Hier ein paar Informationen zur Thrunite BSS V4, die der Hersteller dem Forum kostenfrei für Tests zur Verfügung gestellt hat.
Ihr könnt diese Lampe gern selbst ausprobieren, hierfür könnt ihr euch hier melden:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-thrunite-bss-v4.79639/
Im Innern der Thrunite wird ein Wowtac-Akku mitgeliefert. Zu der Lampe gibt es schon ein Review von unserem Mitglied boverm:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/thrunite-bss-v4.79170/
Thrunite, Wowtac (ehemals Atactical), das gehört irgendwie zusammen. Mir wurde damals gesagt, Atactical/Wowtac produziere mit technischer Unterstützung von Thrunite Lampen, die unter diesem Label akzeptable Qualität zu einem etwas günstigeren Preis böten. Wie die firmenmäßigen Verflechtungen auch sein mögen, die Recherche dazu spare ich mir. Für die Thrunite/Wowtac BSS V4 scheint jedenfalls erneut BSS die Anregung gegeben zu haben. BSS steht als Kürzel für Black Scout Survival, "Scout" stehe wiederrum für "Survival Concepts in Outdoor and Urban Terrain". Anscheinend ein von (Kriegs-?)"Veteranen" betriebenen Shop.
Wie dem auch sei, alles an der BSS V4 sieht wie eine typische Thrunite-Lampe aus, was erst einmal nichts Negatives bedeutet. Die Lampe gibt es in 2 Farbausführungen, schwarz und "Tan", eine Art Braun zum Preis von 65 bzw. 70 € im großen Fluss bzw. für 60 $ bei Thrunite.
Wir haben hier eine Lampe in typischer 1x18650-Größe mit intern über USB aufladbarem Akku, Zwei-Schalter-Bedienung und leicht taktischer Auslegung.


Lieferumfang
- Thrunite BSS V4 Taschenlampe
- 18650 Li-Io Akku mit 3.100mAh
- Rotlichtfilter, Zackenbezel
- USB-Ladekabel
- Nylon-Trageholster
- ansteckbarer Trageclip
- Fangschnur, Ersatzdichtungen und Schalterkappe
- mehrsprachige Bedienungsanleitung
Daten und Eigenschaften
- Leuchtstufen: 2.523*-614 lm (125s+147") / 1.426*-634 lm (130s+150") / 350 lm (4,5h) / 33 lm (~55h) / 0,5 lm (56d)
- Leuchtweite: 250 m / 32.400 cd
- Emitter: Luminus SST-70 LED, kaltweiße Lichtfarbe
- Energieversorgung: 1x 18650 IMR mit 3100mAh
- interne Aufladung über Micro-USB
- Ladezustandsanzeige + Endabschaltung
- Maße: 146.5mm mit Bezel/ 133.4mm ohne Bezel * 28mm * 25.4 mm (L x Durchmesser Kopf/Body)
- Gehäuse: Aluminium, hart anodisiert
- Gewicht: 91 g (gemessen: 134 g inklusive Akku und Clip, 85 g ohne Akku)

Die BSS-Version hat eine auffällige Indianerkopf-Gravierung sowie einen agressiven Zackenkranz. Im eingeschalteten Zustand zeigt die Indikator-LED im Seitenschalter dauerhaft den Ladezustand an.

Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt die mit einem Gummistopfen abgedichtete Micro-USB-Ladebuchse. Micro-USB entspricht nicht mehr ganz dem aktuellen Standard, hier wäre USB-C zeitgemäßer gewesen. Rillenförmige Fräsungen im Lampenkörper sorgen für ausreichenden Grip auch bei nassen Händen.

Die Tailcap hat sehr großzügige Öffnungen für eine Fangschnur. Ein Tailstand ist möglich, wenn auch sehr wackelig.
Mit dem Heckschalter (ein stramm zu betätigender Forward-Clicky) kann man ausschließlich Vollgas aktivieren.

Den mitgelieferten soliden Trageclip kann man nur in 1 Richtung sinnvoll aufstecken. Ich finde, er passt optisch zur Lampe und bietet einen verstärkten Wegrollschutz. Ich habe ihn mir in einer Flucht mit dem Seitenschalter gedreht, dass der Side-Clicky im Dunkeln noch schneller zu finden ist.

