Disclaimer: Sofirn hat mir die Lampe kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf das Review hatte dies keinen Einfluss.
Alle Messungen wurden mit Hobbyequipment durchgeführt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind dementsprechend möglich.
Einleitung
2x18650, Knickkopf, irgendwie interessantes Design, da konnte ich zu einem Review nicht nein sagen. Bisher war ich solchen Lampen gegenüber eher skeptisch, da der Kopf meist eher klein und damit die Dauerleistung unter dem ist, was mich anspricht. Die ST2 versprach da schon mehr. Ich war gespannt, trotzdem aber skeptisch, wie sich die Lampe schlagen würde.
Spezifikationen laut Sofirn

Die Lampe und alle Informationen findet ihr bei Sofirn:
https://www.sofirnlight.com/product...ic/blocks/products_grid/56125487021326335_1.1
Packungsinhalt und Eindrücke
Die Lampe wird in einer typischen, weißen Sofirn-Box geliefert und liegt darin in einem Plastiktray, beschützt von einem Plastikbeutel.

Enthalten ist noch eine Anleitung und ein kurzes USB-C-C-Kabel.
Der erste Eindruck der Lampe ist sehr gut. Die Lampe fühlt sich schwer und solide an, es gibt keine scharfen Kanten, die Spaltmaße sind gleichmäßig.
Die Anodisierung ist makellos, die Kombination aus grau und schwarz finde ich gut gelungen. Es gibt nur relativ dezente Beschriftung, die mich an einer Stelle etwas verwirrt hat: Die UV-Stellung des Schalters ist mit "VU" gekennzeichnet

Abgesehen davon ist die Schrift einwandfrei.
Der Schalterring rastet sauber in seine 3 Positionen und ist auch mit Handschuhen noch bedienbar, sofern diese nicht allzu dick sind. Der Druckknopf hat einen guten Druckpunkt und sitzt abschließend mit dem Schalterring. Auch hier gilt Handschuhe ja, aber nicht zu dick.
Integriert ist noch eine Akku- und Ladeanzeige
100-75% grün
75-50% grün blinken
50-25% rot
25-1% rot blinkend
UV eingeschaltet: orange

Ebenfalls im Kopf sitzt der USB-C Ladeport unter einer Gummiabdeckung. Für größere Stecker ist der Ausschnitt zu knapp, der Großteil meiner Kabel hat aber gepasst.

Die Lampe ist während des Ladens nutzbar, aber nicht mit voller Helligkeit.
Die Akkus sind nicht direkt entnehmbar, dazu müsste man die Heckklappe abschrauben. Darunter verbergen sich aber entnehmbare, normale, ungeschützte Flattop-18650er.

Nun zur besonderen Fähigkeit der Lampe - der Kopf lässt sich um bis zu 90° knicken. Das klappt mit einer guten Portion Widerstand einwandfrei. Die Lampe gibt dabei alle 15° ein sanftes Klicken von sich, ohne wirklich einzurasten. Der Mechanismus fühlt sich sehr robust an und wirkt, als könnte er auch den ein oder anderen Sturz problemlos überleben.

Schaut man von vorne auf die Lampe, sieht man 3 Lichtquellen:
Eine 365nm-UV-LED, eine SFT-42R und eine rote LED. Alle sitzen in kleinen Reflektoren, nur jener, in dem die UV-LED sitzt ist texturiert. Das Glas ist rötlich-violett vergütet und sitzt hinter einem schön verschraubten Bezel, der wohl aus Aluminium gefertigt ist.

Größe

Sofirn IF24 Pro, Wuben X2 Pro+, Sofirn ST2, Olight Arkpro
Meine Waage unterstellt der Lampe 244g, mein Messschieber 113 x 42 (46,5 am Schalter) x 22 (27,5 mit Clip)mm.
Trage- und Befestigungsmöglichkeiten
Lanyard: Ein einfaches Lanyard ist laut Packungsbeilage enthalten - entweder das hat bei mir gefehlt oder ich habe es übersehen. Da es aber sowieso nur suboptimal am Clip befestigt werden könnte, war es für mich nicht weiter von Interesse.
Clip: Der Clip ist breit, sehr gut verschraubt, bietet Platz für dicke Stoffe und eine gute Öffnung. Dazu ist die Vorspannung ausreichend hoch. Alles in allem ein sehr guter Clip.
Falls ich einen Wunsch an Sofirn äußern darf: Ich hätte ihn gern andersrum, oder zumindest die Option, ihn umzudrehen. Dann kann man die Lampe an die Brust klippen (Rucksackgurt o.ä. und vor die Füße leuchten lassen.
Magnet: Einen Magneten gibt es im Heck. Der ist ordentlich stark, die Lampe fällt nicht von selbst ab. Allerdings neigt sie auf sehr glatten Oberflächen wegen ihres hohen Gewichts zum rutschen.

