Der Olightstore hat kostenfrei die neue Olantern Classic 2 Pro für einen Test zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um eine akkubetriebene Laterne im Retro-Design, die im Flashsale vom 11. bis 18. Juli 95,95 € kostet.
Für alle, die mit fest eingebauten Akkus nichts zu tun haben wollen:
Es gibt die Lampe mit etwas geringerer Leistung auch als Lite-Version, die günstiger ist und mit 4x AA (NiMH oder Batterie) betrieben wird. Dann muss jedoch auf die Powerbankfunktion und die USB-C Lademöglichkeit verzichtet werden.
Nach den Erfahrungen mit der Olantern Classic ist davon auszugehen, dass die vorhandene Stückzahl binnen kürzester Zeit ausverkauft sein und diese Laterne später sehr begehrt werden könnte.
Unterschied zur früheren Olantern Classic:
- 11.200 mAh (!) interner Akku anstatt 3x AA
- interne Aufladung per USB-C oder Magnetlader (schnell-ladefähig)
- Powerbankfunktion
- Laden und Entladen 5-12V mit 18 Watt
- Schalterposition seitlich anstatt oben
- 300 anstatt 180 Lumen
- max. 180 anstatt 78 Stunden Leuchtdauer

Leuchtstufen und Leuchtdauer
(von der BDA abfotografiert)

Daten/Eigenschaften




Die Hängeöse ist abschraubbar und mit einer Gummiunterlage versehen. Das Gehäuse ist mit Torx verschraubt.

Die Unterseite offenbart beeindruckende Eigenschaften, nämlich eine riesige Akkukapazität von11.200 mAh (deshalb ist die Laterne wohl auch so schwer) und schnelles Auf-/Entladen mit 18W von 5-12 V. Für einen sicheren und kratzfreien Stand sind am Boden Gummifüße angebracht.
Wer kein Freund von Olights Magnetladern ist, kann anstatt des Ladeports am Boden auch eine USB-C Buchse an der Seite nutzen.

Der Akkupack ist austauschbar und mittels Steckkontakt verbunden. Für den Austausch entfernt man die 4 selbstklebenden Gummifüße und die darunter liegenden Kreuzschrauben. Akkupack mit Stecker abziehen, neuen einsetzen und wieder zuschrauben. Dauert etwa 5 Minuten.


Zwischen dem satt und kratzfrei laufenden Drehschalter und der Abdeckung für die USB-Ports ist eine LED eingelassen. Sie zeigt nach dem Einschalten oder nach jeder Bewegung des Schalters für 5 Sekunden den Ladezustand des Akkus an. Außerdem leuchtet sie, wenn der Laterne für das Laden anderer Geräte Strom entnommen wird.

Der Drehschalterknopf ist aus Kunststoff.
Links der USB-A Ausgang, rechts der USB-C Eingang. Während des Ladens leuchtet der Indikator rot, bei 95% und mehr dann grün.

3 längliche Filamente und 4 LEDs unter dem Deckel strahlen sehr warmweißes Licht ab. 14 LEDs innerhalb eines milchig-weißen Diffusorrings strahlen das etwas weniger warme Licht ab, die andere Lichtgruppe bleibt dann aus. D.h. man kann immer nur eine von beiden Gruppen betreiben, nicht beide zusammen.


Bedienung
Easy, mehr kann man nicht sagen. Am Linksanschlag rastet der Drehschalter für an/aus ein.
Nach rechts wird die Helligkeit stufenlos innerhalb eines Rahmens erhöht. Der Regelbereich des Schalters reicht etwa über 310 Grad.
Von 0 - 4 Uhr leuchtet leuchtet das sehr warme/amberfarbene Licht der Filamente, von 4 - 10 Uhr das warm-/neutralweiße Licht.
Einen definierten Übergang mit einem Klick oder einer Pause gibt es nicht zwischen den Lichtgruppen. Hier würde ich eine Möglichkeit für eine Verbesserung sehen.
Ladezustandsanzeige
Die kleine LED unter dem Schalter leuchtet
grün = 15-100%, rot = 5-15%, rot-blinkend = unter 5%
Aufladen oder Powerbankfunktion
Hinter der Gummiabdeckung befindet sich wasser- und staubgeschützt eine USB-C Buchse zum Aufladen der Laterne. Alternativ kann der Magnetladeport am Boden der Laterne zum Aufladen genutzt werden. Über den größeren USB-A Port lassen sich externe Geräte aufladen.
Die Laterne lässt sich auch sowohl während des Aufladens als auch bei der Nutzung als Powerbank normal benutzen.

