Selfmade Anwendung - einige technische Fragen

26 April 2011
8
0
1
Moin Zusammen,

ich les jetzt hier schon eine Weile sehr interessiert mit und muss nun doch mal die ein oder andere Frage stellen. Vielleicht helfen die hoffentlich stattfindenden Erörterungen dazu auch Anderen Usern, die ähnliche Fragen haben.

Ich muss eine spezielle Lichtanwendung "basteln".
Das ist ein Teil innerhalb eines Apparategehäuses, da soll ein bestimmter Bereich "spotartig" beleuchtet werden für eine Funktionskontrolle. Die Betrachtung geschieht durch ein Schauglas, was ölverschmiert ist daher brauch ich was einigermassen helles. Die Lampe ist aber im inneren und leuchtet die fragliche Stelle direkt an, nur ich als Betrachter muss also durch das Schauglas schauen. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem zu beleuchtenden Bereich beträgt ca. 25 cm +/- 5cm.
Das ganze ist als Notbeleuchtung gedacht, also wenn die normale Netzbeleuchtung ausfällt oder abgeschaltet werden muss aus welchen Gründen auch immer, soll diese LED Beleuchtung sie ersetzen.
Leider darf ich den Apparat in seinen Einzelheiten nicht weiter beschreiben, man muss sich das als eine Art Getriebekasten vorstellen wo man häufig reinschauen muss, is was aus der Prozesstechnik. Ich hoffe, die Geheimniskrämerei ist kein Problem. Vielleicht kann ich mal Detailfotos posten, wenn ich das genehmigt kriege wo man das ganze Dingen nicht sieht oder ich mach mal ne Skizze zu Verdeutlichung, wenns gewünscht wird. Ich weiss, dass die Anwedung ja immer interessant ist, geht mir ja auch so.

Ich habe mit verschiedenen Lampen Vorversuche gemacht und hatte dabei verschiedene LED Lenser klein-Taschenlampen zur Verfügung. Die Minimalanforderung wäre, dass man einen Spot bekommt der in Punkto Helligkeit wie eine LL V² ist, wobei das beste Ergebnis mit einer LL M1 und in fokussierter Stellung also Linse herausgezogen, erreicht wurde selbst der low Modus würde da gerade noch reichen. Auch wenn das mit den Lumen immer so eine Sache ist, scheint mir im Endeffekt ein Dauerlichtstrom von ca. 100 Lumen bei dem angesprochenen Fokus auszureichen.
Das hatte jetzt nicht den Sinn irgendwas gutes oder schlechtes über die LL's zu sagen sondern es war eine reine empirische Ermittlung dessen, was mir vom Beleuchtungseffekt vorschwebt. Andere Produkte dieser Größenklasse wären da vermutlich ähnlich.

So, nun zu meiner Bastelei:
Ich möchte also etwas bauen, was vom Kopf her den oben genannten Lampen nahekommt. Natürlich fixer Fokus. Das Gehäuse kann aus Alu spanend gefertigt werden, die Fertigung selber ist kein Problem, Außendesign zweitrangig, nur eine kleine Bauform ist gewünscht. Mir gehts erstmal um die Auswahl der inneren Komponenten.
Der Gedanke war, eine leistungsfähige LED wie eine XP-G zu nehmen und diese mit 800-1000 mA zu bestromen.
Ich brauche definitiv nur einen Modus also absolut kein Schnickschnack sondern anschalten und gut ist.
Hat einer schonmal diesen Treiber hier verbaut und kann was dazu sagen?
Mini-SMD 1100mA - 3.5V~9V

Ein Chinaböller als Treiber tuts vielleicht auch aber da hab ich bei den meisten gesehen dass die alle möglichen Modi haben, was zwar technisch toll, aber für meine Anwendung nicht brauchbar ist.

Da das eine Notbeleuchtung ist soll es mit Akkus betrieben werden. Die Akkus sollen ausserhalb des Apparats angebracht und per Kabel mit dem Leuchtkopf verbunden sein. Die Leuchtdauer soll ca. 8h betragen können und über die Zeit in etwa konstant bleiben. Ich dachte entweder an Eneloops, oder LiIons die man in der entsprechenden Verschaltung in einer handelsüblichen Box zusammenfasst.