(Jacken)tasche: Für die Hosentasche ist die Lampe etwas groß und schwer, es geht aber dann doch ganz gut. In der Jackentasche fühlt sich die Lampe pudelwohl und ist trotz des Gewichts relativ unauffällig.
UI (Bedienung)

Das UI ist intuitiv und simpel.
Eine Besonderheit gibt es: Das Ramping geht über die volle Bandbreite an Helligkeit. Turbo ist also im Ramping enthalten und die Lampe merkt sich das auch, wenn man dorthin gerampt hat.
Der Drehschalter wählt zwischen Rot, Weiß und UV.
Rot:
Weiß:
UV:
Leuchtprofil und Messungen
Fangen wir beim UV-Licht an: An der Wand kann man einen leichten Spot ausmachen, insgesamt ist es aber größtenteils flutig. Einen Filter gibt es nicht, es kommt aber nicht erkennbar mehr sichtbares Licht aus der Lampe als aus meiner Olight Arkpro, welche einen Filter hat. Beide sind zudem 365nm und trotz nicht vorhandem Filter nehmen sich beide auch bei der Darstellung von Gegenständen im UV-Licht nichts. Die SR23 von Sofirn bietet mehr Reichweite beim UV-Licht, der Spot ist dafür im Vergleich aber relativ klein.

von oben nach unten: Olight Arcpro, Sofirn ST2, Sofirn SR23
Das rote Licht ist etwas unruhig an der weißen Wand, aber selbst am Boden direkt vor den Füßen ist das nicht wahrnehmbar (der extra Kringel am Rande des Spots ist eine Reflektion).

Dafür ist es extrem hell. Ich habe keine Möglichkeit, den Output von rotem Licht zu messen, aber ein Laufzeitdiagramm kann ich bieten:


Die Regelung sieht auch gut aus. Zum Vergleich: Das eh schon sehr gute Rot der ST10 liegt immer noch knapp unter dem Rot der ST2 nach dem Stepdown.
Kommen wir zum weißen Licht. SFT-42R, kleiner, aber glatter Reflektor. Das ergibt einen großen, klar vom Spill abgesetzten Spot. Dieser ist in der Mitte etwas wärmer und grüner als am Rand, wie so oft bei den runden SFT-LEDs. Artefakte gibt es im Beam keine, allerdings ist er am Rand etwas abgeschnitten. Das ist mir allerdings auch erst nach einiger Zeit der Nutzung aufgefallen, stört also nicht.

Insgesamt habe ich das Leuchtbild als sehr nützlich wahrgenommen. Als reines Arbeitslicht vielleicht etwas zu spotlastig, aber sonst sehr nach meinem Geschmack.
Sofirn hat vergleichsweise viel mit der Performance geworben, also wie sieht diese aus? Richtig gut, Sofirn hat abgeliefert! 3000Lumen am Anfang, ANSI FL1 nach meiner Messung 2800, das ist voll im Bereich der Messtoleranz.
Der dauerhafte Output ist mit 650 Lumen für 5 Stunden 28 Minuten angegeben. Meine Lampe liegt bei 690 Lumen, fängt nach 240 Minuten ganz langsam an abzufallen, ist bei 280 Minuten dann bei 650 Lumen, bei 290 Minuten bei 350 Lumen und läuft damit dann bis sie bei Minute 333 mit immer noch 250 Lumen abschaltet. Die Laufzeit von 5,5 Stunden ist gegeben, am Ende mit etwas weniger Leistung, aber darüber werde ich mich nicht beschweren, weil mein Sample am Anfang ja auch mehr Leistung hergibt.


