NiMh Ansmann Powerline 4.2 Pro, Erfahrung und kleiner Test

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Das Ansmann Powerline 4.2 Pro ist ein handliches, kleines Ladegerät, ausschließlich für NiMH AAA/AA.

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Haptik: Ganz OK, aber nix Weltbewegendes. Die Tasten sind mir etwas zu laut, man muß auch recht kräftig drücken. Die Akkus muß man –wie meistens bei festen Schächten für AAA/AA- recht kräftig reindrücken.

Display: LCD mit Hintergrundbeleuchtung, die Beleuchtung ist immer an. Ablesbarkeit OK, aber alle Werte sind recht klein dargestellt. Mit der Display-Taste kann man zwischen aktuellen Ladestrom, Zellenspannung, geladene/entladene Kapazität und abgelaufene Zeit wechseln, das ist immer für alle eingelegten Akkus gültig. Ansonsten hat man noch die Current-Taste für Einstellung Lade-/Entladestrom und die Mode-Taste für die verschiedenen Modi.

Bedienung: Ziemlich einfach. Akku einlegen, Spannung wird angezeigt, Standard ist immer 600mA Laden, der Lader merkt sich nicht wie manche andere Ladegeräte die letzte Einstellung. 8s lang blinkt die Anzeige, in der Zeit kann man Modi und Lade-/Entladestrom einstellen. Am Ende des Vorgangs wird „full“ für den jeweiligen Schacht angezeigt.

Es wird geraten AAA nicht mit 1500/1800mA zu laden, empfohlen wird Ladestrom max. = Kapazität des Akkus, also 1C.

Die Widersprüche in der BDA wie z.B. bei den Entladeströmen find ich nicht so toll.

Features:

Laden:
Mögliche Ströme: 400/600/800mA für alle Schächte, 1500/1800mA für beide äußeren Schächte. Der Übergang von 800mA auf 1500mA ist mir etwas groß, da wären Zwischengrößen eine gute Sache. Gegen Ladeende wird auf 200mA runtergeregelt, dazu legt das Ladegerät gegen Ladeende auch mal eine Pause ein, sieht man an Ladestrom 0mA. Dachte zuerst das er dann fertig ist, aber dann muß „full“ im Display der jeweiligen Zelle stehen. Lt. BDA macht er bei vollem Akku noch Impuls-Erhaltungsladung. Anzeichen dafür habe ich zuerst aber weder bei der Kapazitätsanzeige noch bei der Ladestromanzeige gesehen.

Entladen: Hier widerspricht sich die Anleitung, in den technischen Daten stehen 200/400/600mA als mögliche Entladeströme zur Verfügung, ansonsten ist nur von 200/400mA die Rede, 600mA konnte ich auch nicht einstellen. Dafür kann man auch 300mA einstellen, was an einer Stelle erwähnt wird aber wiederum nicht in den technischen Daten steht.

Dass nach dem Entladen wieder automatisch vollgeladen wird (wie z.B. bei diversen Technoline) finde ich etwas unschön. Den Discharge-Wert muß man entweder live während des Entladens ablesen oder warten bis der Akku wieder voll aufgeladen ist; während des Wiederaufladens sieht man nur den aktuellen Charge-Wert.

Ich kann nur den Entladestrom wählen, der Ladestrom beträgt dann automatisch das Doppelte. Das führte zum einzigen heißen Akku mit dem Ansmann. Ich habe eine Xtar AAA die nur noch um die 250mAh hat (aber von verschiedenen Ladegeräten noch mit über 700mAh geladen wird), die wurde mit 400mA entladen und mit 800mA geladen. Max. Temperatur war knapp 59° (!). Nach der typischen Ladepause wurde dann noch mal mit den üblichen 200mA nachgeladen, Temperatur war OK.

Refresh: Akku wird geladen/entladen bis 10x, sollte eher keine Kapazitätssteigerung messbar sein wird früher abgebrochen. Wegen des enormen Zeitaufwands nicht probiert.

