Der Hersteller hat die Imalent MS12 Mini kostenfrei zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Ein portabler Akkuscheinwerfer mit bis zu 65.000 Lumen und bis zu 1 Km Leuchtweite (nach ANSI-Norm) bei nur etwas mehr Größe als einer Coladose.
Aus China vom Shop des Herstellers für umgerechnet grob 375 €: https://www.imalentstore.com/products/imalent-ms12-mini-powerful-flashlight
In Deutschland beispielsweise über unseren Forumspartner Gatzetec zu bekommen, TLF-Mitglieder erhalten noch einen Vorzugsrabatt.
Hier könnt ihr euch zu einem Passaround eintragen und die Lampe selbst ausprobieren:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-imalent-ms12-mini.85839/
Auf lange Sicht soll es die Lampe mit 2 verschiedenen LED-Typen geben
- Cree XHP70.2 HD wie bei der Testlampe (= mit Dome und höherem Lichtstrom)
- Cree XHP70.3 HI (= ohne Dome mit gleichmäßigerer Lichtfarbe, mehr Reichweite aber ~10-14 % niedrigerem Lichtstrom)
Momentan ist wegen Lieferschwierigkeiten nur die HD-Variante bei Imalent verfügbar.
Leistungsdaten

sonstige Merkmale
Vergleich zu anderen Imalent-Powerlampen:
Lieferumfang
- MS12 Mini Akku-Handscheinwerfer mit integriertem Akku
- 220V Netzteil mit 19V/2A
- Nylonholster
- Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung

Zum Leistungsvermögen:
Hier möchte ich auf die tollen Messungen und ausführlichen Erklärungen von Martin Rathmanner in dessen Video verweisen, der jede Stufe untersucht hat:
Laufzeit Turbo
Laufzeit High
Laufzeit Mid II
Laufzeit Mid I
Laufzeit Mid-Low
Laufzeit Low
Eigene Messungen
- Lichtstrom Low bis Turbo: 1.638 | 2.668 | 4.430 | 10.514 | 25.116 | 66.144 lm 
- Lichtintensität Low bis Turbo: 4.250 | 7.000 | 11.750 | 28.000 | 67.000 | 177.500 Lux
- Farbtemperatur: Spot 5.580K Ra69 | Spill 6.000 K Ra71
- PWM unkritisch (>15 kHz bei geringer Modulationstiefe)
- Strobe-Frequenz: 20 Hz
- Ladeschluss-Spannung: 16,6 V
Ich bewerte das so, dass die MS12 Mini die Herstellerangaben zum Lichtstrom sehr gut einhält. Man bekommt also keine Mogelpackung.
Etwas erstaunt hat mich allerdings die Diskrepanz zur Herstellerangabe bei der Lichtintensität. Meine Messung war aus 5 m Entfernung. In dem Video von Martin (s.o.) hatte dieser dazu bemerkt, dass er erst auf eine Distanz von 10 m brauchbare (= höhere?) Ergebnisse messen konnte.
Nach meiner Auffassung ist die MS12 Mini ein Fluter und bringt keine 1 Km Leuchtweite.
Leuchtergebnis
Die Ausleuchtung geht sehr in die Breite. Am hängenden Arm gehalten beginnt der Lichtkegel ca. 50 cm vor den Füßen. Der äußerste Bereich franst durch die überlappenden Einzelreflektoren leicht und nicht störend aus. Im Zentrum des Lichtkegels hat der weich auslaufende Spot aus 4 Metern Entfernung etwa einen Durchmesser von 1,1-1,2 m. Die Lichtfarbe im Spot ist gelblich und sichtbar wärmer als im restlichen Bereich. Das heißt, es gibt einen deutlichen Tint-shift. Insgesamt würde ich mir daher eine farblich homogenere Abstrahlung wünschen

Die breite Abstrahlung an der Wand zeigt, die MS12 Mini ist wahrlich kein Thrower.

Die MS12 Mini auf kleinster Stufe, die anderen in der zweitniedrigsten. Die Lichtfarbe auf dem Foto entspricht nicht ganz der Realität, lässt jedoch zutreffende Tendenzen erkennen. Den Beam mit dem am wenigsten verfärbten und gleichmäßigen Lichtkegel hat die RS50.

Fazit
positiv
+++ irre Leistung
+++ konstante Helligkeitsregelung
++ kompakte Baugröße
+ aktive Kühlung durch Lüfter
+ Sofortzugriff auf niedrigste und hellste Stufe
+ Verarbeitungsqualität
+ Komplettpaket
verbesserungsfähig
- zu flacher Schalterknopf
- Farbunterschiede im Lichtkegel (tint shift)
- laute Lüfter
- 1.500 Lumen als niedrigste Stufe
- Nachhaltigkeit (kein Akkutausch möglich)
neutral
o nur strahlwassergeschützt, nicht untertauchen!
o nicht ganz günstig
Aus China vom Shop des Herstellers für umgerechnet grob 375 €: https://www.imalentstore.com/products/imalent-ms12-mini-powerful-flashlight
In Deutschland beispielsweise über unseren Forumspartner Gatzetec zu bekommen, TLF-Mitglieder erhalten noch einen Vorzugsrabatt.
Hier könnt ihr euch zu einem Passaround eintragen und die Lampe selbst ausprobieren:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-imalent-ms12-mini.85839/
Auf lange Sicht soll es die Lampe mit 2 verschiedenen LED-Typen geben
- Cree XHP70.2 HD wie bei der Testlampe (= mit Dome und höherem Lichtstrom)
- Cree XHP70.3 HI (= ohne Dome mit gleichmäßigerer Lichtfarbe, mehr Reichweite aber ~10-14 % niedrigerem Lichtstrom)
Momentan ist wegen Lieferschwierigkeiten nur die HD-Variante bei Imalent verfügbar.
Leistungsdaten

sonstige Merkmale
- 5 reguläre Helligkeitsstufen + Turbo + Stroboskop-Blitzlicht
- Sofortzugriff auf niedrigste und hellste Stufe
- Emitter: 12x kaltweiße Cree XHP70.2 oder XHP70.3 LEDs
- aktive Kühlung
- Konstantstromregelung
- Energieversorgung: fest eingebauter Akkupack mit 4 Stück 21700 Li-Io-Akkus, intern aufladbar Hohlstecker/Netzteil
- Ladedauer 2 Stunden
- Bedienung über Seitenschalter
- vergütetes Mineralglas
- Gehäuse hart anodisiertes Aluminium
- Maße 148 * 83 * 56 mm (Länge * Kopfdurchmesser * Body), Gewicht 787 g
- Marktpreis ~ 380 €
Vergleich zu anderen Imalent-Powerlampen:
| Maße in mm + Gewicht | Lichtstrom Turbo,High | Leuchtweite/cd | Energieversorgung | LEDs | |
|---|---|---|---|---|---|
| R60C | 125 * 74 * 51 / 644 g | 18.000, 6.000 lm | 1.038 m / 269.620 cd | 3* 21700 | 6* Luminus SST70 |
| RS50 | 125 * 74 * 51 / 651 g | 20.000, 6.500 lm | 1.160 m / 336.800 cd | 3* 21700 | 8* Cree XHP50.3 HI |
| DX80 | 213 * 92 * 53 / 1.204 g | 32.000, 13.000 lm | 806 m / 162.600 cd | intern 8* 18650 | 8* Cree XHP70.2 |
| MS06 | 119 * 56 * 51 / 572 g | 25.000, 9.000 lm | 513 m / 65.800 cd | 3* 21700 | 6* Cree XHP70.2 |
| MS08 | 125 * 74 * 51 / 651 g | 34.000, 10.000 lm | 738 m / 136.000 cd | 3* 21700 | 8* Cree XHP70.2 |
| MS12 Mini | 149 * 83 * 56 / 787 g | 65.000, 25.000 lm | 1.036 m / 286.600 cd | intern 4* 21700 | 12* Cree XHP70.2/3 |
| MS12 | 258 * 129 * 55 / 1.740 g | 53.000, 30.000 lm | 913 m / 208.000 cd | intern 4* 20700 | 12* Cree XHP70.1 |
| MS18 | 265 * 129 * 59 / 1.900 g | 100.000, 60.000 lm | 1.350 m / 458.000 cd | intern 8* 21700 | 18* Cree XHP70.2 |
| R90C | 206 * 129 * 55 / 1.250 g | 20.000, 8.000 lm | 1.679 m / 704.900 cd | intern 4* 20700 | 9* Cree XHP35 HI |
| R90TS | 265 * 129 * 59 / 1.900 g | 36.000, 24.000 lm | 1.750 m / 765.800 cd | intern 8* 21700 | 18* Cree XHP35 HI |
Lieferumfang
- MS12 Mini Akku-Handscheinwerfer mit integriertem Akku
- 220V Netzteil mit 19V/2A
- Nylonholster
- Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung

Ihr Design hat große Ähnlichkeit zur MS08 und RS50, nur ein Stück größer.