Die SST-70-LED sitzt gut zentriert im glatten Reflektor. Ich empfehle, den Zackenbezel immer abmontiert zu lassen, es sei denn, man möchte damit crushed Eis herstellen. Er hat spürbar negativen Einfluss auf die Lichtabstrahlung, da er den Lichtkegel sehr eingrenzt und verformt. Dazu später mehr.


Wer seine Nachtsicht erhalten und noch dezenteres Licht möchte, kann den Rotlichtfilter in Sekundenschnelle aufdrehen. Ich persönlich brauche so etwas nicht und wüsste auch nicht, wo ich den Filter bei Nichtgebrauch unterbringen sollte. Im mitgelieferten Holster ist dafür keine Möglichkeit vorgesehen.



Die Lampe kann nur an der Tailcap aufgeschraubt werden, Akkurohr und Kopf sind fest verbunden. Vom Lampenkopf zur Tailcap gibt es außer dem Tailcapgewinde noch einen weiteren Kontakt über ein innenliegendes Rohr.

Die Tailcap hat eine doppelte vergoldete Kontaktfeder, im Lampenkopf ist nur ein ungefederter Kontakt.

Sehr gut: Kein Spezialakku nötig, nur genug Strom sollte er bei der BSS V4 liefern können. Das ist bei dem mitgelieferten IMR-Typ der Fall.





Größenvergleich zu anderen Lampen, die BSS V4 würde ich in der Leistung am ehesten vergleichen mit der TC15 und der TT20.


Bedienung / Handhabung
Der Akku wird intern über Micro-USB aufgeladen. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Seitenschalter rot, bei voll geladenem Akku blau. Violette Anzeige bedeutet einen Fehler, z.B. verkehrt herum eingelegter Akku.
Ladezustandsanzeige im Seitenschalter
21-100% blau
11-20% rot
<11% rot blinkend
Der Heckschalter hat Priorität. D.h. wenn dieser bereits auf Turbo eingerastet ist (Clicky!), ist eine Bedienung über den Seitenschalter nicht mehr möglich. Geht wohl wegen des Clicky nicht, bei einem elektronischen Taster wäre das anders. Außerdem wird eine zuvor mit dem Seitenschalter aktivierte Leuchtstufe "überschrieben", wenn man den Tailcap-Clicky drückt. Wenn man im Moonlight-Modus eingeschaltet hat, kann man leider nicht durch gedrückt halten des Seitenschalters weiterrampen. Stattdessen wird die Lampe gesperrt (Tastensperre 1, normaler Lockout). Wird zusätzlich noch in der Tastensperre 1 der Heckschalter durchgedrückt, hat man eine noch sicherere Tastensperre 2. In dieser kann die Lampe dann auch nicht mehr versehentlich durch längeres Drücken des Seitenschalters entsperrt werden.
Eigene Messungen
(mit nicht geeichtem Hobbyequipment und daher ohne Gewähr)
Laufzeittest auf höchster Stufe mit Ventilatorkühlung

Leuchtergebnis
Die Außenkontur des Lichtkegels ist stark abhängig davon, ob ein Bezel montiert ist. Ohne Bezel ist der Lichtkegel gleichmäßig rund und breitstrahlend. Mit Bezel wird der Kegel eingeengt und deutlich verformt. Ansonsten ist das Leuchtbild sehr gleichmäßig ohne Artefakte. Der Spot läuft weich in den Spill aus, die Lichtfarbe ist für cool white eher auf der neutraleren Seite.
mit Zackenbezel

ohne Zackenbezel

Leuchtvergleich auf niedriger Stufe

Als einzige Lampe zeigt die BSS V4 noch einen zusätzlichen Spill-Ring außerhalb des Hauptlichtkegels.

