Vor kurzer Zeit gabs das C9000 bei Nkon für ca. 48€, da habe ich mal zugeschlagen.
Die Ähnlichkeit mit dem Skyrc NC2200 ist nicht zu leugnen, wobei ich meine das C9000 Pro war zuerst da. Das erstreckt sich nicht nur auf die Optik, sondern auch auf die Fähigkeiten. Ich werde auch in manchen Punkten auf die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede eingehen.
Haptik: Die Verarbeitung wirkt grundsätzlich gut und sauber. Die Tasten reagieren aber manchmal nicht auf Anhieb, kommen nicht an den klaren Druckpunkt des NC2200 ran. Die Akkus sitzen sehr fest drin, bei AA muß man schon recht fest drücken damit diese komplett einrasten, ähnlich wie beim NC2200.
Display: Der mit Abstand größte Mangel des C9000 Pro. Die Ablesbarkeit schon bei geringen Winkeln ist abartig mies. Aus leichter Schräge sieht man alle Digits des LCD-Display "leuchten". Schaut man gerade drauf ist das Display allerdings gut ablesbar, besonders mit angeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Aber wer hat den Lader schon auf Augenhöhe stehen? Die Hintergundbeleuchtung wird aktiviert wenn man einen Akku einlegt/entnimmt oder eine Taste drückt, nach 15 Sekunden wieder automatisch deaktiviert. Allerdings kann man sie auch dauerhaft anschalten, immerhin ein gutes Feature.
Das zweitgrößte Ärgernis ist wieder das Display. Übersicht der verschiedenen Modi und Schachtnummer sind fest eingebrannt, also immer sichtbar. Im Betrieb zeigt eine Art Pfeil auf den aktiven Modi, der Rest ist dynamisch. Das Gerät schaltet um zwischen Lade-/Entladestrom, Kapazität, Zeit, Spannung, jeder Wert ist für ein paar Sekunden sichtbar. Soweit, so gut, aber immer nur für eine Zelle! Trotz des riesigen Displays wird 1 Wert für 1 Zelle angezeigt. Beim automatischen Umschalten zwischen den Werten wird jeder Wert einer Zelle 2x angezeigt, nach 15s geht’s zur nächsten Zelle. Ein automatischer Durchlauf für 4 Zellen dauert 60s, also lange. Man kann auch die Zelle per Knopfdruck umschalten, muß aber auch da für alle Werte warten, denn händisch zwischen den Werten umzuschalten wie z.B. bei Opus/Nitecore geht nicht.
Nach Abschluß eines Vorgangs wird neben der Schachtnummer "Done" angezeigt, eine Status-LED wie beim NC2200 fehlt aber. In Kombination mit dem schwer ablesbaren Display auch etwas ärgerlich, denn das "Done" ist recht klein, nicht vergleichbar mit der Größe der Werte-Anzeige.
Bedienung: Die finde ich insgesamt sehr gelungen. Auf-/Ab-Tasten für Einstellungen der Lade-/Entladerate. Dazu einen Slot- und Enter-Button. Im Gegensatz zum Skyrc NC2200 merkt sich das Powerex die letzte Einstellung jedes Schachtes auch nach Stromlosigkeit. Ideal für Jemanden der immer gleiche Einstellungen verwendet.
Außerdem kann man auch beim Einlegen der ersten Zelle durch einen längeren Druck auf "Enter" die Einstellungen für alle anderen Schächte übernehmen. Das kann das NC2200 aber auch.
Features: Laden, Entladen, Refresh & Analyze, Break-In. Laden 0,2A-2A Ladestrom, 0,1A-1A Entladestrom in 0,1A-Schritten. Das ist ein dicker Pluspunkt, großer Bereich, fein einstellbar. Da dürften für Akkus jeglicher Kapazität eine optimale Einstellung möglich sein. Etwas verwirrend finde ich allerdings die Angabe der BDA, selbst bei der höchsten angegebenen Akkukapazität (2700mAh) wird als empfohlene Entladerate nur 600mAh angegeben.
