Streik bei der Post

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Klar müssten manche Jobs besser bezahlt werden!

Krankenschwestern zum Beispiel!

Aber irgendwer muss es auch bezahlen...

Möchte mal sehen, was los ist, wenn man demnächst 500,- Euro KiTa-Beitrag bezahlen soll...
Oder wenn die Krankenkassenbeiträge massiv steigen...

Auch klar ist, dass viel Geld besser verteilt werden müsste oder viel eingespart werden könnte...

Aber nur die Gehälter kräftig erhöhen, muss bezahlt werden und das will, bei aller Solidarität, auch keiner!

Wobei ich gerne bereit wäre, einen Euro pro Paket mehr zu bezahlen, wenn das auch an der richtigen Stelle ankommt!

Für mich ist DHL immer noch der beste Dienst!

Gruß,

Bodo
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Auch klar ist, dass viel Geld besser verteilt werden müsste oder viel eingespart werden könnte...
Danke. Das ist es. Wir haben ein Verteilungsproblem.
Aber eben nicht nur monetär sondern auch bei Grundrechten, Anerkennung, Zukunftsaussichten.
Solange wir das nicht lösen können, wird weiter gestreikt.
Wir wollen die Streiks nicht? Prima, dann machen wir das den Volkvertretern doch mal klar.

Unabhängig davon kann ich die Aufregung um die Streiks als Belästigung aber auch so nicht gnaz nachvollziehen. Früher ging es da ganz anders zur Sache. Und auf einmal - nach einer gewissen Pause im Wohlstandskomfortmief wagen es wieder welche. Und eine verwöhnte (nicht du, Bodo) Generation Y fühlt sich belästigt, statt zu hinterfragen warum es so ist. Das ist das wirklich bitter.
 

Kenjii

Flashaholic**
21 Mai 2012
1.824
2.993
113
Niederkassel
Hallo,

ich finde es traurig, wenn die Rechte und davon gibt es nur noch sehr wenige, die vor vielen Jahren mühselig erkämpft wurden, wegen ein paar kurzen Aussetzern im Alltag über den Haufen geworfen werden sollen. Zumal die Ursachen dafür, wie mein Vorredner treffend anmerkte, nicht an der Basis sitzen, sondern ganz oben in den Etagen.

Grüsse

Kenjii
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Na, dann lasst sie den stinkigen Fischkopf doch mal richtig durchlüften.


Btw, was wichtige Post angeht: ich lasse sie mir vorab per Mail schicken. Man muss natürlich sicher sein, dass bestimmte Zusagen nachher auch so auf dem sehnlichst erwartetem Papier stehen.
Blöderweise kam auch jemand wegen Rechnungen auf die gleiche Idee. :S Was soll's - irgendwann muss die Kohle eben weg.

Schade, dass man keine Lampen per Mail schicken kann. :D


Und SoaG: gut, dass ich das kaum lesbare doch entziffern konnte!!!!!
Puls wieder unten? :D
 
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andi25252

Flashaholic**
4 Februar 2012
2.253
1.257
113
Direkt neben Stuttgart
Bei der Post (dhl) ist Streik .... wo? Wann? :S

Bei uns geht alles seinen relativen Gang, Briefe bekommen wir eh eher wenige und Pakete .... eher mehr :)

Montag früh 3 x per DHL in Hamburg, Bremen und Rodgau losgeschickt.
Hamburg und Rodgau ankunft gestern vor 11:00 .... Laufzeit 24 std. :thumbsup:
Bremen heute vor 11:00 Laufzeit 48 std. :)

Also das ist schneller als ohne Streik :confused:

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr :rolleyes:

grüßle
Andi
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
1.459
583
113
Neubrandenburg
Es gibt schlicht andere Möglichkeiten als einen wochenlangen Dauerstreik. Das ist schlicht nicht verhältnismäßig.

Man könnte Montag-Mittwoch streiken und die anderen Tage arbeiten. Oder mal eine Woche Ost und dann eine Woche West. Das würde das Unternehmen genauso treffen, die Bevölkerung aber nicht mehr so stark.

Post gehört für mich wie Bahn, Telefon, Strom und Wasser zur Grundversorgung.


Für Briefe gibt es bei uns keine Ausweichmöglichkeiten und die Briefe mit hermes als Paket zu schicken ist ja nun auch keine Lösung.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Es gibt schlicht andere Möglichkeiten als einen wochenlangen Dauerstreik. Das ist schlicht nicht verhältnismäßig.

