Welche Akkus für Thermostatregler

14 Januar 2020
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Hallo, ich möchte ca. 5 elektronische Heizkörperthermostate (IOIO HT 2000) betreiben. Bisher habe ich dafür Eneloop Akkus verwendet. Ab und zu werden diese jedoch als leer interpretiert und die Heizung geht voll auf. Ich bin öfters ein paar Wochen oder auch Monate weg. Habe nun gelesen, daß die Akkus statt 1,5V nur 1,2V haben und deshalb häufig zu Störungen führen.
Das habe ich zu Alternativen in Thermostaten gefunden:
https://www.sir-apfelot.de/nizn-und...z-fuer-eve-thermo-und-tado-thermostate-33055/

Es gibt auch normale Akkus mit 1,5V, z.B. von Amazon.

Welcher Akku würde sich am besten für mein Gerät eignen?
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Hallo, ich möchte ca. 5 elektronische Heizkörperthermostate (IOIO HT 2000) betreiben. Bisher habe ich dafür Eneloop Akkus verwendet. Ab und zu werden diese jedoch als leer interpretiert und die Heizung geht voll auf. Ich bin öfters ein paar Wochen oder auch Monate weg. Habe nun gelesen, daß die Akkus statt 1,5V nur 1,2V haben und deshalb häufig zu Störungen führen.
Das habe ich zu Alternativen in Thermostaten gefunden:
https://www.sir-apfelot.de/nizn-und...z-fuer-eve-thermo-und-tado-thermostate-33055/

Es gibt auch normale Akkus mit 1,5V, z.B. von Amazon.

Welcher Akku würde sich am besten für mein Gerät eignen?
Also der Bericht ist schonmal nicht so ganz richtig.
Es wird von "Lithiumakkus" gesprochen, allerdings dürfte es sich dabei um Lithium-Ionen-Akkus handeln, deren Spamnung durch eine Elektronik mit Schutzschaltung von 3,7V auf 1,5V heruntergeregelt wird.

Wenn Du nun mehrere Monate am Stück nicht da bist, besteht die Gefahr, dass die Schutzschaltung irgendwann wegen zu niedriger Spannung auslöst und Du das gleiche Ergebnis hast wie bei den Eneloop.

Wie wäre es denn, die Thermostate mittels Netzteilen zu versorgen, die Du in die Steckdose steckst?
So wäre gewährleistet, dass Du eine dauerhafte Stromversorgung hast (solange es keinen Stromausfall gibt).
 

pho

Moderator
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29 Oktober 2019
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486xx
Wenn ich einige Monate weg wäre, würde ich meine Heizung auf Forstschutz einstellen.
Sie muss ja nicht jeden Tag heizen, wenn Monate lang keiner die Räume betritt.

Dann wären auch die alten klassischen mechanische Thermostate mit Federkraft im Vorteil, gegenüber Smarte Thermostate.
Denn die funktionieren immer auch ohne Strom und auf * öffnen die ungefähr bei 6°C und verhindern Frost.

Smarte machen nur Sinn um Räume individuell nach Tageszeit zu heizen, wenn die Räume genutzt werden. Wenn Räume solange nicht genutzt werden haben die kein Vorteil eher noch Nachteile (Stromversorgung).

1,5V AA Akkus auf Lithium-Ionen Basis, sind immer noch eher eine Randerscheinung und sind wenig verbreitet.

Dein Thermostat versucht über der Batteriespannung zu erkennen wie voll die Batterie ist (1,5V=100% bis ungefähr 1,2-1,0V=0%). Und da ist das Problem, denn diese Akkus halten 1,5V konstant bis die leer sind und fallen dann von 1,5V schlagartig auf 0V.

Der Hersteller Xtar hat welche im Programm die vorher auf 1,2V-1,1V herunterschalten, damit dein Thermostat erkennt "leer", bevor die Schutzschaltung greift und die Spannung auf 0V sinkt. Wie lange die Reserve ausreicht habe ich keine Erfahrung und hängt auch von dein Geräten ab.
Wichtig ist das diese Akkus nur in speziellen Ladegeräte geladen werden dürfen!

Selber habe ich jedoch noch keine Erfahrung mit den Akkus.

Bei Akkuteile.de gibt es paar Sets mit Ladegeräten, z.B. diesen hier.
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Je nachdem wie lange ich weg bin würde ich aber doch überlegen, die Räume etwas temperiert zu halten um eventueller Schimmelbildung usw. vorzubeugen.
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
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486xx
Mit mechanischen Thermostaten kann auch eine höhere Temperatur gehalten werden. Je nach Einstellung.
Bei meinen alten Heimeier Thermostate ist die Aufteilung wie folgt:

* = 6°C
1 = 12°C
Mond = 14°C
2 = 16°C
3 = 20°C
4 = 24°C
5 = 28°C

Jeder Strich zwischen den Zahlen entspricht 1°C.

Viele verstehen oft ein Thermostat verkehrt, z.B. wenn ein Raum 10°C hat, macht das Thermostat auf 3 genauso weit offen wie auf Stufe 5, es schließt nur eher (bei 20°C als bei 28°C).
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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der in dem Artikel verlinkte EBL 3300 1,5V Li-Ion hat im Test ca. 1600 mAh Kapazität bei 500mA gehabt (bei 50mA ca. 1770 mAh ...)

bei der Selbstentladung waren nach 3 Monaten Lagerung noch 75 % der Ladung da, nach einem Jahr noch 15 % ...

da müsste man also den Verbrauch des Gerätes noch dazu kalkulieren ...

für den Zweck wäre weniger Selbstentladung wünschenswert und möglichst noch etwas mehr Kapazität ...

blau-weiße Xtar 1,5V Li-Ion haben nach 1 Jahr Lagerung noch ca. 65 % Ladung, die Kapazität liegt bei 1880 mAh bei 500mA (1800 mAh bei 50mA ...)

EBL und blau-weiße Xtar schalten am Ende von 1,5V auf 0V, so wie es üblich war bei diesen Akkus ...

inzwischen gibt es, wie es oben schon gesagt wurde, auch Modelle, die in der letzten Phase auf 1,1V gehen, bevor ganz abgeschaltet wird, wie der verlinkte andere Xtar, der aber auch etwas weniger Kapazität hat (ich schätze etwa 1500 mAh) und ob der Thermostat mit diesen 1,1V noch was anfangen kann, ist ja auch noch die Frage ...

blau-weiße Xtar haben im Gegensatz zum EBL keinen USB-Ladeanschluss am Akku, sie benötigen eines der Ladegeräte BC4, BC8, L4, L8 ...

L4 und L8 sind noch relativ neu, die kamen kürzlich zusammen mit neuen Xtar 2500 mAh 1,5V Li-Ions raus, die auch eine Absenkung auf 1,1V in der letzten Phase machen ...
 
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14 Januar 2020
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In meiner jetzigen Wohnung bin ich mit mechanischen Thermostaten nicht klargekommen, weil die Heizung vielleicht auch einen Defekt hat, oder ich die Temperatur genauer regeln wollte. Vielleicht ziehe ich demnächst aber auch in eine andere Wohnung, die oft Monatelang unbewohnt war, mit mechanischen Reglern auf Froststellung, und es ist auch nichts geschimmelt, aber es gibt Schäden in der Wohnung, die vielleicht vermeidbar gewesen wären. In meiner aktuellen Wohnung bemerke ich Schäden und Schimmel, die durch zu niedriges Heizen entstehen. Also kann ich hier nicht aufs Heizen verzichten, möchte aber Heizkosten sparen und ich fand es nicht genau genug vorhersehbar, was die Heizung macht, wenn ich sie aufgrund einer Tabelle auf 1 oder 2 stelle.
Wenn ich zu Hause bin, bin ich mit elektronischen Thermostaten ganz zufrieden.
Normalerweise bin ich nicht Monate lang weg, aber es könnte mal vorkommen.
Wenn ich mal wegfahre oder auch nicht weiß wie lange ich weg bleibe, möchte ich nicht immer erstmal alle Thermostate wechseln. Auch wenn ich nur ein paar Tage weg bin möchte ich nicht, daß die Heizung sich auf voll stellt, weil ein Akku leer ist.

Da ich die Thermostate bisher mit Eneloop betrieben habe, und meistens auch keine Probleme damit hatte, denke ich, daß die 1,1V Absenkung der XTAR's ok wäre.

Was passiert, wenn sich ein Lithium Akku ausschaltet und ich nicht da wäre? Hat der dann noch so lange Reserve? Normalerweise würde ich die Akkus natürlich vorher aufladen...
 

pho

Moderator
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29 Oktober 2019
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Was passiert, wenn sich ein Lithium Akku ausschaltet und ich nicht da wäre? Hat der dann noch so lange Reserve? Normalerweise würde ich die Akkus natürlich vorher aufladen...
Die Schaltung im Akku wird die Stromzufuhr zum Thermostat trennen. Das Thermostat wird nichts mehr machen können, solange bis du die Akkus wieder aufgeladen hast.
Nach der 1,1V Stufe kommt die Trennung, dann können deine Thermostate soviel machen, als ob die keine Batterien mehr drin hätten. Also nichts, keine Verbindung, kein Verstellen absolut nichts.

Ich selber habe Zuhause seit ein Jahr teilweise Thermostate von EVE, dort werkeln noch die Alkaline-Batterien von der Auslieferung drin. Die App sagt nach ein Jahr haben die noch 50%. Vielleicht ist es für dich sinnvoller tatsächlich auf klassische Batterien zu gehen, wenn du nur sporalisch Zugriff auf die Thermostate hast. Und vorzeitig z.B. einmal Jährlich die alle zu erneuern.
Eigentlich würde ich nie Batterien empfehlen, jedoch ist dein Anwendungsfall sehr speziell.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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als ich später dann noch einen "Test" des Autors über die EBL 1,5V Li-Ions gelesen habe, ist mir dann allerdings doch irgendwann ein kleiiines bißchen der Kragen geplatzt ... :pinch:

er schreibt, dass die “einfachen” Eneloop-Akkus 2000 mAh hätten und damit "deutlich weniger Kapazität als die EBL Konkurrenz" ...

das ist schlicht falsch ... er hat einfach - ohne Messung - den auf dem Akku aufgedruckten Wert übernommen ...

die tatsächlichen Werte hatte ich oben schon geschrieben, ca. 1600 mAh Kapazität bei 500mA, ca. 1770 mAh bei 50mA ...

er aber schreibt sogar, die EBL seien noch besser als die Eneloop Pro, was die Kapazität anginge ...

im Fazit lobt er außerdem die geringe Selbstentladung, aber auch die ist lediglich aufgedruckt (Low Self Discharge), auch die hatte ich oben schon genannt, nach 1 Jahr (nur) noch 15 % Ladung bei reiner Lagerung ...

na o.k. ... musste jetzt noch mal raus, nachdem ich den "Test" dann noch gelesen hatte ... :augenrollen: ;)
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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als ich später dann noch einen "Test" des Autors über die EBL 1,5V Li-Ions gelesen habe, ist mir dann allerdings doch irgendwann ein kleiiines bißchen der Kragen geplatzt ... :pinch:

er schreibt, dass die “einfachen” Eneloop-Akkus 2000 mAh hätten und damit "deutlich weniger Kapazität als die EBL Konkurrenz" ...

das ist schlicht falsch ... er hat einfach - ohne Messung - den auf dem Akku aufgedruckten Wert übernommen ...

die tatsächlichen Werte hatte ich oben schon geschrieben, ca. 1600 mAh Kapazität bei 500mA, ca. 1770 mAh bei 50mA ...

er aber schreibt sogar, die EBL seien noch besser als die Eneloop Pro, was die Kapazität anginge ...

im Fazit lobt er außerdem die geringe Selbstentladung, aber auch die ist lediglich aufgedruckt (Low Self Discharge), auch die hatte ich oben schon genannt, nach 1 Jahr (nur) noch 15 % Ladung bei reiner Lagerung ...

na o.k. ... musste jetzt noch mal raus, nachdem ich den "Test" dann noch gelesen hatte ... :augenrollen: ;)
Mir kommt der gesamte Test alleine schon vom Überfliegen unseriös und mit Halbwahrheiten gespickt vor.
Auch dann die Werbung für die Amazonakkus...
Aber ich sag nichts mehr. ;)
 
14 Januar 2020
41
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Die Schaltung im Akku wird die Stromzufuhr zum Thermostat trennen. Das Thermostat wird nichts mehr machen können, solange bis du die Akkus wieder aufgeladen hast.
Nach der 1,1V Stufe kommt die Trennung, dann können deine Thermostate soviel machen, als ob die keine Batterien mehr drin hätten. Also nichts, keine Verbindung, kein Verstellen absolut nichts.