Was wäre da als Akkuanordnung sinnvoll? Ist das richtig, dass ich ganz grob überschlagen, wenn ich sagen wir 1000 mA Betriebsstrom an der LED habe und das 8h betreiben will, ich rechnerisch 8000 mAh Kapazität brauche zzgl. der Verluste durch den Treiber usw.?
Ohne das jetzt wirklich zu wissen, hätte ich jetzt, da der Lieferant des Treibers schreibt, dass das Ding ab einer Spannung oberhalb 4,5V die entsprechenden ~1000 mA liefert, ich z.b. 6 AA Eneloops in Reihe schalte um da 7,2 V zu haben. Dann hätte ich 12000 mAh Kapazität und müsste mit den Verlusten hinkommen, oder wahlweise 2 Stück 18650 LiIons in Reihe und dasselbe nochmal parallel dazu, also insgesamt 4 dann bin ich rechnerisch bei 7,4 V und bei 9600 mAh Kapazität, was vielleicht auch noch reicht. Ist die Frage für welchen Akkutyp es eine interessantere Auswahl an Fertigfächern gibt.
Oder bin ich da was die Akku-Dimensionierung/Berechnung angeht total daneben?
Oder gibts da noch was eleganteres? Das Gewicht ist nicht so ausschlaggebend aber die Baugröße - also je kleiner, desto besser von der Tendenz her.

Dann brauch ich natürlich einen Reflektor, der zu der LED passt, da gibts ja auch ne wahnsinnige Auswahl, was von den Chinaböllern wäre da zu empfehlen? Der Durchmesser des Lampenkopfes soll irgendwo um die 20-25mm liegen, nicht deutlich größer sonst krieg ich Platzprobleme.
Da das in "fieser" Umgebung eingesetzt wird, dachte ich an eine Anordnung mit Reflektor und vorgesetzter Glasscheibe mit O-Ring gedichtet. So eine Kunststofflinse ist da vielleicht fehl am Platz. Es kommt zwar normalerweise kein Öl an die Lampe selber aber wenn doch soll das wenigstens leicht zu reinigen sein.

Das wären so die Grundfragen an denen ich im Moment rumknabbere.
Optional gibt es noch die Idee, die Einschaltung und Abschaltung zu automatisieren über ein Lichempfindliches Bauelement. Also wenn das normal Licht ausfällt, geht die LED an und umgekehrt. Ob das jetzt ein Fototransistor, oder eine Fotodiode sein muss, wäre noch zu klären, was da als Frage nur interessant ist, wie könnte man sowas überhaupt integrieren? Ich nehme ja an, dass die die "hohen" Schaltströme nicht abkönnen, oder?

Uff, soviel auf einmal gleich am Anfang, ich setz mich jetzt erstmal in die Ecke und schäm mich 5 min, ok?

Danke schonmal dass ihr es überhaupt gelesen habt, vielleicht kann ja jemand bei der ein oder anderen Frage helfen

danke und grüße
murksburger
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
hey,

also die Geheimniskrämerei sollte kein Problem sein. Hast es gut genug beschrieben.

also, zur LEDs: wenn du einen schönen fokus haben willst, am besten eine LED mit kleiner Emitterfläche. Da bietet sich die XR-E bestens an. Mit 200 Lumen auch noch hell genug.
einen Reflektor in der Größe der so bündelt, ist wohl schwer zu finden. Da ist eine Linse wesentlich besser. es gibt eine Linse bei LED Tech, nennt sich Mobdar, und die bündelt annähernd wie die P7, oder so.

Gaggione Mobdar extra narrow 6° by LED-TECH.de

Nachteil: Der Außendurchmesser beträgt 35mm.

2te Methode: eine kleine, asphärische Linse, die gibt in ca 20 - 22mm Größe mit einem Reflektor davor. Ich könnte mir vorstellen, dass der Ledil Regina Reflektor (10°) dafür geeignet sein könnte.

$4.92 - 22mm 5~80 Degrees Secondary Optics (Glass / 5-Pack) - Flashlight Parts and Tools

CREE Regina Reflektor 10° by LED-TECH.de



davor eine Frontscheibe mit O-Ring und du hast einen schönen gebündelten Spot.

