Moin Zusammen,
ich les jetzt hier schon eine Weile sehr interessiert mit und muss nun doch mal die ein oder andere Frage stellen. Vielleicht helfen die hoffentlich stattfindenden Erörterungen dazu auch Anderen Usern, die ähnliche Fragen haben.
Ich muss eine spezielle Lichtanwendung "basteln".
Das ist ein Teil innerhalb eines Apparategehäuses, da soll ein bestimmter Bereich "spotartig" beleuchtet werden für eine Funktionskontrolle. Die Betrachtung geschieht durch ein Schauglas, was ölverschmiert ist daher brauch ich was einigermassen helles. Die Lampe ist aber im inneren und leuchtet die fragliche Stelle direkt an, nur ich als Betrachter muss also durch das Schauglas schauen. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem zu beleuchtenden Bereich beträgt ca. 25 cm +/- 5cm.
Das ganze ist als Notbeleuchtung gedacht, also wenn die normale Netzbeleuchtung ausfällt oder abgeschaltet werden muss aus welchen Gründen auch immer, soll diese LED Beleuchtung sie ersetzen.
Leider darf ich den Apparat in seinen Einzelheiten nicht weiter beschreiben, man muss sich das als eine Art Getriebekasten vorstellen wo man häufig reinschauen muss, is was aus der Prozesstechnik. Ich hoffe, die Geheimniskrämerei ist kein Problem. Vielleicht kann ich mal Detailfotos posten, wenn ich das genehmigt kriege wo man das ganze Dingen nicht sieht oder ich mach mal ne Skizze zu Verdeutlichung, wenns gewünscht wird. Ich weiss, dass die Anwedung ja immer interessant ist, geht mir ja auch so.
Ich habe mit verschiedenen Lampen Vorversuche gemacht und hatte dabei verschiedene LED Lenser klein-Taschenlampen zur Verfügung. Die Minimalanforderung wäre, dass man einen Spot bekommt der in Punkto Helligkeit wie eine LL V² ist, wobei das beste Ergebnis mit einer LL M1 und in fokussierter Stellung also Linse herausgezogen, erreicht wurde selbst der low Modus würde da gerade noch reichen. Auch wenn das mit den Lumen immer so eine Sache ist, scheint mir im Endeffekt ein Dauerlichtstrom von ca. 100 Lumen bei dem angesprochenen Fokus auszureichen.
Das hatte jetzt nicht den Sinn irgendwas gutes oder schlechtes über die LL's zu sagen sondern es war eine reine empirische Ermittlung dessen, was mir vom Beleuchtungseffekt vorschwebt. Andere Produkte dieser Größenklasse wären da vermutlich ähnlich.
So, nun zu meiner Bastelei:
Ich möchte also etwas bauen, was vom Kopf her den oben genannten Lampen nahekommt. Natürlich fixer Fokus. Das Gehäuse kann aus Alu spanend gefertigt werden, die Fertigung selber ist kein Problem, Außendesign zweitrangig, nur eine kleine Bauform ist gewünscht. Mir gehts erstmal um die Auswahl der inneren Komponenten.
Der Gedanke war, eine leistungsfähige LED wie eine XP-G zu nehmen und diese mit 800-1000 mA zu bestromen.
Ich brauche definitiv nur einen Modus also absolut kein Schnickschnack sondern anschalten und gut ist.
Hat einer schonmal diesen Treiber hier verbaut und kann was dazu sagen?
Mini-SMD 1100mA - 3.5V~9V
Ein Chinaböller als Treiber tuts vielleicht auch aber da hab ich bei den meisten gesehen dass die alle möglichen Modi haben, was zwar technisch toll, aber für meine Anwendung nicht brauchbar ist.
Da das eine Notbeleuchtung ist soll es mit Akkus betrieben werden. Die Akkus sollen ausserhalb des Apparats angebracht und per Kabel mit dem Leuchtkopf verbunden sein. Die Leuchtdauer soll ca. 8h betragen können und über die Zeit in etwa konstant bleiben. Ich dachte entweder an Eneloops, oder LiIons die man in der entsprechenden Verschaltung in einer handelsüblichen Box zusammenfasst.
Was wäre da als Akkuanordnung sinnvoll? Ist das richtig, dass ich ganz grob überschlagen, wenn ich sagen wir 1000 mA Betriebsstrom an der LED habe und das 8h betreiben will, ich rechnerisch 8000 mAh Kapazität brauche zzgl. der Verluste durch den Treiber usw.?
