflektor sorgt für passablen Throw

Schaltet man die Lampe ein und spielt etwas herum, so fällt die Reihenfolge der Helligkeitsstufen auf: Nach der hellsten Stufe (1. Stufe) folgt das Strobe! Mir gefällt so eine Schaltfolge nicht, da man immer über das Blitzlicht schalten muss, wenn man von der hellsten Stufe in die akkuschonende mittlere Helligkeitsstufe wechseln will.

Beam
Der Beam überzeugt mich von der Helligkeit und Gleichmäßigkeit sowie vom Charakter her: Er ist sehr universell einsetzbar und hat mit rund 17.000 Lux mehr Throw als viele andere Lampen dieser Baugröße (TK12 etwa 7.500 Lux). Sie ist dabei natürlich viel heller als die TK12, aber auch heller als eine Jet Beam III M mit XM-L. Die MTE ist ungefähr so hell wie meine Solarforce L2p mit dem Ultrafire-Dropin.
Der Kopf wird nach einigen Minuten warm, wie und ob die Lampe mit der Wärme fertig wird, habe ich nicht getestet. Zur Not steht auch eine mittlere Helligkeit zur Verfügung, die noch Licht zur Genüge bringt.

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Die beiden MTE-Lampen des Passarounds und die Fenix TK12

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Der relativ große Reflektor sorgt für mehr als den doppelten Lux-Wert im Vergleich zur TK12


Fazit
Die Lampe hat einen sehr schönen Beam, der für viele Zwecke geeignet ist und sie hat dabei sogar etwas Throw, den viele Lampen mit XM-L vermissen lassen. Sie wäre also die perfekte Haus-und-Hof-Lampe, wenn sie nicht an zweiter Stelle das Strobe hätte. Dieses seltsame Belegung hatte schon die Vorgängerlampe und auch damals war dies mein einziger richtiger Kritikpunkt (Review). Wenn man allerdings die Variante mit 3 Leuchtstufen und ohne Geblinke nimmt, dann hat man in meinen Augen eine gute Wahl getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.536
3.765
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Ich möchte mich an dieser Stelle zunächst bei alle Reviewern für ihre interessanten und mit schönen Bildern gewürzten Reviews bedanken und gleichzeitig darauf hinweisen, dass es die MTE M3-2I in Zukunft auch wieder in zwei Ausführungen geben wird:

1. MTE M3-2I XM-L

Standardausführung mit sechs Modi und der bereits erwähnten Schaltreihenfolge.

2. MTE M3-2I XM-L MSITC Edition

Speziell für uns angefertigte Version, die ausschließlich drei reguläre Leuchtmodi beinhaltet, das Geblinke entfällt komplett.

Gruß,
Markus