Test: Laden-Entladen-Laden. Am Ende, also nach dem Wiederaufladen wird die Kapazität des Entladevorgangs angezeigt. Wegen des hohen Zeitaufwands habe ich die Funktion nur angetestet. Mein Vergleich mit dem everActive NC1000+ für Micro (AAA) hat sehr ähnliche Werte gezeigt, die höchste Abweichung lag bei weniger als 20mAh. Für Mignon (AA) habe ich mit dem Powerex MH-C9000 Pro verglichen, hier stark schwankend, von 40mAh bis 200mAh. Wobei ich mit dem C9000 auch mit 1A entlade während das Ansmann max. 400mA entlädt.

Praxistest Laden: Zweimal habe ich die „Hi“-Anzeige nach Einlegen eines Akkus gesehen. Entfernen und Wiedereinlegen hat in beiden Fällen geholfen, vielleicht nur ein Kontaktproblem? Mein Powerex MH-C9000 Pro ändert die Meinung dadurch nicht.

Normalerweise lade ich AAA mit max. 500mA, beim Ansmann wage ich die 600mA. Durch die Stromabsenkung gegen Ladeende und den Ladepausen bleiben die Akkus rekordverdächtig kühl. Das galt selbst für problematische Akkus, das 4.2 Pro könnte zu meinem Nr.1-Lader für solche Akkus werden; bisher war es das Vapcell S4 Plus oder das Opus BT-C700.

Beim Laden von AA vermisse ich einen 1000mA Ladestrom, 1500/1800mA ist mir zu hoch und funktioniert nur mit den beiden äußeren Schächten. Ich habe mal die 1500mA gewagt mit einer im guten Zustand befindlichen Tronic 2500. Heiß wurde der Akku nicht, allerdings schon wärmer als bei Ladeende mit eingestellten 800mA mit der Runterregelung auf 200mA.

Ladegeschwindigkeit:

Ladestrom 800mA: 2,44Ah in 3h 54s = 620mA tatsächlicher Ladestrom, 810mAh in 2h 7m bei eingestellten 600mA = 382,7mA. Kann je nach Akku stark schwanken.

Die anderen Modi sind wegen der eingeschränkten Einstellmöglichkeit was die Höhe der Ströme und den damit sehr hohen Zeitaufwand betrifft für mich eher uninteressant. Ebenso mag ich nicht wenn bei „Discharge“ automatisch wieder geladen wird.


Fazit: Insgesamt finde ich das 4.2 Pro als Ladegerät sehr gut. Die Akkus bleiben kühler als bei allen anderen Ladegeräten die ich besitze, obwohl das Ansmann sehr kompakt ist.

Leider kann man den Lader als langsam bezeichnen, für Ladeorgien ist der Lader eher nicht geeignet.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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"Maximal ladbare Kapazität : NiMH AA 2650mAh / AAA 1050mAh" ... (BDA)

na, mal gut, dass diese Ansmann Typ 2850 "min. 2650mAh" haben und nicht 2850 mAh ... sonst könnte man die in dem Gerät ja gar nicht laden ... ;)
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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"Maximal ladbare Kapazität : NiMH AA 2650mAh / AAA 1050mAh" ... (BDA)

na, mal gut, dass diese Ansmann Typ 2850 "min. 2650mAh" haben und nicht 2850 mAh ... sonst könnte man die in dem Gerät ja gar nicht laden ... ;)
Ich habe bisher bei Ansmann insgesamt leider die Erfahrung gemacht, dass die verkauften Produkte nicht "On-the-Top" sind. :(
Sie können m.E.n. oft mit anderen namenhaften, in etwa gleichteuren Produkten nicht mithalten.
Ich möchte das jetzt nicht allumfassend verallgemeinern, das betraf bisher Akkus, eine Taschenlampe und ein Ladegerät wenn ich mich recht erinnere.
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
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Unterfranken
Hab hier noch ein altes Ansmann Powerline 4 Pro rumliegen.
Darin wurden meine AA-Ni-Mh's immer ziemlich warm.
Kenne jetzt den Unterschied nicht, zwischen dem 4 Pro und dem 4.2 Pro.?
...sehe gerade: das 4Pro hat unten noch 4 Tasten, um für jeden Schacht den Strom einzustellen.
Scheint das 4.2 Pro nicht/ nicht mehr zu haben.
Seit ich das Vapcell S4+ habe, lade ich nur noch damit.
:)
 

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LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Den Strom kann man hier auch so für jeden Schacht einstellen, geht halt nur mit einlegen, einstellen, nächste Zelle einlegen, einstellen usw. (wenn man verschiede Ströme pro Slot einstellen will)

Ich weiß nicht wie schnell du geladen hast, aber da ich bei 4 Zellen eh nur max. 800mA einstellen kann bleiben meine Akkus rekordverdächtig kühl.

