[REVIEW] Sofirn ST10

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
113
München
dahamstah.de
Disclaimer: Sofirn hat mir die Lampe kostenfrei zur Verfügung gestellt und bezahlt mich nicht für das Review. Dieses spiegelt meine Meinung und Erfahrungen unbeeinflusst wieder.
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Spezifikationen laut Sofirn

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Packungsinhalt und Eindruck

Die Lampe wird in einer Sofirn-typischen, kleinen, weißen Box geliefert. Enthalten sind die Lampe selbst (bestückt mit einem 900mAh 14500 Akku, ein Lanyard gleich dem der Wurkkos HD03, eine mehrsprachige Anleitung und ein sehr kurzes USB C-C Kabel.
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Die Lampe ist überraschend schwer: 48g ohne und 69g mit Batterie.
Die Konkurrenz in Form von Wurkkos HD03 (48g) und Oclip Pro (52g) ist inklusive Batterie deutlich leichter.
Die Verarbeitung ist einwandfrei, ich konnte keine Kritikpunkte finden. Die Lampe fühlt sich sehr robust an. Die silbergraue Anodisierung ist matt und eher glatt, bietet aber mit der Form der Lampe genug Halt. Es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten.

Die Tailcap ist etwas größer als der Lampenkörper. Auch wenn das erst etwas seltsam anmutet, hat es mich durchaus überzeugt. Der Überstand ist klein genug um nirgends hängen zu bleiben, hilft aber enorm beim auf- und zuschrauben.


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Sowohl in der Tailcap aus auch im Clip sind (ausreichend starke) Magnete.
Nutzt man jenen im Clip, will die Lampe sich kopfüber drehen. Das lässt sich bei der Art Konstruktion nicht vollständig vermeiden, ich wollte es nur erwähnen.

Schaut man auf den Clip, so finden sich auf der linken Seite zwei Schalter unter einer schwarzen Gummiabdeckung. Diese sind zwar durch eine Vertiefung getrennt, aber gleich hoch. Mit Handschuhen suboptimal, aber für so eine kleine EDC stört es mich nicht.
Zwischen den Schaltern sitzt, auch unter dem Gummi, eine kleine LED für den Ladezustand der Batterie (grün: 100-30%, rot 30-10%, rot blinkend 10-1%).

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Die TIR-Linse am oberen Ende der Lampe sieht leicht mattiert aus und hat mehrere Ringe in sich. Soweit ich erkennen kann, ist sie nicht mit Glas bedeckt.

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Die Linse an der Seite ist interessant. die zwei einzelnen Linsen für die LEDs haben eine Art orange-peel-Struktur, die Oberfläche hat fühlbare Rillen, vergleichbar zur Wurkkos HD03.

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Trageoptionen

Clip: der Clip ist toll. Mit ausreichend Haltekraft und Gummi innen auf dem Clip hält er richtig toll, auch z.B. an einer Basecap. Die Konstruktion wirkt durchdacht und stabil.
Lanyard: Das Lanyard bietet mehrere Befestigungsoptionen und ist ok, wenn man es denn braucht und mag. Die Öse an der Lampe ist am Clip am oberen Ende. Finde ich super so, wenn man die Lampe aufhängt (z.B. im Zelt) neigt sie sich ca. 45° nach unten.



UI

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Das UI für weiß ist gut und durchdacht, das für rot wäre ok, wenn es nicht vollständig inkonsistent zu weiß wäre.
Halten für Einschalten wäre ja noch ok, aber Click für Moduswechsel und halten für Ausschalten ist
verwirrend. Allerdings möchte ich anmerken, das es immer ein Kompromiss ist, mehr als eine Lichtquelle über einen Schalter zu steuern.

Trotzdem hätte ich Dreifachklick für Rot bevorzugt. Dann wären die selben Shortcuts zu Moon und Turbo möglich gewesen wie beim Frontlicht. Einzig die Gefahr, weiß statt rot einzuschalten wäre größer gewesen, was durchaus ein valides Argument ist.
Nach ein bisschen Eingewöhnung kann ich damit leben, trotzdem würde ich mir für Rot eine andere Lösung wünschen.


Messungen und visuelle Eindrücke

Das Frontlicht ist flutig, mit einem sehr großen, diffusen Spot und wenig Spill drumherum.