Eigene Messungen
PWM = oberhalb von 16 kHz (unkritisch, unsichtbar)


Beide Einstellungen vor der weißen Wand




Fazit
positiv
++ fantastisches warmes Licht mit gutem Farbwiedergabeindex
++ blendfreie Abstrahlung
++ einfachste Bedienung
+ flimmerfreies Licht
+ Metallgehäuse mit guter Verarbeitung
+ aufladbar mit USB-C und Olight-Magnetlader
+ Powerbankfunktion
+ riesiger Akku
+ lange Leuchtdauer
negativ
- nichts?
Verbesserungsmöglichkeiten
o größerer Regelbereich von niedrigster zu höchster Helligkeit
o Rasterung/Pause zwischen warm- und neutralweißer Einstellung
o Preis
Wie man die Tatsache mit dem eingebauten Akku anstelle von der Verwendungsmöglichkeit auswechselbarer AA-Zellen bewertet, ist m.M. eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der große Li-Io-Block ermöglicht die USB-C-Aufladung und insbesondere die Powerbankfunktion. Andererseits wären wechselbare Akkus nachhaltiger. Man kann aber mit minimalem Geschick den Akkupack auch selbst austauschen.
Wir haben die Laterne sowohl im Haus als auch draußen mehrere Male mit verschiedenen Gästen ausprobieren können und mussten (nicht ohne Genugtuung) schmunzeln, denn ausnahmslos alle Besucher hatten uns neugierig auf diese "tolle Lampe" (Originalton) angesprochen. Das lag sicher nicht nur an der Retro-Optik, die ja durchaus Geschmackssache sein kann. Ausschlaggebend wird das behagliche und vor allem völlig blendfreie Licht gewesen sein. Verantwortlich dafür zeichnet der Lampenschirm und die teils nach unten strahlenden LEDs. Für die gemütliche Ausleuchtung eines 2,20 m Tisches hat uns die niedrigste Einstellung des amberfarbenen Lichts ausgereicht, zum Essen haben wir die Stufe nur leicht erhöht. Die hellere Leuchtgruppe mit neutralweißem Licht könnte ich mir gut als blendfreies Licht zum Herumtragen vorstellen (Nachtwanderung mit Kids, am Zelthimmel aufgehängt u.a.).
Für alle, die mit fest eingebauten Akkus nichts zu tun haben wollen:
Es gibt die Lampe mit etwas geringerer Leistung auch als Lite-Version, die günstiger ist und mit 4x AA (NiMH oder Batterie) betrieben wird. Dann muss jedoch auf die Powerbankfunktion und die USB-C Lademöglichkeit verzichtet werden.
Nach den Erfahrungen mit der Olantern Classic ist davon auszugehen, dass die vorhandene Stückzahl binnen kürzester Zeit ausverkauft sein und diese Laterne später sehr begehrt werden könnte.
Unterschied zur früheren Olantern Classic:
- 11.200 mAh (!) interner Akku anstatt 3x AA
- interne Aufladung per USB-C oder Magnetlader (schnell-ladefähig)
- Powerbankfunktion
- Laden und Entladen 5-12V mit 18 Watt
- Schalterposition seitlich anstatt oben
- 300 anstatt 180 Lumen
- max. 180 anstatt 78 Stunden Leuchtdauer

Leuchtstufen und Leuchtdauer
(von der BDA abfotografiert)

Daten/Eigenschaften
- Laterne mit Metallgehäuse, Schutzklasse IPX5
- Maße 124*186 mm (Durchmesser*Höhe), Gewicht 748 g (nachgemessen)
- zwei Leuchtgruppen (warmweiß/amber 10-130 lm oder warm/neutralweiß 130-300 lm)
- Leuchtweite (ANSI) 14 m (50 cd)
- horizontal 360 Grad Abstrahlung
- Tragebügel und Aufhängeöse
- Drehschalter
- 11.200 mAh Li-Io-Akku (4*18650INR 1S4P), Ladedauer 4 Std
- USB-C / Magnetlader Eingänge, USB-A Ausgang




Die Hängeöse ist abschraubbar und mit einer Gummiunterlage versehen. Das Gehäuse ist mit Torx verschraubt.

Die Unterseite offenbart beeindruckende Eigenschaften, nämlich eine riesige Akkukapazität von11.200 mAh (deshalb ist die Laterne wohl auch so schwer) und schnelles Auf-/Entladen mit 18W von 5-12 V. Für einen sicheren und kratzfreien Stand sind am Boden Gummifüße angebracht.
Wer kein Freund von Olights Magnetladern ist, kann anstatt des Ladeports am Boden auch eine USB-C Buchse an der Seite nutzen.

Der Akkupack ist austauschbar und mittels Steckkontakt verbunden. Für den Austausch entfernt man die 4 selbstklebenden Gummifüße und die darunter liegenden Kreuzschrauben. Akkupack mit Stecker abziehen, neuen einsetzen und wieder zuschrauben. Dauert etwa 5 Minuten.