"Maximal ladbare Kapazität : NiMH AA 2650mAh / AAA 1050mAh" ... (BDA)

Die BDA gab mir schon Rätsel auf. Seltsamerweise habe ich so seltsame Angaben auch bei meinem C9000 Pro, allerdings liegt die bei 4000mAh.
Ich möchte das jetzt nicht allumfassend verallgemeinern, das betraf bisher Akkus, eine Taschenlampe und ein Ladegerät wenn ich mich recht erinnere.

Hab derzeit genau dieses eine Ladegerät und die T150 von Ansmann, dazu wenige Akkus, zu den restlichen Produkten kann ich nix sagen. Das meiste hab ich aber bei Angeboten geschnappt, ansonsten könnte das P/L-Verhältnis wirklich nicht gut sein.
 

Michi2

Erleuchteter
19 Februar 2022
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Macht es nicht generell Sinn besser mit niedrigen Strom zu laden?
Habe ein Varta Ladegerät das lädt die AAA mit 200 und die AA, C und D mit 450 mhA.
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Theoretisch ja, aber in der Praxis nicht einfach zu sagen.

Geringerer Strom = weniger Stress für die Zelle, weniger Erwärmung.

Aber da die meisten Ladegeräte die -dv/dt Abschaltung haben kann es sein dass der Peak nicht kommt und die Ladegeräte stur weiterladen. Sofern man die Zellen zur rechten Zeit entfernt würde das natürlich passen.


@Ace Combat

Lade die AA mit 800 und die meisten AAA mit 600mA, die Akkus bleiben deutlich kühler als im Vapcell. Hat das 4 Pro auch auf 200mA runtergeregelt und eine Pause eingelegt?

Bei Amazon steht beim 4.2 so einiges dabei was man gegenüber dem Vorgänger verbessert hat, vielleicht ist es wirklich nicht nur Marketing-Geschwätz. Wobei sich das Display bei mir nicht abschaltet.

Ansmann 4.2 Pro
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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"Wir haben die Wünsche unserer Kunden berücksichtigt und die Schwachstellen des Vorgängers beseitigt." (Produktbeschreibung 4.2 Pro auf Amazon)

sehr nett ... ;) :grinsen: :thumbup:


Macht es nicht generell Sinn besser mit niedrigen Strom zu laden?
Habe ein Varta Ladegerät das lädt die AAA mit 200 und die AA, C und D mit 450 mhA.

450 mA für AA und 200 mA für AAA sind heutzutage sozusagen DER Standard bei Geräten mit nur je einem Ladestrom für die beiden Formate, auch das Amazon Basics Steckerladegerät macht das so ...

es soll ein Kompromiss sein zwischen evtl. noch möglicher minus Delta U - Erkennung und nicht zu viel Wärmeentwicklung bei den Akkus der Normalverbraucher-Haushalte ...

für C und erst recht D Akkus liegen 450 mA allerdings weit weg von der min. C/3 Empfehlung für Minus Delta U, so dass der Timer des Varta dann das Laden beenden muss, was je nachdem, wann der greift und je nachdem wie groß die Kapazität des betreffenden Akkus ist, sowohl zu einer Unter- wie auch zu einer Überladung führen kann ...
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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der Universal Charger+ ... genannt sind da Minus Delta U und Timer ...

bei einem D-Akku mit z.B. 8.000 mAh käme man wohl also auf 20 Stunden plus x (wegen der Ladeverluste, die Effektivität beim Laden ist nicht 100 %), da müsste der Timer aber vorher abschalten ...