Treiberwahl:
http://pcb-components.de/index.php?...ategory_id=14&option=com_virtuemart&Itemid=64


Wegen den Akkus:

da reicht ein Lithiumakku von der Spannung her, ich würde dir einen 26650 Akku empfehlen, die haben bis 3,5Ah, davon 2-3 parallel geschaltet, und du bist gerüstet.

viele Grüße

Michael
 
  • Danke
Reaktionen: murksburger

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
4.802
3.969
113
Siegerland
Hallo murksburger,

Erstmal herzlich willkommen hier im Forum!

Auf jedes Detail gehe ich nicht ein, aber ich picke mal ein paar Sachen heraus:

Bei der Reihenschaltung von Akkus oder Batterien addiert sich die Spannung der Zellen, die Kapazität bleibt gleich, beider Paralellschaltung addiert sich die Kapazität!
Das heißt:
2x Akku 1,2V, 1000mAh in Reihe geschaltet = 2,4V, 1000mA Gesamtkapazität
2x Akku 1,2V, 1000mA paralell geschaltet = 1,2V, 2000mA Gesamtkapazität

Bei der Reihen- und Paralellschaltun von LiIon-akkus ist Vorsicht geboten, und beim Ladevorgang sind Balancer zu verwenden! Unbedingt ins Thema einlesen! :)

Notstrom: Bevor ich eine Fotozelle in widrigen Bedingungen einbaue (anfällig wegen Dreck usw) würde ich lieber an der entsprechenden Maschine eine Kontakt der Stromversorgung abfragen, um meine Beleuchtung einzuschalten. Das heißt z.B.: Bricht die 24V Versorgung der Anlage zusammen, fällt ein Relais ab, dessen Öffnerkontakt schaltet meine Beleuchtung ein.

Mir fallen spontan Akku-Handleuchten ein, die in der Industrie verwendet werden: Diese hängen an der Wand in ihrer Ladestation, sobald der Strom ausfällt, wird die Lampe eingeschaltet und von ihrem eigenen Akku versorgt. Evtl. wäre das ein Basis für dein Projekt, dann hättest du schon einen passenden Akku mit Ladegerät und Notstromschaltung, und müsstest nur noch die leuchte mit treiber entwickeln und anstatt des Leuchtmittels der Handlampe einsetzen.

Viel Erfolg bei dieser Baustelle! :thumbup:
 
17 Februar 2011
8
6
0
Hallo murksburger,

wenn Du z.B. 6 Stück AA Eneloops in Reihe schaltest, addieren sich zwar die Einzelspannungen zu einer Gesamtspannung von 7.2V (9V), die Gesamtkapazität
in mAh bleibt aber bei 2000mA.

Ansonsten würde sich ja die Gesamtkapazität in Wh bei 6 Eneloops gegenüber einer einzelnen Zelle um den Faktor 36 erhöhen.

Grüße
Wolfgang
 
  • Danke
Reaktionen: murksburger

Mr.vanDell

Flashaholic*
28 Februar 2011
376
72
28
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: murksburger
26 April 2011
8
0
1
oh, schonmal Danke für die vielen Hinweise, da muss ich jetzt mal Schritt für Schritt alles nachvollziehen, die Links anschauen usw.

Ich melde mich nacher wieder mit einigen daraus resultierenden Fragen.

Zumindest hab ich jetzt schonmal Ansatzpunkte um da entsprechend weiterzuplanen.

danke und grüße
murksburger
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Das ganze evtl an nen Step-down-Konverter und schon läuft die Sache!

Der Vorschlag ist nicht schlecht ... wenn sich ein passender Treiber finden lässt, ist das sicher ne gute Lösung.

Der Treiber aus dem Anfangspost kommt mir stark wie der hier vor.
Das Ding scheint eigentlich gut zu sein, wäre halt nur nix für nen 12V-Akku.

