An die Spezialisten die mit dem Lötkolben umgehen können.

Telemarkus

Flashaholic*
12 Januar 2015
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Ich wollte fragen ob schon Jemand in einem Kamera-Akku
wie ein Nikon EN-EL18 die 3 Stück 18650 Zellen gewechselt hat.
In den neuen sind 2500 mAh verbaut, in dem was ich günstig haben kann 2000mAh.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Speziell bei diesem Akku-Typ habe ich es noch nicht gemacht, aber bei anderen Akkupacks schon.

Meistens ist es machbar, aber bei einigen modernen Akkupacks deaktiviert das integrierte BMS den Akkupack, sobald es stromlos wird (was bei einem Zellentausch nicht zu vermeiden wäre).
In dem Fall könnte man zwar schön die Zellen tauschen, aber die Elektronik macht einem einen Strich durch die Rechnung... :sauer:

Ich kann dir leider nicht sagen, wie das bei dem Nikon-Akkupack vom BMS gehandhabt wird.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Das wäre mir zu riskant,
Gibt es denn niemanden in der weiten Welt des Internet, der schon mal so einen Akkupack mit neuen Zellen bestückt hat?
Spuckt Google gar nichts dazu aus?

Dann könnte man viel besser einschätzen, ob sich der Aufwand lohnen würde und ob sich die Gefahren in Grenzen halten.
Rein technisch ist der Aufwand zwar nicht vernachlässigbar, aber verkraftbar und wenn das BMS mitspielen würde, dann lohnt sich das bestimmt.

Eine mögliche Alternative wäre ja auch (falls das Akkupack sowieso entsorgungsreif ist), dass man das BMS mal von den aktuell verbauten Zellen ablötet, eine Zeit wartet und danach das Akkupack wieder zusammenbaut, einfach zum Test.
Wenn das Akkupack danach noch funktioniert, sperrt das BMS offenbar nicht und man könnte die Zellen ersetzen...
neu kostet gut 200€.
:oops:
Die ticken ja nicht mehr richtig! 200 € für einen lächerlichen 3-Zellen-Akku ist völlig überzogen.
 
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Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
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Die ticken ja nicht mehr richtig! 200 € für einen lächerlichen 3-Zellen-Akku ist völlig überzogen
Das ist richtig, allerdings ist die passende Nikon d4 auch nicht ganz billig, und als Profigerät gelistet und die bekommen die Kamera bzw. das Zubehör vom AG oder setzen es als Betriebsausgabe ab.
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Also das mit deaktivieren wenn Stromlos kenne ich auch von Laptop Akkus.

Ich hab das bei meinem schon gemacht mit nem Trick.

Alten Akku aufgeladen und die neuen Zellen auch aufgeladen.

Dann hab ich paar alte 18650er Akkus genommen und auch die voll geladen.
Dann an diese Kabel angelötet.
Die verkabelten Akkus hab ich dann an die Kontakte der einzelnen Zellen des Laptop Akkus gelötet.
Damit bleibt die Spannung stehen wenn ich nun die alten Zellen raus löte.

Jetzt setze ich die neuen Zellen ein.
Wenn diese drin sind löte ich die Kabel meiner Pufferzellen runter und fertig.

Die Spannungslage aller Zellen sollte gleich sein bei der Aktion.

Mein Lapi läuft nun wieder ewig.

Gruß
Manfred
 

Telemarkus

Flashaholic*
12 Januar 2015
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Der Akku ist mir gerade bei Amazon begegnet, vielleicht eine preislich moderate Alternative?

https://www.amazon.de/dp/B00A32BGK8
Die Nachbauten funktionieren nicht richtig, der Ladezustand wird nicht richtig an die Kamera weitergegeben.
Im Endeffekt kann die Kamera plötzlich ausgehen, din Nachbauten haben nur 2 und der org. Akku 3 Kontakte(Temperatur?)
Der Akku den ich schlachten wollte würde mich 40€ kosten, meine 2 die ich gebraucht gekauft habe waren ca.90-100€ teuer.
Brauche ein als Reserve, ein hält aber gut 4000 Auslösungen :)
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Der Akku den ich schlachten wollte würde mich 40€ kosten,
Achso, du hast den "Schlacht-Akkupack" also noch gar nicht?
Dann fällt natürlich die hier beschriebe Alternative weg, aber die Methode, die @urquattroblack beschrieben hat, habe ich mal bei einem Werkzeugakku von Makita umgesetzt, auch mit Erfolg.

Das ist zwar umständlicher, aber machbar und angesichts der irren Akkupack-Preise lohnenswert. Ist eben nur die Frage, ob du dir das zutrauen würdest.
 
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