Minus Delta U kann in so einem Fall nicht mehr funktionieren, das käme einem technischen Wunder gleich ...
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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450 mA sind schon bei AA für Minus Delta U grenzwertig, dass das bei dem viel größeren D-Akku, wo sich die Wärme auch noch gut verteilen kann, noch klappen soll, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen ... statt C/3 ist man beim 3000er D-Akku noch nicht mal bei C/6 ...
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Nochmal eine kleine Info bzgl. der Ladestrategie:

1. Laden mit eingestellter Stromstärke
2. 10 Minuten Ladepause
3. Eine Stunde Laden mit 200mA

Die genauen Kriterien für den Wechsel von 1 auf 2 kenne ich nicht, evtl. die Zellenspannung?

In der BDA steht das auch falsch drin, angeblich schaltet das Ladegerät einige Minuten bevor die Akkus vollständig geladen sind auf 200mA.

OK, mein Nitecore UMS4 macht sowas, aber das Ansmann lädt nach der Pause 1 Stunde mit 200mA.

Klingt für mich nach Top-Off-charging.

1771mAh @ 800mA in 3:04 = 577,5 mA tatsächliche Geschwindigkeit
2200mAh @ 800mA in 3:36 = 611 mA tatsächliche Geschwindigkeit

920mAh @600mA in 2:07 = 434,6 mA tatsächliche Geschwindigkeit
944mAh @600mA in 2:19 = 407,5 tatsächliche Geschwindigkeit

Das untere Ergebnis verwundert mich etwas, logisch wäre dass die tatsächliche Geschwindigkeit bei einem längeren Ladevorgang höher ist.

Ich hab eine Varta AAA 1000mAh nach Beginn der Ladepause in das Skyrc NC2200 eingelegt, das hat noch 53mAh geladen und dann den Ladevorgang beendet. Das NC2200 ist alles andere als ein Früh-Terminierer. Das bedeutet dass das Ansmann wohl grundsätzlich überlädt, wenn auch mit nur 200mA. Die Akkus sind normalerweise nur leicht warm, aber das ständige Überladen könnte sich doch negativ auf die Akku-Lebenszeit auswirken.
 
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15 Mai 2023
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Hallo,

wenn es rein ums möglichst idiotensichere Laden und gelegentliche "Refreshen" von (teilweise schon seit etlichen Jahren verwendeten) eneloop AA und AAA geht, ist man dann mit dem Ansmann Powerline 4.2 gut bedient, oder wäre das Vapcell S4+ V3.0 doch die bessere Wahl?

Diese zwei Sätze von LarryB verunsichern mich ein wenig, ob das Ansmann Gerät wirklich empfehlenswert ist:
Das bedeutet dass das Ansmann wohl grundsätzlich überlädt, wenn auch mit nur 200mA. Die Akkus sind normalerweise nur leicht warm, aber das ständige Überladen könnte sich doch negativ auf die Akku-Lebenszeit auswirken.

Wie ist da der aktuelle Stand der Erfahrungen?

Viele Grüße
Stefan
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Ich glaub so viele Besitzer des Ansmann gibt es hier nicht ;)

Ich sehe das Vapcell weiterhin als insgesamt besseren NiMH-Lader, auch wenn ich den schon an die Grenze gebracht habe mit tiefentladenen Akkus, da mußte ich bei über 50° manuell abbrechen.

Selbst mit meinen alten Eneloops die noch ca. 1300mAh haben haben meine Ladegeräte eigentlich keine Terminierungsprobleme
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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wenn es rein ums möglichst idiotensichere Laden und gelegentliche "Refreshen" von (teilweise schon seit etlichen Jahren verwendeten) eneloop AA und AAA geht, ist man dann mit dem Ansmann Powerline 4.2 gut bedient, oder wäre das Vapcell S4+ V3.0 doch die bessere Wahl?
Weshalb das weniger umfangreich ausgestattete und teurere Ansmann Powerline 4.2 nehmen, wenn das bessere Vapcell S4 Plus günstiger ist?
 
15 Mai 2023
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Hallo,

danke für die Rückmeldungen!