Zur zu verwendenden LED hätte ich auch noch einen Vorschlag: die Cree XP-G High-CRI mit einem CRI von min. 90.
Durch die gute Farbwiedergabe ist so eine LED (finde ich) optimal für solche Aufgaben. Es wird schließlich nicht aufs letzte Lumen geschaut, sondern darauf, möglichst gut zu erkennen, ob alles noch läuft ;)
Perfekt (d.h. ohne Anpassungen) für die von Michael vorgschlagene Modbar Linse ist die SSC P4 (auch hier würde ich die High-CRI, also Neutral- oder Warmweiß vorschlagen).
Für andere LEDs muss man ggf. etwas feilen - hab ich zumindest mal gehört.
 
  • Danke
Reaktionen: murksburger
26 April 2011
8
0
1
so, jetzt versuch ich mal meine Antwort irgendwie zu strukturieren, am besten so grab in Reihenfolge des Eingangs:

@Michael:
also aufgrund des Durchmessers, scheint mir die 2. Lösung die bessere.
Mir ist jetzt im Moment die Anordnung nicht so klar, also unten kommt die LED rein, klar. Aber Reflektor und Linse? Ich hätte vom Gefühl her den Reflektor auf die LED gesetzt, weil der ja auch dafür ausgelegt ist, und dann ggf. diese Linse drüber, dann mit einem Abstandshalter das Glas mit dem O-Ring ganz nach vorne. Mich hat deine Aussage

" kleine, asphärische Linse, die gibt in ca 20 - 22mm Größe mit einem Reflektor davor"

da jetzt etwas verunsichert.

Ah ok der Treiber würde ja bei 3,7V dieses 26650 Akkus ca. 700mA liefern
im Schnitt scheinen diese Akkus ja etwa 2500 mAh zu haben also müsste ich mit 3 Stck parallel davon hinkommen. Ist von der Größe ja auch schon ordentlich aber damit komm ich vielleicht hin.

Du schreibst, dass die LED ca. 200 Lumen macht, darf ich davon ausgehen, dass mir die ganze Optik, also Reflektor, Linse, Scheibe ca. 50% klaut? Dann würde ich ja mit meinen geschätzt benötigten 100 lm gut hinkommen. Das muss ich ja dann sowieso experimentell ermitteln mit den tatsächlichen Komponenten.

@forest
danke für die Hinweise zur Akkuverschaltung.
Dazu noch eine Frage: ich dachte immer, dass die Angabe der mAh sozusagen, die im Akku gespeicherte Strommenge darstellt.
Mir war klar, dass ich in Reihe die Spannung multipliziere aber ich dachte, dass der Entnahmestrom gleich bleibt aber eben länger bevor der Akku einbricht. Da gibts offenbar noch ein Veständnisdefizit bei mir.:confused:
Ich nehm das erstmal so hin, weil du dich auskennst und ich nicht, muss aber am Verständnis noch arbeiten bis ich klar sehe.
Danke auch hierzu @Höhlenfreund da muss ich auch nochmal drüber nachdenken, vielleicht raff ich das dann:)

Zu der Fotozelle:
ja das mit Kontakt, Relais, Schalter war auch angedacht, die Fotozelle soll eine zu testende Option sein, daher die Frage wie man das umsetzen könnte.

Das mit der Akku Handlampe ist eine Idee, muss ich auch mal weiter verfolgen, im Moment steht allerdings noch die Machbarkeitsstudie zur kompletten Eigenkonstruktion im Raum.

@Mr.VanDell
jo, wäre auch denkbar, allerdings schon fast nicht mehr zeitgemäß für so kleine Anwendungen. In jedem Fall aber auch ein guter Punkt. Muss man mal durchrechnen auch mit der Peripherie was da am sinnvollsten ist. Im Moment schwebr mir zwar noch die Kleinakkutechnik vor , werde den Hinweis aber im Hinterkopf behalten.


@Dark Laser,
ja tatsächlich, die gleichen sich ja wie ein Ei dem anderen. Also auch alles aus China geholt, nur hier einfach teurer. Wie ist das eigentlich mit den Eleoktronik Komponenten wenn man die z.B. bei ledtreiber.de kauft in Bezug auf diese ganze Sache was ja in eineigen von Michalels Theads schon vorkam mit der EAR Nummer, WEEE usw. Haben die dann schon diese ganzen Zulassungen und sind "der Inverkehrbringer" oder wäre der Hersteller dieser GehäuseInnenbeleuchtung die wir hier gerade diskutieren dann derjenige, der das auf sich nehmen muss? Ist zwar hier für die technischen Einzelheiten nicht ganz so relevant aber der Apparat wo das Ding keinkommt hat sonst keine Elektronik und wenn der verkauft wird, oder diese Lampe als Nachrüstung ist das ja sehr wohl eine.