Outdoorbeamshots hatte ich wegen des lausigen Wetters noch nicht gemacht.
Fazit
positiv
+ gute Verarbeitungsqualität
+ hohe Lichtleistung
+ interne Auflademöglichkeit
+ taktische Eignung durch Heckschalter
+ Akku intern aufladbar
+ kein Spezialakku erforderlich
+ IMR-Akku im Lieferumfang
+ Moonlight-Modus
negativ
- keine Weiterschaltmöglichkeit von Moonlight aus
Mit 2500 Lumen ist die Thrunite BSS V4 eine kleine Rakete. Allerdings steht diese Höchstleistung nur für sehr kurze Zeit zur Verfügung, da es physikalisch in dieser Größe nicht anders geht. Irgendwo muss die Abwärme ja hin, deshalb regelt die Lampe die Leistung vor einer Zerstörung herunter. Auch kann der 18650-Akku - obwohl IMR-Typ - die knapp 10 Ampere notwendigen Strom nicht lange halten und bricht ebenfalls in der Spannung ein. Hier würde eine Auslegung auf einen 21700-Typen wie bei der TT20 ein wenig mehr bieten, dennoch sind 2500 Lumen auch bei einer so schmalen Lampe wie der TT20 mit 21700 nicht lang machbar. Für den noch moderaten Preis ist die BSS 4 durchaus ein Kauftipp, auch wenn sie nicht fehlerlos ist. Einer der Fehler ist der Zackenbezel, aber den kann man ja einfach abgeschraubt lassen.
Ihr könnt diese Lampe gern selbst ausprobieren, hierfür könnt ihr euch hier melden:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-thrunite-bss-v4.79639/
Im Innern der Thrunite wird ein Wowtac-Akku mitgeliefert. Zu der Lampe gibt es schon ein Review von unserem Mitglied boverm:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/thrunite-bss-v4.79170/
Thrunite, Wowtac (ehemals Atactical), das gehört irgendwie zusammen. Mir wurde damals gesagt, Atactical/Wowtac produziere mit technischer Unterstützung von Thrunite Lampen, die unter diesem Label akzeptable Qualität zu einem etwas günstigeren Preis böten. Wie die firmenmäßigen Verflechtungen auch sein mögen, die Recherche dazu spare ich mir. Für die Thrunite/Wowtac BSS V4 scheint jedenfalls erneut BSS die Anregung gegeben zu haben. BSS steht als Kürzel für Black Scout Survival, "Scout" stehe wiederrum für "Survival Concepts in Outdoor and Urban Terrain". Anscheinend ein von (Kriegs-?)"Veteranen" betriebenen Shop.
Wie dem auch sei, alles an der BSS V4 sieht wie eine typische Thrunite-Lampe aus, was erst einmal nichts Negatives bedeutet. Die Lampe gibt es in 2 Farbausführungen, schwarz und "Tan", eine Art Braun zum Preis von 65 bzw. 70 € im großen Fluss bzw. für 60 $ bei Thrunite.
Wir haben hier eine Lampe in typischer 1x18650-Größe mit intern über USB aufladbarem Akku, Zwei-Schalter-Bedienung und leicht taktischer Auslegung.


Lieferumfang
- Thrunite BSS V4 Taschenlampe
- 18650 Li-Io Akku mit 3.100mAh
- Rotlichtfilter, Zackenbezel
- USB-Ladekabel
- Nylon-Trageholster
- ansteckbarer Trageclip
- Fangschnur, Ersatzdichtungen und Schalterkappe
- mehrsprachige Bedienungsanleitung
Daten und Eigenschaften
- Leuchtstufen: 2.523*-614 lm (125s+147") / 1.426*-634 lm (130s+150") / 350 lm (4,5h) / 33 lm (~55h) / 0,5 lm (56d)
- Leuchtweite: 250 m / 32.400 cd
- Emitter: Luminus SST-70 LED, kaltweiße Lichtfarbe
- Energieversorgung: 1x 18650 IMR mit 3100mAh
- interne Aufladung über Micro-USB
- Ladezustandsanzeige + Endabschaltung
- Maße: 146.5mm mit Bezel/ 133.4mm ohne Bezel * 28mm * 25.4 mm (L x Durchmesser Kopf/Body)
- Gehäuse: Aluminium, hart anodisiert
- Gewicht: 91 g (gemessen: 134 g inklusive Akku und Clip, 85 g ohne Akku)

Die BSS-Version hat eine auffällige Indianerkopf-Gravierung sowie einen agressiven Zackenkranz. Im eingeschalteten Zustand zeigt die Indikator-LED im Seitenschalter dauerhaft den Ladezustand an.

Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt die mit einem Gummistopfen abgedichtete Micro-USB-Ladebuchse. Micro-USB entspricht nicht mehr ganz dem aktuellen Standard, hier wäre USB-C zeitgemäßer gewesen. Rillenförmige Fräsungen im Lampenkörper sorgen für ausreichenden Grip auch bei nassen Händen.

Die Tailcap hat sehr großzügige Öffnungen für eine Fangschnur. Ein Tailstand ist möglich, wenn auch sehr wackelig.
Mit dem Heckschalter (ein stramm zu betätigender Forward-Clicky) kann man ausschließlich Vollgas aktivieren.

Den mitgelieferten soliden Trageclip kann man nur in 1 Richtung sinnvoll aufstecken. Ich finde, er passt optisch zur Lampe und bietet einen verstärkten Wegrollschutz. Ich habe ihn mir in einer Flucht mit dem Seitenschalter gedreht, dass der Side-Clicky im Dunkeln noch schneller zu finden ist.

Die SST-70-LED sitzt gut zentriert im glatten Reflektor. Ich empfehle, den Zackenbezel immer abmontiert zu lassen, es sei denn, man möchte damit crushed Eis herstellen. Er hat spürbar negativen Einfluss auf die Lichtabstrahlung, da er den Lichtkegel sehr eingrenzt und verformt. Dazu später mehr.


Wer seine Nachtsicht erhalten und noch dezenteres Licht möchte, kann den Rotlichtfilter in Sekundenschnelle aufdrehen. Ich persönlich brauche so etwas nicht und wüsste auch nicht, wo ich den Filter bei Nichtgebrauch unterbringen sollte. Im mitgelieferten Holster ist dafür keine Möglichkeit vorgesehen.



Die Lampe kann nur an der Tailcap aufgeschraubt werden, Akkurohr und Kopf sind fest verbunden. Vom Lampenkopf zur Tailcap gibt es außer dem Tailcapgewinde noch einen weiteren Kontakt über ein innenliegendes Rohr.

Die Tailcap hat eine doppelte vergoldete Kontaktfeder, im Lampenkopf ist nur ein ungefederter Kontakt.

Sehr gut: Kein Spezialakku nötig, nur genug Strom sollte er bei der BSS V4 liefern können. Das ist bei dem mitgelieferten IMR-Typ der Fall.





Größenvergleich zu anderen Lampen, die BSS V4 würde ich in der Leistung am ehesten vergleichen mit der TC15 und der TT20.