Ich suche ein Ladegerät, in das ich, ohne mich damit großartig beschäftigen zu müssen, meine eneloops einlege und dann auf nichts weiter achten muss bzw. das Ladegerät auch komplett alleine lassen kann. Beim Ansmann, das ich kenne von meiner Arbeit kenne, hatte ich bisher immer das Gefühl, dass das damit geht. Darüberhinaus hat sein Refresh Modus die volle Kapazität einiger über die Jahre immer schwächer gewordenen eneloops zurückgeholt.
Wenn das das Vapcell genauso gut oder gar besser kann, vielleicht sogar etwas übersichtlichere Menüs hat und mehr bietet, dann würde ich das natürlich vorziehen! Ein paar Euro Preisunterschied sind mir dabei egal. Das Wichtigste ist eigentlich, dass ich die Akkus einlegen und das Gerät vergessen darf. Und vielleicht sogar angezeigt bekomme, wann dun Refresh wieder nötig wäre…

Viele Grüße
Stefan
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Ich seh in Bezug auf Handling wenig Unterschied zwischen den beiden

Ohne Eingriff lädt das Vapcell im Manuell-Modus auf 500mA (bin kein Fan von Automatiken), das Ansmann auf 600mA. Geht beides mit Micro und Mignon.

Wenn man es eiliger hat, vor allem mit Mignons, kann das Ansmann aber max. mit 4x 800mA laden, das Vapcell immerhin mit 4x 1A

Zwar bietet das Ansmann noch die Möglichkeit mit 2x 1,5A zu laden, kann ich aber nicht empfehlen

Refresh bietet das Vapcell auch, hab ich aber noch nie verwendet da es lange dauert und ich mir über die Nützlichkeit unsicher bin

Das Vapcell kann immerhin noch Größe C aufnehmen, hat ein um Welten besseres Display (leider muß man zwischen den Zellen umschalten) und mehr Funktionen.

Den einzigen Vorteil beim Ansmann sehe ich in der Größe, das Vapcell ist dagegen riesig
 
15 Mai 2023
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Hallo,
beim Ansmann kann man glaube ich alle 4 Schächte separat einstellen, geht das beim Vapcell auch?
In der BDA vom Vapcell ist mir aufgefallen, dass es den Innenwiderstand des eingesetzten Akkus anzeigt - kann man daran eventuell ablesen, ob ein Refresh (bei Valcell: Reparatur) lohnend ist? Das Ansmann bietet diesen Wert nicht an…
Viele Grüße
Stefan
 
15 Mai 2023
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Hi noch mal,

den Hinweis über den Innenwiderstand des Akkus als Maß für dessen „Pflegebedürftigkeit“ habe ich hier gefunden:

https://pen-and-tell.de/2022/11/akkuladegerat-vapcell-s4-plus/

Wenn das so stimmt, wäre das natürlich ein starkes Argument für das Vapcell: Denn damit würde man nicht erst im Gebrauch, sondern schon vorab über die Anzeige eines erhöhten Innenwiderstands feststellen können, wenn die Kapazität nachlässt und könnte dann gezielt den Reparaturmodus anwerfen.

Handhabt das jemand von Euch so oder ist das zumindest nachvollziehbar für Euch Akkuprofis?

Viele Grüße
Stefan
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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der 3. Absatz in dem Artikel ("Hier wird rechts ein Eneloop geladen ...") trifft es ganz gut : "Diese [Innenwiderstands-] Werte sind natürlich nur im Universum dieses Akkuladers gültig."

die Innenwiderstands-"Messungen" von Ladern sind hier im Forum schon sehr oft Thema gewesen, weil es keine Messungen im eigentlichen Sinne sind, sondern Schätzungen, für eine echte Messung müsste das sog. "Vierleiter-Prinzip" angewendet werden ...

von daher gibt es z.T. große Unterschiede zwischen den "Messungen" verschiedener Ladegeräte ... und selbst bei einem bestimmten Ladegerät können sich in verschiedenen Schächten unterschiedliche Werte ergeben ...

die von einem Lader angezeigten Innenwiderstände sind daher also keine absoluten Werte ... aber man könnte zumindest verschiedene Akkus miteinander vergleichen ... oder Messungen eines Akkus, wenn er noch relativ neu ist, mit späteren Messungen, um einen Eindruck von der Entwicklung des Akkus zu bekommen ...