Deine LED Vorschläge muss ich mir auch noch genauer ansehen um mal zu checken was das für welche sind.

Also ich geht jetzt wieder an meine "Hausaufgaben" bis später

danke und grüße
murksburger
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
also aufgrund des Durchmessers, scheint mir die 2. Lösung die bessere.
Mir ist jetzt im Moment die Anordnung nicht so klar, also unten kommt die LED rein, klar. Aber Reflektor und Linse? Ich hätte vom Gefühl her den Reflektor auf die LED gesetzt, weil der ja auch dafür ausgelegt ist, und dann ggf. diese Linse drüber, dann mit einem Abstandshalter das Glas mit dem O-Ring ganz nach vorne. Mich hat deine Aussage

" kleine, asphärische Linse, die gibt in ca 20 - 22mm Größe mit einem Reflektor davor"

da jetzt etwas verunsichert.

Ah ok der Treiber würde ja bei 3,7V dieses 26650 Akkus ca. 700mA liefern
im Schnitt scheinen diese Akkus ja etwa 2500 mAh zu haben also müsste ich mit 3 Stck parallel davon hinkommen. Ist von der Größe ja auch schon ordentlich aber damit komm ich vielleicht hin.

Du schreibst, dass die LED ca. 200 Lumen macht, darf ich davon ausgehen, dass mir die ganze Optik, also Reflektor, Linse, Scheibe ca. 50% klaut? Dann würde ich ja mit meinen geschätzt benötigten 100 lm gut hinkommen. Das muss ich ja dann sowieso experimentell ermitteln mit den tatsächlichen Komponenten.

hey,

sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt...

du hast völlig recht: LED -- Reflektor -- Optik -- Frontglas.

wegen dem Akku:
4Sevens Rechargeable Lithium-Ion 26650 Battery 4Sevens.Com

von dem müssten 2 reichen.


Zu den Verlusten: Klar geht einiges Licht im Reflektor usw verloren. Aber der Reflektor hat einen Wirkungsgrad von 90%, die Optik auch und die saubere Frontscheibe etwa 98%. also ca 75% bleiben von den 200 Lumen erhalten.

viele Grüße

Michael
 
  • Danke
Reaktionen: murksburger
26 April 2011
8
0
1
@Michael:

ok, alles klar dann ist das verstanden mit der Optik.

Mensch Meier, dieser Akku ist ja die Hölle zumindest von den angegeben Leistungen. Und mit Tiefenladeschutz, klingt prima. Kann man in jedem Fall zum Testen vormerken. Hat jemand das Ding zufällig schonmal bestellt und weiss ob das qualitativ ok ist? Aber kann ich ja auch ausprobieren und das hier mal beschreiben, dann wissens auch alle.

75% Wirkungsgrad ist ja mehr als ich gedacht habe, klingt prima.
Falls ich bei den Versuchen merken sollte, dass das noch zu hell ist (ich weiss einem Flashie kanns nie zu hell sein :D ) könnte ich ja ggf. die LED mit weniger Bums befeuern, was dann je theoretisch sowohl der LED als auch der Standzeit des Akkus engegenkommen sollte. Ausserdem liefert der von dir vorgeschlagene Treiber ja sowieso 700mA, und da sagt das Datenblatt der XR-E 175 Lichtstrom= 159 lm und das jetzt mit dem Wirkungsgrad von 75% beaufschlagt ergibt immer noch 120 Lumen. Also Sicgherheit ist da noch ein wenig drin.
Bzw. ich wähle eine LED (z.B.
Cree XR-E 7090 Q2, warm-weiß, 149 Lumen | im führenden LED-Shop von LUMITRONIX
die z.B. bei 500mA noch gerade ausreichend Helligkeit produziert und komme mit dem Akku deutlich weiter. Vielleicht reicht da sogar 1 Akku wenn ich die geplante Leuchtdauer mit 7,5 h nur leicht unterschreite.
Alles sehr interessante Aspekte.

