Von der Olight Arkfeld-Serie gibt es ein neues Modell, die Arkfeld Pro, die ich hier kurz vorstelle. Momentan (quasi nur noch heute 27.10.) gibt es sie im Flashsale für 83,96 € anstatt 119,95 €. Der Olightstore hat diese Leuchte sowie die neue Warrior Nano dem Forum zum Testen zur Verfügung gestellt. TLF-Mitglieder können beide Lampen selbst ausprobieren, einen Anmeldethread gibt es in Kürze.
Informationen zum ersten Modell der Arkfeld gibt es in diesem Review. Diese war mit einer LED+TIR-Optik für weißes Licht (1000 Lumen) sowie einem Laserpointer ausgestattet. Als weiteres Modell folgte die Arkfeld UV mit weißem Licht und (wie der Name schon sagt) einer UV-LED. In der Umfrage des Reviews zur Arkfeld UV hatten sich die meisten UV und Laser gleichzeitig als Zusatzfunktion gewünscht. Die Arkfeld Pro erfüllt diesen Wunsch nun. Es gibt weißes Licht (1300 lm, neutral oder cool white wählbar) + UV-LED + grünen Laserpointer. Die gelungene und simple Bedienung über den Drehschalter wurde beibehalten und nur um die dritte Leuchtfunktion ergänzt.
Auch die Arkfeld Pro ist ebenfalls wieder in verschiedenen Gehäusefarben erhältlich: schwarz, orange, "Zombie-grün". Sie hat ein etwas größeres Gehäuse als die Vormodelle, einen Akku größerer Kapazität sowie mehr Lichtleistung. Die Leistung des Lasers blieb exakt gleich und das UV-Licht ist etwas fokussierter und effektiver. Im Übrigen gelten die in den zuvor verlinkten Reviews geschilderten Eindrücke auf für die Arkfeld Pro, daher gehe ich hier nur kürzer auf die neue Lampe ein.
Technische Daten
sonstige Eigenschaften
Lieferumfang:
- Arkfeld Pro Lampe mit integriertem 1500 mAh Li-Io Akku
- USB-A MCC Magnetladekabel
- mehrsprachige Bedienungsanleitung
Das Design ist schlicht, aufgeräumt und dennoch nicht langweilig. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen hat der Body nun eine durchgängig gleiche Dicke.
Der bisher 2-stufige Schalter wurde um eine dritte Einstellung ergänzt. Mit dem äußeren Drehring wird die Lichtquelle ausgewählt, mit dem mittleren Knopf wird die Lampe wie üblich bedient. Unterhalb des Schalters zeigen 4 LED-Segmente nach dem Einschalten für einige Sekunden den Ladezustand des Akkus an. Jedes Licht steht im Grunde für 25%. Alle 4 = 75-100%.
Das ist dann auch der größte Trageclip aller drei Modelle.
Gute Verarbeitung bis ins Detail.
v.l.n.r.: LED mit klarer TIR-Optik für weißes Licht / Laserdiode / UV-LED im strukturierten Reflektor. Beim Laser handelt es sich um ein in Deutschland zulässiges Exemplar der Klasse 1 mit 0,39mW. Also etwa vergleichbar mit üblichen Laserpointern für Präsentationen.
Treffen der Generationen. Die Pro ist länger, liegt aber immer noch schön schlank in der Hand.
Bedienung
Die Anleitung als PDF kann auf der Homepage heruntergeladen werden.
Die Lampe wird über den seitlichen Schalter bedient. Mit dem äußeren Ring schaltet man zwischen UV-, Laser- und LED-Licht.
Blauer Knopf in der Mitte in der Stellung UV-Licht:
1 C = an/aus
in der Stellung Laserlicht:
1 C = an/aus mit fester Helligkeitsstufe
2 C = zusätzlich weißes Licht; dieses kann über 1 H in der Helligkeit verstellt werden, nochmal 2 C für Weißlicht aus (Laser leuchtet weiter)
Das Laserlicht selbst hat nur 1 Helligkeitsstufe.
in der Stellung weißes Licht:
1 C = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
2 C = Turbo
3 C = Stroboskop
1 H wenn aus = Moonlight
1 H wenn an = Ramping Low-Mid-High
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren Schalter gedrückt halten bis Moonlight einschaltet und wieder erlischt, dann loslassen. Bei einfacher Betätigung des Schalters bei gesperrter Lampe leuchtet eine rote LED auf. Zum Deaktivieren der Sperre Schalter gedrückt halten, bis Moonlight einschaltet.