Ohne das jetzt wirklich zu wissen, hätte ich jetzt, da der Lieferant des Treibers schreibt, dass das Ding ab einer Spannung oberhalb 4,5V die entsprechenden ~1000 mA liefert, ich z.b. 6 AA Eneloops in Reihe schalte um da 7,2 V zu haben. Dann hätte ich 12000 mAh Kapazität und müsste mit den Verlusten hinkommen, oder wahlweise 2 Stück 18650 LiIons in Reihe und dasselbe nochmal parallel dazu, also insgesamt 4 dann bin ich rechnerisch bei 7,4 V und bei 9600 mAh Kapazität, was vielleicht auch noch reicht. Ist die Frage für welchen Akkutyp es eine interessantere Auswahl an Fertigfächern gibt.
Oder bin ich da was die Akku-Dimensionierung/Berechnung angeht total daneben?
Oder gibts da noch was eleganteres? Das Gewicht ist nicht so ausschlaggebend aber die Baugröße - also je kleiner, desto besser von der Tendenz her.
Dann brauch ich natürlich einen Reflektor, der zu der LED passt, da gibts ja auch ne wahnsinnige Auswahl, was von den Chinaböllern wäre da zu empfehlen? Der Durchmesser des Lampenkopfes soll irgendwo um die 20-25mm liegen, nicht deutlich größer sonst krieg ich Platzprobleme.
Da das in "fieser" Umgebung eingesetzt wird, dachte ich an eine Anordnung mit Reflektor und vorgesetzter Glasscheibe mit O-Ring gedichtet. So eine Kunststofflinse ist da vielleicht fehl am Platz. Es kommt zwar normalerweise kein Öl an die Lampe selber aber wenn doch soll das wenigstens leicht zu reinigen sein.
Das wären so die Grundfragen an denen ich im Moment rumknabbere.
Optional gibt es noch die Idee, die Einschaltung und Abschaltung zu automatisieren über ein Lichempfindliches Bauelement. Also wenn das normal Licht ausfällt, geht die LED an und umgekehrt. Ob das jetzt ein Fototransistor, oder eine Fotodiode sein muss, wäre noch zu klären, was da als Frage nur interessant ist, wie könnte man sowas überhaupt integrieren? Ich nehme ja an, dass die die "hohen" Schaltströme nicht abkönnen, oder?
Uff, soviel auf einmal gleich am Anfang, ich setz mich jetzt erstmal in die Ecke und schäm mich 5 min, ok?
Danke schonmal dass ihr es überhaupt gelesen habt, vielleicht kann ja jemand bei der ein oder anderen Frage helfen
danke und grüße
murksburger
ich les jetzt hier schon eine Weile sehr interessiert mit und muss nun doch mal die ein oder andere Frage stellen. Vielleicht helfen die hoffentlich stattfindenden Erörterungen dazu auch Anderen Usern, die ähnliche Fragen haben.
Ich muss eine spezielle Lichtanwendung "basteln".
Das ist ein Teil innerhalb eines Apparategehäuses, da soll ein bestimmter Bereich "spotartig" beleuchtet werden für eine Funktionskontrolle. Die Betrachtung geschieht durch ein Schauglas, was ölverschmiert ist daher brauch ich was einigermassen helles. Die Lampe ist aber im inneren und leuchtet die fragliche Stelle direkt an, nur ich als Betrachter muss also durch das Schauglas schauen. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem zu beleuchtenden Bereich beträgt ca. 25 cm +/- 5cm.
Das ganze ist als Notbeleuchtung gedacht, also wenn die normale Netzbeleuchtung ausfällt oder abgeschaltet werden muss aus welchen Gründen auch immer, soll diese LED Beleuchtung sie ersetzen.
Leider darf ich den Apparat in seinen Einzelheiten nicht weiter beschreiben, man muss sich das als eine Art Getriebekasten vorstellen wo man häufig reinschauen muss, is was aus der Prozesstechnik. Ich hoffe, die Geheimniskrämerei ist kein Problem. Vielleicht kann ich mal Detailfotos posten, wenn ich das genehmigt kriege wo man das ganze Dingen nicht sieht oder ich mach mal ne Skizze zu Verdeutlichung, wenns gewünscht wird. Ich weiss, dass die Anwedung ja immer interessant ist, geht mir ja auch so.
Ich habe mit verschiedenen Lampen Vorversuche gemacht und hatte dabei verschiedene LED Lenser klein-Taschenlampen zur Verfügung. Die Minimalanforderung wäre, dass man einen Spot bekommt der in Punkto Helligkeit wie eine LL V² ist, wobei das beste Ergebnis mit einer LL M1 und in fokussierter Stellung also Linse herausgezogen, erreicht wurde selbst der low Modus würde da gerade noch reichen. Auch wenn das mit den Lumen immer so eine Sache ist, scheint mir im Endeffekt ein Dauerlichtstrom von ca. 100 Lumen bei dem angesprochenen Fokus auszureichen.
Das hatte jetzt nicht den Sinn irgendwas gutes oder schlechtes über die LL's zu sagen sondern es war eine reine empirische Ermittlung dessen, was mir vom Beleuchtungseffekt vorschwebt. Andere Produkte dieser Größenklasse wären da vermutlich ähnlich.
So, nun zu meiner Bastelei:
Ich möchte also etwas bauen, was vom Kopf her den oben genannten Lampen nahekommt. Natürlich fixer Fokus. Das Gehäuse kann aus Alu spanend gefertigt werden, die Fertigung selber ist kein Problem, Außendesign zweitrangig, nur eine kleine Bauform ist gewünscht. Mir gehts erstmal um die Auswahl der inneren Komponenten.
Der Gedanke war, eine leistungsfähige LED wie eine XP-G zu nehmen und diese mit 800-1000 mA zu bestromen.
Ich brauche definitiv nur einen Modus also absolut kein Schnickschnack sondern anschalten und gut ist.
Hat einer schonmal diesen Treiber hier verbaut und kann was dazu sagen?
Mini-SMD 1100mA - 3.5V~9V
Ein Chinaböller als Treiber tuts vielleicht auch aber da hab ich bei den meisten gesehen dass die alle möglichen Modi haben, was zwar technisch toll, aber für meine Anwendung nicht brauchbar ist.
Da das eine Notbeleuchtung ist soll es mit Akkus betrieben werden. Die Akkus sollen ausserhalb des Apparats angebracht und per Kabel mit dem Leuchtkopf verbunden sein. Die Leuchtdauer soll ca. 8h betragen können und über die Zeit in etwa konstant bleiben. Ich dachte entweder an Eneloops, oder LiIons die man in der entsprechenden Verschaltung in einer handelsüblichen Box zusammenfasst.
Was wäre da als Akkuanordnung sinnvoll? Ist das richtig, dass ich ganz grob überschlagen, wenn ich sagen wir 1000 mA Betriebsstrom an der LED habe und das 8h betreiben will, ich rechnerisch 8000 mAh Kapazität brauche zzgl. der Verluste durch den Treiber usw.?
Ohne das jetzt wirklich zu wissen, hätte ich jetzt, da der Lieferant des Treibers schreibt, dass das Ding ab einer Spannung oberhalb 4,5V die entsprechenden ~1000 mA liefert, ich z.b. 6 AA Eneloops in Reihe schalte um da 7,2 V zu haben. Dann hätte ich 12000 mAh Kapazität und müsste mit den Verlusten hinkommen, oder wahlweise 2 Stück 18650 LiIons in Reihe und dasselbe nochmal parallel dazu, also insgesamt 4 dann bin ich rechnerisch bei 7,4 V und bei 9600 mAh Kapazität, was vielleicht auch noch reicht. Ist die Frage für welchen Akkutyp es eine interessantere Auswahl an Fertigfächern gibt.
Oder bin ich da was die Akku-Dimensionierung/Berechnung angeht total daneben?
Oder gibts da noch was eleganteres? Das Gewicht ist nicht so ausschlaggebend aber die Baugröße - also je kleiner, desto besser von der Tendenz her.
Dann brauch ich natürlich einen Reflektor, der zu der LED passt, da gibts ja auch ne wahnsinnige Auswahl, was von den Chinaböllern wäre da zu empfehlen? Der Durchmesser des Lampenkopfes soll irgendwo um die 20-25mm liegen, nicht deutlich größer sonst krieg ich Platzprobleme.
Da das in "fieser" Umgebung eingesetzt wird, dachte ich an eine Anordnung mit Reflektor und vorgesetzter Glasscheibe mit O-Ring gedichtet. So eine Kunststofflinse ist da vielleicht fehl am Platz. Es kommt zwar normalerweise kein Öl an die Lampe selber aber wenn doch soll das wenigstens leicht zu reinigen sein.
Das wären so die Grundfragen an denen ich im Moment rumknabbere.
Optional gibt es noch die Idee, die Einschaltung und Abschaltung zu automatisieren über ein Lichempfindliches Bauelement. Also wenn das normal Licht ausfällt, geht die LED an und umgekehrt. Ob das jetzt ein Fototransistor, oder eine Fotodiode sein muss, wäre noch zu klären, was da als Frage nur interessant ist, wie könnte man sowas überhaupt integrieren? Ich nehme ja an, dass die die "hohen" Schaltströme nicht abkönnen, oder?
Uff, soviel auf einmal gleich am Anfang, ich setz mich jetzt erstmal in die Ecke und schäm mich 5 min, ok?
Danke schonmal dass ihr es überhaupt gelesen habt, vielleicht kann ja jemand bei der ein oder anderen Frage helfen
danke und grüße
murksburger