@mixery
Oh auch ein super Tipp, da muss ich mir die alle mal ansehen und auch mal ein son Dingen als Testobjekt kaufen und mit so nem Treiber befeuern.
Die sind zwar vom Durchmesser meist gross aber wenn man diesen Kragen abdreht, geht das vielleicht auch.


Ich hab grad gesehen, dass das hier so ein "Danke" System gibt.
Ist das nur formal und quasi dasselbe wenn ich mich so artig bedanke oder hat jemand was davon, wenn er über die Funktion ein Danke bekommt?
Dann muss ich ja Stundenlang auf "Danke" drücken :D
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Mensch Meier, dieser Akku ist ja die Hölle zumindest von den angegeben Leistungen. Und mit Tiefenladeschutz, klingt prima. Kann man in jedem Fall zum Testen vormerken. Hat jemand das Ding zufällig schonmal bestellt und weiss ob das qualitativ ok ist? Aber kann ich ja auch ausprobieren und das hier mal beschreiben, dann wissens auch alle.

Ich hab grad gesehen, dass das hier so ein "Danke" System gibt.
Ist das nur formal und quasi dasselbe wenn ich mich so artig bedanke oder hat jemand was davon, wenn er über die Funktion ein Danke bekommt?
Dann muss ich ja Stundenlang auf "Danke" drücken :D


Ich besitze 5 Stück dieser 4 Sevens 22650er Akkus, und ich kann sagen (da ich es nachgemessen habe), daß die Kapazität dieser Zellen noch höher ist, als auf den Zellen angegeben!
Alle diese Zellen haben eine echte Kapazität zwischen 4300 mAh und 4500 mAh! :thumbup:

Das "Danke"-System ist nur formal zu sehen. Niemand hat etwas davon, ausser der Freude, wenn man eines erhält! ;):D
 
  • Danke
Reaktionen: murksburger
26 April 2011
8
0
1
Hallo Horst,

danke für den Hinweis. D.h. damit kann man schon mal nicht alzuviel falsch machen. Lädst du die auch mit diesem von 4sevens dafür angegebenen Ladegerät oder hast du da ein eigenes?

Eine elegante Lösung wär ja auch, wenns irgendein vorgefertigtes Akkufach fr diese Teile gäb und man das mit einem dafür geeigneten Ladegerät per Stecker laden könnte, also ohne den Akku entnehmen zu müssen.

Aber erstmal überhaupt testen. Wenn ich mit allen Komponenten gedanklich klar bin, werd ich mir die mal zusammenbestellen und mal schauen ob das alles funktioniert und dann auch mal ein geeignetes Lampengehäuse konstruieren.

grüße
murks
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Hallo Horst,

danke für den Hinweis. D.h. damit kann man schon mal nicht alzuviel falsch machen. Lädst du die auch mit diesem von 4sevens dafür angegebenen Ladegerät oder hast du da ein eigenes?

Eine elegante Lösung wär ja auch, wenns irgendein vorgefertigtes Akkufach fr diese Teile gäb und man das mit einem dafür geeigneten Ladegerät per Stecker laden könnte, also ohne den Akku entnehmen zu müssen.


Ich lade alle meine Li-Ion Akkus ausschließlich mit Modellbauladern.

Die Lösung eines extra angefertigten Akkufachs halte ich auch für die eleganteste Lösung für dein Vorhaben! Ich würde dann aber eher ein fest verlötetes Akkupack aus mehreren 18650ern mit Lötfahnen verwenden.
Li-Ion Akkus mit Lötfahnen gibt`s z.B. hier (für diese Akkus brauchst du noch eine Schutzschaltung für jede Einzelzelle) hier
LiFePO4 3,3V Akkus mit Schraubanschlüssen und gigantischer Kapazität: hier (diese Akkus benötigen keine Schutzschaltung)

Laden würde das Akkupack über Steckeranschluss mit einem Modellbaulader (gibt`s auch schon für 40-50 Euro).
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Wie ist das eigentlich mit den Eleoktronik Komponenten wenn man die z.B. bei ledtreiber.de kauft in Bezug auf diese ganze Sache was ja in eineigen von Michalels Theads schon vorkam mit der EAR Nummer, WEEE usw. Haben die dann schon diese ganzen Zulassungen und sind "der Inverkehrbringer" oder wäre der Hersteller dieser GehäuseInnenbeleuchtung die wir hier gerade diskutieren dann derjenige, der das auf sich nehmen muss? Ist zwar hier für die technischen Einzelheiten nicht ganz so relevant aber der Apparat wo das Ding keinkommt hat sonst keine Elektronik und wenn der verkauft wird, oder diese Lampe als Nachrüstung ist das ja sehr wohl eine.