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED-Reihe unter dem Seitenschalter die restliche Akkukapazität an.
1 rote LED = unter 10%
1 grüne LED = 10-25%
2 grüne LEDs = 25-50%
3 grüne LEDs = 50-75%
4 grüne LEDs = über75%
Aufladen
Den mitgelieferten Magnetlader an den Ladeport am Lampenende halten und den USB-A-Stecker mit einer entsprechenden 5V-Energiequelle verbinden. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Lader rot, ab 95% dann grün.
Die Haptik und das Feedback der Schalter ist prima, nix wabbelig, kratzig oder undefiniert. Einfach ein prima umgesetztes Schaltungskonzept, noch dazu simpel und intuitiv zu bedienen. Einzig die Möglichkeit, dass man parallel zum Laser per Doppelklick auch das Weißlicht aktivieren kann, musste ich nachlesen.
Eigene Messungen
- Lichtstrom (cool white) 0,9 | 15 | 94 | 374 | 1.217 lm (Hersteller: 1.300 lm, Abweichung nur -6%)
- Lichtintensität: 2 | 31 | 226 | 950 | 3.100 Lux (Hersteller: 2.608 cd, Abweichung +19%)
- PWM im Moonlight bei ~9.800 Hz und geringen 1 % Modulation (= flimmerfreies Licht)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
Laufzeittests werde ich bei Interesse gern nachliefern.
Leuchtergebnis
Von der Lichtfarbe wurde ich positiv überrascht, hatte ich doch (weil leider nur cw geliefert wurde) ein kaltweißes Licht mit grünlichem Tint befürchtet. Wie auch schon in der Opple-Messung zu sehen ist, fehlt der Arkfeld aber das typische Olight-grün. Umso besser. Der Lichtkegel ist der eines typischen Flutlichts. Gemessene 3.100 Lux bei etwas mehr als 1.200 Lumen bedeuten eine geringe Leuchtweite, also ist die Arkfeld Pro eine typische Nahbereichs- und EDC-Lampe. Der innere Spot ist reinweiß mit 5.100K (auf Leuchtstufe High), gefolgt von einer cremefarbenen Corona und einem wieder kaltweißem Spill/Streulicht mit 6.500K. Die Farbverschiebung innerhalb des Lichtkegels ist noch akzeptabel.
Das UV-Licht ist im Spill ähnlich effektiv wie bei der Arkfeld UV, der Spot ist gebündelter, leuchtet damit weiter.
Der Laser in der Arkfeld Pro entspricht in der Intensität für meine Augen exakt dem der älteren Arkfeld.
Aus 8 Metern Entfernung hat der Laserpunkt eine Ausdehung von ca. 5 x 10 mm. Die Ringe um den LED-Spot herum existieren tatsächlich, fallen aus der Entfernung betrachtet aber nicht auf.
Fazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ akzeptable Lichtfarbe (Testlampe: kaltweiß)
+ übertrifft die Herstellerangabe zur Leuchtweite
+ nicht alltägliches Design, ungewöhnlich flache Bauform
+ gelungenes Schalterdesign, sehr gute Bedienmöglichkeit
+ stabiler Trageclip
+ haftet magnetisch an Metallflächen
verbesserungswürdig
- kein Wechselakku
- gehobener Preis
Beim UVP ist die Pro nur 12 € teurer als das erste Arkfeld-Modell, bietet aber nun neben mehr Lichtleistung auch UV + Laserlicht. Wobei man sagen muss, dass der reguläre Preis durchaus gehoben ist. Allen in allem ist die Arkfeld Pro ein wenig die eierlegende Wollmilchsau. Fehlt vielleicht noch eine USB-Buchse und eine Powerbankfunktion. Mir gefällt sie sehr gut.
Hier gibt es noch ein Video, in welchem die Gehäusefertigung zu sehen ist.