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Das Seitenlicht ist ein nahezu reines Flutlicht, welches durch die Linse lediglich etwas in Form gebracht wird.

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Rot ist analog zu weiß - und ziemlich hell! Mit Sicherheit eines der hellsten Rotlichter aller meiner Lampen.
Mein Favourit ist der rote Doppelklick-Beacon. Hell genug als Warnlicht selbst bei Tag, allerdings wahrscheinlich nicht bei hellstem Sonnenschein.

In meiner (absolut nicht genauen oder kalibrierten) Lumenbox kommt das Frontlich auf ungefähr 800, das Seitenlicht auf gute 500 Lumen.

Regelung gibt es keine (Beide Diagramme zeigen Turbo) :
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Nachdem das Frontlicht nach ca. 1 Minute Turbo runterdimmt, bleiben noch 300 Lumen übrig, die dann langsam über 105 Minuten auf ungefähr 200 Lumen abfallen. Danach bleiben dann noch 20 Minuten mit wenig, trotzdem noch nutzbarem Licht.
Sofirn ST10 SIDE-20733267964246.png

Das Seitenlicht verhält sich sehr ähnlich, allerdings mit einem weiteren Herunterdimmen.

Mein Lightmaster III zeigt low CRI (70) für beide Lichtquellen. Das Frontlicht bewegt sich zwischen 6800 und 7000k, das Seitenlicht 6600-6800k. Erstaunlicherweise landen beide bei DUV 0,000 +-0,001.

Die Batterie kam nach dem Abstecken auf gesunde 4,18V und ist nahezu identisch zu einer 920mAh-Manker 14500 aus meinem Bestand. In meinen Augen eine richtig gute Wahl für die Lampe.

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Zusammenfassung

Hätte Sofirn mir die Lampe nicht zur Verfügung gestellt, so hätte ich sie wahrscheinlich links liegen lassen. Nur von den Daten her hat mich die Lampe überhaupt nicht angelacht.
Nachdem ich sie nun einige Tage genutzt habe, muss ich aber zugeben, dass ich die kleine ST10 richtig lieb gewonnen habe. Sie war auf der Hunderunde dabei, hat beim Schrauben am Auto geholfen und war als EDC dabei. Gute Magnete, guter Clip, Output auch nicht schlecht. Für meine EDC-Anwendungen ist auch die Form des Beams richtig gut geeignet. Und das rote Licht ist super. Bis aufs UI…
Womit wir auch schon bei den Minuspunkten wären. Kaltes Licht und low CRI only. Zumindest etwas wärmer wäre fürs Seitenlicht schön gewesen. Und natürlich das Rot-UI, welches mir deutlich besser gefallen würde, wenn es sich mehr am Weiß-UI orientieren würde.

Alles in allem bleibt als Abschluss zu sagen, dass sich die kleine ST10, seit ich sie habe, nahezu jeden Tag in meine Tasche verirrt hat. Das liegt mit Sicherheit nicht wenig an der tollen Verarbeitung, ich habe die Lampe richtig gern in den Fingern.
Wahrscheinlich ist es aber zum Teil auch der Überraschung geschuldet, denn ich hatte keinerlei Erwartungen an die Lampe. Letztendlich mag ich sie aber lieber als die Wurkkos HD03 und die Olight Oclip Pro!
 

Vol26

Flashaholic*
16 Dezember 2023
471
247
43
Hamburg
Ich habe mir die kleine Lampe auch zugelegt.
Die ist schon speziell durch die Anordnung von den LED die um 90° versetzt sind.

Ich habe die Lampe seitdem immer in der Tasche, die passt gut rein und stört mich gar nicht.