die Kontakte müssen dazu sauber sein, sonst würden sich die in dem Artikel erwähnten "Übergangswiderstände" erhöhen und in die Messung mit einfließen, ein leichter Druck auf den Schieber kann da auch was ändern, und es gibt noch einen geringfügigen Unterschied, je nachdem ob der Akku voll oder leer ist, leer ist der Innenwiderstand eines NiMH etwas höher ...

und schließlich gibt es noch einen geringfügigen Unterschied zwischen AC oder DC Messung, der in dem Artikel angesprochene Innenwiderstand aus dem Datenblatt des Eneloop von 25 mOhm bezieht sich auf eine AC Messung, der Lader macht eine DC Messung ...
 
15 Mai 2023
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Ok, aber als Relativmessmethode doch vielleicht nicht ganz uninteressant? Ich könnte ja in einer Fleißarbeit die Innenwiderstände aller meiner eneloops nacheinander im selben Schacht prüfen, dann bekäme ich immerhin schon mal ein Bild und könnte „schlechte“ Kandidaten identifizieren und dem Reparaturprogramm unterziehen.
Immer noch besser, als nach wenigen Stunden Nutzung 2 eneloops aus der Blutooth Maus zu ziehen und trotzdem nicht zu wissen, welcher der beiden Akkus der Übeltäter ist.
Oder überschätze ich die Aussagekraft der Messung damit zu sehr?
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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nein, nein, genauso meinte ich das ... und so hat es ja auch der Typ in dem Artikel gemacht ...

wenn der Lader auf Automatik steht, richtet er sich allerdings bei der Wahl des Ladestroms nach dem von ihm "ermittelten" Innenwiderstand, d.h. der Ladestrom könnte zu niedrig - aber auch mal deutlich zu hoch ausfallen ...
 

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
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Tief im Westen
Ich könnte ja in einer Fleißarbeit die Innenwiderstände aller meiner eneloops nacheinander im selben Schacht prüfen, dann bekäme ich immerhin schon mal ein Bild und könnte „schlechte“ Kandidaten identifizieren und dem Reparaturprogramm unterziehen.
...
Oder überschätze ich die Aussagekraft der Messung damit zu sehr?
Um gealterte oder geschädigte Zellen zu erkennen reicht das schon. Ob die nun 40 oder 42 mOhm haben ist wurscht, wobei es in der Praxis egal ist ob das echte Werte sind oder zufällige Messfehler und bei der nächsten Messung sind es dann 39 (außer man will die Zellen matchen um das maximal mögliche rauszuholen). Aber 140 statt 40 mOhm sind da schon ein Unterschied.

Das Problem dabei is mein C4 evo produziert Ausreisser in so einer Größenordnung immer wieder mal bei Zellen die wirklich ähnliche Werte haben. Und ich vermute, das kann bei allen Ladern auftreten die nicht mit Vierleitermessung den Innenwiderstand bestimmen. Auch nach Reinigen der Kontakte mit Isopropanol treten solche Ausreisser - seltener - auf, immer in Richtung deutlich zu hoch und in allen 4 Schächten. Ich würde als Fleißarbeit deshalb mehrere Prüfdurchgänge machen, um solche Ausreisser zu erkennen. Und auch alle 4 Schächte nutzen, sofern die bei ähnlichen (neuen) Zellen auch ähnliche Werte haben. Insbesonders die Temperatur der Akkus darf sich nicht systematisch unterscheiden. Was beim C4 evo leider nicht der Fall ist, weil die Zellen da von der Leistungselektronik rechts im Gehäuse geheizt werden.
 
G

Gast 30531

Guest
Hallo,

wenn es rein ums möglichst idiotensichere Laden und gelegentliche "Refreshen" von (teilweise schon seit etlichen Jahren verwendeten) eneloop AA und AAA geht, ist man dann mit dem Ansmann Powerline 4.2 gut bedient, oder wäre das Vapcell S4+ V3.0 doch die bessere Wahl?

Diese zwei Sätze von LarryB verunsichern mich ein wenig, ob das Ansmann Gerät wirklich empfehlenswert ist:


Wie ist da der aktuelle Stand der Erfahrungen?

Viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan, Man muss sich bei dem Ansmann 4.2 Pro, was ich auch besitze, die maximale Ladung eines leeren Akkus ansehen. Die geht bei mir selten sehr viel höher ,als der Akku an mA hat. Er schaltet, wie erwähnt, nach einiger gewissen Zeit ab, und dann nach ca. 12 Minuten auf Top Off Ladung, die meines Wissens aber nicht immer 1 Stunde dauert. Das könnte ich auch noch einmal prüfen.
Diese Top-Off Ladung von 200 mA ist für Standard AA Akkus kein Problem, ev. Zellenunregelmäßigkeiten werden dadurch ausgeglichen, für AAA könnte es etwas viel sein, aber man muss dabei immer die Gesamtmenge der Ladung berücksichtigen. Wieviel lädt das Gerät insgesamt zum Beispiel in einen leeren 800 mA AAA Akku, inclusive Top Off Ladung bei einer Ladestärke von 400 oder 600 mA. Ich nehme da immer 400 mA. Zum möglichst restlosen entladen von AAA Akkus nur 200 mA.
 
G

Gast 30531

Guest
Hallo Stefan, Er schaltet, nach ca. 12 Minuten auf Top Off Ladung, die meines Wissens aber nicht immer 1 Stunde dauert. Das könnte ich auch noch einmal prüfen.
So, ein kleiner Test ergab eben eine Top Off Ladung von max. 40 Minuten. Ich habe das Ende davon leider nicht genau mitbekommen. Da gerade im TV Prometheus , Dunkle Zeichen läuft.
Vielleicht kann man die Aliens mit einer Taschenlampe verjagen. Spaß beiseite..

Geladen wurde ein relativ voller 800 mA AAA Akku mit 600 mA Ladeleistung. Eingeladen wurde insgesamt in genau 1 Stunde inclusive Pause und Top Off Ladung 356 mA. Es ist ein bisschen aufwendig das manuell zu beobachten. Deswegen ein relativ voller Akku, weil man sonst recht lange aufmerksam daneben sitzen müsste, wenn er leer wäre. Vor allen die Pausenzeit muss ich noch einmal kontrollieren. Ich finde sie etwas zu kurz. Egal ob 10 oder 12 Minuten. 20 Min. oder gar 30 Minuten wären besser gewesen. Zu mindestens nach einem Entladevorgang und darauf folgendem Laden.
Ich werde den Test noch einmal demnächst aktualisieren. Oder das ganze besser extra angehen, um den Thread nicht durcheinander zu bringen.
 
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G

Gast 30531

Guest
Ich habe das nun noch einmal wiederholt, wieder ein AAA Akku , das gleiche Modell, der relativ voll war, und 600 mA Ladestrom. Und ich denke, meinerseits ist das dann auch als Abschluss zu sehen zu der Frage nach der Dauer der Top Off Ladezeit des Ansmann Gerätes
Erst einmal noch vorweg, die Ruhephase ist doch keine 12, sondern wie richtig erwähnt wurde,:thumbup: 10 Minuten.

Interessantes ergab sich bei der Top Off Ladung, die womöglich von der Ladedauer abhängig ist, vielleicht auch zusätzlich von der Ladestärke, und in diesem 2.tem Versuch nur 30 Minuten dauerte.

Die Gesamt Ladezeit betrug 49min. Die Gesamtladung 231 mA.

Vielleicht ist die von LarryB ermittelte Zeit von 1 Std. Top-Off Ladung auch die maximale Nachladezeit. Eigentlich schade, das diesbezüglich von Ansmann etwas wenig Informationen gegeben werden. Naja, ein Ergebnis zu dieser speziellen Frage ist ja nun gegeben

Nochmal eine kleine Info bzgl. der Ladestrategie:

1. Laden mit eingestellter Stromstärke
2. 10 Minuten Ladepause
3. Eine Stunde Laden mit 200mA


Fazit des ganzen: Die Top Off Ladung des Ansmann 4.2 Pro scheint zeitlich zu schwanken und die Dauer hängt wohl auch von Ladeparameter ab.
 
  • Danke
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