Das Ansmann Powerline 4.2 Pro ist ein handliches, kleines Ladegerät, ausschließlich für NiMH AAA/AA.




Haptik: Ganz OK, aber nix Weltbewegendes. Die Tasten sind mir etwas zu laut, man muß auch recht kräftig drücken. Die Akkus muß man –wie meistens bei festen Schächten für AAA/AA- recht kräftig reindrücken.
Display: LCD mit Hintergrundbeleuchtung, die Beleuchtung ist immer an. Ablesbarkeit OK, aber alle Werte sind recht klein dargestellt. Mit der Display-Taste kann man zwischen aktuellen Ladestrom, Zellenspannung, geladene/entladene Kapazität und abgelaufene Zeit wechseln, das ist immer für alle eingelegten Akkus gültig. Ansonsten hat man noch die Current-Taste für Einstellung Lade-/Entladestrom und die Mode-Taste für die verschiedenen Modi.
Bedienung: Ziemlich einfach. Akku einlegen, Spannung wird angezeigt, Standard ist immer 600mA Laden, der Lader merkt sich nicht wie manche andere Ladegeräte die letzte Einstellung. 8s lang blinkt die Anzeige, in der Zeit kann man Modi und Lade-/Entladestrom einstellen. Am Ende des Vorgangs wird „full“ für den jeweiligen Schacht angezeigt.
Es wird geraten AAA nicht mit 1500/1800mA zu laden, empfohlen wird Ladestrom max. = Kapazität des Akkus, also 1C.
Die Widersprüche in der BDA wie z.B. bei den Entladeströmen find ich nicht so toll.
Features:
Laden: Mögliche Ströme: 400/600/800mA für alle Schächte, 1500/1800mA für beide äußeren Schächte. Der Übergang von 800mA auf 1500mA ist mir etwas groß, da wären Zwischengrößen eine gute Sache. Gegen Ladeende wird auf 200mA runtergeregelt, dazu legt das Ladegerät gegen Ladeende auch mal eine Pause ein, sieht man an Ladestrom 0mA. Dachte zuerst das er dann fertig ist, aber dann muß „full“ im Display der jeweiligen Zelle stehen. Lt. BDA macht er bei vollem Akku noch Impuls-Erhaltungsladung. Anzeichen dafür habe ich zuerst aber weder bei der Kapazitätsanzeige noch bei der Ladestromanzeige gesehen.
Entladen: Hier widerspricht sich die Anleitung, in den technischen Daten stehen 200/400/600mA als mögliche Entladeströme zur Verfügung, ansonsten ist nur von 200/400mA die Rede, 600mA konnte ich auch nicht einstellen. Dafür kann man auch 300mA einstellen, was an einer Stelle erwähnt wird aber wiederum nicht in den technischen Daten steht.
Dass nach dem Entladen wieder automatisch vollgeladen wird (wie z.B. bei diversen Technoline) finde ich etwas unschön. Den Discharge-Wert muß man entweder live während des Entladens ablesen oder warten bis der Akku wieder voll aufgeladen ist; während des Wiederaufladens sieht man nur den aktuellen Charge-Wert.
Ich kann nur den Entladestrom wählen, der Ladestrom beträgt dann automatisch das Doppelte. Das führte zum einzigen heißen Akku mit dem Ansmann. Ich habe eine Xtar AAA die nur noch um die 250mAh hat (aber von verschiedenen Ladegeräten noch mit über 700mAh geladen wird), die wurde mit 400mA entladen und mit 800mA geladen. Max. Temperatur war knapp 59° (!). Nach der typischen Ladepause wurde dann noch mal mit den üblichen 200mA nachgeladen, Temperatur war OK.
Refresh: Akku wird geladen/entladen bis 10x, sollte eher keine Kapazitätssteigerung messbar sein wird früher abgebrochen. Wegen des enormen Zeitaufwands nicht probiert.
Test: Laden-Entladen-Laden. Am Ende, also nach dem Wiederaufladen wird die Kapazität des Entladevorgangs angezeigt. Wegen des hohen Zeitaufwands habe ich die Funktion nur angetestet. Mein Vergleich mit dem everActive NC1000+ für Micro (AAA) hat sehr ähnliche Werte gezeigt, die höchste Abweichung lag bei weniger als 20mAh. Für Mignon (AA) habe ich mit dem Powerex MH-C9000 Pro verglichen, hier stark schwankend, von 40mAh bis 200mAh. Wobei ich mit dem C9000 auch mit 1A entlade während das Ansmann max. 400mA entlädt.