Bedienung / Handhabung
Der Akku wird intern über Micro-USB aufgeladen. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Seitenschalter rot, bei voll geladenem Akku blau. Violette Anzeige bedeutet einen Fehler, z.B. verkehrt herum eingelegter Akku.
Ladezustandsanzeige im Seitenschalter
21-100% blau
11-20% rot
<11% rot blinkend
| Ausgangslage | Aktion | Ergebnis |
|---|---|---|
| Heckschalter-Bedienung | ||
| aus | halb gedrückt halten | Momentlicht Turbo |
| aus | ganz durchdrücken | Turbo |
| ein | ganz durchdrücken | aus |
| ein (eine der Stufen des Seitenschalters) | halb durchdrücken | Momentlicht Turbo |
| ein (eine der Stufen des Seitenschalters) | ganz durchdrücken | Turbo |
| Tastensperre 1 | ganz durchdrücken | Tastensperre 2 (sicherer Lockout) |
| Seitenschalter-Bedienung | ||
| aus | kurzer Druck | ein (in der zuletzt über den Seitenschalter verwendeten Stufe außer Strobe) |
| aus | langer Druck | Moonlight |
| Moonlight | kurzer Druck | aus |
| Moonlight | langer Druck | Tastensperre 1 |
| Tastensperre 1 | gedrückt halten | Entsperren |
| aus oder ein | Doppelklick | Turbo |
| aus oder ein | Dreifachklick | Stroboskop |
| Stroboskop | kurzer Druck | aus |
| Stroboskop | Doppelklick | Turbo |
| ein | kurzer Druck | aus |
| ein | gedrückt halten | Leuchtstufenwechsel, bei der gewünschten loslassen |
Der Heckschalter hat Priorität. D.h. wenn dieser bereits auf Turbo eingerastet ist (Clicky!), ist eine Bedienung über den Seitenschalter nicht mehr möglich. Geht wohl wegen des Clicky nicht, bei einem elektronischen Taster wäre das anders. Außerdem wird eine zuvor mit dem Seitenschalter aktivierte Leuchtstufe "überschrieben", wenn man den Tailcap-Clicky drückt. Wenn man im Moonlight-Modus eingeschaltet hat, kann man leider nicht durch gedrückt halten des Seitenschalters weiterrampen. Stattdessen wird die Lampe gesperrt (Tastensperre 1, normaler Lockout). Wird zusätzlich noch in der Tastensperre 1 der Heckschalter durchgedrückt, hat man eine noch sicherere Tastensperre 2. In dieser kann die Lampe dann auch nicht mehr versehentlich durch längeres Drücken des Seitenschalters entsperrt werden.
Eigene Messungen
(mit nicht geeichtem Hobbyequipment und daher ohne Gewähr)
| Leuchtstufen (ceiling bounce, direkt nach dem Einschalten) | ? / 23 / 321 / 1.326 / 2.574 Lumen |
| Leuchtstärke im Spot | 19.375 Turbo / 10.325 High |
| Strobefrequenz | 13 Hz |
| Pulsweitenmodulation (PWM) | nicht vorhanden |
| Farbtemperatur Spot | 5.500 K, Ra 63 |
| Farbtemperatur Spill | 6.200 K, Ra 69 |
| Stromverbrauch auf höchster Stufe | ~9,5 A |
| Endabschaltung (Tiefentladeschutz) | ~2,9 V |
| Ladeschlussspannung | 4,16 V |
Laufzeittest auf höchster Stufe mit Ventilatorkühlung

Leuchtergebnis
Die Außenkontur des Lichtkegels ist stark abhängig davon, ob ein Bezel montiert ist. Ohne Bezel ist der Lichtkegel gleichmäßig rund und breitstrahlend. Mit Bezel wird der Kegel eingeengt und deutlich verformt. Ansonsten ist das Leuchtbild sehr gleichmäßig ohne Artefakte. Der Spot läuft weich in den Spill aus, die Lichtfarbe ist für cool white eher auf der neutraleren Seite.
mit Zackenbezel

ohne Zackenbezel

Leuchtvergleich auf niedriger Stufe

Als einzige Lampe zeigt die BSS V4 noch einen zusätzlichen Spill-Ring außerhalb des Hauptlichtkegels.

Outdoorbeamshots hatte ich wegen des lausigen Wetters noch nicht gemacht.
Fazit
positiv
+ gute Verarbeitungsqualität
+ hohe Lichtleistung
+ interne Auflademöglichkeit
+ taktische Eignung durch Heckschalter
+ Akku intern aufladbar
+ kein Spezialakku erforderlich
+ IMR-Akku im Lieferumfang
+ Moonlight-Modus
negativ
- keine Weiterschaltmöglichkeit von Moonlight aus
Mit 2500 Lumen ist die Thrunite BSS V4 eine kleine Rakete. Allerdings steht diese Höchstleistung nur für sehr kurze Zeit zur Verfügung, da es physikalisch in dieser Größe nicht anders geht. Irgendwo muss die Abwärme ja hin, deshalb regelt die Lampe die Leistung vor einer Zerstörung herunter. Auch kann der 18650-Akku - obwohl IMR-Typ - die knapp 10 Ampere notwendigen Strom nicht lange halten und bricht ebenfalls in der Spannung ein. Hier würde eine Auslegung auf einen 21700-Typen wie bei der TT20 ein wenig mehr bieten, dennoch sind 2500 Lumen auch bei einer so schmalen Lampe wie der TT20 mit 21700 nicht lang machbar. Für den noch moderaten Preis ist die BSS 4 durchaus ein Kauftipp, auch wenn sie nicht fehlerlos ist. Einer der Fehler ist der Zackenbezel, aber den kann man ja einfach abgeschraubt lassen.
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