Heute habe ich die OLIGHT Olantern Stretch mit der OLIGHT Olantern Classic 2 Pro verglichen. Was mir direkt beim Einschalten auffiel und teils auch schon in vielen Videos zu sehen ist, war die etwas unterschiedliche Farbtemperatur beim orangefarbenen Lichtmodus mit bis zu 130 Lumen. Ich glaube, hier gehen viele immer von identischen Werten aus. Aber die Stretch und Classic 2 Pro sind hier leicht unterschiedlich.
Ob meine Messungen mit dem Smartphone exakt stimmen, sei dahingestellt, hängt euch daran bitte nicht auf, aber dafür lassen sich die Abweichungen der Farbtemperatur sehr gut einschätzen zwischen der Stretch und Classic 2 Pro.
Stretch: ca. 2800K
Classic 2 Pro: ca. 2650K
Visuell wirkt das Licht der Classic 2 Pro etwas wärmer, mit mehr Gelb- und Orangetönen. Die Stretch dagegen hat ganz leicht einen violetten Tint. Insgesamt wirkt das Licht der Classic 2 Pro damit etwas gemütlicher. Im direkten Vergleich erscheint die Stretch leicht kühler und minimal weniger behaglich, aber dafür etwas klarer, dazu gleich noch mehr.
Verwendet man jedoch beide Lampen jeweils für sich allein, fällt dieser Unterschied kaum auf.
Was mir aber bei der Stretch besser gefällt: Man kann Texte, Karten oder Briefe deutlich besser lesen als mit dem Licht der Classic 2 Pro. Das ist ein klarer Vorteil. Vermutlich liegt das an einem höheren CRI-Wert, den ich allerdings ohne Spezialgerät nicht messen kann. Dadurch wirkt das Licht klarer, aber etwas weniger gemütlich.
Die ausziehbare Funktion der Stretch bringt bei der Tischausleuchtung nur geringen Mehrwert, zumindest dann, wenn nur der LED-Filament-Modus aktiv ist, also der warme Lichtmodus mit bis zu 130 Lumen. In diesem Modus strahlt das Licht vor allem seitlich durch das Gehäuse ab, nicht gezielt nach unten auf den Tisch. Der Effekt ist atmosphärisch und gemütlich, aber funktional eher schwach. Auch wenn man die Lampe auszieht, wird die Fläche nicht wesentlich besser ausgeleuchtet. In größerer Entfernung verbessert sich die Sicht kaum, weil das Licht nicht gerichtet genug ist und mit nur 130 Lumen etwas schwach Der Grund liegt sowohl in der geringen Lichtleistung als auch in der charakteristischen Rundum-Abstrahlung des LED-Filaments.
Ganz anders sieht es im normalen LED-Modus aus, wenn das Filament deaktiviert wird und die oben eingebauten Haupt-LEDs zum Einsatz kommen. Diese leuchten direkt nach unten und erreichen bei der Stretch bis zu 500 Lumen. Dadurch ergibt sich eine deutlich gezieltere und effektivere Ausleuchtung des Tischbereichs. Hier zeigt sich der praktische Vorteil der höhenverstellbaren Konstruktion: Je weiter man die Stretch auszieht, desto gleichmäßiger und großflächiger wird der Tisch beleuchtet. Ideal für Spiele oder Tätigkeiten mit mehreren Personen. Der Unterschied zur Filamentstufe ist hier jetzt sehr deutlich spürbar, sowohl in Helligkeit als auch in der Lichtverteilung.
Kommen wir zur Classic 2 Pro: Auch sie besitzt diesen Wechsel zwischen Filamentlicht und LED. Im LED-Modus erreicht sie bis zu 300 Lumen. Das Licht kommt von oben und leuchtet direkt nach unten. Klingt gut, aber weil die Lampe recht nah an der Tischfläche steht, verbessert sich der Nutzwert kaum. Der Tisch wird um die Lampe heller, aber kaum weiter ausgeleuchtet.
Ein Aufhängen der Classic 2 Pro löst das Problem leider nur bedingt. Aufgrund des breiten, runden Lampenfußes entsteht beim Aufhängen ein deutlich sichtbarer Donut-artiger Schattenring auf dem Tisch. Die zentrale Fläche unter der Lampe bleibt dadurch relativ dunkel. Der breite Sockel schirmt das Licht ab. Das macht die Aufhängung eher unpraktisch. Die Stretch hat dieses Problem nicht, da sich beim Ausziehen der obere Teil der Lampe deutlich verjüngt. Der Leuchtkopf wird dadurch vom unteren Teil entkoppelt, der weiterhin auf dem Tisch stehen kann. So entstehen keine störenden Schatten unterhalb, und die Ausleuchtung bleibt gleichmäßig und wird breiter. Wer also unbedingt eine Lampe aufhängen möchte, ist mit der OLIGHT Olantern Classic Mini deutlich besser beraten. Die Classic 2 Pro eignet sich dafür nicht besonders gut.