Informationen zum ersten Modell der Arkfeld gibt es in diesem Review. Diese war mit einer LED+TIR-Optik für weißes Licht (1000 Lumen) sowie einem Laserpointer ausgestattet. Als weiteres Modell folgte die Arkfeld UV mit weißem Licht und (wie der Name schon sagt) einer UV-LED. In der Umfrage des Reviews zur Arkfeld UV hatten sich die meisten UV und Laser gleichzeitig als Zusatzfunktion gewünscht. Die Arkfeld Pro erfüllt diesen Wunsch nun. Es gibt weißes Licht (1300 lm, neutral oder cool white wählbar) + UV-LED + grünen Laserpointer. Die gelungene und simple Bedienung über den Drehschalter wurde beibehalten und nur um die dritte Leuchtfunktion ergänzt.
Auch die Arkfeld Pro ist ebenfalls wieder in verschiedenen Gehäusefarben erhältlich: schwarz, orange, "Zombie-grün". Sie hat ein etwas größeres Gehäuse als die Vormodelle, einen Akku größerer Kapazität sowie mehr Lichtleistung. Die Leistung des Lasers blieb exakt gleich und das UV-Licht ist etwas fokussierter und effektiver. Im Übrigen gelten die in den zuvor verlinkten Reviews geschilderten Eindrücke auf für die Arkfeld Pro, daher gehe ich hier nur kürzer auf die neue Lampe ein.
Technische Daten
sonstige Eigenschaften
- 5 Helligkeitsstufen + Stroboskop (versteckt)
- fest integrierter Akku
- 3 Gehäusefarben: schwarz, orange, Zombie-grün
- 2 Lichtfarben: nw (4000-5000K) oder cw (5700-6700K)
- LED-Typ: unbekannt
- Gehäuse aus hart anodisiertem Alu
- geschraubter 2-Wege-Trageclip
- Gewicht 111 g
- Preis ~120 € (UVP)
Lieferumfang:
- Arkfeld Pro Lampe mit integriertem 1500 mAh Li-Io Akku
- USB-A MCC Magnetladekabel
- mehrsprachige Bedienungsanleitung
Das Design ist schlicht, aufgeräumt und dennoch nicht langweilig. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen hat der Body nun eine durchgängig gleiche Dicke.
Der bisher 2-stufige Schalter wurde um eine dritte Einstellung ergänzt. Mit dem äußeren Drehring wird die Lichtquelle ausgewählt, mit dem mittleren Knopf wird die Lampe wie üblich bedient. Unterhalb des Schalters zeigen 4 LED-Segmente nach dem Einschalten für einige Sekunden den Ladezustand des Akkus an. Jedes Licht steht im Grunde für 25%. Alle 4 = 75-100%.
Das ist dann auch der größte Trageclip aller drei Modelle.
Gute Verarbeitung bis ins Detail.
v.l.n.r.: LED mit klarer TIR-Optik für weißes Licht / Laserdiode / UV-LED im strukturierten Reflektor. Beim Laser handelt es sich um ein in Deutschland zulässiges Exemplar der Klasse 1 mit 0,39mW. Also etwa vergleichbar mit üblichen Laserpointern für Präsentationen.
Treffen der Generationen. Die Pro ist länger, liegt aber immer noch schön schlank in der Hand.
Bedienung
Die Anleitung als PDF kann auf der Homepage heruntergeladen werden.
Die Lampe wird über den seitlichen Schalter bedient. Mit dem äußeren Ring schaltet man zwischen UV-, Laser- und LED-Licht.
Blauer Knopf in der Mitte in der Stellung UV-Licht:
1 C = an/aus
in der Stellung Laserlicht:
1 C = an/aus mit fester Helligkeitsstufe
2 C = zusätzlich weißes Licht; dieses kann über 1 H in der Helligkeit verstellt werden, nochmal 2 C für Weißlicht aus (Laser leuchtet weiter)
Das Laserlicht selbst hat nur 1 Helligkeitsstufe.
in der Stellung weißes Licht:
1 C = an/aus (mit Memory, außer für Turbo und Strobe)
2 C = Turbo
3 C = Stroboskop
1 H wenn aus = Moonlight
1 H wenn an = Ramping Low-Mid-High
Sonderfunktionen
Einschaltsperre
Zum Aktivieren Schalter gedrückt halten bis Moonlight einschaltet und wieder erlischt, dann loslassen. Bei einfacher Betätigung des Schalters bei gesperrter Lampe leuchtet eine rote LED auf. Zum Deaktivieren der Sperre Schalter gedrückt halten, bis Moonlight einschaltet.