Ähm davon hab ich ehrlich gesagt so gut wie keine Ahnung ... zumindest auf ihre eigenen Treiber müssen sie ja irgendeine Garantie geben bzw. die Zulassungen haben. Wie das bei den (vermutlich) zugekauften aussieht ist ne gute Frage. :confused:
Da muss dir jemand anders weiterhelfen.
 
26 April 2011
8
0
1
@Horst und lps,

danke für die Hinweise zu den Akkus. Da werd ich mal rumexperimentieren.

@DarkLaser, ja das scheint eine komplexe Thematik zu sein, aber eins nach dem anderen zunächst muss man mal schauen, wie die technische Umsetzung sein wird.

grüße
murks
 
26 April 2011
8
0
1
@Michael,

du hast in deinem Thread

http://www.taschenlampen-forum.de/modding/733-kleinserie-kleinen-taschenlampe-18.html

auf der Seite 18 in Beitrag #177 so einen Aufbau gezeigt. Ist das der Reflektor, den du mir empfohlen hattest?

Es sieht so aus, als hättest du da eine Frontscheibe eingebaut, ok bei mir soll da ja erst noch die Linse vor aber eine Frontscheibe wäre auch noch wichtig.
Ich hab allerdings im Durchmesser 22 nix gefunden bei den BilligChinesen.
bei flashlightlens gibts was, das hab ich gesehen.

Wenn das dieselbe Größe ist bei dir, kannst du mir sagen, welche Frontscheibe du verwendet hast

danke und grüße
murksburger
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
hey,

genau um diesen Reflektor handelt es sich...

Frontgläser muss man in der Größe bei Flashlightlenses.com bestellen, in Billig-China gibts da nix passendes. Wegen den Linsen kannst du aber mal bei Dealextreme oder Kaidomaine gucken, da müsste sich was finden.

viele grüße

Michael
 
26 April 2011
8
0
1
so, ich hab die Teile mal als groben Entwurf zusammengestellt und bin durch das Billig China Zeug auf die Idee gekommen, einfach mal eine Frontscheibe zu nehmen, die kleiner ist als die Linse. Dadurch wird natürlich die Austrittsöffnung für den Lichtkegel kleiner. Fragt sich, ob und wie negativ die Auswirkungen bei meinem Vorhaben sind. die größeren kann man sich ja sowieso bestellen, keine Frage. Vielleicht muss ich auch nen kleineren Reflektor und ne kleinere Linse suchen. Wird dich noch zeigen, denn das Deckelloch, durch das das Kabel später im Apparategehäuse gehen wird ist recht klein.

Anbei mal 2 Bilder, wie sowas dann aussehen kann. Hinten ist das auch nur mal so hingezeichnet, denn man kann die LED bei der Montage nicht anlöten, wenn man das so macht wie gezeichnet und der Treiber ist auch noch nicht eingezeichnet. Da wirds hinten wohl noch ne Verschraubung geben, wo der drin sitzt, die Kontaktierung würde dann wie bei einer batteriebetriebenen TaLa aussehen. Im Moment sieht man da nur, dass ich einen Knickschutz vorsehen will und wie die Lagerung der LED etwa sein wird.

grüße
murksburger
 

Anhänge

  • entwurf_lampenkopf_1.jpg
    entwurf_lampenkopf_1.jpg
    33,6 KB · Aufrufe: 25
  • entwurf_lampenkopf_1_b.jpg
    entwurf_lampenkopf_1_b.jpg
    44,7 KB · Aufrufe: 21
25 Oktober 2012
8
0
1
Frage an alle:

Wo bekommt man diese 22650 Akkus günstig? Habe irgendwie Schwierigkeiten überhaupt ein Angebot zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: