Ich hab alles durchprobiert.
Elektronische Thermostate sind was feines, eine vernünftige Stromversorgung ist jedoch diffizil.
Das Problem ist:
Für den Anwender:
Wenn der Energiespeicher schlapp zu machen droht, regelt i.d.R. das Thermostat, quasi als letzte Amtshandlung, den Durchfluss auf Maximum.
Nachts im Schlafzimmer ist das wenig spaßig

, ebenso wenig unterhaltsam ist es, wenn man nach langer Abwesenheit nach Hause kommt, um festzustellen, daß sämtliche Heizköper auf volle Pulle sind.

Trotzdem macht das Sinn. Der Regler ist kein Hellseher und ein paar geplatzte Rohre sind
bei weitem ein größeres Problem.
Für das Thermostat:
Die klimatischen Bedingungen sind für die Zellen, zumindest bei konventionellen Heizkörpern, eine wahre Tortur. Und gerade bei den verbauten, schwer zugänglichen Exemplaren - die man ja des Komforts wegen bevorzugt umbaut

- ist es die reinste Hölle.
Das führte dazu, daß sämtliche Akkus bei mir stets im Zeitraffertempo gealtert sind, gleich welchen Typs, gleich welcher Marke. Spätestens nach 2-3 Ladezyklen war kein Verlass mehr auf sie.
Ach ja, so kurz wie die stets nur hielten, unterstelle ich mal eine monströse Selbstentladung.
Also was tun? Konventionelle Alkali-Mangan Primärzellen sind der Tortur auch nicht lange gewachsen.
Was sich bei mir bewährt hat, sind Lithium Primärzellen. (Beispielhaft Energizer L91)
Die Kapazität ist souverän und denen ist die Temperatur am Heizkörper schnuppe.
Alle zwei Jahre werden diese bei mir
vorsorglich gewechselt (YMMV), ein kleiner Aufkleber am Thermostat informiert mich über den korrekten Zeitpunkt.
Die entnommen Zellen werden noch lange nicht entsorgt, damit bestücke ich Geräte, die nur alle Schaltjahre verwendet werden, dafür sind sie noch ideal, da die Selbstentladung gleich null ist und die Batterien 100% auslaufsicher sind.
ACK, ganz billig sind sie nicht, mittlerweile dank Konkurrenz aber bezahlbar. Und da sie nahezu ewig lagerbar sind, spricht auch nichts dagegen, diese in großen, günstigen Gebinden zu erwerben.