Refresh & Analyze: Würde ich einfachhalber Kapazitätstest nennen. Man kann den Lade-/Entladestrom einstellen, dann werden die Akkus vollgeladen, Ruhepause für eine Stunde, Entladung, Ruhepause für eine Stunde, Vollladung. Die Möglichkeit Lade-Entladestrom in diesem Modus einzustellen ist eher selten anzutreffen.
Break-In: Akkukapazität eingeben -> Geladen wird mit 0,1C, Ruhepause für eine Stunde, Entladen mit 0,1C, Ruhepause für eine Stunde, Vollladung mit 0,1C. Insgesamt ein sehr zeitaufwändiger Modus den ich einmal probiert habe. Habe tiefentladene, überlagerte 2300mAh-Akkus eingelegt, mehr Kapazität als bei meiner normalen Methode (mit niedrigen Ladestrom laden) ist aber nicht rausgesprungen.
Das NC2200 bietet noch die Möglichkeit für eine Firmwareupdate (falls es eins geben wird) und die Datenübertragung auf eine Mobile App per Bluetooth. Dafür braucht man aber ein optimales Modul das ca. 20€ kostet.
Für meine Zwecke lassen die Features lassen also nix zu wünschen übrig.
Laden: Dank der 100mA läßt sich das Laden sehr gut an den Akku oder den eigenen Bedürfnissen anpassen. In der BDA gibt es eine Tabelle mit Empfehlungen des Ladestroms für verschiedene Kapazitäten. Keine Überraschungen hier, ungefähr 0,5C.
Hier ist der Lader unauffällig, die geladenen Kapazitäten erscheinen mir manchmal zu hoch, bei anderen Akkus aber wieder im erwarteten Bereich. Bei über 50 Test-Akkus waren allerdings 2 Akkus dabei die er mit "High" ablehnte. Die Höchsttemperatur war bei kritischen Akkus war bei 56°, das ist jetzt nicht besonders gut. Bei unkritischen Akkus ist es aber mit knapp 50° noch OK. Im Vergleich zum Skyrc NC2200 ist das Powerex bzgl. Terminierung/Temperatur also eine ganze Ecke besser.
Das NC2200 bietet noch die Change bis 2200mA zu laden, aber nur wenn der gemessene Innenwiderstand niedrig ist. Auch die niedrigere Ladeströme hängen vom Innenwiderstand ab, die Hürden sind dann allerdings niedriger. Beim Powerex ist das wohl kein Problem, der IR wird nicht angezeigt, Akkus mit zu hohem IR allerdings generell abgelehnt. Widerstandswerte werden aber nicht angezeigt.
Wie sinnvoll Laderaten von 2,2A für Akkus bis max. AA sind weiß ich nicht, so eilig habe ich es eigentlich nie dank genügend Wechselakkus.
Entladen: Hier ist das Powerex dem NC2200 deutlich überlegen, zumindest bei manchen Akkus. Während das NC2200 bei manchen Akkus brutalst runtergeregelt zieht das Powerex die Entladung bis zur Entladeschlußspannung durch. Das ist erstens zeitlich besser einzuschätzen und es zeigt auch ob der Akku den Entladestrom bis zum Schluß liefern kann. Als Abschaltspannung wird 0,90V angegeben, kann ich nicht direkt bestätigen. Meist lese ich vorm "Done" als letzten Wert noch 1V, dann laufen wieder die Werte durch, bevor nochmal ein Spannungswert sichtbar ist isses zuende.
Fazit: Bis auf die Möglichkeit von in allen 4 Schächten Entladeströme von 1A einzustellen und dem Merken der letzten Einstellungen kein außergewöhnliches Ladegerät. Aber an sich solide und brauchbar, dank der Baugröße auch etwas kühler als Dinger wie das Skyrc NC1500. Für jemand der viele NiMH lädt ist dank der festen Ladeschächte für AAA/AA auch besser in puncto Handling. Ich werde das Gerät auf jeden Fall enthalten.
