Moin,
mich hat das auch irritiert, hat doch bei meinen anderen Sofirn Lampen die Temperaturregelung sauber funktioniert. Die SK-1 regelt ab 49°C, und die SR-20 Mini ab 50°C sauber herunter. Die halten auch die Temperatur, indem der Strom auf ca. 1/3 fällt. Bei der SK-30 funktioniert das bei mir gar nicht. Der Geruch kam auch erst bei über 67°C, es roch aber schon deutlich nach "Leiterplatte". Kommt vielleicht daher, daß die Lampe zerlegt war, denn sie wurde ja mit Labornetzteil mit 4,2V betrieben. Da konnte der Geruch freilich sofort austreten, und in meinen Nase kriechen. Wenn der Kopf schon über 67°C hatte, möchte ich nicht die Temperatur im Innern wissen..... Irgendetwas hat sie schon zu regeln versucht, ist doch der Strom von 5300mA so um die 60°C auf ca. 5000mA gesunken. Da traten dann ganz kurze chaotische Stromschwankungen auf, die von unter 4000mA bis 5200mA schnell pendelten. Schließlich hat sich alles beruhigt, und bei ca. 5000mA eingependelt. Dann kam der Geruch - und damit der Abbruch des Experiments. Das ganze fand nicht in der Hand, sondern auf meinem Labortisch (wie immer) ohne zusätzliche Wärmeableitung statt. Eine möglich, wenn auch nicht übliche Erklärung könnte sein, daß die Temperaturregelungselektronik in dem verblockten Tail-Elektronikteil lokalisiert ist. Der lag bei mir ja isoliert auf dem Labortisch, sonst hätte ich ja die Stromversorgung nicht vornehmen können. Natürlich ist der nicht warm geworden. Vielleicht sollte ich den noch mal mit Heißluft anblasen und beobachten, was passiert. Ich werde hier berichten.
Du schreibst etwas von 60°C, das ist viel zu hoch, da die menschliche Haut auf Temperaturen über 50°C schon mit Verbrennungseffekten reagieren kann ( hängt sicher von der Hornhautdicke ab

). Einige Hersteller regeln gar nicht, sondern starten einfach einen Timer. Prinzipiell geht das schon, ist aber stark umgebungstemperaturabhängig (und wieder von der Dicke der Hornhaut

) Ich kenne das Problem mit der exakten Regelung, habe ich doch in der Firmware einiger meiner gemoddeten Lampen einen PID-Regler realisiert. Bis der schwingungsfrei funktionierte hatte ich schlaflose Nächte (ohne Licht).
Also bei meiner SK-30 gehe ich von einem Fehler im Prozessor aus, in dem sich in der Regel der Sensor-Transistor befindet. Ich kann damit leben, da ich Turbo sowieso nur im Sekundenbereich betreiben würde. (aber der Perfektionist in mir streikt, und ist sauer...

)
Update:
So, ich habe keine Ruhe gehabt, und die Lampe gleich wieder ins Meßlabor geschafft.
Wie ich vermutete, im Tail sitzt keine Temperaturmeßtechnik. Im Gegenteil, die tail-Elektronik wird von allein auch ganz gut warm, wie man auf den Wärmebildaufnahmen sieht.
Es bleibt dabei, die Lampe wird unkontrolliert heiß, und sicher der Selbstzerstörung entgegengehen, wenn man sie nicht abschaltet. Die Bilder belegen das.
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Entweder ist meine Lampe defekt, oder der Hersteller schummelt. Da der ja hier mitliest, könnte er sich gern mal dazu äußern.