Ich bin mir sicher, dass das die Anwälte der Post und DHL geprüft haben, sie sind wohl nicht zu dem Schluß gekommen. In solchen großen und teuren Streiks beschäftigen beide Seiten viele Anwälte und die Arbeitgeberseite würde sich einen unverhältnismäßigen Streik ganz sicher nicht gefallen lassen.

Man könnte Montag-Mittwoch streiken und die anderen Tage arbeiten. Oder mal eine Woche Ost und dann eine Woche West. Das würde das Unternehmen genauso treffen, die Bevölkerung aber nicht mehr so stark.

Kleiner Scherz: Hast Du Aktien der Post? Etwas besseres könnte dem Arbeitgeber doch nicht passieren. Die Bevölkerung gewöhnt sich daran, dass die Post nicht mehr jeden Tag kommt, ein alter Traum der Post, und die Gewerkschaft müsste ca. 50% des Gehalts übernehmen.

Der Arbeitgeber wird erst dann reagieren, wenn er finanzielle Verluste oder einen Imageschaden erwarten muss.

Post gehört für mich wie Bahn, Telefon, Strom und Wasser zur Grundversorgung.

Für Briefe gibt es bei uns keine Ausweichmöglichkeiten

Es wird nicht der gesamte Postdienst bestreikt, Expresssendungen sollen angeblich nicht betroffen sein.


BTW: Ich habe eine Meinung, bin nach außen aber neutral, das ist Sache der Tarifparteien.

Gruß Jörg
 
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andi25252

Flashaholic**
4 Februar 2012
2.253
1.257
113
Direkt neben Stuttgart
Hey Andi....

Naja, ok, sooo viel mehr Briefe bekomm ich sonst auch nicht, stimmt schon...

Ist auch noch ein Blitzfoto unterwegs, das kann ruhig bis zur Verjährung wegbleiben...

Gruß,

Bodo

Hi Großer,

ich hoffe Dir geht es gut!

.... und gerade Du ;);););) solltest wissen das die Verjährung mindestens 3 Monate plus 14 Tage ist .... Und wenn die vom Amt innerhalb dieser Zeit etwas machen beginnt die Verjährungsfrist von vorn. Ich bin in meinem ganzen Leben nur ein einziges mal von der Schippe gesprungen mit so einer Verjährung und das hatte sich überhaupt nicht gelohnt Gerade mal 10km/h ausserorts zu schnell.

Mach´s gut :thumbsup:
Andi
 
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SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Ist auch noch ein Blitzfoto unterwegs, das kann ruhig bis zur Verjährung wegbleiben...
Daraus machst du einfach eine Einsatzfahrt: du hast von merkwürdigen Typen gehört, die eine auffallend große Menge Taschenlampen und gefährliche Akkus horten, das musste überprüft werden!
SOKO Taschenlampe. ;)
 

MrFlash

Flashaholic*
3 Mai 2010
309
96
28
Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, geht es den Postmitarbeitern derzeit gar nicht um eine höhere/bessere Bezahlung. Es sollen statt dessen Ausgliederungen (wodurch die betroffenen MA danach sogar schlechter bezahlt werden würden) verhindert werden. Daher sollte man diese Streiks ruhig unterstützen.
Leider kann man heute in der Zeitung lesen, dass die Post trotz der Streiks an ihren Plänen festhalten will. :mad: Ich bin also gespannt wie lange das so weitergehen kann/wird.

Gestern sind bei uns seit fast drei Wochen wieder ein paar wenige Briefe/Zeitschriften angekommen.
 

Freeneter

Flashaholic*
22 September 2014
272
80
28
Ehrlich gesagt habe ich vom Streik nicht viel mitbekommen bisher, da unser DHL Fahrer beamter ist, und die Briefträger trotzdem jeden Tag vorbei kommen... Ich weiss aber nicht, wieviele Sendungen im Paketzentrum liegen bleiben oder Briefe, hab aber gefühlt die Ahnung, dass Päkchen aus China momentan sehr sehr sehr lang unterwegs sind
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
Sehr bedauerlich für Dich, aber das Streikrecht steht in der Verfassung und Streikfolgen sind hinzunehmen, wenn die wenigen begrenzenden Bedingungen eingehalten werden.

Hallo Jörg,
das ist ja ein weit verbreiterer Irrtum, dass es in D. ein gesetzliches Recht auf Streik gäbe, tatsächlich ist das mehr so ein Gewohnheitsrecht, gegründet auf die Koalitionsfreiheit (art. 9, abs 3 GG/ musste ich jetzt aber auch googlen :peinlich:), diesem ist aber durchaus ein enger Rahmen gesetzt, du führst ja ein paar Punkte noch aus; heißt: ich dürfte als Beschäftigter im Gesundheitswesen nicht aus Solidarität mit den Postlern streiken, weil das wäre außerhalb einer Tarifauseinandersetzung und damit politisch und damit ein sogenannter ´wilder´ Streik :cool:

Naja, also bei der Bahn haben sie es in meinen Augen übertrieben, da gings ja nicht mehr um Tatifabschlüsse sondern um Zuständigkeiten...

Genau, aber da geht es im Grunde um die Existenz der GDL, die als kämpferische aber kleine Gewerkschaft im Zuge des neuen Gesetzes zur Tarifeinheit plötzlich das Recht abgesprochen bekäme für ihre Mitglieder zu verhandeln weil die größere DGB Gewerkschaft EVG plötzlich den Alleinvertretungsanspruch erhält, ich finde das ist ein verdammt guter Grund sich zu wehren;

Es gibt schlicht andere Möglichkeiten als einen wochenlangen Dauerstreik. Das ist schlicht nicht verhältnismäßig.

Man könnte Montag-Mittwoch streiken und die anderen Tage arbeiten. Oder mal eine Woche Ost und dann eine Woche West. Das würde das Unternehmen genauso treffen, die Bevölkerung aber nicht mehr so stark.

Post gehört für mich wie Bahn, Telefon, Strom und Wasser zur Grundversorgung.

Aber so funktioniert halt ein Streik nicht, da geht es ja um Mobilisierung, zusammen stehen, nicht klienbeigeben, die Streikenden nehmen ja durchaus Nachteile im Kauf (z.B. bei Geld), bekommen Druck vom Unternehmen, da geht es auch um Existenzängste, da muss ein Kampwille und eine Moral entstehen und aufrecht erhalten werden. Da kann ich nicht hergehen und mal heute da und morgen dort streiken; Ein unbefristeter Streik ist ja schon ´letzte´ Eskalationsstufe in der Auseiandersetzung.

Ich gebe dir recht mit der Grundversorgung und ich finde es politisch durchaus brisant, dass in der letzten Zeit gleich mehrere Bereiche der Daseinsvorsorge bestreikt werden und klar, da geht es dann per Definition um das Dasein von vielen Menschen. Ich finde es da z.B. beeindruckend wie hoch die Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Betroffenen bei dem Erzieherinnen Streik war und ist.

Ich finde die Entwicklung zeigt auch, dass es offenbar zunehmend die Beschäftigten im sog. sozialen Bereich satt haben sich mit Sonntagsreden abspeisen zu lassen, wie wichtig und toll der Beruf Blahblahblah...

Da findet auch schon lange der Prozess der Ökonomisierung statt mit allen bekannten (unerfreulichen bis unappetlichen) Begleiterscheinungen.

Vor ein paar Jahren haben wir als Landesbeschäftigte auch zum ersten mal im Krankenhaus gestreikt. Klar da gibt es dann Nordienstvereinbarungen, nur waren blöderweise die darin festgelegten Mindestbesetzungen in den Schichten häufig üppiger als die im alltag tatsächlich gegebenen :thumbsup:

Persönlich gehts mir übrigens wie dem andi, die Post fährt hier täglich, wenn mans nicht wüßte, dass Streik ist....

und mir gehts auch wie dem Bodo, heute habe ich einen Brief vom Landratsamt bekommen, 5km zu schnell :eek:

Und auf dem Foto eindeutig ich, kann ich nicht mal auf jemanden schimpfen, dem das Auto leihweise überlassen wurde, auf solche Post könnte ich auch gut verzichten :thumbdown:

Grüße Jürgen
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Ja gut, im Grundgesetz steht nicht das Wort Streikrecht, da steht "... Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden." Das ist schon deutlich mehr als nur ein Gewohnheitsrecht. Ein Streikgesetz braucht man nicht unbedingt, da die Verfassung ja ein höherwertiges Recht ist.

Im übrigen stimme ich Deinen weiteren Ausführungen voll zu.

Gruß Jörg
 
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Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
O.K. Gewohnheitsrecht triffts nicht, ich bin auch kein Jurist und Streiten um Begriffe ist auch doof. Aber faktisch ist mit der aktuellen Gesetzgebung ein Streik ´rechtens´ wenn er von einer Gewerkschaft geführt wird, im Rahmen einer tariflichen Auseinandersetzung geführt wird und die Friedenspflicht beachtet.
Politische Streiks oder auch der in anderen Ländern beliebte Generalstreik sind somit nicht ´rechtens´ ...

Gut, aber das führt vielleicht auch zu weit weg von den Postlern, denen geht es tatsächlich darum nicht schlechter gestellt zu werden indem sie in irgendeine service Gesellschaft ausgelagert werden, wo die Tarife der Logistik Branche gelten.

Grüße Jürgen
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
O.K. Gewohnheitsrecht triffts nicht, ich bin auch kein Jurist und Streiten um Begriffe ist auch doof. Aber faktisch ist mit der aktuellen Gesetzgebung ein Streik ´rechtens´ wenn er von einer Gewerkschaft geführt wird, im Rahmen einer tariflichen Auseinandersetzung geführt wird und die Friedenspflicht beachtet.
Politische Streiks oder auch der in anderen Ländern beliebte Generalstreik sind somit nicht ´rechtens´ ...

Es kommt noch die Verhältnismäßigkeit als Vorauissetzung hinzu. Und die Grundlage des Streikrechts ist wichtig im Zusammenhang mit dem Tarifeinheitsgesetz. Das einfache Gesetz darf das verfassungsmäßige Streikrecht nicht einschränken, tut es aber faktisch, weil der Arbeitgeber bei dem Streikversuch einer kleinen Gewerkschaft den Streik durch ein Arbeitsgericht als unverhältnismäßig verbieten lassen könnte, da der Streik ja keine Folgen hätte, an die sich der Arbeitgeber halten müsste. Das wird noch spannend.

Beim Streik bei der Post gibt es inzwischen übrigens auch mindestens zwei Gewerkschaften, die ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen haben.

Gruß Jörg
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Wobei (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) die GDL aber einer der Gründe ist, warum es dieses Tarifeinheitsgesetz überhaupt geben soll...

Bin mir nicht ganz schlüssig, ob ich das gut finde oder nicht, hab mich noch nicht so sehr drüber informiert.

Aber dann würden sie ja gegen etwas streiken, was sie selbst heraufbeschworen haben.

Denn dass relativ wenige Menschen die Volkswirtschaft Abermillionen kosten (wenn der Güterverkehr lahm liegt), finde ich auch nicht richtig...

Ist ein schwieriges Thema, da kann man sicher verschiedener Ansicht sein...

Ich höre immer wieder Argumente, von unterschiedlichen Seiten, wo ich mir sage: "Irgendwie auch richtig."

Es gibt, wie so oft, kein richtig und falsch, kein schwarz und weiß, sondern, wie immer im Leben, Grauzonen...

Wenn man nicht betroffen ist (also als Streikender, nicht als Post-Erwartender) und, wie ich, nicht wirklich gut informiert ist, ist es ohnehin schwer zu beurteilen...

Gruß,

Bodo
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Ich bin mir sicher, dass das Tarifeinheitsgesetz ganz schnell beim Verfassungsgericht landen wird. Zu den "Schäden": Zum Streik gehören immer zwei Seiten, wenn der Arbeitgeber keine ausreichende Kompromisse machen will, was soll die Gewerkschaft dann machen? Die GDL hat sich übrigens nach meiner Einschätzung in wesentlichen Punkten durchgesetzt, das hätte der Bahnvorstand auch früher haben können. Insofern wäre es unfair, die Schäden nur der GDL anzulasten.

Wie der Streik bei der Post ausgeht, ist noch völlig offen. Übrigens Bahn und Post gehören zumindest teilweise dem Bund. Ich hoffe, das ist nun kein Indiz dafür dass der Streik bei der Post auch so hartnäckig wird wie bei der Bahn.

Gruß Jörg
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
Es kommt noch die Verhältnismäßigkeit als Vorauissetzung hinzu. Und die Grundlage des Streikrechts ist wichtig im Zusammenhang mit dem Tarifeinheitsgesetz. Das einfache Gesetz darf das verfassungsmäßige Streikrecht nicht einschränken, tut es aber faktisch, weil der Arbeitgeber bei dem Streikversuch einer kleinen Gewerkschaft den Streik durch ein Arbeitsgericht als unverhältnismäßig verbieten lassen könnte, da der Streik ja keine Folgen hätte, an die sich der Arbeitgeber halten müsste. Das wird noch spannend.

