[Test] Anker Zolo A1689 (20.000 mAh)

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habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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akkutests.de
Einleitung:

Auf viele Bilder und kopieren der Werbetexte um sie als „Produktbewertung“ zu verkaufen verzichte ich. Ebenso verzichte ich auf Angaben der (m)Ah bei meinen Messungen. Eine ausführliche Erklärung warum ich nur noch (m)Wh messe, findet sich auf meiner Webseite. Der Artikel wurde mir weder vergünstigt noch kostenlos zur Verfügung gestellt.


Laden:

Anker bewirbt die Powerbank mit bis zu 20W. Dieser Wert wird auch exakt erreicht. Allerdings nicht bei 12V, sondern bei 9V. Warum die Powerbank nicht mit 12V lädt, konnte ich nicht herausfinden.

Es kann sowohl mit einem herkömmlichen 5V USB Steckernetzteil geladen werden, als auch mit einem Netzteil dass USB-PD unterstützt. Mit 9V wird in 5,5 Stunden vollgeladen, bei 5V dauert es eine Stunde länger. Der Vorteil bei Nutzung von USB-PD ist also nicht sehr groß. Fairerweise muss man aber auch sagen, auch wenn jeder von uns wohl eine Kiste mit USB(-A) Netzteilen angesammelt hat, die wenigsten davon dürfte die benötigten 3A schaffen. Mit einem schwächeren 5V Netzteil dauert eine vollständige Aufladung entsprechend länger.


Entladen:

Über das integrierte USB-C Kabel als auch über den USB-C Port lassen sich alle Spannungen nach PD Standard 3.0 abrufen (5, 9, 12, 15 und 20V). Über den USB-A Port werden nur 5,9 und 12V geliefert. Wird mehr als ein Gerät an die Powerbank angeschlossen, werden alle Geräte ausschließlich mit 5V geladen.

Die Spannungen am USB-C Kabel sind sehr konstant wie man es von GaN-Netzteilen kennt. Am USB-A Port ist - wie seinerzeit üblich - die Spannung abfallend bei höheren Strömen. Bei 5V erreicht der USB-A Port die beworbenen 3A nicht. Die Spannung sinkt bereits bei 2,75A unter das erlaubte Minimum von 4,75V ab.

Alle anderen Spannungen (an allen Ausgängen) liefern ein wenig mehr als beworben. Bei 20V sind es beispielsweise 1,7A (1,5A verspricht Anker). Damit beträgt die Ausgangsleistung mit 34W sogar ein wenig mehr als Anker bewirbt (30W).

anker-zolo-usba.png anker-zolo-usbc.png


Effizienz:

1720341074982.png


Fazit:

Mein letzter Test einer 20.000mAh Powerbank ist nun mittlerweile auch schon wieder 9 Jahre her. Gegenüber dem damals getesteten Modell lädt die Powerbank von Anker um einiges schneller. Bei einem Akku dieser Größe und dem USB-PD Standard (den es vor 9 Jahren noch nicht gab), wäre es sicherlich aber auch möglich gewesen noch schneller zu laden. Insbesondere wenn man es mit der „klassischen 5V Ladung“ vergleicht. Die Powerbank ist etwas kompakter als früheren Modelle. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass früher 18650er Akkus verbaut wurden. Die Ladeanzeige in % finde ich hilfreich und um einiges besser als die „5 Punkte Anzeige“. Das integrierte USB-C Kabel ist sehr praktisch. Die Powerbank „startet“ sobald ein Verbraucher angeschlossen wird und fährt auch sehr zügig in den Standby wenn keine Energie mehr abgenommen wird. Schade, dass bei Nutzung mehrerer Anschlüsse ausschließlich 5V zur Verfügung steht. Und das es dann auch gerade mal 15W (für alle 3 Anschlüsse zusammen, also 5W für jeden) sind, ist etwas enttäuschend.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Ich bin jetzt ungern wieder der Kritiker, aber:

Die Spannungen am USB-C Kabel sind sehr konstant wie man es von GaN-Netzteilen kennt.

GaN kann es in einer Powerbank nicht geben.

Am USB-A Port ist - wie seinerzeit üblich - die Spannung abfallend bei höheren Strömen. Bei 5V erreicht der USB-A Port die beworbenen 3A nicht. Die Spannung sinkt bereits bei 2,75A unter das erlaubte Minimum von 4,75V ab.

Wie heute noch, galt auch seinerzeit das ohm`sche Gesetz.

Daher die Frage: Gemessen wo und wie. Direkt an der PB? Wenn ja, wie, wie lang waren die Kabel, war ein USB Kabel dazwischen? Wenn ja wie lang und welcher Querschnitt?


Im übrigen wäre wenigstens ein Produktlink und zumindest ein Foto relativ hilfreich, da man ansonsten erstmal das googlen anfangen kann um welches Gerät es sich dabei überhaupt handelt.
 
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habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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GaN kann es in einer Powerbank nicht geben.
Hab ich ja auch nicht gesagt. Ich habe nur einen Vergleich gezogen den versierte User sicherlich verstehen.
Wie heute noch, galt auch seinerzeit das ohm`sche Gesetz.
Die Energieerhaltungssätze, Murphys Law etc. gelten bestimmt auch (so im Allgemeinen). Hat aber nach meinem Kenntnisstand nichts damit zu tun, dass bei 5V die Spannung nicht unter 4,75V sinken sollten, da es sonst am angeschlossenen Verbraucher zu Problemen kommt bzw. langsamer geladen wird.
Im übrigen wäre wenigstens ein Produktlink und zumindest ein Foto relativ hilfreich, da man ansonsten erstmal das googlen anfangen kann um welches Gerät es sich dabei überhaupt handelt.
Da hier im Forum von den Admin/Mods erwartet wird, dass jeder User in der Lage sein muss zu erkennen welcher Teil eines Links der eigentliche Link ist und was "gebammel" ist, dass jeder User bitte zu entfernen hat, Poste ich gar keine Links mehr (zu Produktseiten). Ich finde, dass ist Spezialwissen, dass weiß Gott nicht jeder hat. Ich respektiere die Hausregel des Forums, aber es ist meine freie Entscheidung, ob ich mir bei jedem Link die Mühe mache, herauszufinden was ich posten darf und was nicht. Und ich habe mich entschieden, diese Arbeit mache ich mir nicht mehr.

Daher die Frage: Gemessen wo und wie. Direkt an der PB? Wenn ja, wie, wie lang waren die Kabel, war ein USB Kabel dazwischen? Wenn ja wie lang und welcher Querschnitt?
Messaufbau:

Messgerät direkt am USB Port
---> 1m USB Kabel (USB-A zu USB-C Adapter integriert, sofern benötigt, spezifiziert für USB PD 3.1, also 240W bzw. 5A), ebenfalls integriert ist eine Anzeige für V,A und W (dient nur als Vergleichswert), Kabelquerschnitt ist mir nicht bekannt
--> PD Trigger Board
--> 2x 0,75mm² Schraubklemmen zum Lastwiderstand
--> Lastwiderstand (zeigt/misst ebenfalls V,A,Wh,Ah)

Messwerte werden direkt am Port gemessen, da jeden Klemmstelle/Steckverbindung Verluste hat.
 
  • Danke
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