Ich warte immer noch auf eine Lampe mit LEP-Modul, welche a) halbwegs brauchbare Lichtqualität hat (neutralweiß 70 CRI ohne Grünstich oder sowas, von hoher Farbwiedergabe fangen wir erst gar nicht an, wobei da vermutlich die bestehenden Phosphormischungen bzw. -typen limitieren dürften), b) fokussierbare Optik besitzt und c) ein UI nutzt, welches im Alltag gut nutzbar ist.
Ja, mal bisschen provokant formuliert... ich höre die Leute wieder jaulen "aber das ist doch eine Lampe für die Ferne, ein reiner Thrower, da braucht es das alles nicht, Einsatzzweck und so" - nein. Wenn man es vernünftig macht, sind LEP problemlos als EDC nutzbar. Als eine Lampe, die für ihre Größe richtig Throw und gleichzeitig smoothes Flutlicht bietet und für Erkundung in der Ferne wie Einsatz im Zelt o.ä. gleichermaßen gut nutzbar wäre.
Eine solche Lampe unterscheidet sich primär im LEP-Modul von einer herkömmlichen Lampe mit Zoom (digital/analog, egal). Das LEP-Modul besitzt eine weitaus höhere Leuchtdichte. Das ist der primäre Unterschied zur LED, und es wäre gleichzeitig ein so gewaltiger Vorteil gegenüber der LED, der nur leider nie wirklich - außer in diesen reinrassigen Throwern - genutzt wird. Dinge wie Kühlbedarf, Vorwärtsspannung etc. unterscheiden sich kaum von LEDs bzw. es wäre problemlos mit angepasster Treiberelektronik lösbar. Was würde die Hersteller daran hindern, eine vernünftige Fokus-Funktion in einen kompakten Host zu bauen und ein vernünftiges UI in halbwegs kompaktem Design zu nutzen? Nichts. Technisch wäre das problemlos lösbar, nur müsste man vermutlich einen komplett neuen Entwurf designen, da sich nicht alles aus der LED-Taschenlampentechnik wiederverwenden lässt.
Manchmal kommt es mir so vor, als würden die Hersteller da draußen wieder von 0 beginnen (wie zur Anfangszeit von LEDs), obwohl sie doch so viele Erfahrungen mit LED-Technik haben und sonst gute Lampen bauen.