Zwischen dem satt und kratzfrei laufenden Drehschalter und der Abdeckung für die USB-Ports ist eine LED eingelassen. Sie zeigt nach dem Einschalten oder nach jeder Bewegung des Schalters für 5 Sekunden den Ladezustand des Akkus an. Außerdem leuchtet sie, wenn der Laterne für das Laden anderer Geräte Strom entnommen wird.

Der Drehschalterknopf ist aus Kunststoff.
Links der USB-A Ausgang, rechts der USB-C Eingang. Während des Ladens leuchtet der Indikator rot, bei 95% und mehr dann grün.

3 längliche Filamente und 4 LEDs unter dem Deckel strahlen sehr warmweißes Licht ab. 14 LEDs innerhalb eines milchig-weißen Diffusorrings strahlen das etwas weniger warme Licht ab, die andere Lichtgruppe bleibt dann aus. D.h. man kann immer nur eine von beiden Gruppen betreiben, nicht beide zusammen.


Bedienung
Easy, mehr kann man nicht sagen. Am Linksanschlag rastet der Drehschalter für an/aus ein.
Nach rechts wird die Helligkeit stufenlos innerhalb eines Rahmens erhöht. Der Regelbereich des Schalters reicht etwa über 310 Grad.
Von 0 - 4 Uhr leuchtet leuchtet das sehr warme/amberfarbene Licht der Filamente, von 4 - 10 Uhr das warm-/neutralweiße Licht.
Einen definierten Übergang mit einem Klick oder einer Pause gibt es nicht zwischen den Lichtgruppen. Hier würde ich eine Möglichkeit für eine Verbesserung sehen.
Ladezustandsanzeige
Die kleine LED unter dem Schalter leuchtet
grün = 15-100%, rot = 5-15%, rot-blinkend = unter 5%
Aufladen oder Powerbankfunktion
Hinter der Gummiabdeckung befindet sich wasser- und staubgeschützt eine USB-C Buchse zum Aufladen der Laterne. Alternativ kann der Magnetladeport am Boden der Laterne zum Aufladen genutzt werden. Über den größeren USB-A Port lassen sich externe Geräte aufladen.
Die Laterne lässt sich auch sowohl während des Aufladens als auch bei der Nutzung als Powerbank normal benutzen.

Eigene Messungen
| LED-Gruppe: | amber-/warmweißes Licht | neutral-/warmweißes Licht |
|---|---|---|
1876 K / Ra92 | 2990 K / Ra82 |


Beide Einstellungen vor der weißen Wand




Fazit
positiv
++ fantastisches warmes Licht mit gutem Farbwiedergabeindex
++ blendfreie Abstrahlung
++ einfachste Bedienung
+ flimmerfreies Licht
+ Metallgehäuse mit guter Verarbeitung
+ aufladbar mit USB-C und Olight-Magnetlader
+ Powerbankfunktion
+ riesiger Akku
+ lange Leuchtdauer
negativ
- nichts?
Verbesserungsmöglichkeiten
o größerer Regelbereich von niedrigster zu höchster Helligkeit
o Rasterung/Pause zwischen warm- und neutralweißer Einstellung
o Preis
Wie man die Tatsache mit dem eingebauten Akku anstelle von der Verwendungsmöglichkeit auswechselbarer AA-Zellen bewertet, ist m.M. eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der große Li-Io-Block ermöglicht die USB-C-Aufladung und insbesondere die Powerbankfunktion. Andererseits wären wechselbare Akkus nachhaltiger. Man kann aber mit minimalem Geschick den Akkupack auch selbst austauschen.
Wir haben die Laterne sowohl im Haus als auch draußen mehrere Male mit verschiedenen Gästen ausprobieren können und mussten (nicht ohne Genugtuung) schmunzeln, denn ausnahmslos alle Besucher hatten uns neugierig auf diese "tolle Lampe" (Originalton) angesprochen. Das lag sicher nicht nur an der Retro-Optik, die ja durchaus Geschmackssache sein kann. Ausschlaggebend wird das behagliche und vor allem völlig blendfreie Licht gewesen sein. Verantwortlich dafür zeichnet der Lampenschirm und die teils nach unten strahlenden LEDs. Für die gemütliche Ausleuchtung eines 2,20 m Tisches hat uns die niedrigste Einstellung des amberfarbenen Lichts ausgereicht, zum Essen haben wir die Stufe nur leicht erhöht. Die hellere Leuchtgruppe mit neutralweißem Licht könnte ich mir gut als blendfreies Licht zum Herumtragen vorstellen (Nachtwanderung mit Kids, am Zelthimmel aufgehängt u.a.).
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