Die zwei enthaltenen 18650-Akkus sind mit 3800mAh angegeben, das habe ich aber nicht gegengeprüft, da ich die Lampe nicht zerlegt habe.
Zusammenfassung
Ich versuche mal, mit dem wenigen negativen Punkten anzufangen, die ich finden konnte:
Rot ist etwas unruhig und mit Handschuhen ist der Schalter nicht optimal bedienbar.
Die Batterien können zwar nicht im Feld einfach getauscht werden, allerdings sind zwei 3800mAh-Akkus enthalten, die über zwei Schrauben jederzeit getauscht werden können. Das passt für mich zum Konzept, ist massentauglich und trotzdem auch für den Flashy geeignet, der sich über die langfristige Nutzung Gedanken macht.
Und wie siehts mit dem positiven aus?
Die ST2 wirkt robust, einem Leben als Arbeits -oder Abenteuerlampe gut gewachsen. Guter Output, gute Leistung, brauchbares Lichtbild. Das alles bei relativ wenig Fläche für die Kühlung, denn es wird ja nur der Kopf der Lampe warm. Richtig gutes UV-Licht, richtig gutes Rotlicht.
Der Knickkopf ist ein absolutes Highlight und funktioniert einwandfrei.
Gerade für Vanlife-Menschen oder andere, die viel auf der Straße unterwegs sind, genauso aber auch für den Werkstattbetrieb, kann ich mir die Lampe richtig gut vorstellen. Auch für Geocacher kann ich mir die Lampe gut vorstellen, insgesamt ein toller Allrounder.
Alle Messungen wurden mit Hobbyequipment durchgeführt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind dementsprechend möglich.
Einleitung
2x18650, Knickkopf, irgendwie interessantes Design, da konnte ich zu einem Review nicht nein sagen. Bisher war ich solchen Lampen gegenüber eher skeptisch, da der Kopf meist eher klein und damit die Dauerleistung unter dem ist, was mich anspricht. Die ST2 versprach da schon mehr. Ich war gespannt, trotzdem aber skeptisch, wie sich die Lampe schlagen würde.
Spezifikationen laut Sofirn

Die Lampe und alle Informationen findet ihr bei Sofirn:
https://www.sofirnlight.com/product...ic/blocks/products_grid/56125487021326335_1.1
Packungsinhalt und Eindrücke
Die Lampe wird in einer typischen, weißen Sofirn-Box geliefert und liegt darin in einem Plastiktray, beschützt von einem Plastikbeutel.

Enthalten ist noch eine Anleitung und ein kurzes USB-C-C-Kabel.
Der erste Eindruck der Lampe ist sehr gut. Die Lampe fühlt sich schwer und solide an, es gibt keine scharfen Kanten, die Spaltmaße sind gleichmäßig.
Die Anodisierung ist makellos, die Kombination aus grau und schwarz finde ich gut gelungen. Es gibt nur relativ dezente Beschriftung, die mich an einer Stelle etwas verwirrt hat: Die UV-Stellung des Schalters ist mit "VU" gekennzeichnet

Abgesehen davon ist die Schrift einwandfrei.
Der Schalterring rastet sauber in seine 3 Positionen und ist auch mit Handschuhen noch bedienbar, sofern diese nicht allzu dick sind. Der Druckknopf hat einen guten Druckpunkt und sitzt abschließend mit dem Schalterring. Auch hier gilt Handschuhe ja, aber nicht zu dick.
Integriert ist noch eine Akku- und Ladeanzeige
100-75% grün
75-50% grün blinken
50-25% rot
25-1% rot blinkend
UV eingeschaltet: orange

Ebenfalls im Kopf sitzt der USB-C Ladeport unter einer Gummiabdeckung. Für größere Stecker ist der Ausschnitt zu knapp, der Großteil meiner Kabel hat aber gepasst.

Die Lampe ist während des Ladens nutzbar, aber nicht mit voller Helligkeit.
Die Akkus sind nicht direkt entnehmbar, dazu müsste man die Heckklappe abschrauben. Darunter verbergen sich aber entnehmbare, normale, ungeschützte Flattop-18650er.

Nun zur besonderen Fähigkeit der Lampe - der Kopf lässt sich um bis zu 90° knicken. Das klappt mit einer guten Portion Widerstand einwandfrei. Die Lampe gibt dabei alle 15° ein sanftes Klicken von sich, ohne wirklich einzurasten. Der Mechanismus fühlt sich sehr robust an und wirkt, als könnte er auch den ein oder anderen Sturz problemlos überleben.

Schaut man von vorne auf die Lampe, sieht man 3 Lichtquellen:
Eine 365nm-UV-LED, eine SFT-42R und eine rote LED. Alle sitzen in kleinen Reflektoren, nur jener, in dem die UV-LED sitzt ist texturiert. Das Glas ist rötlich-violett vergütet und sitzt hinter einem schön verschraubten Bezel, der wohl aus Aluminium gefertigt ist.