Die Ähnlichkeit mit dem Skyrc NC2200 ist nicht zu leugnen, wobei ich meine das C9000 Pro war zuerst da. Das erstreckt sich nicht nur auf die Optik, sondern auch auf die Fähigkeiten. Ich werde auch in manchen Punkten auf die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede eingehen.
Haptik: Die Verarbeitung wirkt grundsätzlich gut und sauber. Die Tasten reagieren aber manchmal nicht auf Anhieb, kommen nicht an den klaren Druckpunkt des NC2200 ran. Die Akkus sitzen sehr fest drin, bei AA muß man schon recht fest drücken damit diese komplett einrasten, ähnlich wie beim NC2200.
Display: Der mit Abstand größte Mangel des C9000 Pro. Die Ablesbarkeit schon bei geringen Winkeln ist abartig mies. Aus leichter Schräge sieht man alle Digits des LCD-Display "leuchten". Schaut man gerade drauf ist das Display allerdings gut ablesbar, besonders mit angeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Aber wer hat den Lader schon auf Augenhöhe stehen? Die Hintergundbeleuchtung wird aktiviert wenn man einen Akku einlegt/entnimmt oder eine Taste drückt, nach 15 Sekunden wieder automatisch deaktiviert. Allerdings kann man sie auch dauerhaft anschalten, immerhin ein gutes Feature.
Das zweitgrößte Ärgernis ist wieder das Display. Übersicht der verschiedenen Modi und Schachtnummer sind fest eingebrannt, also immer sichtbar. Im Betrieb zeigt eine Art Pfeil auf den aktiven Modi, der Rest ist dynamisch. Das Gerät schaltet um zwischen Lade-/Entladestrom, Kapazität, Zeit, Spannung, jeder Wert ist für ein paar Sekunden sichtbar. Soweit, so gut, aber immer nur für eine Zelle! Trotz des riesigen Displays wird 1 Wert für 1 Zelle angezeigt. Beim automatischen Umschalten zwischen den Werten wird jeder Wert einer Zelle 2x angezeigt, nach 15s geht’s zur nächsten Zelle. Ein automatischer Durchlauf für 4 Zellen dauert 60s, also lange. Man kann auch die Zelle per Knopfdruck umschalten, muß aber auch da für alle Werte warten, denn händisch zwischen den Werten umzuschalten wie z.B. bei Opus/Nitecore geht nicht.
Nach Abschluß eines Vorgangs wird neben der Schachtnummer "Done" angezeigt, eine Status-LED wie beim NC2200 fehlt aber. In Kombination mit dem schwer ablesbaren Display auch etwas ärgerlich, denn das "Done" ist recht klein, nicht vergleichbar mit der Größe der Werte-Anzeige.
Bedienung: Die finde ich insgesamt sehr gelungen. Auf-/Ab-Tasten für Einstellungen der Lade-/Entladerate. Dazu einen Slot- und Enter-Button. Im Gegensatz zum Skyrc NC2200 merkt sich das Powerex die letzte Einstellung jedes Schachtes auch nach Stromlosigkeit. Ideal für Jemanden der immer gleiche Einstellungen verwendet.
Außerdem kann man auch beim Einlegen der ersten Zelle durch einen längeren Druck auf "Enter" die Einstellungen für alle anderen Schächte übernehmen. Das kann das NC2200 aber auch.
Features: Laden, Entladen, Refresh & Analyze, Break-In. Laden 0,2A-2A Ladestrom, 0,1A-1A Entladestrom in 0,1A-Schritten. Das ist ein dicker Pluspunkt, großer Bereich, fein einstellbar. Da dürften für Akkus jeglicher Kapazität eine optimale Einstellung möglich sein. Etwas verwirrend finde ich allerdings die Angabe der BDA, selbst bei der höchsten angegebenen Akkukapazität (2700mAh) wird als empfohlene Entladerate nur 600mAh angegeben.