Das wird sicherlich spannend zumal ja die GdL amgekündigt hat dagegen zu klagen, aber so wie du den Widerspruch formulierst ist es ja in sich schon nicht stimmig. Ich frage mich die ganze Zeit, wie man den feststellt, welche Gewerkschaft denn die ´Größte´ im jeweiligen Betrieb ist :confused:


Wobei (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) die GDL aber einer der Gründe ist, warum es dieses Tarifeinheitsgesetz überhaupt geben soll...

Ich weiß jetzt nicht wer auf die Idee gekommen ist und warum, ich kann es mir nicht anders erklären, als dass dies ein Ergebnis der ´natürlichen´ (?) Symbiose des SPD Teiles der Regierung und der Führung der großen DGB- Gewerkschaften ist, die profitieren allem Anschein nach davon, aber verstehen kann ich das Gesetz trotzdem nicht, führt es doch in der Konsequenz dazu, dass der Flächentarifvertrag aufgelöst wird, weil in jedem Betrieb ein anderer Abschluss zustande kommen kann und das widerspricht eindeutig dem Gewerkschaftsgedanken und eigentlich auch den Interessen der Arbeitgeber, die verlässliche Regelungen bevorzugen

Grüße Jürgen
 
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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
OK, wenn die GDL es nicht verursacht hat, ist sie wohl zumindest dafür verantwortlich, dass es durch die Bevölkerung weniger negativ gesehen wird, da eben das Lahmlegen wichtiger (und teurer) Bereiche durch sooo wenig Menschen nicht mehr möglich ist...

Alles andere, was Jürgen geschrieben hat, ist hiervon natürlich unbenommen...

Gruß,

Bodo
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Ich möchte hier und jetzt gerne mal die Rechnung sehen, die als Beweis eines angeblichen Volkswirtschaftlichen Schadens, incl zukünftiger Auswirkungen, herhalten soll. Die Rechnung für den GdL-Streik würde mir vollkommen ausreichen.
Und ich möchte wissen, wer diese Rechnung in wessen Auftrag gestellt hat.


Das ein Streik einiger immer ganz viele betrifft, ist nun mal die Nebenwirkung eines Streiks. Das liegt in der Natur der Sache.
Auch wenn die Absicht ist, einigen wenigen (der Führungsebene) etwas abzutrotzen, wird es niemals anders sein, als kollektiv bluten zu lassen.
Das war auch nie anderes (siehe die früheren Metaller-Streiks, Bergbau, etc pp). Damals wurden Arbeitskämpfe noch deutlich heftiger ausgetragen. Auf einmal liefen keine Autos vom Band, die Kohlenbunker waren leer, usw. Allerdings waren damals weit aus mehr Menschen noch nicht in den aktuellen Komfortzonen wie heute versunken.
Statt dessen wurden in den Strassen mit Pflastersteinen geworfen. Da finde ich die heutige Streikkultur aber mal Mädchenmäßig.

Letztendlich ist unsere Volkswirtschaft derart redundant aufgestellt, dass wir das locker wegstecken können. Fragt euch mal, warum sich Streiks auf einmal derart häufen.

Offenes Wort und ehrliche Meinung meinerseits:
wer sich von den Streiks der Bahn, bei Fluggesellschaften, KiTas belästigt fühlt, hat ganz oft ein Komfort-Problem, nichts weiter.
Unabhängig davon, gibt es natürlich das Einzelschicksal derjenigen, die sich eine Urlaubsreise zusammen gespart haben, aber nicht zum Urlaubsort kommen.
Natürlich gibt es Alleinerziehende, die nicht wissen, wie sie den KiTa-Ausfall stemmen sollen.
Und genau so warten andere auf wichtige Post, in denen es unter Umständen um Fristen geht.
Aber: was meint ihr, wo wir mit unserem heutigen Wohlstandsmief landen werden, wenn einigen nicht Einhalt geboten wird? Glaubt hier irgend jemand ernsthaft, dass sich Arbeitgeber (speziell in den Kapitalgesellschaften) stoppen lassen würden, euch eure Arbeitsrechte, Kündigungsfristen und Lohnniveaus zu nehmen?
Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass wir dann noch eine Taschenlampe je Woche kaufen könnten, wenn wir das Streikrecht für immer und ewig einschränken?
Glaubt wirklich jemand, Arbeitgeber würden sich dann noch an Sozialkassen und Krankenversicherungen beteiligen, wenn sie durch nichts mehr aufgehalten werden könnten?