Größe

Sofirn IF24 Pro, Wuben X2 Pro+, Sofirn ST2, Olight Arkpro
Meine Waage unterstellt der Lampe 244g, mein Messschieber 113 x 42 (46,5 am Schalter) x 22 (27,5 mit Clip)mm.
Trage- und Befestigungsmöglichkeiten
Lanyard: Ein einfaches Lanyard ist laut Packungsbeilage enthalten - entweder das hat bei mir gefehlt oder ich habe es übersehen. Da es aber sowieso nur suboptimal am Clip befestigt werden könnte, war es für mich nicht weiter von Interesse.
Clip: Der Clip ist breit, sehr gut verschraubt, bietet Platz für dicke Stoffe und eine gute Öffnung. Dazu ist die Vorspannung ausreichend hoch. Alles in allem ein sehr guter Clip.
Falls ich einen Wunsch an Sofirn äußern darf: Ich hätte ihn gern andersrum, oder zumindest die Option, ihn umzudrehen. Dann kann man die Lampe an die Brust klippen (Rucksackgurt o.ä. und vor die Füße leuchten lassen.

Magnet: Einen Magneten gibt es im Heck. Der ist ordentlich stark, die Lampe fällt nicht von selbst ab. Allerdings neigt sie auf sehr glatten Oberflächen wegen ihres hohen Gewichts zum rutschen.

(Jacken)tasche: Für die Hosentasche ist die Lampe etwas groß und schwer, es geht aber dann doch ganz gut. In der Jackentasche fühlt sich die Lampe pudelwohl und ist trotz des Gewichts relativ unauffällig.
UI (Bedienung)

Das UI ist intuitiv und simpel.
Eine Besonderheit gibt es: Das Ramping geht über die volle Bandbreite an Helligkeit. Turbo ist also im Ramping enthalten und die Lampe merkt sich das auch, wenn man dorthin gerampt hat.
Der Drehschalter wählt zwischen Rot, Weiß und UV.
Rot:
- Klicken für ein / aus, die letzte Helligkeit wird gespeichert. (Außer man hat bei eingeschalteter Lampe Turbo durch Doppelklick aktiviert, dann zurück zur vorherigen Stufe)
- Halten von aus für die niedrigste Helligkeit, halten von ein für Ramping
- Doppelklick für höchste Helligkeit
- Tripleklick für Beacon
- Vierfachklick von aus, um die Lampe zu sperren oder entsperren
- bei gesperrter Lampe gedrückt halten gibt die niedrigste weiße Leuchtstufe als Momentlicht
Weiß:
- Klicken für ein / aus, die letzte Helligkeit wird gespeichert. (Außer man hat bei eingeschalteter Lampe Turbo durch Doppelklick aktiviert, dann zurück zur vorherigen Stufe)
- Halten von aus für die niedrigste Helligkeit, halten von ein für Ramping
- Doppelklick für höchste Helligkeit
- Tripleklick für Strobe
- Vierfachklick von aus, um die Lampe zu sperren oder entsperren
- bei gesperrter Lampe gedrückt halten gibt die niedrigste weiße Leuchtstufe als Momentlicht
UV:
- Klicken für ein / aus, die letzte Helligkeit wird gespeichert.
- Halten von ein wechselt zwischen zwei Helligkeitsstufen.
- Vierfachklick von aus, um die Lampe zu sperren oder entsperren
- bei gesperrter Lampe gedrückt halten gibt die niedrigste weiße Leuchtstufe als Momentlicht
Leuchtprofil und Messungen
Fangen wir beim UV-Licht an: An der Wand kann man einen leichten Spot ausmachen, insgesamt ist es aber größtenteils flutig. Einen Filter gibt es nicht, es kommt aber nicht erkennbar mehr sichtbares Licht aus der Lampe als aus meiner Olight Arkpro, welche einen Filter hat. Beide sind zudem 365nm und trotz nicht vorhandem Filter nehmen sich beide auch bei der Darstellung von Gegenständen im UV-Licht nichts. Die SR23 von Sofirn bietet mehr Reichweite beim UV-Licht, der Spot ist dafür im Vergleich aber relativ klein.

von oben nach unten: Olight Arcpro, Sofirn ST2, Sofirn SR23
Das rote Licht ist etwas unruhig an der weißen Wand, aber selbst am Boden direkt vor den Füßen ist das nicht wahrnehmbar (der extra Kringel am Rande des Spots ist eine Reflektion).