Für die Runde Abends mit unseren jungen Hunden reicht sie völlig im Low Modus da sehe ich genug.
Was mich richtig begeistert ist das rote Licht, die kleinste Stufe passt perfekt für mich um Nachts auf dem Weg die Hindernisse zu sehen, Hunde und Spielzeug was immer woanders liegt. Und meine Frau schlafen zu lassen. Meine anderen Lampen mit Roten Licht sind auf Moon zu dunkel um alles zu erkennen und auf Low zu hell. Mit dem Ui beim roten Licht hatte ich auch Schwierigkeiten mit dem Verstehen, es ist anders geschaltet wie das weiße Licht. Mit etwas Gewöhnung geht es.
Mit den anderen Lampen schalte ich von Rot auf Weißlicht wenn ich außerhalb des Schlafzimmer bin, Das Rotlicht der ST10 reicht für mich.
Und auch draußen macht die kleine genug Licht für eine immer dabei Lampe.
Wenn ich länger unterwegs bin oder mit unserem alten Hund nehme ich einer größere Hellere Lampe mit.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.569
1.783
113
Wellmitz/ Landgut
Tolles Review, sehr ausführlich und Aufschlussreich. So gut wie es angefangen hat mit der Lampe (ich war sofort begeistert) hat es sich nach dem Laufzeittest auch schon erledigt gehabt. Schade, denn so etwas suche ich noch.
 
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Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
306
119
43
Danke für das Review :thumbup:

Ich hab heute mal die Zellen mit USB-C Anschluss von Manker, Sofirn und Wurkkos verglichen, soweit dies in meinen bescheidenen Möglichkeiten steht ;)

Die Messungen sind mit dem Xtar VX2 Pro durchgeführt, wobei der Innenwiderstand natürlich nur ein Richtwert ist, da dieser mit dem Lader nicht genau ermittelt werden kann. Die Messung des Innenwiderstands wurde bei 3,6 Volt durchgeführt.

Wurkkos 14500 mit 900 mAh und USB-C Anschluss
908 mAh gemessen, 144 mOhm, Gewicht 21g

Sofirn 14500 mit 900 mAh und USB-C Anschluss
940 mAh gemessen, 96 mOhm, Gewicht 21g

Manker 14500 mit 920 mAh und USB-C Anschluss
890 mAh gemessen, 175 mOhm, Gewicht 21g

Die Zellen ähneln sich schon sehr, wobei die Sofirn sehr positiv hervorsticht.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Danke für das Review :thumbup:

Ich hab heute mal die Zellen mit USB-C Anschluss von Manker, Sofirn und Wurkkos verglichen, soweit dies in meinen bescheidenen Möglichkeiten steht ;)

Die Messungen sind mit dem Xtar VX2 Pro durchgeführt, wobei der Innenwiderstand natürlich nur ein Richtwert ist, da dieser mit dem Lader nicht genau ermittelt werden kann. Die Messung des Innenwiderstands wurde bei 3,6 Volt durchgeführt.

Wurkkos 14500 mit 900 mAh und USB-C Anschluss
908 mAh gemessen, 144 mOhm, Gewicht 21g

Sofirn 14500 mit 900 mAh und USB-C Anschluss
940 mAh gemessen, 96 mOhm, Gewicht 21g

Manker 14500 mit 920 mAh und USB-C Anschluss
890 mAh gemessen, 175 mOhm, Gewicht 21g

Die Zellen ähneln sich schon sehr, wobei die Sofirn sehr positiv hervorsticht.
Das könnte ich auch noch Mal machen, hab auch alle drei da. Evtl kommt ich da am Dienstag dazu. Gute Idee auf jeden Fall und freut mich, dass das Review gut ankommt!
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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München
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Das könnte ich auch noch Mal machen, hab auch alle drei da. Evtl kommt ich da am Dienstag dazu. Gute Idee auf jeden Fall und freut mich, dass das Review gut ankommt!

Nachdem ich meinen Wurkkos 14500 mit USB-C leider nicht gefunden habe, habe ich meinen Acebeam mitgemessen:

VapCell S4+

Acebeam 1000mAh angegeben:
100mOhm, 960mAh gemessen

Sofirn 900mAh angegeben:
81mOhm, 1002mAh gemessen

Manker 920mAh angegeben:
145mOhm, 966mAh gemessen

Auch bei mir der Sofirn auffällig gut!
 