Auch bei etwas mehr Größe liegt sie immer noch gut und einigermaßen kompakt in der Hand.

Hinter der abschraubbaren Metallkappe liegt der Ladeanschluss für den integrierten Akkupack. In diesem Fall eine robuste Standard-Rundbuchse für 5,5 mm Rundstecker, wie es bei sehr vielen anderen Geräten auf dem Markt (Laptops, Akku-Werkzeuge u.a.) verbreitet ist. Diese Lösung mit Standardstecker finde ich weitaus besser und kontaktstabiler als den proprietären Magnet-Ladeanschluss der MS08/RS50.


Das dazugehörige Netzteil mit Rundstecker. Falls es abhanden gehen sollte, kann man ein anderes mit 19V und mindestens 2A verwenden, beispielsweise dieses.

Während des Ladevorgangs mit roter Beleuchtung, voll geladen grün.


Die Abdeckkappe ist die einzige für mich plausible Möglichkeit, das mitgelieferte Lanyard anzubringen.

Leider genauso schlecht im Dunkeln zu finden wie bei ihren kleineren Schwestern: der zu flache Schalter

Die Lampe kann sowohl elektronisch als auch mechanisch gegen versehentliches Einschalten gesichert werden, also warum bitte baut Imalent keinen höheren und besser zu ertastenden Schalterknopf ein?

Besonderheit wie schon bei der MS12 und MS18: die 12er Mini hat auf 3 Seiten je einen eingebauten Lüfter, der zur Kühlung nach innen bläst.
Etwas Bedenken hätte ich, dass Dreck/Haare u.a. eindringt oder die Lüfter zusetzt, denn es gibt kein feinmaschiges Gitter/Netz.
Ebenso würde ich vermeiden, die Lampe ins Wasser fallen zu lassen.

Durch den Reflektorvorsatz mit leichter Struktur (light orange peel) erreicht man eine akzeptable Reichweite. Dennoch würde ich die MS12 Mini in die Kategorie "Fluter" einordnen.

Die LEDs sind ordentlich zentriert. Ich hätte mir zur Schonung des Gehäuses und gegen Kratzer sehr gerne einen blanken Alu- oder Edelstahlbezel anstatt eines anodisierten Bezels gewünscht.


Für viele Taschenlampenfreaks ein Ausschlussgrund vor dem Kauf: man kann keine normalen 21700 austauschen, wenn der Akkupack im Laufe der Jahre an Kapazität nachlassen sollte. Ob es in z.B. 7-10 Jahren noch einen Ersatz-Akkupack zu kaufen geben wird, halte ich für fraglich. Insofern gibt es in Bezug auf Nachhaltigkeit einen Minuspunkt von mir. Die andere Seite der Medaille: sowohl aus Sicht des Anwenders wie auch des Herstellers (Gewährleistung) ist ein fester Akkupack die sicherste Energieversorgung und der Garant für 2 Ziele:
- kein DAU kann irgendwelche ungeeigneten Billigakkus hineinstopfen
- die vom Hersteller versprochenen Leistungsdaten werden erreicht

Nach dem Lösen der zwei Schräubchen kann man den Deckel auf dem Akkupack abnehmen, viel weiter kommt man zerstörungsfrei wohl nicht.

Unter dem Pluspol des Akkus befindet sich noch eine Feder.

Alle Holster von MS08, RS50 und MS12 Mini sind aufgrund gleicher Größe untereinander kompatibel.


Größenvergleich zur kleineren MS08 (links):

Hier die MS08 mit Gebläsehülle



Auch bei etwas mehr Größe liegt sie immer noch gut und einigermaßen kompakt in der Hand.

Hinter der abschraubbaren Metallkappe liegt der Ladeanschluss für den integrierten Akkupack. In diesem Fall eine robuste Standard-Rundbuchse für 5,5 mm Rundstecker, wie es bei sehr vielen anderen Geräten auf dem Markt (Laptops, Akku-Werkzeuge u.a.) verbreitet ist. Diese Lösung mit Standardstecker finde ich weitaus besser und kontaktstabiler als den proprietären Magnet-Ladeanschluss der MS08/RS50.