Dafür ist es extrem hell. Ich habe keine Möglichkeit, den Output von rotem Licht zu messen, aber ein Laufzeitdiagramm kann ich bieten:


Die Regelung sieht auch gut aus. Zum Vergleich: Das eh schon sehr gute Rot der ST10 liegt immer noch knapp unter dem Rot der ST2 nach dem Stepdown.
Kommen wir zum weißen Licht. SFT-42R, kleiner, aber glatter Reflektor. Das ergibt einen großen, klar vom Spill abgesetzten Spot. Dieser ist in der Mitte etwas wärmer und grüner als am Rand, wie so oft bei den runden SFT-LEDs. Artefakte gibt es im Beam keine, allerdings ist er am Rand etwas abgeschnitten. Das ist mir allerdings auch erst nach einiger Zeit der Nutzung aufgefallen, stört also nicht.

Insgesamt habe ich das Leuchtbild als sehr nützlich wahrgenommen. Als reines Arbeitslicht vielleicht etwas zu spotlastig, aber sonst sehr nach meinem Geschmack.
Sofirn hat vergleichsweise viel mit der Performance geworben, also wie sieht diese aus? Richtig gut, Sofirn hat abgeliefert! 3000Lumen am Anfang, ANSI FL1 nach meiner Messung 2800, das ist voll im Bereich der Messtoleranz.
Der dauerhafte Output ist mit 650 Lumen für 5 Stunden 28 Minuten angegeben. Meine Lampe liegt bei 690 Lumen, fängt nach 240 Minuten ganz langsam an abzufallen, ist bei 280 Minuten dann bei 650 Lumen, bei 290 Minuten bei 350 Lumen und läuft damit dann bis sie bei Minute 333 mit immer noch 250 Lumen abschaltet. Die Laufzeit von 5,5 Stunden ist gegeben, am Ende mit etwas weniger Leistung, aber darüber werde ich mich nicht beschweren, weil mein Sample am Anfang ja auch mehr Leistung hergibt.


Die zwei enthaltenen 18650-Akkus sind mit 3800mAh angegeben, das habe ich aber nicht gegengeprüft, da ich die Lampe nicht zerlegt habe.
- CCT reicht von 5700K in Low bis 6050K in Turbo
- CRI ist über den gesamten Bereich bei etwa 68
- DUV ist in der Mitte des Spots, unabhängig von der Helligkeit, bei 0,005, am Rand des Spots und im Spill bei 0,001
- Flicker ist auf Turbo im grünen Bereich
Interessanterweise bekomme ich in Low keine konsistente Messung zustande. Direkt aufeinanderfolgende Messungen liegen mal weit im grünen, mal im gelben und mal im roten Bereich. Ob das ein Problem mit dem Lightmaster oder der Lampe ist, kann ich nicht sagen.
- PWM lässt sich in den niedrigeren Stufen mit der Kamera wahrnehmen, wenn man die Lampe durch einen Lüfter leuchten lässt. Mit dem bloßen Auge oder dem Schwenken vor der Kamera war das allerdings nicht wahrnehmbar.
Zusammenfassung
Ich versuche mal, mit dem wenigen negativen Punkten anzufangen, die ich finden konnte:
Rot ist etwas unruhig und mit Handschuhen ist der Schalter nicht optimal bedienbar.
Die Batterien können zwar nicht im Feld einfach getauscht werden, allerdings sind zwei 3800mAh-Akkus enthalten, die über zwei Schrauben jederzeit getauscht werden können. Das passt für mich zum Konzept, ist massentauglich und trotzdem auch für den Flashy geeignet, der sich über die langfristige Nutzung Gedanken macht.
Und wie siehts mit dem positiven aus?
Die ST2 wirkt robust, einem Leben als Arbeits -oder Abenteuerlampe gut gewachsen. Guter Output, gute Leistung, brauchbares Lichtbild. Das alles bei relativ wenig Fläche für die Kühlung, denn es wird ja nur der Kopf der Lampe warm. Richtig gutes UV-Licht, richtig gutes Rotlicht.
Der Knickkopf ist ein absolutes Highlight und funktioniert einwandfrei.
Gerade für Vanlife-Menschen oder andere, die viel auf der Straße unterwegs sind, genauso aber auch für den Werkstattbetrieb, kann ich mir die Lampe richtig gut vorstellen. Auch für Geocacher kann ich mir die Lampe gut vorstellen, insgesamt ein toller Allrounder.