Ich selber habe Zuhause seit ein Jahr teilweise Thermostate von EVE, dort werkeln noch die Alkaline-Batterien von der Auslieferung drin. Die App sagt nach ein Jahr haben die noch 50%. Vielleicht ist es für dich sinnvoller tatsächlich auf klassische Batterien zu gehen, wenn du nur sporalisch Zugriff auf die Thermostate hast. Und vorzeitig z.B. einmal Jährlich die alle zu erneuern.
Eigentlich würde ich nie Batterien empfehlen, jedoch ist dein Anwendungsfall sehr speziell.
Ich habe mich eigentlich mehr um die Akkus gesorgt, als um die Regler... Ob die wenn sie leer sind noch ein paar Wochen halten, wenn man es nicht gleich merkt.
Ich finde die Lösung von XTAR gar nicht so schlecht. Was spricht da dagegen?
Allerdings bin ich nun etwas unsicher, ob mit den HT2000 überhaupt ein Problem auftritt. Ich habe noch 2 Rotheigner Thermostate, von denen ich letztes Jahr schon den Eindruck hatte, daß die immer rumspinnen. Und der mit der aktuellen Batterie-Meldung ist auch so einer. Erst vor ein paar Tagen habe ich weitere HT2000 gekauft, sodaß ich nun die Rotheigner erstmal nicht mehr brauche. Ich werde wohl erstmal testen, ob die HT2000 überhaupt ein Problem mit Eneloop haben.
Wenn ich die Akkus, die der Rotheigner als leer erkennt in den HT2000 reinmache, gibt es jedenfalls aktuell kein Problem.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
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Ich hab alles durchprobiert.
Elektronische Thermostate sind was feines, eine vernünftige Stromversorgung ist jedoch diffizil.

Das Problem ist:

Für den Anwender:
Wenn der Energiespeicher schlapp zu machen droht, regelt i.d.R. das Thermostat, quasi als letzte Amtshandlung, den Durchfluss auf Maximum.
Nachts im Schlafzimmer ist das wenig spaßig :rolleyes: , ebenso wenig unterhaltsam ist es, wenn man nach langer Abwesenheit nach Hause kommt, um festzustellen, daß sämtliche Heizköper auf volle Pulle sind. :mad:
Trotzdem macht das Sinn. Der Regler ist kein Hellseher und ein paar geplatzte Rohre sind bei weitem ein größeres Problem.

Für das Thermostat:
Die klimatischen Bedingungen sind für die Zellen, zumindest bei konventionellen Heizkörpern, eine wahre Tortur. Und gerade bei den verbauten, schwer zugänglichen Exemplaren - die man ja des Komforts wegen bevorzugt umbaut :grinsen:- ist es die reinste Hölle.
Das führte dazu, daß sämtliche Akkus bei mir stets im Zeitraffertempo gealtert sind, gleich welchen Typs, gleich welcher Marke. Spätestens nach 2-3 Ladezyklen war kein Verlass mehr auf sie.
Ach ja, so kurz wie die stets nur hielten, unterstelle ich mal eine monströse Selbstentladung.

Also was tun? Konventionelle Alkali-Mangan Primärzellen sind der Tortur auch nicht lange gewachsen.

Was sich bei mir bewährt hat, sind Lithium Primärzellen. (Beispielhaft Energizer L91)
Die Kapazität ist souverän und denen ist die Temperatur am Heizkörper schnuppe.
Alle zwei Jahre werden diese bei mir vorsorglich gewechselt (YMMV), ein kleiner Aufkleber am Thermostat informiert mich über den korrekten Zeitpunkt.
Die entnommen Zellen werden noch lange nicht entsorgt, damit bestücke ich Geräte, die nur alle Schaltjahre verwendet werden, dafür sind sie noch ideal, da die Selbstentladung gleich null ist und die Batterien 100% auslaufsicher sind.