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Talar

Flashaholic*
28 Juli 2024
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Nachdem ich meinen Wurkkos 14500 mit USB-C leider nicht gefunden habe, habe ich meinen Acebeam mitgemessen:

VapCell S4+

Acebeam 1000mAh angegeben:
100mOhm, 960mAh gemessen

Sofirn 900mAh angegeben:
81mOhm, 1002mAh gemessen

Manker 920mAh angegeben:
145mOhm, 966mAh gemessen

Auch bei mir der Sofirn auffällig gut!
Da scheint Sofirn ja mal eine echt gute Zelle genommen zu haben. Die Zellen sind ja grundsätzlich jetzt nicht schlecht, aber bei den 21700er die ich bis jetzt von Sofirn getestet hab (so 10 Stück) war die beste Zelle so bei 4850 mAh. Wie gesagt, nicht schlecht, aber auch nicht super.

Schade, das Sofirn, wie auch Wurkkos, nicht mitteilen von wem sie die Zellen beziehen. Das wechselt natürlich auch immer, aber man könnte ja bei der entsprechenden Charge einen Vermerk machen, von wem die Zellen sind. Da gibt es mit Sicherheit, aus unternehmerischer Sicht, einen Grund dafür, aber es wäre für mich und bestimmt auch viele andere, ein weiterer Kaufgrund, wenn man wüsste das eine Zelle von wem auch immer dabei ist.

Ich persönlich kaufe mir immer neue Zellen zu den Lampen, da ich gerne sicher sein möchte, daß die Qualität auch passt.
 
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DumaMadoa

Flashaholic
11 September 2020
232
494
63
Bremen
Ich hänge mich mit meinen Eindrücken zur ST10 mal einfach bei deinem tollen Review an :)

Als erstes fällt auf, wie klein sie ist: Mit 69,3 × 33,8 × 20,4 mm ist sie meine bisher kürzeste 14500 Lampe. Die eckige Form fällt direkt auf und ist mal was anderes. Da sie große Fasen besitzt, liegt sie gut in der Hand und besitzt keine scharfen Kanten. Durch ihr Gewicht von 49 g plus Akku ist sie aber recht schwer und fühlt sich sehr massiv an. Die ganze Lampe fühlt sich sehr robust an und ist toll verarbeitet. Insbesondere der Clip ist richtig stabil. Er eignet sich super, um die Lampe am Rucksack zu befestigen. Natürlich kann man sie auch nach vorne gerichtet am Schirm einer Cap anstecken.

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Sie besitzt nicht nur in der Tailcap einen Magneten….

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… sondern auch im Clip! Habe ich so noch nicht gesehen und ist wirklich praktisch.

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Die Bezels sind eingepresst. Wartung und Modden dürften also sehr stark erschwert sein.


Die ST10 besitzt keinen integrierten Ladeanschluss. Das ist für mich ein Pluspunkt, da es sie robuster macht. Stattdessen liegt ein Sofirn Akku bei. Das besondere an diesem Akku ist die Lademöglichkeit per integriertem USB-C Anschluss. Dieser unterstützt USB-C to USB-C laden mit PD Protokoll.
Der 14500 Li-Ion Akku, also in dem Format einer AA Batterie, mit einer Nennkapazität von 900 mAh hatte bei der Lieferung eine Spannung von 3,83 V.
Ich habe die Kapazität bei einem Entladestrom von 500 mA mit 929 mAh gemessen. Das ist mehr als die Nennkapazität und mehr als was die Akkus anderer Hersteller liefern, unabhängig von deren Nennkapazität! Die Zellen scheinen einfach sehr gut zu sein. Bei einem baugleichen Sofirn Akku von letztem Jahr habe ich 922 mAh gemessen. Per USB lässt sich der Akku meinen Messungen zufolge mit 2,8 W, also einem Ladestrom von 560 mA laden.
Neben 14500 Li-Ion Akkus verträgt sie sich auch mit AA Zellen, also Alkaline und NiMH Akkus.
Auf dem Gehäuse ist leider keine Markierung vorhanden, wie herum der Akku eingesetzt werden muss. Da er zum Laden jedes Mal entnommen werden muss, fände ich das sehr sinnvoll. Aufgrund des Verpolungsschutzes kann zwar nichts passieren und wir eingefleischte Flashies haben damit sowieso kein Problem, aber für Muggel wäre es garantiert hilfreich.


Die Bedienung könnte eigentlich richtig gut sein. Ein Schalter für das vordere Licht und einer für das Seitliche.
Das erste Problem ist aber, dass die Schalter sehr flach sind und sehr nah beisammen. Sie sind lediglich durch eine flache weiche Kante getrennt. Das zu unterscheiden ist im Dunkeln mit bloßen Händen schon nicht immer ganz einfach, aber mit Handschuhen hat man keine Chance.
Zwischen dem weißen und dem roten Seitenlicht unterscheidet man, indem man im ausgeschalteten Zustand entweder klickt (weißes Licht) oder gedrückt hält (rotes Licht). Das ist meiner Meinung nach einfach, effizient und sinnvoll. Einen Moon Mode brauche ich beim Seitenlicht jedenfalls nicht. Das weiße Licht bedient man dann ganz normal: gedrückt halten zum Ändern der Helligkeit, klicken zum Ausschalten. Aber was bitte hat sich Sofirn beim roten Licht gedacht? Dort ändert man die Helligkeit mit einem Klick und schaltet sie mit gedrückt halten aus. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn, ist völlig verwirrend und intuitiv. Wieso ist die Bedienung dort nicht genauso wie im weißen Licht?


Die Helligkeitsstufen sind sinnvoll gewählt und sehr praxisgerecht. Ich nutze meistens low (10 lm für Karten lesen etc.), Mid (100 lm zum Wandern) und gelegentlich den Turbo, um die Umgebung zu erkunden. Die Lichtfarbe ist sehr kalt und neigt zum Bläulichen.


Die Reichweite des vorderen Lichts ist völlig ausreichend und sie kann im Turbo erstaunlich hell.
Gleiche Beamshot Settings bei allen Bildern wie immer bei mir: 1/8 s | F/4.0 | ISO 6400 | 24 mm (FF)

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Das Seitenlicht ist dunkler und strahlt sehr viel breiter. Es ist quasi ein reines Flutlicht. Damit ist es perfekt als Lampe am Rucksack etc.

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Überrascht war ich vom Rotlicht! Das ist super hell und besitzt mit 660 nm eine tolle Wellenlänge. Es ist heller als bei den meisten meiner größeren Lampen. Damit ist es toll zum Wandern geeignet!

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Bei Verwendung einer Alkaline Primärzelle ist sie sehr viel dunkler. Im Rotlicht Modus gibt es dann nur noch eine Helligkeitsstufe. Was aber stark auffällt: Bei der niedrigsten Helligkeitsstufe hat die TN-3535 LED sowohl im Frontlicht als auch im Seitenlicht einen starken Blaustich. In der hellsten Stufe hat sie dann einen starken Grünstich.

Positiv:
  • Sehr kompakt
  • Super Verarbeitung und fühlt sich robust an
  • Leistungsstark
  • Sehr helles Rotlicht mit 660 nm
  • Funktioniert mit 14500 Li-Ion und AA
  • Starker Clip
  • Magnet in der Tailcap und am Clip

Negativ:
  • Abweichende Bedienung im Rotlicht Modus
  • Schalter mit Handschuhen nahezu unmöglich zu finden und zu unterscheiden
  • Weiße Emitter mit unschöner Lichtfarbe
 
2 Dezember 2025
4
9
3
Ich hab heute mal die Zellen mit USB-C Anschluss von Manker, Sofirn und Wurkkos verglichen, soweit dies in meinen bescheidenen Möglichkeiten steht ;)

Sofirn 14500 mit 900 mAh und USB-C Anschluss
940 mAh gemessen, 96 mOhm, Gewicht 21g
Ich habe nur zwei 14500 mit USB-C, Kapazität mit XTAR VX4 und Innenwiderstand mit FNIRSI HRM-10 gemessen:
  • Sofirn 14500 900mAh aus Sofirn ST10: 938mAh und 924mAh (zwei Messungen), 61.4mΩ
  • RovyVon 14500 1000mAh aus RovyVon AA145: 971mAh, 70mΩ
Zum Vergleich zwei Wurkkos 14500 900mAh ohne USB-C aus zwei Wurkkos TS10 V2:
  • 744mAh bis 762mAh (5 Messungen), 30mΩ
  • 753mAh, 32mΩ
Die RovyVon AA145 kann ich für den Akku empfehlen (Hauptgrund, warum ich sie behalten habe, nun in einer TS10v2), ansonsten eher mittelprächtig :)
 
  • Danke
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