Ohne ein umfassendes Streikrecht - und die nötige Solidarität aller anderen - bekommen wir in Rekordzeit Zustände wie in Teilen des Ostblock. Null Kaufkraft, verrottete Infrastruktur, keinerlei soziale Sicherungssysteme.

Natürlich darf man sich fragen, wie viel der Job eines Flugkapitäns wert ist, und was einem Normalverdiener wie der blanke Hohn vorkommt.
Natürlich darf man sich fragen, ob eine kleine Gewerkschaft nicht einfach mit einer größeren zusammen gehen sollte.
Damit wir am Ende eine Einheitsgewerkschaft haben? Mit den gleichen Lobbyisten am Ruder wie bei der Arbeitgeberseite, die sich nur noch auf dem Golfplatz treffen. Es gibt weltweit kein einziges Beispiel für eine nicht korrupte Einheitsgewerkschaft. Null!

Es gibt aber reichlich Beispiele in der Geschichte, in denen es mangels Gewerkschaften und Streikrechten irgendwann zu Revolten kam. Denen ist immer gemeinsam, dass Blut fliesst. Wessen Blut würden wir denn dann am liebsten fliessen sehen? Das des Nachbarn, der Kinder, oder das eigene? Oder wäre es dann besser, wenn die Köpfe der Arbeitgeber übers Pflaster rollen?
Und wessen Arbeitgeberkopf soll es dann sein? Der, der sich bemüht hat Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, wird dann nämlich auch dabei sein. Dann wird nicht mehr unterschieden, wenn der Mopp und die Staatsräson aufeinander prallen. Kollateralschäden? Was soll's, ist ja für einen guten Zweck - schliesslich haben wir die Streikrechte und anderes aufgegeben, weil wir es kurzfristig etwas komfortabler haben wollten.
Blöd nur, dass wir dann alle köpfen werden, die wissen wie Wirtschaft funktioniert und so schnell keine mehr ans Laufen bekommen, die alle ernähren kann. Wenn wir damit fertig sind, sitzen wir erst mal wieder ein paar Hundert Jahre auf Bäumen, werfen mit Steinen, und graben Wurzeln aus.

Gemessen an solchen Szenarien finde ich die "Unanehmlichkeiten" - und was anderes ist es mMn nicht - vollkommen angemessen. Das Streikrecht ist, so wie es aktuell gültig ist, eine der grössten Errungenschaften unserer Gesellschaft. Das es zuweilen gewisse Blüten treibt ist die Antwort auf die Blüten, die auf der anderen Seite des Zaunes wachsen. Irgendwann hat eine der Blüten eben keinen Platz mehr, sich weiter auszubreiten.
Es ist auch müssig, zu hinterfragen, wer den ersten Stein ins Gewächshaus geworfen hat. Wichtig ist, dass nachher ein Konsenz heraus kommt. Und das wird durch genau dieses Streikrecht gefördert.

Statt uns über die Komforteinbußen - also Jammern auf allerhöchstem Niveau - zu unterhalten - sollten wir lieber den Wortlaut der eingereichten Gesetze lesen. Und jedes Komma und jede ungenaue Formulierung hinterfragen! Genau so wie wir fragen sollten, wer es eigentlich eingereicht hat. Und wieso dieser jemand oder diese Gruppe, bei einer anderen Interessengruppe für 50.000,- bis 100.000,- je Abend Vorträge hält.

War zu krass? Kann sein. Aber wehret den Anfängen. Sonst halten wir die Lawine nicht mehr auf.

Und ja - im nächsten Leben werde ich auch Pilot. Die sehen bei jedem nächtlichen Landeanflug Beamshots. :D
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Super Beitrag!

Eins hat der GDL-Streik gezeigt, die Bahn hatte wohl die bessere Presseabteilung, die Verantwortung der Bahn wurde lange Zeit von vielen nicht gesehen. Ich empfand die Berichterstattung als sehr einseitig.