ACK, ganz billig sind sie nicht, mittlerweile dank Konkurrenz aber bezahlbar. Und da sie nahezu ewig lagerbar sind, spricht auch nichts dagegen, diese in großen, günstigen Gebinden zu erwerben.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
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Was sich bei mir bewährt hat, sind Lithium Primärzellen. (Beispielhaft Energizer L91)
Die Kapazität ist souverän und denen ist die Temperatur am Heizkörper schnuppe.
Alle zwei Jahre werden diese bei mir vorsorglich gewechselt (YMMV), ein kleiner Aufkleber am Thermostat informiert mich über den korrekten Zeitpunkt.
Die entnommen Zellen werden noch lange nicht entsorgt, damit bestücke ich Geräte, die nur alle Schaltjahre verwendet werden, dafür sind sie noch ideal, da die Selbstentladung gleich null ist und die Batterien 100% auslaufsicher sind.

ACK, ganz billig sind sie nicht, mittlerweile dank Konkurrenz aber bezahlbar. Und da sie nahezu ewig lagerbar sind, spricht auch nichts dagegen, diese in großen, günstigen Gebinden zu erwerben.
Sollten normale Lithiumbatterien nicht wie z.B. CR123 ebenso bei 3V liegen?
Ist die Zellchemie unterschiedlich?
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
506
93
In der Theorie schon ... frag nicht mit welchem Kniff...

In der Praxis haben sie anfangs 1,8V Leerlaufspannung, unter Last dann rund 1,5
Alkali-Mangan und NiMh haben dann nur noch 1,2V.
Das ist übrigens auch der Grund, weshalb einige wenige pienzige Geräte damit die Arbeit verweigern.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
bei kleinen Belastungen haben Alkaline ein besseres Spannungsniveau und eine längere Laufzeit als Eneloop, hier bei 0,01A :

Duracell Alkaline vs. weiße Eneloop vs. Varta Zink-Kohle bei 0,01A

das erklärt die sehr gute Eignung für z.B. Fernbedienungen, LCD-Displays und weitere Anwendungen mit geringem Strombedarf und langer Einsatzzeit ...

bei 0,1A ist die Alkaline (hier Panasonic Pro Power) dann bis 1000 mAh verbrauchter Kapazität im Vorteil, danach liegen die Eneloop (weiß und schwarz) erstmal ein bißchen besser, bis die weiße Eneloop wegen ihrer verbrauchten Kapazität wieder eingeholt wird ... (hier ist auch noch eine AA Lithium-Batterie mit dabei (Energizer Ultimate), sowie PowerGenix Nickel-Zink und Kentli 1,5V Li-Ion) :

verschiedene AA bei 0,1A

bei 1A sind die anderen Chemien dann klar im Vorteil gegenüber Alkaline ...

verschiedene AA bei 1A

aber bei Anwendungen mit geringer Belastung wie gesagt ...
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.683
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Bisher habe ich dafür Eneloop Akkus verwendet. Ab und zu werden diese jedoch als leer interpretiert und die Heizung geht voll auf.
Ich bin öfters ein paar Wochen oder auch Monate weg. Welcher Akku würde sich am besten für mein Gerät eignen?
Wie oft, womit und wie (Strom, Ladeverfahren, Verweildauer nach Ladeabschluss) lädst du deine eneloops auf?
Bleiben die Zellen einer Gruppe immer zusammen oder vermischt du Zellenn aus unterschiedlichen Thermostatreglern?

Frische eneloop mit gleichem Innenwiderstand und schonender Ladung in gutem Ladegerät sollten für deinen Zweck ausreichend sein.
 
