Ultrafire 18650 3600mAh aufgetaucht

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Olli1783

Guest
Hi leute in der Bucht sind (gefälschte) Ultrafire 18650 Li-Ion akkus aufgetaucht mit 3600mAh (lol) habe mir mal den spass gemacht und für 5,50euro 2stk bestellt sehen erstmal ganz gut aus kamen mit 3,86volt an und haben dann 2,5std im hyx lader geladen nun haben sie 4,15volt bin gespannt wie viel power sie am ende haben vielleicht echte 2500mAh!?

ich halte euch auf dem laufenden
 

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RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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hallo,

ein interessanter test. ich tippe mal auf 2000 mah, da es nur umgelabelte 2400er Zellen sein werden... und da kommen so 2000 mah raus.

es gibt verschiedene möglichkeiten...

entweder mit nem guten ladegerät, oder mit ner ganz normalen entladung, der aufbau muss dann eben mit messgeräten versehen werden.

ein amperemeter und uhr sind plicht, ein spannungsmessgerät wär `nützlich, wegen der akkuspannung.

als verbraucher kann ne normale glühbirne herhalten.

man misst die zeit und den entladestrom, daraus kannste dann die kapazität berechnen.

Michael
 
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Olli1783

Guest
ich kann das leider nicht professionel testen, was ich aber machen kann und was immerhin nen bisschen aufschluss gibt ist: ich lasse eine skyray s-r5 mit 5modes (r5) auf hi 20minuten laufen und messe dann erneut die spannung und diese betrug 10minuten nach ausschalten der lampe 4.01 volt das bedeutet es sind in den 20minuten laufzeit 0,14volt weniger geworden wer kann mir das umrechnen?! :) das selbe mache ich gleich mal mit nen eagletec 2400+mah akku. Ab wann gilt ein Li-Ion akku als "leer"? bei 2,9volt ?
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Nur bleibt der Strom an einer Glühlampe nicht konstant, er wird mit sinkender Spannung fallen.
Oder man müsste einfach eine "Annäherungsmessung" machen, bei der man etwa alle 5 Minuten den Strom mißt und dann die gemessenen Amperewerte jeweils durch 12 teilt und alle Ergebnisse am Messende adiert.

Noch aussagekräftiger wäre aber eine Messung der Wattstunden, dann wüsste man, wieviel Energie wirklich im Akku steckt.
Dazu könnte man ähnlich wie bei der oben beschriebenen Messung vorgehen, nur dass Die Stromstärke vorher noch mit der Spannung multipliziert wird.
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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hm, umrechnen ist da gaaanz schwer, bzw, das geht nicht, ohne ein verlässliches messprotokoll der spannungskurve bei entladung. und das dürfte wohl nicht vorhanden sein. denn jeder akku entlädt sich bei verschiedener spannung anders. ein ultrafire akkus hat BEI 10 minütiger belastung mit 1A vielleicht noch 3,8Volt, misst du ihn NACH der Belastung, dürfte die spannung wieder höher liegen... ein Qualitätsakku hat bei dem selben Test vielleicht ne spannung von 3,9V.

das ist ganz unterschiedlich.

wenn du es wirklich wissen willst, ich habe mehrere möglichkeiten die akkus zu testen, aber da übersteigen die versandkosten wohl den wert der akkus !

wann ist ein akku leer ? das hängt ebenfalls vom akkutyp ab.

ganz leer ist er bei 0,0000 Volt :thumbsup:, das bringt dir aber nicht viel, denn der ist dann für immer leer :D.

ich kenne das von lithium polymer zellen: die haben ebenfalls eine nennspannung von 3,7 Volt, die ladeschlussspannung beträgt 4,2 V, die entladespannung schwankt zwischen 3 und 3,3 volt, um einen Puffer zu haben. bei vorsichtiger entladung wird aber bei 2,9 volt auch nichts passieren.

das wird bei den lithiumionenzellen wohl ähnlich sein. aber 3 Volt ist ne spannung, bei der man nicht viel falsch machen kann.

viele grüße

Michael.
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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@ cuxhavener

natürlich müsste man mehrere Messungen nehmen. der versuch soll ja nicht zeigen, ob der akku 3501 oder 3488 mah hat, sondern ob 3600 oder 2400 :d dafür sollte die methode ausreichen.

mit einem Ladegerät, dass diese funtion hat, ist es wohl am einfachsten.

da lege ich den vollen akku ein, lasse bis zur entladeschlussspannung entladen, und das teil spuckt mir nen Wert raus ! echt super, aber mit 300€ net billig !

Michael
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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Schau mal hier.

Gruß
Cuxhavener

ich schon wieder :D 3 beiträge in 10 minuten, ich hoffe ich werde net wegen spam gesperrt :d

also ich habe andere Erfahrungen gemacht, und habe recht viel mit akkus zu tun.

wenn jemand andere messwerte hat, kann man dem glauben schenken, muss man aber nicht. ich tue es nicht, bin aber auch kein fachmann, um sagen zu können, wie es GENAU sein müsste.

p.s. meine schutzschaltungen der LI-ION akkus schalten bei 2,8 Volt ab !

