Wie Stromstärke bei USB-Netzteilen reduzieren?

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Hallo, wenn man nur 'starke' USB-Netzteile hat und auch nur diese verwenden möchte... wie kann man zum USB-Laden die Stromstärke dennoch gering halten?

Beispiel: ich habe USB-Geräte, in die ein 18650er Akku reinkommt... und die laden mit fast 1.8A... ich würde lieber mit z.B. max. 1A laden... Welche Möglichkeiten gibt es da?

Ich weiss, dass wenn ich schlechte dünne Kabel verwende, dass dann zwar die Stromstärke runter geht... aber oft auch die Spannung lt. USB-Multimeter auf fast nur 4.5V... ist das ein gesundes Laden?

Gibt es hier 'professionellere' Lösungen für Laien? Also z.B. USB-Zwischenstecker mit einer 'definierten Stromstärkenreduzierung / Widerstand'?
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Habe jetzt selbst eine ganz simple Lösung gefunden... ich habe noch von früher einige billige kurze (ca. 20cm) USB-Verlängerungskabel. Wenn man die einfach dazwischen macht, dann werden aus ca. 1.5A Ladestrom nur noch ca. 0.5A... Die Spannung ändert sich lt. USB-Multimeter nicht... Damit werden künftig meine Smartphones geladen, damit der blöde Quickcharge Unsinn aufhört.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Danke, aber ich habe soviele Netzteile, dass ich die nicht nochmals verdoppeln möchte. Die o.g. 20cm Lösung tut genau was ich will...
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Konkretes Scenario:
  • Convoy S9 lädt mit1A
  • Bei einem normalen 18350er Akku ist das mehr als 1C-Ladung, mir zu viel
  • Mit einem alten 500mA USB-Netzteil ist der Ladestrom 0.6xA, also schon besser
  • Die Spannung am USB-Ausgang aber nur noch 4.2-4.3V

Ist diese niedrige Spannung ein Problem?
 

Banane

Flashaholic**
3 August 2016
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Stuttgart
Ist diese niedrige Spannung ein Problem?
...ein Problem für das Endgerät ist es wohl nicht. Eher schon für das Netzteil. Die geringe Spannung ist eine direkte Folge des eigentlich zu hohen Stroms, welcher vom Netzteil geliefert werden muss. Das Netzteil wird am Rande (oder sogar darüber) seiner Leistungsfähigkeit betrieben. Wie lange das Netzteil das mitmacht, bleibt abzuwarten.
Moderne Geräte wie Smartphone und Co. mit intelligentem Lademanagement reduzieren bei zu stark einbrechender Spannung den Ladestrom solange, bis die Spannung wieder im gewünschten Bereich liegt. Darum funktioniert hier auch der "Trick" mit dem schlechten USB-Kabel, ohne das die Spannung einbricht. Das mache ich übrigens beim Phone auch. Das muss nicht mit 2A laden, ein 1A reicht. Ich habe hierfür auch ein Kabel mit höherem Leitungswiderstand (bzw. viel zu dünnen Strippen...) ;)
 
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Danke @Banane ... das Netzteil ist mir wurscht... ich hatte lediglich Bedenken, ob der 'Lader/Akku' (hier Convoy S9) bleibende Schäden davon trägt, wenn am USB-Ausgang manchmal nur 4.2V anliegen...

Interessant was ich gestern beobachtet hatte: Wenn es in die CV-Phase übergeht, kann sich ja ein Netzteil wieder leicht entspannen... Mich hat nur gewundert, als die Stromstärke von 0.61A auf rund 0.58A runtergegangen ist (was ja nicht viel ist), ist die Spannung am USB-Ausgang sofort auf übliche 5.0xV angestiegen... dachte eher, die Spannung geht so langsam hoch, wie die Stromstärke runter geht...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Viele Netzteile reduzieren beim Überschreiten ihres Stromlimits die Spannung absichtlich sehr steil, aber ohne Sprünge. Dadurch regelt sich auch bei sehr einfachen analogen Ladeschaltungen der Strom von selbst auf das Maximum ein, das das Netzteil hergeben kann, ohne dass das Netzteil wegen Stromüberschreitung ganz abschaltet. Simpel, aber effektiv und robust.
 
28 Mai 2015
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Bin vor kurzem auf die HP von Wolke101 gestoßen - sämtliche Einzelteile die unter "Cold Charge Station mit Laderegler" beschrieben sind, sind bei mir im Zulauf(dauert ein bißchen, da es über den Teich geht). Scheint wir auch eine relativ günstige und dennoch wesentlich genauere Möglichkeit der Begrenzung des Ladestroms zu sein.
 
