Ton aus Strom

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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nördlich v. München
www.salmanassar.de
Ohne Dir den Spaß verderben zu wollen, bitte mal durchlesen:

Tesla spule - Funkstörungen - Mikrocontroller.net

Wenn der Funkentstörungdienst der Bundesnetzagentur aktiv werden sollte und sie Dich als Verursacher einer Störung (wie z.B. jene im Thread genannten) ermitteln, dann trägst Du die vollen Kosten für deren Einsatz.

Und ja, sie können genau genug peilen um exakt eine Wohnung als Quelle der Störungen zu ermitteln.

Das hier sind die entstehenden Kosten laut Frequenzgebührenverordnung der Bundesnetzagentur:


Code:
    Bearbeiten eines Verstoßes gegen 
    Frequenzzuteilungsbedingungen, Auflagen 
    oder die Frequenzzuteilungsverordnung 
    einschließlich Festlegen der Maßnahmen........25 bis 1.500 Euro

    Ausführen eines mobilen Messeinsatzes 
    am Ort des Gestörten...................................900 Euro

    Ausführen eines mobilen Messeinsatzes 
    am Ort des Störers.....................................600 Euro

    Ausführen eines stationären Messeinsatzes 
    zum Ermitteln von Funksendern, die gegen 
    Frequenzzuteilungsbedingungen, Auflagen 
    oder die Frequenzzuteilungsverordnung
    verstoßen....................................250 bis 1.500 Euro


Eine Tesla-Spule kann sehr starke Störungen verursachen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß jemand gestört wird. Einzig wie er sich dann verhält ist Glückssache.

Anders gesagt: Du betreibst mit der Teslaspule eine Sendeanlage die zu allem Übel auch noch eine vergleichsweise hohe Leistung hat. Das ist ist Deutschland (wegen des großen Störpotentials) schlicht nicht erlaubt.

Ob Du das Risiko eingehen möchtest, mußt Du entscheiden, ich wollte nur drauf hingewiesen haben. ;)
 
  • Danke
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bright

Flashaholic*
15 April 2013
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die werden dann alle mit den lampen geblendet, muhahahaha.

im ernst, danke für die infos. dann muss halt vor inbetriebnahme noch ein faradayscher käfig her. der rest ist risiko...
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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die werden dann alle mit den lampen geblendet, muhahahaha.

im ernst, danke für die infos. dann muss halt vor inbetriebnahme noch ein faradayscher käfig her. der rest ist risiko...

Ja, ein Faradayscher Käfig und eine gute Erdung wären auch meine Empfehlung gewesen. ;)

BTW: ein Kellerraum ist diesbezüglich auch hilfreich. Gitter vor die Fenster, Decke schirmen. Dort dann aber auf eine gute Lüftung achten, Gasentladungen erzeugen Ozon und das ist ähnlich agressiv wie Chlorgas.
Und direkt reinschauen würde ich auch nur mit einem guten UV-Schutz in der Brille.

Ich habe mir einmal als Jugendlicher an einem selbstgebastelten Lichtbogen die Augen verblitzt - Das tagelange Gefühl mit offenen Augen den Kopf in einen Sandkasten gesteckt zu haben kann ich keinem als nötige Erfahrung empfehlen (von dem Risiko eines vorzeitigen grauen Stars mal abgesehen).
 

Sanguinius

Flashaholic*
8 Dezember 2012
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Ingolstadt
Vor Jahren baute ich mir auch mal eine Teslaspule. Die wurde gespeist mit 400V
aus einer 32A CEE-Steckdose. Unsere Werkstatt ist aber weit weg von einem
Wohngebiet und sonstigen Dingen die gestört werden konnten. Ich weiß ja nicht
wieviel Leistung deine hat, aber das Störpotential ist nicht von schlechten Eltern.
Meine Empfehlung zum Betrieb: Sehr gut abschirmen oder in die Pampa fahren
um damit zu spielen :D .

Grüße
Alex