Refresh & Analyze: Würde ich einfachhalber Kapazitätstest nennen. Man kann den Lade-/Entladestrom einstellen, dann werden die Akkus vollgeladen, Ruhepause für eine Stunde, Entladung, Ruhepause für eine Stunde, Vollladung. Die Möglichkeit Lade-Entladestrom in diesem Modus einzustellen ist eher selten anzutreffen.
Break-In: Akkukapazität eingeben -> Geladen wird mit 0,1C, Ruhepause für eine Stunde, Entladen mit 0,1C, Ruhepause für eine Stunde, Vollladung mit 0,1C. Insgesamt ein sehr zeitaufwändiger Modus den ich einmal probiert habe. Habe tiefentladene, überlagerte 2300mAh-Akkus eingelegt, mehr Kapazität als bei meiner normalen Methode (mit niedrigen Ladestrom laden) ist aber nicht rausgesprungen.
Das NC2200 bietet noch die Möglichkeit für eine Firmwareupdate (falls es eins geben wird) und die Datenübertragung auf eine Mobile App per Bluetooth. Dafür braucht man aber ein optimales Modul das ca. 20€ kostet.
Für meine Zwecke lassen die Features lassen also nix zu wünschen übrig.
Laden: Dank der 100mA läßt sich das Laden sehr gut an den Akku oder den eigenen Bedürfnissen anpassen. In der BDA gibt es eine Tabelle mit Empfehlungen des Ladestroms für verschiedene Kapazitäten. Keine Überraschungen hier, ungefähr 0,5C.
Hier ist der Lader unauffällig, die geladenen Kapazitäten erscheinen mir manchmal zu hoch, bei anderen Akkus aber wieder im erwarteten Bereich. Bei über 50 Test-Akkus waren allerdings 2 Akkus dabei die er mit "High" ablehnte. Die Höchsttemperatur war bei kritischen Akkus war bei 56°, das ist jetzt nicht besonders gut. Bei unkritischen Akkus ist es aber mit knapp 50° noch OK. Im Vergleich zum Skyrc NC2200 ist das Powerex bzgl. Terminierung/Temperatur also eine ganze Ecke besser.
Das NC2200 bietet noch die Change bis 2200mA zu laden, aber nur wenn der gemessene Innenwiderstand niedrig ist. Auch die niedrigere Ladeströme hängen vom Innenwiderstand ab, die Hürden sind dann allerdings niedriger. Beim Powerex ist das wohl kein Problem, der IR wird nicht angezeigt, Akkus mit zu hohem IR allerdings generell abgelehnt. Widerstandswerte werden aber nicht angezeigt.
Wie sinnvoll Laderaten von 2,2A für Akkus bis max. AA sind weiß ich nicht, so eilig habe ich es eigentlich nie dank genügend Wechselakkus.
Entladen: Hier ist das Powerex dem NC2200 deutlich überlegen, zumindest bei manchen Akkus. Während das NC2200 bei manchen Akkus brutalst runtergeregelt zieht das Powerex die Entladung bis zur Entladeschlußspannung durch. Das ist erstens zeitlich besser einzuschätzen und es zeigt auch ob der Akku den Entladestrom bis zum Schluß liefern kann. Als Abschaltspannung wird 0,90V angegeben, kann ich nicht direkt bestätigen. Meist lese ich vorm "Done" als letzten Wert noch 1V, dann laufen wieder die Werte durch, bevor nochmal ein Spannungswert sichtbar ist isses zuende.
Fazit: Bis auf die Möglichkeit von in allen 4 Schächten Entladeströme von 1A einzustellen und dem Merken der letzten Einstellungen kein außergewöhnliches Ladegerät. Aber an sich solide und brauchbar, dank der Baugröße auch etwas kühler als Dinger wie das Skyrc NC1500. Für jemand der viele NiMH lädt ist dank der festen Ladeschächte für AAA/AA auch besser in puncto Handling. Ich werde das Gerät auf jeden Fall enthalten.
