Nachtwanderungen kann man ja alleine, oder mit mehreren Leuten machen. Ich kenne beides. Ich gehe mal davon aus, dass es ums Wandern in der Gruppe geht.
Da habe ich über die Jahre hinweg immer wieder unsere Standardwanderung auf den sogenannten Süntelturm im Blick. Auch mal die Erweiterung zum Hohenstein.
Die Strecke: Im Dorf gesammelt und dann ca 5km durch den Wald, gemischter Untergrund geschotterte Waldwege, eine betonierte Strecke, dann hoch auf losem Schotter und bisweilen auch Trampelpfade mit Wurzeln, Löchern, vermoosten Steinen. 300 Höhenmeter. Eine gute Stunde, dann wird gerastet. In harten Jahren fügten wir die 9km zum Hohenstein dazu. Ähnlicher Untergrund. Hin und Zurück sind das dann 28 Kilometer. Zeit, bis 8 Stunden mit Rasten.
Mitgenommen habe ich da entweder meine Thrunite Neutron 2CV2, ca 900lm, 18650er Akku. Oder die Sofirn IF25a. 3500lm und 21700er Akku.
Bei den Wanderungen stellt sich immer schnell heraus, was extrem nervt. Einerseits sind das Stirnlampen und anderseits laufendes Rumblinkiblinki auf hohen Stufen.
So läuft die Thrunite auf mittlerer, die Sofirn ebenfalls recht milder Leistung. Bei den Rasten eher noch weniger.
So hält ein Akku bei beiden Lampen locker bis Mitternacht, der Ersatz dann macht den Rest. Ein Dritter ist in Reserve in der Tasche.
Dabei hat sich auch herausgestellt, dass mit den Kilometern der Grip wichtig ist. Und ein derart grünes Licht, wie bei der IF25a mit den SST20 LED ermüdet.
Heute würde ich auf solchen Wanderungen meine Emisar D4K mitnehmen. 4x519a, 5700K dedomed.
Das Licht ist hinsichtlich Reichweite ausreichend, das Lichtbild ist super und die Lichtfarbe lässt alles erkennen und ermüdet nicht so. Die Lampe ist leicht, liegt gut in der Hand, hat mit den 21700ern eine überaus ordentliche Standzeit. Zwei Ersatzakkus und die Nacht gehört Dir.