Das dazugehörige Netzteil mit Rundstecker. Falls es abhanden gehen sollte, kann man ein anderes mit 19V und mindestens 2A verwenden, beispielsweise dieses.

Während des Ladevorgangs mit roter Beleuchtung, voll geladen grün.


Die Abdeckkappe ist die einzige für mich plausible Möglichkeit, das mitgelieferte Lanyard anzubringen.

Leider genauso schlecht im Dunkeln zu finden wie bei ihren kleineren Schwestern: der zu flache Schalter

Die Lampe kann sowohl elektronisch als auch mechanisch gegen versehentliches Einschalten gesichert werden, also warum bitte baut Imalent keinen höheren und besser zu ertastenden Schalterknopf ein?

Besonderheit wie schon bei der MS12 und MS18: die 12er Mini hat auf 3 Seiten je einen eingebauten Lüfter, der zur Kühlung nach innen bläst.
Etwas Bedenken hätte ich, dass Dreck/Haare u.a. eindringt oder die Lüfter zusetzt, denn es gibt kein feinmaschiges Gitter/Netz.
Ebenso würde ich vermeiden, die Lampe ins Wasser fallen zu lassen.

Durch den Reflektorvorsatz mit leichter Struktur (light orange peel) erreicht man eine akzeptable Reichweite. Dennoch würde ich die MS12 Mini in die Kategorie "Fluter" einordnen.

Die LEDs sind ordentlich zentriert. Ich hätte mir zur Schonung des Gehäuses und gegen Kratzer sehr gerne einen blanken Alu- oder Edelstahlbezel anstatt eines anodisierten Bezels gewünscht.


Für viele Taschenlampenfreaks ein Ausschlussgrund vor dem Kauf: man kann keine normalen 21700 austauschen, wenn der Akkupack im Laufe der Jahre an Kapazität nachlassen sollte. Ob es in z.B. 7-10 Jahren noch einen Ersatz-Akkupack zu kaufen geben wird, halte ich für fraglich. Insofern gibt es in Bezug auf Nachhaltigkeit einen Minuspunkt von mir. Die andere Seite der Medaille: sowohl aus Sicht des Anwenders wie auch des Herstellers (Gewährleistung) ist ein fester Akkupack die sicherste Energieversorgung und der Garant für 2 Ziele:
- kein DAU kann irgendwelche ungeeigneten Billigakkus hineinstopfen
- die vom Hersteller versprochenen Leistungsdaten werden erreicht

Nach dem Lösen der zwei Schräubchen kann man den Deckel auf dem Akkupack abnehmen, viel weiter kommt man zerstörungsfrei wohl nicht.

Unter dem Pluspol des Akkus befindet sich noch eine Feder.

Alle Holster von MS08, RS50 und MS12 Mini sind aufgrund gleicher Größe untereinander kompatibel.


Größenvergleich zur kleineren MS08 (links):

Hier die MS08 mit Gebläsehülle


Bei Auslieferung liegt zwischen Lampenkopf und Batteriepol ein Isolator, dieser muss zunächst nach Abschrauben des Akkupacks entnommen werden. Zudem sollte die Schutzfolie auf dem Frontglas enfernt werden.
Das User Interface der 12 Mini hat sich schon bei anderen Imalent-Lampen bewährt und ist fix erlernt.
Rechts und links vom Schalter sind zwei Indikator-LEDs. Beim Sperren/Entsperren blinken diese 3x.
Ferner funktionieren die LEDs als Ladezustandsanzeige:
Bei eingeschalteter Lampe leuchten diese dauerhaft grün.
Bei zu geringer Spannung blinken die LEDs im 2-Hz-Intervall rot, der Akkupack sollte dann geladen werden.
Zum Aufladen wird die Metallkappe abgeschraubt und die Lampe mit dem Ladegerät verbunden.
Während des Ladens leuchtet die Tailcap rot, bei vollem Akku grün.