Und genau hier punktet die Stretch deutlich:
Sie erreicht bis zu 500 Lumen
das Licht ist kühler, aber deutlich heller
sie lässt sich in der Höhe anpassen
und eignet sich damit ideal für Brettspiele oder Kartenspiele mit sechs bis acht Personen
Anfangs fand ich das kühlere Licht etwas ungewohnt. Doch sobald man etwas lesen oder arbeiten möchte, ist es deutlich funktionaler. Die 500 Lumen sind so stark, dass man damit sogar problemlos arbeiten könnte, wenn es beruflich sein müsste.
Unterm Strich ist die Stretch die vielseitigere Lampe.
Wer ausschließlich gemütliches Licht sucht, nichts anderes, ist mit der Classic 2 Pro etwas besser bedient. Es erzeugt ein leicht schöneres, gemütlicheres Licht, beim Filamentlicht und beim Hauptlicht mit bis zu 300 Lumen.
Wer jedoch Flexibilität möchte, also ebenfalls warmes und angenehmes Filamentlicht, wenn auch ein kleines Stück sachlicher als bei der Classic 2 Pro, sowie mehr Helligkeit beim Hauptlicht und bessere Nutzbarkeit beim Spielen oder Arbeiten, vor allem in Bezug auf die Lesbarkeit von Texten, wird mit der Stretch glücklicher.
Mit der Classic 2 Pro würde ich z.B. keine Kartenspiele in größerer Runde spielen wollen. Das sehr warme Licht wirkt zwar stimmungsvoll, erschwert aber das Erkennen von Texten oder Bildern. Während die Stretch auch bei Aktivitäten wie Spielen oder Arbeiten punktet, ist die Classic 2 Pro eher eine reine Stimmungsleuchte.
Noch ein paar Zusatzinfos:
Die Farbtemperatur im reinen LED-Modus (Hauptlicht, ohne aktives Filament) liegt laut meinem Smartphone bei etwa 3600K bei der Classic 2 Pro (300 Lumen) und rund 4450K bei der Stretch (500 Lumen.)
Wiederholung: Ob meine Messungen mit dem Smartphone exakt stimmen, sei dahingestellt, hängt euch daran bitte nicht auf, aber dafür lassen sich die Abweichungen der Farbtemperatur sehr gut einschätzen zwischen der Stretch und Classic 2 Pro.
Gewicht: Trotz ca. 250 Gramm Unterschied wirken beide Lampen beim Tragen gefühlt gleich schwer.
Design: Mir gefällt die Form der Stretch besser, sie sieht einfach erwachsener aus.
Bedienung: Der separate Schalter zwischen warmem Licht bis 130 Lumen und kaltem Licht bis 500 Lumen bei der Stretch ist angenehmer als bei der Classic 2 Pro, wo man den Übergang auf dem Drehrad immer wieder suchen muss.
Vielleicht hilft es wenn man sich nicht zwischen der Stretch und der Classic 2 Pro entschieden kann?
Ob meine Messungen mit dem Smartphone exakt stimmen, sei dahingestellt, hängt euch daran bitte nicht auf, aber dafür lassen sich die Abweichungen der Farbtemperatur sehr gut einschätzen zwischen der Stretch und Classic 2 Pro.
Stretch: ca. 2800K
Classic 2 Pro: ca. 2650K
Visuell wirkt das Licht der Classic 2 Pro etwas wärmer, mit mehr Gelb- und Orangetönen. Die Stretch dagegen hat ganz leicht einen violetten Tint. Insgesamt wirkt das Licht der Classic 2 Pro damit etwas gemütlicher. Im direkten Vergleich erscheint die Stretch leicht kühler und minimal weniger behaglich, aber dafür etwas klarer, dazu gleich noch mehr.
Verwendet man jedoch beide Lampen jeweils für sich allein, fällt dieser Unterschied kaum auf.
Was mir aber bei der Stretch besser gefällt: Man kann Texte, Karten oder Briefe deutlich besser lesen als mit dem Licht der Classic 2 Pro. Das ist ein klarer Vorteil. Vermutlich liegt das an einem höheren CRI-Wert, den ich allerdings ohne Spezialgerät nicht messen kann. Dadurch wirkt das Licht klarer, aber etwas weniger gemütlich.
Die ausziehbare Funktion der Stretch bringt bei der Tischausleuchtung nur geringen Mehrwert, zumindest dann, wenn nur der LED-Filament-Modus aktiv ist, also der warme Lichtmodus mit bis zu 130 Lumen. In diesem Modus strahlt das Licht vor allem seitlich durch das Gehäuse ab, nicht gezielt nach unten auf den Tisch. Der Effekt ist atmosphärisch und gemütlich, aber funktional eher schwach. Auch wenn man die Lampe auszieht, wird die Fläche nicht wesentlich besser ausgeleuchtet. In größerer Entfernung verbessert sich die Sicht kaum, weil das Licht nicht gerichtet genug ist und mit nur 130 Lumen etwas schwach Der Grund liegt sowohl in der geringen Lichtleistung als auch in der charakteristischen Rundum-Abstrahlung des LED-Filaments.