Gruß Jörg
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Das sehe ich absolut genauso!
Sich hinzustellen und nur zu behaupten, man habe ja ein Angebot gemacht, ist einfach etwas zu dünn, wenn man nicht Ross und Reiter und Details benennt.
Wir haben etwas sehr ähnliches grad in Europa am Laufen. ;)

Aus einem sehr netten PN-Kommunikation habe ich Folgendes geantwortet, was ich hier noch zum Besten geben möchte:

Vielleicht muss man sich nicht auf eine Seite schlagen. Das würde die Argumente der jeweils anderen ausgrenzen, und auch dabei geht ein Stück Wahrheit verloren.

Wenn wir die Diskussion produktiver gestalten wollen, sollten wir vielleicht die Themen trennen. Streikrecht als solches in einem Thema, Forderungen einzelner Streiks in einem anderen Thema.
Das eine wäre ein Sachthema, das andere würde Klarheit über die eigentlichen Forderungen und Gründe für einen einzelnen Streik erläutern.
So wie aktuell verwischen wir die Grenze zwischen Empörung und (fehlenden?) Fakten.

Alternativ können wir aber auch abwarten, bis die Post wieder ausliefert und uns in die Bequemlichkeit zurück kuscheln. Unseren Enkeln erzählen wir dann eines Tages "...damals, als die Post mal nicht kam..." :D
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.898
15.132
113
Nanda Parbat
Unseren Enkeln erzählen wir dann eines Tages "...damals, als die Post mal nicht kam..." :D
Und die Enkel werden dann fragen "Post, was ist das?". So wie meine Tochter mich mal fragte, was eine Audio-Cassette ist.

Auf meine Frage an einen progressiven Visionär in unserer Firma (wir erstellen Software, u.a. für 3D-Drucker), ob denn in absehbarer Zukunft alles per Dronen ausgeliefert werden wird, antwortete er, dass es da eher wahrscheinlicher ist, dass sich 3D-Drucker als Alltagsgegenstände etablieren, und sich die Leute Online nur noch Baupläne kaufen und runterladen, und dann zu Hause z.B. ihre Turnschuhe einfach in ihren Lieblingsfarben drucken.

Viele Grüße,
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
So unterschiedlich sind Erwartungen an die Zukunft. :)
Als ich den ersten 3D-Drucker gesehen habe, meinte ich - ohne mir was besonderes dabei zu denken - "das wird etwas ganz großes. Es wird dauernd, aber das wird in 20 Jahren jeder haben." Hinter mir hörte ich nur leise "Spinner". :D
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Und die Enkel werden dann fragen "Post, was ist das?". So wie meine Tochter mich mal fragte, was eine Audio-Cassette ist.

Auf meine Frage an einen progressiven Visionär in unserer Firma (wir erstellen Software, u.a. für 3D-Drucker), ob denn in absehbarer Zukunft alles per Dronen ausgeliefert werden wird, antwortete er, dass es da eher wahrscheinlicher ist, dass sich 3D-Drucker als Alltagsgegenstände etablieren, und sich die Leute Online nur noch Baupläne kaufen und runterladen, und dann zu Hause z.B. ihre Turnschuhe einfach in ihren Lieblingsfarben drucken.

Viele Grüße,
Markus

Ich schätze mal euer Visionär hat wohl gar nicht so Unrecht.
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
Eins hat der GDL-Streik gezeigt, die Bahn hatte wohl die bessere Presseabteilung, die Verantwortung der Bahn wurde lange Zeit von vielen nicht gesehen. Ich empfand die Berichterstattung als sehr einseitig.

Insbesondere deren Vorsitzender (man traut sich ja gar nicht den Namen auszusprechen, naja der "Bahnsinnige" halt :D) hat man ja so richtig medial in die Pfanne gehauen. Mir hat der immer gefallen und seinen Laden hat er zusammen gehalten und seine Leute stehen zu ihm :thumbup:

Das sehe ich absolut genauso!
Sich hinzustellen und nur zu behaupten, man habe ja ein Angebot gemacht, ist einfach etwas zu dünn, wenn man nicht Ross und Reiter und Details benennt.
Wir haben etwas sehr ähnliches grad in Europa am Laufen. ;)

Ich finde das kann man gut ergleichen, meine Tageszeitung titelt heute: "Tsipras will reden, Merkel vorerst nicht" :haeh:
Aha, so ist das also, der Grieche zeigt sich kompromissbereit und die Deutsche verweigert sich und ist bockig, das ist nicht nett von ihr :D

Null Inhalt, aber die Botschaft steht. Beim G7 Gipfel in Elmau kam ich mir auch so vor, alle reden furchtbar viel, auch miteinander, aber keiner hat so richtig verstanden was die eigentlich reden, wobei es da womöglich so zu sein scheint, dass die tatsächlich nur Reden um des Redens willen und wegen der Bilder dabei und des Eindruckes wir sind furchtbar wichtig und wir kümmern uns, weil inhaltlich war da eh nix zu erwarten :thumbdown:

Zusammengefasst glaube ich, Heutzutage geht es fast immer um die mediale Deutungshohheit von Ereignissen. Und wir ´User´ sind natürlich verraten und verkauft, weil wir keinen direkten Zugang zu den Vorgängen und Ereignissen haben und durch die Omnipräsenz der Medien wir trotzdem das Gefühl vermittelt bekommen bestens informiert zu werden :pinch:

Klassenkampf findet heutzutage in erster Linie im Kopf statt

Grüße Jürgen
 
  • Danke
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SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Das merkwürdige ist immer, dass Merkel statt Europa genannt wird. Selbst die Spanier und andere, die so richtig tief im Mist feststecken, wollen nicht mehr mit den Griechen reden - oder von ihnen bespielt werden.

Übrigens habe ich grad 5,- verloren. Hatte gewettet, dass wir viel früher auf die Ruinen-Eintrittskarten-Hökerer Griechenland kommen. :D

Insbesondere deren Vorsitzender (man traut sich ja gar nicht den Namen auszusprechen, naja der "Bahnsinnige" halt ) hat man ja so richtig medial in die Pfanne gehauen. Mir hat der immer gefallen und seinen Laden hat er zusammen gehalten und seine Leute stehen zu ihm
Der Absatz ist derart universal, dass ich nicht mal mehr weiß, welche Partei du meinst. :thumbsup:
 
Zuletzt bearbeitet:
8 Juni 2015
16
5
3
Ich bekomme ein Päckchen über die Schwedische Post. Weiss hier vielleicht jemand mit wem die in Deutschland zu stellen? Doch hoffentlich nicht über die Deutsche Post!

Grüsse
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
Ich bekomme ein Päckchen über die Schwedische Post. Weiss hier vielleicht jemand mit wem die in Deutschland zu stellen? Doch hoffentlich nicht über die Deutsche Post!

Mit wem denn sonst? :D


Es gab auch schon den Fall, dass eine Lieferung mit Schweden Post nicht über Deutsche Post kam, sondern an eine Adresse in Stockholm oder so ausgeliefert wurde :pinch:

Also lieber später als gar nie :D

Die Post hätte mM nach gar nicht privatisiert werden dürfen.

:thumbup:

Grüße Jürgen
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
*seufz*

Da bestellt man bei ebay bei einem Händler, weil der dick dazu schreibt, mit GLS zu versenden und dann bekommt man dieses hier:

Lieber Kunde, [das bin ich! Anm. der Redaktion :D]

Ihre Sendung tralalaundhopsasa von XYZ wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am Freitag, den 03.07. zwischen aha und oho Uhr zugestellt.
... alles lacht ... :rolleyes:
Sollte es morgen nicht da sein, lasse ich per PP zurück buchen und später wird die Annahme verweigert. Bereits abgeklärt, PP will behilflich sein, die Lieferart ist Bestandteil des Angebots.
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
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DHL hat nicht nur ein Problem mit dem Streik an sich, sondern auch mit einer aufrichtigen Kommunikation:
Status vom Mo, 15.06.2015 00:19 Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet. Wir möchten Sie bitten, Ihre Pakete nicht selbst im Paketzentrum abzuholen. Aus logistischen Gründen können wir bei der Vielzahl von Paketen einzelne Sendungen nicht individuell herausgeben.
Im Zielpaketzentrum ist definitiv nichts angekommen. (Geprüft!)

Außerdem gab es noch die Info, dass sich alle Lieferungen um 2-3 Tage verschieben. Was bei seit 2-3 Wochen überfälligen Lieferungen schlicht objektiv die Unwahrheit ist.

Diese Ex-staatlichen Vereine schaffen es nicht ein einziges Mal in Gänze bei der Wahrheit zu bleiben oder kommen nicht aus ihrer Verschleierungsmentalität. Die wirken alle wie der Bahnvorstand.
 
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