Michael
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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ich habs mir mit meinem bruder zusammen gekauft, damit kann man echt viel machen rund um den modellbau, bis hin zu solchen sachen... und er als elektroingenieur kann sowas immer mal gebrauchen.
 

realive

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5 Januar 2010
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da lege ich den vollen akku ein, lasse bis zur entladeschlussspannung entladen, und das teil spuckt mir nen Wert raus ! echt super, aber mit 300€ net billig !

Michael


Das können übrigens die meisten Modellbaulader ab etwa 50,-Euro.

Nebenbei können die außer Li-on auch noch Li-Po, Blei, und NiMH-Akkus laden, und das mit vorwählbaren Ladeströmen!:D
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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ja, klar kann es das. aber wohl nicht mit der leistung, nicht auf 4 kanälen, und und und... ich habe nicht gesagt, dass es ein billiges nicht tut, sondern nur, dass unser teures das kann :d

Michael
 

Lamba

Flashaholic**
1 Juni 2010
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veltheim
ok ein modellbaulader hab ich da, graupner ultramat 14plus, damit werde ich es auch mal versuchen meine akkus zu messen nachdem ich eine ladeschale gebastelt habe, weil ich zukünftig über den modellbaulader meine akkus laden möchte. danke für eure antworten hinsichtlich meiner frage :)
 

realive

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5 Januar 2010
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Das könnte zu Verwirrungen führen, da der Akku ja, auch wenn es so angegeben ist, bei 3,6 Volt noch längst nicht leer ist, sondern bis weit unter 3 Volt noch für Erleuchtung sorgen kann. Wie gut ihm das langfristig tut, steht natürlich auf einem anderen Blatt...
Gruß
Walter

Um mal eine Vorstellung von der Energiemenge zu geben, die in einem auf 3,5 V entladenen 18650er noch stecken, habe ich mal nachgemessen.

Benutzt habe ich einen AW 18650er 2600mAh protected Akku, dessen Leerlaufspannung exakt noch 3,542 V betrug.

Entladen habe ich den Akku mit einem Modellbaulader (Robbe Compact 6S EQ DuoPower) der die entladene Kapazität direkt anzeigt.
Dabei wurde der Entladevorgang bei Erreichen von 2,99 V beendet, da eine weitere Entladung bis auf das ansprechen der Schutzschaltung bei 2,45 V den Akku zu sehr gestresst oder sogar geschädigt hätte.
Der Entladestrom betrug 500mA. Diesen Wert habe ich gewählt, weil sich AW bei seinen Kapazitätsangaben auch auf diesen Entladestrom von 0,2C bezieht.

Das Ergebnis:
Es konnten noch exakt 59 mAh aus dem Akku gezogen werden.
Das sind noch genau 2,27 % der Nominalkapazität des Akkus.

In der Praxis kann man einen Akku mit 3,55 V Restspannung also durchaus als "leer" bezeichnen.

Meine Fenix TK 12 R2 wäre übrigens mit dieser Restladung noch knappe 4 Min. im High zu betreiben gewesen (rechnerisch, hab es nicht getestet).
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
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Um mal eine Vorstellung von der Energiemenge zu geben, die in einem auf 3,5 V entladenen 18650er noch stecken, habe ich mal nachgemessen.

Benutzt habe ich einen AW 18650er 2600mAh protected Akku, dessen Leerlaufspannung exakt noch 3,542 V betrug.

Entladen habe ich den Akku mit einem Modellbaulader (Robbe Compact 6S EQ DuoPower) der die entladene Kapazität direkt anzeigt.
Dabei wurde der Entladevorgang bei Erreichen von 2,99 V beendet, da eine weitere Entladung bis auf das ansprechen der Schutzschaltung bei 2,45 V den Akku zu sehr gestresst oder sogar geschädigt hätte.
Der Entladestrom betrug 500mA. Diesen Wert habe ich gewählt, weil sich AW bei seinen Kapazitätsangaben auch auf diesen Entladestrom von 0,2C bezieht.

Das Ergebnis:
Es konnten noch exakt 59 mAh aus dem Akku gezogen werden.
Das sind noch genau 2,27 % der Nominalkapazität des Akkus.

In der Praxis kann man einen Akku mit 3,55 V Restspannung also durchaus als "leer" bezeichnen.

Meine Fenix TK 12 R2 wäre übrigens mit dieser Restladung noch knappe 4 Min. im High zu betreiben gewesen (rechnerisch, hab es nicht getestet).

das hätte ich echt nicht gedacht, und das überrascht mich. Li-Ion zellen sind wohl doch nicht so ähnlich wie LiPo´s.

Man lernt immer dazu.

Michael
 

realive

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5 Januar 2010
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Das ist mir schon klar, also habe ich wohl die Frage falsch gestellt. Was ich meine: Bei welcher Spannung wurden die 59mAh aus dem Akku gezogen?