Ganz anders sieht es im normalen LED-Modus aus, wenn das Filament deaktiviert wird und die oben eingebauten Haupt-LEDs zum Einsatz kommen. Diese leuchten direkt nach unten und erreichen bei der Stretch bis zu 500 Lumen. Dadurch ergibt sich eine deutlich gezieltere und effektivere Ausleuchtung des Tischbereichs. Hier zeigt sich der praktische Vorteil der höhenverstellbaren Konstruktion: Je weiter man die Stretch auszieht, desto gleichmäßiger und großflächiger wird der Tisch beleuchtet. Ideal für Spiele oder Tätigkeiten mit mehreren Personen. Der Unterschied zur Filamentstufe ist hier jetzt sehr deutlich spürbar, sowohl in Helligkeit als auch in der Lichtverteilung.
Kommen wir zur Classic 2 Pro: Auch sie besitzt diesen Wechsel zwischen Filamentlicht und LED. Im LED-Modus erreicht sie bis zu 300 Lumen. Das Licht kommt von oben und leuchtet direkt nach unten. Klingt gut, aber weil die Lampe recht nah an der Tischfläche steht, verbessert sich der Nutzwert kaum. Der Tisch wird um die Lampe heller, aber kaum weiter ausgeleuchtet.
Ein Aufhängen der Classic 2 Pro löst das Problem leider nur bedingt. Aufgrund des breiten, runden Lampenfußes entsteht beim Aufhängen ein deutlich sichtbarer Donut-artiger Schattenring auf dem Tisch. Die zentrale Fläche unter der Lampe bleibt dadurch relativ dunkel. Der breite Sockel schirmt das Licht ab. Das macht die Aufhängung eher unpraktisch. Die Stretch hat dieses Problem nicht, da sich beim Ausziehen der obere Teil der Lampe deutlich verjüngt. Der Leuchtkopf wird dadurch vom unteren Teil entkoppelt, der weiterhin auf dem Tisch stehen kann. So entstehen keine störenden Schatten unterhalb, und die Ausleuchtung bleibt gleichmäßig und wird breiter. Wer also unbedingt eine Lampe aufhängen möchte, ist mit der OLIGHT Olantern Classic Mini deutlich besser beraten. Die Classic 2 Pro eignet sich dafür nicht besonders gut.
Und genau hier punktet die Stretch deutlich:
Sie erreicht bis zu 500 Lumen
das Licht ist kühler, aber deutlich heller
sie lässt sich in der Höhe anpassen
und eignet sich damit ideal für Brettspiele oder Kartenspiele mit sechs bis acht Personen
Anfangs fand ich das kühlere Licht etwas ungewohnt. Doch sobald man etwas lesen oder arbeiten möchte, ist es deutlich funktionaler. Die 500 Lumen sind so stark, dass man damit sogar problemlos arbeiten könnte, wenn es beruflich sein müsste.
Unterm Strich ist die Stretch die vielseitigere Lampe.
Wer ausschließlich gemütliches Licht sucht, nichts anderes, ist mit der Classic 2 Pro etwas besser bedient. Es erzeugt ein leicht schöneres, gemütlicheres Licht, beim Filamentlicht und beim Hauptlicht mit bis zu 300 Lumen.
Wer jedoch Flexibilität möchte, also ebenfalls warmes und angenehmes Filamentlicht, wenn auch ein kleines Stück sachlicher als bei der Classic 2 Pro, sowie mehr Helligkeit beim Hauptlicht und bessere Nutzbarkeit beim Spielen oder Arbeiten, vor allem in Bezug auf die Lesbarkeit von Texten, wird mit der Stretch glücklicher.
Mit der Classic 2 Pro würde ich z.B. keine Kartenspiele in größerer Runde spielen wollen. Das sehr warme Licht wirkt zwar stimmungsvoll, erschwert aber das Erkennen von Texten oder Bildern. Während die Stretch auch bei Aktivitäten wie Spielen oder Arbeiten punktet, ist die Classic 2 Pro eher eine reine Stimmungsleuchte.
Noch ein paar Zusatzinfos:
Die Farbtemperatur im reinen LED-Modus (Hauptlicht, ohne aktives Filament) liegt laut meinem Smartphone bei etwa 3600K bei der Classic 2 Pro (300 Lumen) und rund 4450K bei der Stretch (500 Lumen.)
Wiederholung: Ob meine Messungen mit dem Smartphone exakt stimmen, sei dahingestellt, hängt euch daran bitte nicht auf, aber dafür lassen sich die Abweichungen der Farbtemperatur sehr gut einschätzen zwischen der Stretch und Classic 2 Pro.
Gewicht: Trotz ca. 250 Gramm Unterschied wirken beide Lampen beim Tragen gefühlt gleich schwer.
Design: Mir gefällt die Form der Stretch besser, sie sieht einfach erwachsener aus.
Bedienung: Der separate Schalter zwischen warmem Licht bis 130 Lumen und kaltem Licht bis 500 Lumen bei der Stretch ist angenehmer als bei der Classic 2 Pro, wo man den Übergang auf dem Drehrad immer wieder suchen muss.
Vielleicht hilft es wenn man sich nicht zwischen der Stretch und der Classic 2 Pro entschieden kann?

In solchen Dingen sind wir Männer nicht aufzuhalten und äußerst kreativ.
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