Hallo,
hier endlich meine neue und mit Abstand aufwändigste Lampe.
Und: Viiiieeeele Bilder!
Warum so aufwändig, dazu später. Nun wo soll ich anfangen, jeder von uns strebt nach der perfekten Lampe, ähnlich das Streben des Menschen nach Glück
Und ich habe sie jetzt gefunden – die perfekte Lampe... Naja zumindest fast
Wie in 99% aller Fälle gibt es diese nicht zu kaufen und ich bin wohl einer von wenigen Glücklichen, die sich da selbst behelfen können.
Folgende Punkte waren für mich wichtig und sollten mit der Lampe umgesetzt werden:
Nachdem ich wusste was ich haben will, ist die Lampe so nach und nach über das letzte Jahr auf meinem PC entstanden und wurde nach sehr langer Planungszeit endlich mal umgesetzt:
Etwas weiter bearbeitet
Die technische Daten:
Ein Blick in den Reflektor:
Bezel und Lampenkopf:
Übergang von Lampenkopf zu Batteriekörper (in der Realität nicht so sehr sichtbar):
Von Tailcap zu Body:
Das Innenleben der Schalterkappe:
So, wer bis hierher geschafft hat und noch Lust zum lesen hat erfährt hier noch einiges über die Konstruktion der Lampe.
Eventuell habt ihr ja hier bereits mitbekommen, wie aufwändig das planen einer Lampe nach den eigenen Wünschen ist.
Hier sind 130 Posts, die sich nur der Planung der Lampe widmen
Bei dieser Lampe hier war es nicht wirklich anders,
zum einen durch die sehr lange „Entwicklungszeit“ da ich fast alles bis ins kleinste Detail geplant habe und so gut wie alles versucht habe zu bedenken und natürlich zum anderen die Umsetzung, da die Lampe aus mehr als 40 Einzelteilen besteht (Zum Vergleich bei der „47s X10 für Arme“ reichten ca. 20 Einzelteile aus).
Hier eine Querschnittzeichnung:
Die „umständliche“ Konstruktion kommt daher, weil der LFlex zwei extra Kontakte für den Taster benötigt, mit welchem man den Treiber steuert.
Ich musste also neben dem Minus Kontakt der Batterie noch zwei weitere isolierte Leiter nach vorne "legen", die den Treiber steuern.
Einfacher wäre es natürlich gewesen die Lampe am Kopf zu schalten, das wollte ich aber nicht, also war etwas Kreativität gefragt. (Da wurde es dann schon schwierig für mich
)
Da man die Tailcap ja irgendwie abschrauben können muss mussten also Schleifkontakte her.
Der Widerstand ist ja egal, da hier nur sehr sehr wenig Leistung darüber fließt.
Durch den Body mussten die zwei Leiter auch noch, deswegen hat der einen so großen Durchmesser.
Vorne sind dann zwei von diesen Buchsen im Lampenkopf. Die entsprechenden Gegenstücke ragen aus dem Body heraus.
Jedoch muss man zuerst den Body und den Head "zusammenschrauben" und kann dann erst die inneren "Leitungen" reinstecken.
Die zwei kleinsten selbst gedrehten Teile:
Die kleinste Baugruppe:
Alle Teile des Lampenkopfes:
Ein selbstgebautes Hilfswerkzeug um genügend Gefühl für ein M2 Gewinde aufzubringen
:
Und noch ein paar Kleinigkeiten über die ich mir Gedanken gemacht habe:
Sehr gutes Handling, man soll alle möglichen Griffe anwenden können und dabei soll die Lampe auch noch gut in der Hand liegen:
Ein direkter Sturz der Lampe genau auf den Taster kann ich nichts anhaben, zum einen der Schalter versenkt ist und zum anderen ihr eventuell dieses kleiner Messingstück unter dem Schaltergummi bemerkt habt. Dieses kleine Stück verhindert, dass sich der Taster mehr als 0.30 mm eindrücken kann, was dem Schaltweg entspricht.
Schockresistenz, + und – Pol sind jeweils mit einer überbrückten Feder versehen und der Treiber ist fest fixiert.
Geringe Abnutzung, das einzige was mit der Zeit kaputt gehen kann ist der Taster, dieser lässt sich leicht austauschen.
Wasserdicht, alles ist mit Doppelten O-Ringen versehen und sie hat den Test „S55“ überstanden (5 Bar Überdruck, entspricht einer Tiefe von 50 Metern und das 5 Stunden lang)
Nun noch die bereits erwähnte Sache, die man vergisst obwohl man krampfhaft versucht alles zu durchdenken
:
Die Lampe ist ja bis zu großen Tiefen wasserdicht.
Also wird der Schaler dann auch durch den Wasserdruck zusammen gedrückt, was ja kein Problem ist, denn es wurde ja ein Teil zum Schutz des Tasters eingebaut und auch ist die Tailcap so konstruiert, dass man sie als Twistie verwenden kann.
Und hier kommt der Knackpunkt, bei dem ich es mal wieder versiebt habe
Ich habe zwar daran gedacht, sie so zu konstruieren, dass die Lampe als Twistie nutzbar ist für den Fall, dass der Schalter eingedrückt wird, jedoch habe ich nicht bedacht, dass man ca. eine Umdrehung braucht, bis die Kontakte unterbrochen werden.
Also dreht man so die Schalterkappe auch von dem ersten Dichtungsring runter:
So, das wars. Aber mit den Gedanken die ich mir zu der Lampe gemacht habe könnte man wohl ein Buch füllen, also wenn ihr noch was wissen wollt fragt am besten einfach.
Wie immer freue ich mich über eure Meinungen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen und hoffe, dass euch die für mich fast perfekte Lampe auch zumindest ein bisschen gefällt!
MfG
Fritz
hier endlich meine neue und mit Abstand aufwändigste Lampe.
Und: Viiiieeeele Bilder!
Warum so aufwändig, dazu später. Nun wo soll ich anfangen, jeder von uns strebt nach der perfekten Lampe, ähnlich das Streben des Menschen nach Glück
Und ich habe sie jetzt gefunden – die perfekte Lampe... Naja zumindest fast
Wie in 99% aller Fälle gibt es diese nicht zu kaufen und ich bin wohl einer von wenigen Glücklichen, die sich da selbst behelfen können.
Folgende Punkte waren für mich wichtig und sollten mit der Lampe umgesetzt werden:
- Für mich einfaches UI (gibt’s ja verschiedene Ansichten, da ich jedoch seit fast zwei Jahren eine NovaTac als EDC Trage bin ich mit „Click UIs“ sehr vertraut und kann diese inzwischen im Schlaf bedienen)
- Angenehmer, ausgewogener und etwas throwiger Beam
- Robust und wasserdicht bis mindestens 50 Meter
- Bestromt mit einem 18650er
- Laufzeit von mindestens einer Stunde auf High
- Dauerbetriebsfest
Nachdem ich wusste was ich haben will, ist die Lampe so nach und nach über das letzte Jahr auf meinem PC entstanden und wurde nach sehr langer Planungszeit endlich mal umgesetzt:
Etwas weiter bearbeitet
Die technische Daten:
- Stromversorgung: 1 x 18650er Akku von Sanyo
- Led: XM-L U2 1C auf Zero Resistance PCB (Vielen Dank an Vinz!)
- Treiber: TaskLed LFlex, 2000 mA auf High (individuell Programmierbar)
- Laufzeit: gut 1h auf High und mehrere Tage auf der niedrigsten Stufe
- User Interface: Das bereits angesprochene „Click UI“ ähnlich einer NovaTac
- Output: ca. 900 Led Lumen und 750 OTF Lumen
- Reflektor: Thrunite Scorpion (Vielen Dank an den Lampentroll!)
- Material: AlCuMgPb ohne Oberflächenbehandlung
- Maße: 143 mm x 35 mm (Kopf), 26 mm (Batteriekörper), 32 mm (Schalterkappe)
- Gewicht: 250 Gramm
Ein Blick in den Reflektor:
Bezel und Lampenkopf:
Übergang von Lampenkopf zu Batteriekörper (in der Realität nicht so sehr sichtbar):
Von Tailcap zu Body:
Das Innenleben der Schalterkappe:
So, wer bis hierher geschafft hat und noch Lust zum lesen hat erfährt hier noch einiges über die Konstruktion der Lampe.
Eventuell habt ihr ja hier bereits mitbekommen, wie aufwändig das planen einer Lampe nach den eigenen Wünschen ist.
Hier sind 130 Posts, die sich nur der Planung der Lampe widmen
Bei dieser Lampe hier war es nicht wirklich anders,
zum einen durch die sehr lange „Entwicklungszeit“ da ich fast alles bis ins kleinste Detail geplant habe und so gut wie alles versucht habe zu bedenken und natürlich zum anderen die Umsetzung, da die Lampe aus mehr als 40 Einzelteilen besteht (Zum Vergleich bei der „47s X10 für Arme“ reichten ca. 20 Einzelteile aus).
Hier eine Querschnittzeichnung:
Die „umständliche“ Konstruktion kommt daher, weil der LFlex zwei extra Kontakte für den Taster benötigt, mit welchem man den Treiber steuert.
Ich musste also neben dem Minus Kontakt der Batterie noch zwei weitere isolierte Leiter nach vorne "legen", die den Treiber steuern.
Einfacher wäre es natürlich gewesen die Lampe am Kopf zu schalten, das wollte ich aber nicht, also war etwas Kreativität gefragt. (Da wurde es dann schon schwierig für mich
)Da man die Tailcap ja irgendwie abschrauben können muss mussten also Schleifkontakte her.
Der Widerstand ist ja egal, da hier nur sehr sehr wenig Leistung darüber fließt.
Durch den Body mussten die zwei Leiter auch noch, deswegen hat der einen so großen Durchmesser.
Vorne sind dann zwei von diesen Buchsen im Lampenkopf. Die entsprechenden Gegenstücke ragen aus dem Body heraus.
Jedoch muss man zuerst den Body und den Head "zusammenschrauben" und kann dann erst die inneren "Leitungen" reinstecken.
Die zwei kleinsten selbst gedrehten Teile:
Die kleinste Baugruppe:
Alle Teile des Lampenkopfes:
Ein selbstgebautes Hilfswerkzeug um genügend Gefühl für ein M2 Gewinde aufzubringen
Und noch ein paar Kleinigkeiten über die ich mir Gedanken gemacht habe:
Sehr gutes Handling, man soll alle möglichen Griffe anwenden können und dabei soll die Lampe auch noch gut in der Hand liegen:
Ein direkter Sturz der Lampe genau auf den Taster kann ich nichts anhaben, zum einen der Schalter versenkt ist und zum anderen ihr eventuell dieses kleiner Messingstück unter dem Schaltergummi bemerkt habt. Dieses kleine Stück verhindert, dass sich der Taster mehr als 0.30 mm eindrücken kann, was dem Schaltweg entspricht.
Schockresistenz, + und – Pol sind jeweils mit einer überbrückten Feder versehen und der Treiber ist fest fixiert.
Geringe Abnutzung, das einzige was mit der Zeit kaputt gehen kann ist der Taster, dieser lässt sich leicht austauschen.
Wasserdicht, alles ist mit Doppelten O-Ringen versehen und sie hat den Test „S55“ überstanden (5 Bar Überdruck, entspricht einer Tiefe von 50 Metern und das 5 Stunden lang)
Nun noch die bereits erwähnte Sache, die man vergisst obwohl man krampfhaft versucht alles zu durchdenken
Die Lampe ist ja bis zu großen Tiefen wasserdicht.
Also wird der Schaler dann auch durch den Wasserdruck zusammen gedrückt, was ja kein Problem ist, denn es wurde ja ein Teil zum Schutz des Tasters eingebaut und auch ist die Tailcap so konstruiert, dass man sie als Twistie verwenden kann.
Und hier kommt der Knackpunkt, bei dem ich es mal wieder versiebt habe
Ich habe zwar daran gedacht, sie so zu konstruieren, dass die Lampe als Twistie nutzbar ist für den Fall, dass der Schalter eingedrückt wird, jedoch habe ich nicht bedacht, dass man ca. eine Umdrehung braucht, bis die Kontakte unterbrochen werden.
Also dreht man so die Schalterkappe auch von dem ersten Dichtungsring runter:
So, das wars. Aber mit den Gedanken die ich mir zu der Lampe gemacht habe könnte man wohl ein Buch füllen, also wenn ihr noch was wissen wollt fragt am besten einfach.
Wie immer freue ich mich über eure Meinungen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen und hoffe, dass euch die für mich fast perfekte Lampe auch zumindest ein bisschen gefällt!
MfG
Fritz
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Ich habe damals mit ProE meine Prüfung gemacht und hab als Kursbester abgeschlossen
Alles wieder vergessen ^^ Anbei noch das Deckblatt meiner Unterlagen von damals. Man sieht noch schön am 18.12 war Prüfung.