Praxistest Laden: Zweimal habe ich die „Hi“-Anzeige nach Einlegen eines Akkus gesehen. Entfernen und Wiedereinlegen hat in beiden Fällen geholfen, vielleicht nur ein Kontaktproblem? Mein Powerex MH-C9000 Pro ändert die Meinung dadurch nicht.
Normalerweise lade ich AAA mit max. 500mA, beim Ansmann wage ich die 600mA. Durch die Stromabsenkung gegen Ladeende und den Ladepausen bleiben die Akkus rekordverdächtig kühl. Das galt selbst für problematische Akkus, das 4.2 Pro könnte zu meinem Nr.1-Lader für solche Akkus werden; bisher war es das Vapcell S4 Plus oder das Opus BT-C700.
Beim Laden von AA vermisse ich einen 1000mA Ladestrom, 1500/1800mA ist mir zu hoch und funktioniert nur mit den beiden äußeren Schächten. Ich habe mal die 1500mA gewagt mit einer im guten Zustand befindlichen Tronic 2500. Heiß wurde der Akku nicht, allerdings schon wärmer als bei Ladeende mit eingestellten 800mA mit der Runterregelung auf 200mA.
Ladegeschwindigkeit:
Ladestrom 800mA: 2,44Ah in 3h 54s = 620mA tatsächlicher Ladestrom, 810mAh in 2h 7m bei eingestellten 600mA = 382,7mA. Kann je nach Akku stark schwanken.
Die anderen Modi sind wegen der eingeschränkten Einstellmöglichkeit was die Höhe der Ströme und den damit sehr hohen Zeitaufwand betrifft für mich eher uninteressant. Ebenso mag ich nicht wenn bei „Discharge“ automatisch wieder geladen wird.
Fazit: Insgesamt finde ich das 4.2 Pro als Ladegerät sehr gut. Die Akkus bleiben kühler als bei allen anderen Ladegeräten die ich besitze, obwohl das Ansmann sehr kompakt ist.
Leider kann man den Lader als langsam bezeichnen, für Ladeorgien ist der Lader eher nicht geeignet.




Haptik: Ganz OK, aber nix Weltbewegendes. Die Tasten sind mir etwas zu laut, man muß auch recht kräftig drücken. Die Akkus muß man –wie meistens bei festen Schächten für AAA/AA- recht kräftig reindrücken.
Display: LCD mit Hintergrundbeleuchtung, die Beleuchtung ist immer an. Ablesbarkeit OK, aber alle Werte sind recht klein dargestellt. Mit der Display-Taste kann man zwischen aktuellen Ladestrom, Zellenspannung, geladene/entladene Kapazität und abgelaufene Zeit wechseln, das ist immer für alle eingelegten Akkus gültig. Ansonsten hat man noch die Current-Taste für Einstellung Lade-/Entladestrom und die Mode-Taste für die verschiedenen Modi.
Bedienung: Ziemlich einfach. Akku einlegen, Spannung wird angezeigt, Standard ist immer 600mA Laden, der Lader merkt sich nicht wie manche andere Ladegeräte die letzte Einstellung. 8s lang blinkt die Anzeige, in der Zeit kann man Modi und Lade-/Entladestrom einstellen. Am Ende des Vorgangs wird „full“ für den jeweiligen Schacht angezeigt.
Es wird geraten AAA nicht mit 1500/1800mA zu laden, empfohlen wird Ladestrom max. = Kapazität des Akkus, also 1C.
Die Widersprüche in der BDA wie z.B. bei den Entladeströmen find ich nicht so toll.
Features:
Laden: Mögliche Ströme: 400/600/800mA für alle Schächte, 1500/1800mA für beide äußeren Schächte. Der Übergang von 800mA auf 1500mA ist mir etwas groß, da wären Zwischengrößen eine gute Sache. Gegen Ladeende wird auf 200mA runtergeregelt, dazu legt das Ladegerät gegen Ladeende auch mal eine Pause ein, sieht man an Ladestrom 0mA. Dachte zuerst das er dann fertig ist, aber dann muß „full“ im Display der jeweiligen Zelle stehen. Lt. BDA macht er bei vollem Akku noch Impuls-Erhaltungsladung. Anzeichen dafür habe ich zuerst aber weder bei der Kapazitätsanzeige noch bei der Ladestromanzeige gesehen.