Timer (autom. Ausschalten)
In der gewünschten Stufe einschalten, dann Doppelklick halten. Dann 1x Klick für 3-Minuten-Timer oder Doppelklick für 9-Minuten-Timer.
Ladezustandsanzeige
Beim Einschalten zeigt die LED-Reihe unter dem Seitenschalter die restliche Akkukapazität an.
1 rote LED = unter 10%
1 grüne LED = 10-25%
2 grüne LEDs = 25-50%
3 grüne LEDs = 50-75%
4 grüne LEDs = über75%
Aufladen
Den mitgelieferten Magnetlader an den Ladeport am Lampenende halten und den USB-A-Stecker mit einer entsprechenden 5V-Energiequelle verbinden. Während des Ladevorgangs leuchtet der Indikator im Lader rot, ab 95% dann grün.
Die Haptik und das Feedback der Schalter ist prima, nix wabbelig, kratzig oder undefiniert. Einfach ein prima umgesetztes Schaltungskonzept, noch dazu simpel und intuitiv zu bedienen. Einzig die Möglichkeit, dass man parallel zum Laser per Doppelklick auch das Weißlicht aktivieren kann, musste ich nachlesen.
Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

- Lichtintensität: 2 | 31 | 226 | 950 | 3.100 Lux (Hersteller: 2.608 cd, Abweichung +19%)
- PWM im Moonlight bei ~9.800 Hz und geringen 1 % Modulation (= flimmerfreies Licht)
- Strobe-Frequenz: 13 Hz
Laufzeittests werde ich bei Interesse gern nachliefern.
Leuchtergebnis
Von der Lichtfarbe wurde ich positiv überrascht, hatte ich doch (weil leider nur cw geliefert wurde) ein kaltweißes Licht mit grünlichem Tint befürchtet. Wie auch schon in der Opple-Messung zu sehen ist, fehlt der Arkfeld aber das typische Olight-grün. Umso besser. Der Lichtkegel ist der eines typischen Flutlichts. Gemessene 3.100 Lux bei etwas mehr als 1.200 Lumen bedeuten eine geringe Leuchtweite, also ist die Arkfeld Pro eine typische Nahbereichs- und EDC-Lampe. Der innere Spot ist reinweiß mit 5.100K (auf Leuchtstufe High), gefolgt von einer cremefarbenen Corona und einem wieder kaltweißem Spill/Streulicht mit 6.500K. Die Farbverschiebung innerhalb des Lichtkegels ist noch akzeptabel.
Das UV-Licht ist im Spill ähnlich effektiv wie bei der Arkfeld UV, der Spot ist gebündelter, leuchtet damit weiter.
Der Laser in der Arkfeld Pro entspricht in der Intensität für meine Augen exakt dem der älteren Arkfeld.
Aus 8 Metern Entfernung hat der Laserpunkt eine Ausdehung von ca. 5 x 10 mm. Die Ringe um den LED-Spot herum existieren tatsächlich, fallen aus der Entfernung betrachtet aber nicht auf.
Fazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ akzeptable Lichtfarbe (Testlampe: kaltweiß)
+ übertrifft die Herstellerangabe zur Leuchtweite
+ nicht alltägliches Design, ungewöhnlich flache Bauform
+ gelungenes Schalterdesign, sehr gute Bedienmöglichkeit
+ stabiler Trageclip
+ haftet magnetisch an Metallflächen
verbesserungswürdig
- kein Wechselakku
- gehobener Preis
Beim UVP ist die Pro nur 12 € teurer als das erste Arkfeld-Modell, bietet aber nun neben mehr Lichtleistung auch UV + Laserlicht. Wobei man sagen muss, dass der reguläre Preis durchaus gehoben ist. Allen in allem ist die Arkfeld Pro ein wenig die eierlegende Wollmilchsau. Fehlt vielleicht noch eine USB-Buchse und eine Powerbankfunktion. Mir gefällt sie sehr gut.
Hier gibt es noch ein Video, in welchem die Gehäusefertigung zu sehen ist.
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