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kirschm

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13 April 2017
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Habe Wolke101 auch gelesen... ich vermute halt, dass die Cold-Charge Lösung mit Universalnetzteil das gleiche macht, wie meine alten 500mAh Netzteile (siehe oben bzgl. Volt-Einbruch)...

Kannst ja mal berichten, wenn Dein Cold-Charge-Zeugs angekommen ist...

Ein grosses, kompliziertes Zeugs ("Cold Charge Station mit Laderegler") brauche ich nicht, weil ich nur was Kompaktes für Urlaub etc. suche...

Es muss doch irgendwo ein normales kompaktes USB-Netzteil geben, was mit ca 500mAh (oder sogar regelbar) lädt und dabei nicht mit der Spannung auf unter 4.5V einbricht???
 
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stefle

Flashaholic*
24 Juli 2018
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Mich würde mal interessieren, was für die Lebensdauer mehr bringt: flache Zyklen oder geringe Ladeströme?
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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... ehe ich da Evidenz habe mache ich lieber flache Zyklen mit geringen Ladeströmen... nach allem was ich so an Studien gelesen habe, geben sich die beiden nichts... Pest und Cholera...

Fest steht halt, dass hoher Ladestrom und/oder Ent(laden) in Richtung untere / obere Spannungsgrenze wirklich nicht lebensverlängernd sind...

Und ehe hier zum 1000. Male der Einwand kommt "Mann, kirschm, sei nicht so geizig, ein Akku ist ein Verschleissteil und kostet nicht viel..."

Mir geht es nicht um Geld, sondern um Faulheit und Umwelt...

Würde ich Akkus 'normal', also stressig behandeln, könnte ich einfach jedes Jahr alles neu kaufen... dazu bin ich zu faul und zu umweltbewusst....

Ich könnte auch immer wieder prüfen, wie es dem Akku noch geht und dann erst austauschen... auch dazu bin ich zu faul und zu bequem...

Ich versuche also, sie gut zu behandeln, um dann eine lange Zeit einfach Ruhe zu haben... musste bisher noch nie Akkus nachkaufen...
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Mich würde mal interessieren, was für die Lebensdauer mehr bringt: flache Zyklen oder geringe Ladeströme?

- Von flachen Zyklen ist bekannt, dass sie sehr viel zur langen Lebensdauer beitragen.
- Was sind hohe Ladeströme? Die spezifizierten meist C/2 oder mehr? Wer regelmäßig mit 2C lädt, wird vermutlich keine 300 Zyklen erreichen. Andererseits glaube ich nicht, dass C/5 gegenüber C/3 einen messbaren Gewinn an Zyklen bringt. Immerhin bleibt dann der Akku besonders lang auf 4,2V.

Bei der Wahl zwischen A und B wähle ich C :). Ich glaube der dominante Einfluss bei Ottonormalflashies ist das lange Verweilen der Akkus über 4V. Wir wollen ja alle voll einsatzbereite Talas haben. Eine EDC, einen Thrower, einen Flooder, einen Dauerläufer, einen Dragster...
 
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Ich glaube der dominante Einfluss bei Ottonormalflashies ist das lange Verweilen der Akkus über 4V.
Uuuuuuuuups, dann bin ich - wie vermutet - kein Flashie... meine Akkus kommen nur dann mal kurz über 3.9xV, wenn ich sie ca. 1x im Jahr teste...

Bei Einsatzbereitschaft sollte man beachten, dass viele normale Akkus selbst bei 3.92V ca. 80% ihrer Kapazität haben... <4V reicht nicht für Dragster, aber für jede EDC...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Das Netzteil ist mir egal... Aber freut sich darüber der "zu ladende"?
Falls es sich dabei um einen Schlaufunkfernsprechapparat oder eine Taschenlampe handelt: die haben damit kein Problem. Schlimmstenfalls laden sie nicht.

Es muss doch irgendwo ein normales kompaktes USB-Netzteil geben, was mit ca 500mAh (oder sogar regelbar) lädt und dabei nicht mit der Spannung auf unter 4.5V einbricht???
Wenn man den Strom begrenzen will bei einem Gerät, das eigentlich mehr Strom haben möchte, gibt es keinen anderen Weg, als das über Spannungsreduzierung zu erzwingen.