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14 Januar 2020
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Die ca. 3 Jahre alten habe ich mit einem BC700 im Standardladeverfahren aufgeladen, teilweise nachts und am nächsten Tag dann raus genommen. Ich habe die zwar paarweise gekennzeichnet, aber habe das dann doch nicht so konsequent durchgehalten. Ich habe noch eine Lampe, die braucht einen Akku und muss ca. 5x pro Jahr aufgeladen werden, da habe ich aber nicht immer den selben verwendet.
Meistens waren die Akkus die letzte Zeit in den Thermostaten, die aber auch fast nie leer waren, ausser einer hat eben mal gemeckert.
Insgesamt kommen die glaube ich nicht auf über 20 Zyklen.
Vor ein paar Tagen habe ich 8 neue Akkus gekauft, und ich möchte 5 Thermostate betreiben, also bleibt höchstens einer übrig, und erstmal hätte ich auch noch Alkaline, die mit den Thermostaten mitgeliefert wurden.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
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Ich hab das Gefühl, ich muß meinen vorigen Post noch mal erläutern :)

Das Problem ist weder die Kapazität, noch i.d.R. die angeforderten Ströme.
(Alte, klemmende Ventile sollte man dennoch austauschen, irgendwann ist das Motörchen mit Schneckengetriebe am Limit.)

Meist ist es schlicht die Betriebstemperatur, die fast alle Zellen überfordert.

Bei einer Altbau Heizungsanlage sprechen wir von einer Vorlauftemperatur von 60-70⁰C. Das sich um das ebenso heiße Ventil schmiegende Thermostat wird daher im günstigsten Fall auf 40⁰C erhitzt, und damit auch die Zellen.
Liegt der Heizkörper noch wie früher üblich in einer Mauernische, noch mit Fensterbrett drüber steigt die Temperatur weiter.
Ist der Regler verbaut wird es noch heißer. Spätestens dann sind wir bei 50-60⁰C, und das macht kaum eine Zelle auf Dauer mit, auch nicht die von mir hoch geschätzten und ansonsten recht unkaputtbaren weißen Eneloops.
Meist reicht auch schon ein lächerlicher Brownout von wenigen Millisekunden, um den Regler abzuschießen.

Akkus werden bei solchen Betriebsbedingungen im wahrsten Sinne regelrecht verheizt, deshalb meine Empfehlung zu Lithium Primärzellen.

Anders sieht die Sache natürlich bei einer modernen Heizungsanlage mit Flächenheizkörpern und mit einer Vorlauftemperatur von ~40⁰C aus. Aber dann würdest Du vermutlich nicht fragen, dann reichen nämlich sogar Zink-Kohle Batterien. :grinsen:
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.030
3.935
113
486xx
Das kann ich bei mir nicht bestätigen. Meine Heizung läuft mit einer Vorlauftemperatur von 62 Grad.
Und die Zellen werden kaum wärmer als die Raumtemperatur.
Sie werden von dem Wasser auch nicht umspült und sind vom eigentlichen Ventil ca. 6cm entfernt.

Durch den Wärmeaustausch des Heizkörpers und dadurch entstehende Thermik. Erhitzt sich die Luft auch 5cm davor auf keiner kritischen Temperatur.

Ich kann mir nur vorstellen das es kritisch werden könnte, wenn sie in einer Mauernische ist und ich bündig ein Sofa hinstelle, um die Thermik zu unterbinden. Was aber Energetisch auch ziemlich doof wäre.
 
14 Januar 2020
41
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Die Heizung heizt nach oben und nach vorne aber nicht zur Seite. Das Plastikgehäuse fühlt sich hinten kalt an. Ich denke nicht, daß die Akkus da wesentlich wärmer werden als wenn sie woanders im Raum liegen würden.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
506
93
Okay, dann suchen wir weiter nach einem Schuldigen.

Wie gut laufen denn / wie alt sind denn Deine Ventile? Kannst Du evtl. mal die Geschmeidigkeit der Funktion mit einem analogen Regler testen?

Einmal die Woche fährt Dein Thermostat eine Kalkschutzfunktion durch. Dabei wird das Ventil jeweils einmal komplett auf- und zugegreht. Wer schon mal klemmende Ventile hatte, weiß dies zu schätzen.
Das ist schon Fleißarbeit und dauert... Und die HT2000 sind auch nicht gerade als Kraftpakete verschrien.
Ich vermute, daß genau dann, wenn das Motörchen japst und den Zellen alles abverlangt, die Spannung derart in den Keller geht und das Thermostat dies fehlinterpretiert.
Schuldiger? Such's Dir aus. Wie häufig wären dann auch hier mehrere Faktoren beteiligt, die einzeln evtl. noch nicht kritisch wären, in der Kombination jedoch fatal sind.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.683
1.548
113