Der Akku hatte beim Einlegen in der Lader eine Leerlaufspannung (ohne Last) von 3,542 V.
Nach dem starten des Entladeprogramms fällt die Spannung sehr schnell (innerhalb weniger Sekunden) um etwa 0,1 V ab, da jetzt ja eine Last anliegt.

Danach sinkt die Spannung (unter Last) langsamer ab, während der Akku entladen wird.
Nach etwa 10 Minuten war dann die Abschaltspannung von 2,99 V erreicht, und der Entladevorgang wurde beendet.

Nach Entnahme des Akkus aus dem Lader stieg die Spannung (jetzt ist es wieder eine Leerlaufspannung, da keine Last anliegt) innerhalb von 30 Minuten wieder auf 3,233 V an (der Akku erholt sich sozusagen ein bisschen).

Danach habe ich nochmal versucht ein wenig Strom aus dem Akku zu ziehen und den Akku nochmal im Ladegerät entladen, was dann aber nur noch mickrige 4 mAh brachte bis der Akku wieder auf 2,99 V runter war!

Mit der Frage unter welcher Spannung die 59 mAh abgegeben wurden, liegst du eigentlich richtig, denn bei der praktischen Entnahme der elektrischen Energie, liegt beim Akku nur noch die Lastspannung an (in diesem Fall also zwischen 3,44 V und 2,99 V). Diese ist beim Betreiben einer Taschenlampe aber nur sehr aufwändig zu messen. Ist eher was für`s Labor!:rolleyes:
Da aber bei Li-on Zellen ein relativ gleichmässiges Verhältnis von Last- zu Leerlaufspannung besteht, kann man die Leerlaufspannung sehr gut als Indikator für den Ladezustand des Akkus gebrauchen!
 
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Ich hatte und habe bereits einige Lampen hier, bei denen ich nach Abschaltung (durch die Lampen) eine Akku-Leerlaufspannung von 2,8 bis 3 Volt gemessen habe.

Wenn ich deine Messergebnisse richtig deute, heißt das also, dass die Akkus (unter Last durch den Betrieb in der Lampe) nicht allzu lange vorher noch eine Leerlaufspannung von etwa 3,5 Volt hatten, im Prinzip also tatsächlich "empty for practical purposes", wie es im CPF heißt. Folglich sinkt die Leerlaufspannung unter Last von 3,5 Volt bis auf 3 Volt ziemlich rapide. Ist das so richtig?

Gruß
Walter
 

realive

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5 Januar 2010
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Ich hatte und habe bereits einige Lampen hier, bei denen ich nach Abschaltung (durch die Lampen) eine Akku-Leerlaufspannung von 2,8 bis 3 Volt gemessen habe.


Ach so, was mich interessieren würde: Bist du ganz sicher, daß in diesen Fällen die Lampen abgeschaltet haben (welche Lampen waren das), oder war es schon die Schutzschaltung des Akkus?
Auch nach Abschaltung durch die Akkuschutzschaltung "erholen" sich die Zellen nach einigen Minuten wieder und können durchaus wieder eine Leerlaufspannung von 2,8V bis über 3,0V aufweisen, insbesondere wenn sie direkt vor der Abschaltung in einer high oder Turbo-Stufe (also mit hohem Entladestrom) betrieben wurden.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Bist du ganz sicher, daß in diesen Fällen die Lampen abgeschaltet haben (welche Lampen waren das), oder war es schon die Schutzschaltung des Akkus?
Auch nach Abschaltung durch die Akkuschutzschaltung "erholen" sich die Zellen nach einigen Minuten wieder und können durchaus wieder eine Leerlaufspannung von 2,8V bis über 3,0V aufweisen, insbesondere wenn sie direkt vor der Abschaltung in einer high oder Turbo-Stufe (also mit hohem Entladestrom) betrieben wurden.
Ach herrje, welche Lampen.... auswendig weiß ich es noch von der Raidfire Spear (Blinken), der MTE SSC P7 und der SecuriLed RC4 RII, aber es waren auch noch einige andere Lampen dabei.

Abgeschaltet haben definitiv die Lampen, da ich die Leerlaufspannung der Akkus unmittelbar nach dem Abschalten gemessen habe, Da war zum "Erholen" keine Zeit.

Gruß
Walter
 

wachtel

Flashaholic
17 März 2010
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Hallo Michael,

danke fuer den link zur Entladekurve.
Diese simmt uebrigens sehr gut mit meinen Messungen ueberein, siehe

http://www.taschenlampen-forum.de/modding/642-bau-fahrrad-alltagslampe.html

Uebrigens schalten die beiden von mir verwendeten Treiber

1,4A von shiningbeam

und

1A von DX

bei 3,0V bzw. 2,9V automatisch in den LOW Modus und fangen an zu blinken.
Wenn man dann die Lampe ausschaltet kann eine Tiefentladung, welche die
Batterie dauerhaft schaedigen kann, nicht passieren.


Wachtel