Entladen: Hier widerspricht sich die Anleitung, in den technischen Daten stehen 200/400/600mA als mögliche Entladeströme zur Verfügung, ansonsten ist nur von 200/400mA die Rede, 600mA konnte ich auch nicht einstellen. Dafür kann man auch 300mA einstellen, was an einer Stelle erwähnt wird aber wiederum nicht in den technischen Daten steht.
Dass nach dem Entladen wieder automatisch vollgeladen wird (wie z.B. bei diversen Technoline) finde ich etwas unschön. Den Discharge-Wert muß man entweder live während des Entladens ablesen oder warten bis der Akku wieder voll aufgeladen ist; während des Wiederaufladens sieht man nur den aktuellen Charge-Wert.
Ich kann nur den Entladestrom wählen, der Ladestrom beträgt dann automatisch das Doppelte. Das führte zum einzigen heißen Akku mit dem Ansmann. Ich habe eine Xtar AAA die nur noch um die 250mAh hat (aber von verschiedenen Ladegeräten noch mit über 700mAh geladen wird), die wurde mit 400mA entladen und mit 800mA geladen. Max. Temperatur war knapp 59° (!). Nach der typischen Ladepause wurde dann noch mal mit den üblichen 200mA nachgeladen, Temperatur war OK.
Refresh: Akku wird geladen/entladen bis 10x, sollte eher keine Kapazitätssteigerung messbar sein wird früher abgebrochen. Wegen des enormen Zeitaufwands nicht probiert.
Test: Laden-Entladen-Laden. Am Ende, also nach dem Wiederaufladen wird die Kapazität des Entladevorgangs angezeigt. Wegen des hohen Zeitaufwands habe ich die Funktion nur angetestet. Mein Vergleich mit dem everActive NC1000+ für Micro (AAA) hat sehr ähnliche Werte gezeigt, die höchste Abweichung lag bei weniger als 20mAh. Für Mignon (AA) habe ich mit dem Powerex MH-C9000 Pro verglichen, hier stark schwankend, von 40mAh bis 200mAh. Wobei ich mit dem C9000 auch mit 1A entlade während das Ansmann max. 400mA entlädt.
Praxistest Laden: Zweimal habe ich die „Hi“-Anzeige nach Einlegen eines Akkus gesehen. Entfernen und Wiedereinlegen hat in beiden Fällen geholfen, vielleicht nur ein Kontaktproblem? Mein Powerex MH-C9000 Pro ändert die Meinung dadurch nicht.
Normalerweise lade ich AAA mit max. 500mA, beim Ansmann wage ich die 600mA. Durch die Stromabsenkung gegen Ladeende und den Ladepausen bleiben die Akkus rekordverdächtig kühl. Das galt selbst für problematische Akkus, das 4.2 Pro könnte zu meinem Nr.1-Lader für solche Akkus werden; bisher war es das Vapcell S4 Plus oder das Opus BT-C700.
Beim Laden von AA vermisse ich einen 1000mA Ladestrom, 1500/1800mA ist mir zu hoch und funktioniert nur mit den beiden äußeren Schächten. Ich habe mal die 1500mA gewagt mit einer im guten Zustand befindlichen Tronic 2500. Heiß wurde der Akku nicht, allerdings schon wärmer als bei Ladeende mit eingestellten 800mA mit der Runterregelung auf 200mA.
Ladegeschwindigkeit:
Ladestrom 800mA: 2,44Ah in 3h 54s = 620mA tatsächlicher Ladestrom, 810mAh in 2h 7m bei eingestellten 600mA = 382,7mA. Kann je nach Akku stark schwanken.
Die anderen Modi sind wegen der eingeschränkten Einstellmöglichkeit was die Höhe der Ströme und den damit sehr hohen Zeitaufwand betrifft für mich eher uninteressant. Ebenso mag ich nicht wenn bei „Discharge“ automatisch wieder geladen wird.
Fazit: Insgesamt finde ich das 4.2 Pro als Ladegerät sehr gut. Die Akkus bleiben kühler als bei allen anderen Ladegeräten die ich besitze, obwohl das Ansmann sehr kompakt ist.
Leider kann man den Lader als langsam bezeichnen, für Ladeorgien ist der Lader eher nicht geeignet.
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