Bei einem Gerät, das sich halbwegs an die USB-Spezifikation hält, kann man im Kabel die USB-Datenleitungen unterbrechen oder einen Zwischenstecker verwenden, der diese unterbricht: Das zu ladende Gerät weiß dann nicht, mit wem es zu tun hat und lädt sicherheitshalber nur mit 500mA. Das funktioniert bei den allermeisten Wischkaschterln. Bei einer Lampe mit integriertem Lader würde ich dagegen nicht damit rechnen.
Es gibt USB-Monitore, die auch die Datenleitungen beeinflussen (unterbrechen) können.

Wenn man sich mal die niedrigen Temperaturen anschaut die Apple zum Betrieb / Lagerung empfiehlt und man bedenkt das die Chemie beim Laden in Aktion ist, dann kann man sich denken das die Vermeidung von Wärme beim Laden eine sehr gute Idee ist.
Viel zu kurz gedacht. Das Laden funktioniert bei warmen Zellen Temperaturen sogar besser und belastet die Zelle weniger. Insbesondere Schnelladen. Bis 40°C. Darüber überwiegen negative Effekte.
Lagern ist dagegen eine ganz andere Baustelle, dort ist Kälte besser.

Sogar defekte Akkus, die beim normalen Laden knallheiß werden, laden kalt noch ziemlich sicher.
Ein Akku, der bei seinem spezifizierten ("normalen") Ladestrom knallheiß wird, ist defekt.
Das einzige, was bei defekten Akkus sicher ist, ist, dass sie defekt sind und entsorgt gehören.
 
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28 Mai 2015
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Habe Wolke101 auch gelesen... ich vermute halt, dass die Cold-Charge Lösung mit Universalnetzteil das gleiche macht, wie meine alten 500mAh Netzteile (siehe oben bzgl. Volt-Einbruch)...

Kannst ja mal berichten, wenn Dein Cold-Charge-Zeugs angekommen ist...

Die "Spielerei" ist heute angekommen(verdammt lang unterwegs und hat noch einen Umweg über den Zoll gemacht...). Ja, auch hier bricht die Spannung ein. Lade gerade ein Handy mit ~0,3A. Spannung brach dabei von 5V auf nunmehr 4,3V ein, was mich aber (erstmal) nicht stört.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Ja, auch hier bricht die Spannung ein. Lade gerade ein Handy mit ~0,3A. Spannung brach dabei von 5V auf nunmehr 4,3V ein, was mich aber (erstmal) nicht stört.
Was heißt "nicht stört" - das muss so sein, denn anders als durch Reduzieren der Spannung kann man den Ladestrom gar nicht reduzieren.
Simple Diode oder Widerstand im Ladekabel kann das auch, dafür braucht es kein extra Gerät.
Kann mich nur wiederholen:
Wenn man den Strom begrenzen will bei einem Gerät, das eigentlich mehr Strom haben möchte, gibt es keinen anderen Weg, als das über Spannungsreduzierung zu erzwingen.

Bei einem Gerät, das sich halbwegs an die USB-Spezifikation hält, kann man im Kabel die USB-Datenleitungen unterbrechen oder einen Zwischenstecker verwenden, der diese unterbricht: Das zu ladende Gerät weiß dann nicht, mit wem es zu tun hat und lädt sicherheitshalber nur mit 500mA. Das funktioniert bei den allermeisten Wischkaschterln. Bei einer Lampe mit integriertem Lader würde ich dagegen nicht damit rechnen.
Es gibt USB-Monitore, die auch die Datenleitungen beeinflussen (unterbrechen) können.
 
28 Mai 2015
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Simple Diode oder Widerstand im Ladekabel kann das auch, dafür braucht es kein extra Gerät.

Sicher hast du da recht, nur müßte man bei jedem Handy/sonstiger an USB zu ladener Verbraucher Ri und sonstige Spezifikationen kennen um Ströme in etwa genau hinzubekommen. Dann wäre da eine selbstgelötete Kabelei auf dem Tisch, von denen man Kinderhände gern fernhielte...
Ich hab da jetzt ein kleines (geschlossenes) Kästchen(an dem natürlich im Idealfall auch kein Kind was zu suchen hat), bei dem ich in Abhängigkeit von der Eingangsspannung, Ausgangspannung /-Strom relativ genau beeinflussen kann. Das Ganze in einer nicht zu kleinen Breite - ich finde das super und zudem hat es etwa 8$ gekostet(exkl. vorzuschaltendes Netzteil).