Das User Interface der 12 Mini hat sich schon bei anderen Imalent-Lampen bewährt und ist fix erlernt.
| Ausgangslage | Aktion | Resultat |
|---|---|---|
| aus | Klick | ein (Low bis High mit Memory, außer Turbo/Strobe) |
| aus | Doppelklick | Turbo |
| aus | Dreifachklick | niedrigste Helligkeitsstufe |
| aus | Vierfachklick | Einschaltsperre, nochmal 4x für entsperren |
| aus | 3 Sek drücken | Ventilatoren an, nochmal 3 Sek. drücken für aus |
| ein | Klick | aus |
| ein | Doppelklick | Turbo |
| ein (Mid-Low bis Turbo) | Dreifachklick | niedrigste Helligkeitsstufe |
| Turbo | Doppelklick | Stroboskop |
| Turbo/Stroboskop | gedrückt halten | zuletzt benutzte reguläre Stufe |
| Stroboskop | Doppelklick | Turbo |
Rechts und links vom Schalter sind zwei Indikator-LEDs. Beim Sperren/Entsperren blinken diese 3x.
Ferner funktionieren die LEDs als Ladezustandsanzeige:
Bei eingeschalteter Lampe leuchten diese dauerhaft grün.
Bei zu geringer Spannung blinken die LEDs im 2-Hz-Intervall rot, der Akkupack sollte dann geladen werden.
Zum Aufladen wird die Metallkappe abgeschraubt und die Lampe mit dem Ladegerät verbunden.
Während des Ladens leuchtet die Tailcap rot, bei vollem Akku grün.

Zum Leistungsvermögen:
Hier möchte ich auf die tollen Messungen und ausführlichen Erklärungen von Martin Rathmanner in dessen Video verweisen, der jede Stufe untersucht hat:
Laufzeit Turbo
Laufzeit High
Laufzeit Mid II
Laufzeit Mid I
Laufzeit Mid-Low
Laufzeit Low
Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei den flutigen Außen-LEDs i.d.R. +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

- Lichtintensität Low bis Turbo: 4.250 | 7.000 | 11.750 | 28.000 | 67.000 | 177.500 Lux

- Farbtemperatur: Spot 5.580K Ra69 | Spill 6.000 K Ra71
- PWM unkritisch (>15 kHz bei geringer Modulationstiefe)
- Strobe-Frequenz: 20 Hz
- Ladeschluss-Spannung: 16,6 V
Ich bewerte das so, dass die MS12 Mini die Herstellerangaben zum Lichtstrom sehr gut einhält. Man bekommt also keine Mogelpackung.
Etwas erstaunt hat mich allerdings die Diskrepanz zur Herstellerangabe bei der Lichtintensität. Meine Messung war aus 5 m Entfernung. In dem Video von Martin (s.o.) hatte dieser dazu bemerkt, dass er erst auf eine Distanz von 10 m brauchbare (= höhere?) Ergebnisse messen konnte.
Nach meiner Auffassung ist die MS12 Mini ein Fluter und bringt keine 1 Km Leuchtweite.
Leuchtergebnis
Die Ausleuchtung geht sehr in die Breite. Am hängenden Arm gehalten beginnt der Lichtkegel ca. 50 cm vor den Füßen. Der äußerste Bereich franst durch die überlappenden Einzelreflektoren leicht und nicht störend aus. Im Zentrum des Lichtkegels hat der weich auslaufende Spot aus 4 Metern Entfernung etwa einen Durchmesser von 1,1-1,2 m. Die Lichtfarbe im Spot ist gelblich und sichtbar wärmer als im restlichen Bereich. Das heißt, es gibt einen deutlichen Tint-shift. Insgesamt würde ich mir daher eine farblich homogenere Abstrahlung wünschen

Die breite Abstrahlung an der Wand zeigt, die MS12 Mini ist wahrlich kein Thrower.

Die MS12 Mini auf kleinster Stufe, die anderen in der zweitniedrigsten. Die Lichtfarbe auf dem Foto entspricht nicht ganz der Realität, lässt jedoch zutreffende Tendenzen erkennen. Den Beam mit dem am wenigsten verfärbten und gleichmäßigen Lichtkegel hat die RS50.

Fazit
positiv
+++ irre Leistung
+++ konstante Helligkeitsregelung
++ kompakte Baugröße
+ aktive Kühlung durch Lüfter
+ Sofortzugriff auf niedrigste und hellste Stufe
+ Verarbeitungsqualität
+ Komplettpaket
verbesserungsfähig
- zu flacher Schalterknopf
- Farbunterschiede im Lichtkegel (tint shift)
- laute Lüfter
- 1.500 Lumen als niedrigste Stufe
- Nachhaltigkeit (kein Akkutausch möglich)
neutral
o nur strahlwassergeschützt, nicht untertauchen!
o nicht ganz günstig
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