Vergleich: Stromverbrauch diverser Glühlampen und LEDs bei ML 2D

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo,

mich treibt die Frage um, wie man eigentlich Messwerte, insbesondere im Bereich von Glühlampen, hinsichtlich des Stromverbrauchs interpretieren kann.

Ich messe bei einer Standard-ML 2D mit zwei Monozellen à 1,55 V folgende Stromstärken:

Xenon-Birne: 0,91 A

Krypton-Birne: 0,87 A

Halogen-Birne: 0,84 A

Könnte man daraus ableiten, dass (ausgerechnet!) die Halogen-Birne den geringsten Stromverbrauch hat und die Monozellen am meisten schont? :confused:

Was aber hat es mit den Spannungsangaben auf den Glühbirnen auf sich? So gibt Philips für die Halogen-Birne HPR 52 Werte von 2,8 V und 0,85 A an. Die 2,8 V sind aber doch eher so zu lesen, dass diese Birne für 2,8 V Batteriespannung ausgelegt ist, oder? Für die Frage, wie viel Strom sie verbraucht, ist diese Angabe doch irrelevant, wenn ich mich nicht täusche?

Bei einer ML 2D LED (2. Generation, glaube ich, fest verbaute LED und ohne die 3-W-Angabe auf der Verpackung) messe ich übrigens schwankende Werte zwischen 1,2 und 1,4 A. Es ist das Modell von 2010, für das 9,25 h Betriebsdauer und 114 Lumen sowie 22213 Candela und 298 m Leuchtweite angegeben sind.

Viele Grüße
FSt
 
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo!

Habe noch mal etwas experimentiert und die Stromaufnahme meiner 2-D-LED-Maglite (hergestellt 4/2010) mit frischen und mit "ausgelutschten" Alkaline-Monos gemessen:

Frische Varta Energy mit je 1,6 V: ca. 1,35 A

verbrauchte Varta Energy mit je knapp 1,4 V: 1,65 A :eek:

Da frage ich mich doch: Was "macht" das LED-Modul der 2-D-Maglite eigentlich genau...?

Immerhin ist das Licht mit den verbrauchten Monozellen (1,3...1,4 V) immer noch so hell, dass man nicht gefahrlos in den Reflektor gucken kann.

Sitzt da in dem LED-Modul wirklich so ne Art "Kleinrechner", der die Zellenspannung misst und die Stromabnahme steuert, damit möglichst lange helles Licht erzeugt wird, bis die Zellen nicht mehr können?

VG
FSt
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Sitzt da in dem LED-Modul wirklich so ne Art "Kleinrechner", der die Zellenspannung misst und die Stromabnahme steuert, damit möglichst lange helles Licht erzeugt wird, bis die Zellen nicht mehr können?

So kompliziert ist es nicht. Simpler Schaltregler-Treiber: der abgegebene LED-Strom wird konstant gehalten, dadurch steigt automatisch die Stromaufnahme bei sinkender Batteriespannung. Die Leistung bleibt mehr oder weniger konstant.
Das geht noch in Analogtechnik, mit einem IC mit ein paar zig Transistoren drin.
 
  • Danke
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Ah so, danke! Trifft das denn nur auf die Maglite-Module zu, oder auch z.B. auf die LiteXpress-Teile, für die mir ein Forenkollege in einem anderen Thread Straomaufnahmen um 0,3 A genannt hatte?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Keine Ahnung. Kann man nicht pauschal sagen. Manche Treiber regeln perfekt, manche so lala, manche gar nicht.
 

zerobrain

Flashaholic
27 März 2015
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Ich hänge mich an diesen alten Thread mal ran. Ich habe gerade die aktuellen LitExpress für die 2D und 4D nochmal getestet und wollte mal sehen, ob jemand meine Erfahrungen bestätigen kann. In aller Kürze: die Dinger werden dunkler und zwar nicht einfach nur "thermisch", sondern wohl zeitgesteuert.

Falls sich jemand für Details interessiert - hier das Video.
 

Tombstone

Flashaholic**
27 November 2016
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Ich bin ehrlich: ist das denn so schlimm?

Wir reden von einer Möglichkeit, eine uralte Maglite zu pimpen. Da gebe ich zu, dass ich auch mit einem Kompromiss leben kann...
 
  • Danke
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zerobrain

Flashaholic
27 März 2015
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Ich gebe Dir soweit recht, dass man es natürlich so sehen kann, wenn man vorher weiß, was man kauft.

Für mich scheint die Sache aber recht fragwürdig realisiert und ich hätte die Module mit diesem Ergebnis sicher nicht 2x gekauft, sondern in eine neue Lampe investiert.
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Ich bin ehrlich: ist das denn so schlimm?
Wir reden von einer Möglichkeit, eine uralte Maglite zu pimpen. Da gebe ich zu, dass ich auch mit einem Kompromiss leben kann...

Sehe ich auch so, denn die Billignachrüstmodule sind ja auch keine Empfehlung für Lichthungrige, sondern mehr für nostalgische Lichtromantiker:D, die dann mit der alten Mag(sie heißt wirklich nicht Match)Lite deutlich länger pro Batteriesatz rumfunzeln können. Ansonsten werden in dem Video auch ein paar lustige Fehler dokumentiert: einmal wird das Licht in Millivolt gemessen (wer viel misst, misst manchmal Mist) und um 'Kontaktprobleme' auszuschließen, wird das LED-Modul dann nicht für sich allein, sondern überflüssigerweise mit dem Schaltergehäuse gemeinsam gemessen. Etwas kontraproduktiv, denn gerade bei älteren Mags kann allein schon der Schalter für ordentliche Übergangswiderstände infolge Verschmutzung sorgen;).
 
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zerobrain

Flashaholic
27 März 2015
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Der Übergangswiderstand des Schalters ist ein valider Einwurf. Der Sinn dahinter war, eine möglichst thermisch ähnliche Anordnung zu finden.
Die "Millivolt" sind eben eine Entsprechung. Also nicht "einheitenkonform". Bei dieser Anordnung sind die "Millivolt" aber ziemlich gut proportional der Lichtstärke (bis zu einigen kHz hoch).
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Ein Hotwireumbau ist bezüglich der Maximierung des Stromverbrauches auf jeden Fall schon mal maximal weit weg vom LED-Modul. ;)
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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"Matchlight" ist aber auch eine interessante Aussprachevariante... :pfeifen: