Diese Woche habe ich die Fenix TK16 für die Global Testing Campaign erhalten. Besten Dank an Lynn von Fenixlight bzw. fenixlight.ch (Schweiz) für die prompte Zustellung und Abwicklung. Da ich die Richtlinien des Forums bzw. Gesetze in Deutschland respektiere (Waffenmontage und/oder jagdlicher Einsatz verboten), werde ich einen ausführlicheren Review (Fernbedienung etc.) auf einer anderen Website publizieren.
Beworben wird die Fenix TK16 unter anderem mit dem neuen Dual Tactical Tail Switch. Dieser Zweifachendkappenschalter ermöglicht eine sogenannte "one-finger" Bedienung. Ausgestattet ist die Lampe zudem mit 4 Leuchtstufen und einem versteckten Strobo. Die Verpackung erinnert von der Aufmachung her bis zu den Farben stark an NiteCore. Die gelb-schwarze Kartonverpackung mit durchsichtigem Kunststoffeinsatz kommt mit folgendem Lieferumfang daher:
Lieferumfang (Bild Verfasser)
Technische Daten (Herstellerangaben):
Fenix TK16 von rechts (Bild Verfasser)
Fenix TK16 von links (Bild Verfasser)
Lampenkopf (Bild Verfasser)
Rutschfestes Wegroll-Design (Bild Verfasser)
Gewinde Tailcap (Bild Verfasser)
Gewinde Lampenkörper (Bild Verfasser)
einfaches Holster (Bild Verfasser)
Vergleich Armytek Predator / Thrunite TN12 / Fenix TK16 (Bild Verfasser)
LED
Die Fenix TK16 ist mit einer Cree XM-L2 U2 LED in cool-white bestückt, die mittig eines glatten Reflektors zentriert ist. Die eingebaute Treiberelektronik holt aus der LED gemäss Hersteller 1000 Lumen und eine Reichweite von bis zu 240m raus. Anscheinend ist die Fenix TK16 (gemäss meinen Recherchen) nur in dieser Lichtfarbe erhältlich.
LED Cree XM-L2 U2 (Bild Verfasser)
Dual Tactical Switch
Die Fenix TK16 verfügt über einen sogenannten Dual Tactical Switch. Dieser besteht aus dem eigentlichen Tactical Switch sowie aus dem Mode Switch. Beide Schalter befinden sich am Lampenende.
Die Bedienung erfolgt einfach mit einer Hand über den 2-Schalter-Tailcap. Mit dem grösseren (End-)Schalter wird das Ein-/Ausschalten bewerkstelligt, sowie die "Momentlicht" Funktion bedient. Mit dem kleineren Schalter wird die Auswahl der Leuchtstufen sowie der Instant-Strobo gesteuert – ideal für "one-finger" Bedienung.
Dual Tactical Switch (Bild Verfasser)
Der grosse wie auch der kleinere Schalter am Zweifachendschalter haben einen eindeutigen und straffen Druckpunkt mit hörbarem Klickgeräusch.
Bedienung/User-Interface (UI)
Überhitzungsschutz
Da im Turbo Modus viel Hitze erzeugt wird, schaltet die Lampe nach 20 Minuten in den mittleren Modus.
Akku-Leer-Warnung
Die Fenix TK16 singalisiert dem Benutzer mit 3x Blinken alle 5 Minuten, dass der Akku oder die Batterien dringend ausgewechselt werden müssen.
Qualitätseindruck
Die Verarbeitung hinterlässt einen qualitativ hochstehenden Eindruck. Die LED ist einwandfrei zentriert und die Anodisierung ohne Fehlstellen.
Laufzeitverhalten und Lumen
Grafik gemäss Hersteller. Eigene Tests wurden mit einem Akku 18650 von Keeppower mit 3400 und 2 CR123A von Duracell durchgeführt. Da mir die technischen Hilfsmittel für Messung von Laufzeitverhalten, Lumen etc. fehlen, wurden hier die Daten des Herstellers übernommen.
Laufzeiten und Lumen (Quelle/Bild Hersteller/Verfasser)
18650 Akku und CR123A (Bild Verfasser)
Vergleich Thrunite TN12 (links) und Fenix TK16, Turbo Modus (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 10 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 150 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 400 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 1000 Lumen (Bild Verfasser)
Fazit
Die kompakte und robuste Fenix TK16 hinterlässt einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Lampe liegt angenehm und ausgewogen in der Hand. Der Zweifachschalter am Lampenende, welcher mit einer Hand bedient werden kann, macht so weit Sinn und ist funktionell. Ob er sich in der Praxis bewährt wird sich zeigen. Noch ungeübt, im Dunkeln, war der Schalter nicht immer auf anhin ertastbar.
Pro
+ gute Verarbeitung und Qualität
+ hohe Leistung, gleichmässige Lichtverteilung, gute Reichweite
+ akzeptable Lichtfarben ohne störende Färbung
+ Akku-Leer-Warnung
+ Holster im Lieferumfang
+ 4+1 Leuchtstufen
+ niedriges Low (10 Lumen)
+ einfache Bedienung bzw. sinnvolles UI
Cons
- Lampe wird im Turbo Modus heiss
Die Abstufung der Helligkeitsstufen ist für mich gelungen, zwischen Turbo mit 1000 Lumen und High 400 Lumen ist der Unterschied fürs Auge klar sichtbar. Den Sprung finde ich persönlich recht gross, aber 400 Lumen ist immer noch ein guter Wert für den „Dauerbetrieb“. 150 Lumen für Mid ist dann nochmals deutlich weniger. Ganz gut hat mir die Low Stufe mit 10 Lumen gefallen. Gerade im Low Modus empfinde ich viele Lampen zu hell. Das Leuchtergebnis gefällt mir gut – siehe auch Bilder.
Ich habe die meisten Tests mit einem 18650 Akku (Keeppower 3400) durchgeführt. Nach meiner Meinung sollte (wie üblich) ein hochstromfähiger Akku in guter Qualität verwendet werden. Von wiederaufladbaren CR123A bzw. 16340 Akkus rät der Hersteller ab, da damit die anvisierten Lichtwerte nicht erreicht werden können. Selber habe ich dies nicht ausgetestet.
Abschliessend kann gesagt werden, dass die erste Inbetriebnahme Spass gemacht hat.
Beworben wird die Fenix TK16 unter anderem mit dem neuen Dual Tactical Tail Switch. Dieser Zweifachendkappenschalter ermöglicht eine sogenannte "one-finger" Bedienung. Ausgestattet ist die Lampe zudem mit 4 Leuchtstufen und einem versteckten Strobo. Die Verpackung erinnert von der Aufmachung her bis zu den Farben stark an NiteCore. Die gelb-schwarze Kartonverpackung mit durchsichtigem Kunststoffeinsatz kommt mit folgendem Lieferumfang daher:
- Fenix TK16 Lampe
- Holster
- Lanyard
- Ersatz O-Ringe
- Garantiekarte
- Bedienungsanleitung (DE, EN, FR, IT, ZH, RU)
Lieferumfang (Bild Verfasser)
Technische Daten (Herstellerangaben):
- CREE XM-L2 U2 LED mit kaltweisser (cool-white) Lichtfarbe mit einer Lebensdauer von 50'000 Stunden
- Durch digitale Steuerung nahezu konstante Helligkeitsregelung
- Betrieben mit 1x 18650 Li-Ion Akku oder 2x CR123A Li-Batterien (16340 Akkus werden nicht empfohlen, da damit gemäss dem Hersteller die anvisierte Performance nicht erreicht wird)
- Masse ca: 140 mm (Länge) x 25 mm (Durchmesser) x 34 mm (Lampenkopf) (5.5" x 1" x 1.3")
- Gewicht: 122 g (ohne Batterie)
- Verpolungsschutz bzw. Schutz gegen falsch eingelegte Batterien
- 4 Helligkeitsstufen + Stroboskop (versteckt)
- Ein-/Ausschalten über Endschalter
- Auswahl der Leuchtstufen über zweiten Endschalter (seitlich am Lampenende)
- Rutschfestes Wegroll-Design
- Momentlicht
- Warnfunktion bei niedriger Akku-Spannung (3x Blinken alle 5 Minuten)
- Memory (zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert)
- Sturzsicher bis 1m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
- Gehäuse mit Dual-Layer-Body und aus Aircraft-grade (Type III widerstandsfähige Anodiesierung) Aluminium
- Gehärtetes und mit Anti-Reflex beschichtetes Frontglas
- Glatter hochglanzpolierter Alu-Reflektor
Fenix TK16 von rechts (Bild Verfasser)
Fenix TK16 von links (Bild Verfasser)
Lampenkopf (Bild Verfasser)
Rutschfestes Wegroll-Design (Bild Verfasser)
Gewinde Tailcap (Bild Verfasser)
Gewinde Lampenkörper (Bild Verfasser)
einfaches Holster (Bild Verfasser)
Vergleich Armytek Predator / Thrunite TN12 / Fenix TK16 (Bild Verfasser)
LED
Die Fenix TK16 ist mit einer Cree XM-L2 U2 LED in cool-white bestückt, die mittig eines glatten Reflektors zentriert ist. Die eingebaute Treiberelektronik holt aus der LED gemäss Hersteller 1000 Lumen und eine Reichweite von bis zu 240m raus. Anscheinend ist die Fenix TK16 (gemäss meinen Recherchen) nur in dieser Lichtfarbe erhältlich.
LED Cree XM-L2 U2 (Bild Verfasser)
Dual Tactical Switch
Die Fenix TK16 verfügt über einen sogenannten Dual Tactical Switch. Dieser besteht aus dem eigentlichen Tactical Switch sowie aus dem Mode Switch. Beide Schalter befinden sich am Lampenende.
Die Bedienung erfolgt einfach mit einer Hand über den 2-Schalter-Tailcap. Mit dem grösseren (End-)Schalter wird das Ein-/Ausschalten bewerkstelligt, sowie die "Momentlicht" Funktion bedient. Mit dem kleineren Schalter wird die Auswahl der Leuchtstufen sowie der Instant-Strobo gesteuert – ideal für "one-finger" Bedienung.
Dual Tactical Switch (Bild Verfasser)
Der grosse wie auch der kleinere Schalter am Zweifachendschalter haben einen eindeutigen und straffen Druckpunkt mit hörbarem Klickgeräusch.
Bedienung/User-Interface (UI)
- Ein-/Ausschalten --> Endschalter
- Momentlicht --> Endschalter
- Leuchtstufenwechsel --> Seitenschalter neben Endschalter am Tailcap (Reihenfolge von dunkel nach hell)
- Stroboskop --> bei eingeschalteter Lampe Seitenschalter neben Endschalter am Tailcap gedrückt halten > 1s, bei ausgeschalteter Lampe drücken und halten für Instant-Strobo
- Memoryfunktion, bzw. die Fenix TK16 merkt sich die zuletzt genutzte Helligkeitsstufe (ohne Strobo)
Überhitzungsschutz
Da im Turbo Modus viel Hitze erzeugt wird, schaltet die Lampe nach 20 Minuten in den mittleren Modus.
Akku-Leer-Warnung
Die Fenix TK16 singalisiert dem Benutzer mit 3x Blinken alle 5 Minuten, dass der Akku oder die Batterien dringend ausgewechselt werden müssen.
Qualitätseindruck
Die Verarbeitung hinterlässt einen qualitativ hochstehenden Eindruck. Die LED ist einwandfrei zentriert und die Anodisierung ohne Fehlstellen.
Laufzeitverhalten und Lumen
Grafik gemäss Hersteller. Eigene Tests wurden mit einem Akku 18650 von Keeppower mit 3400 und 2 CR123A von Duracell durchgeführt. Da mir die technischen Hilfsmittel für Messung von Laufzeitverhalten, Lumen etc. fehlen, wurden hier die Daten des Herstellers übernommen.
Laufzeiten und Lumen (Quelle/Bild Hersteller/Verfasser)
18650 Akku und CR123A (Bild Verfasser)
Vergleich Thrunite TN12 (links) und Fenix TK16, Turbo Modus (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 10 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 150 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 400 Lumen (Bild Verfasser)
Fenix TK16 ca. 50m mit 1000 Lumen (Bild Verfasser)
Fazit
Die kompakte und robuste Fenix TK16 hinterlässt einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Lampe liegt angenehm und ausgewogen in der Hand. Der Zweifachschalter am Lampenende, welcher mit einer Hand bedient werden kann, macht so weit Sinn und ist funktionell. Ob er sich in der Praxis bewährt wird sich zeigen. Noch ungeübt, im Dunkeln, war der Schalter nicht immer auf anhin ertastbar.
Pro
+ gute Verarbeitung und Qualität
+ hohe Leistung, gleichmässige Lichtverteilung, gute Reichweite
+ akzeptable Lichtfarben ohne störende Färbung
+ Akku-Leer-Warnung
+ Holster im Lieferumfang
+ 4+1 Leuchtstufen
+ niedriges Low (10 Lumen)
+ einfache Bedienung bzw. sinnvolles UI
Cons
- Lampe wird im Turbo Modus heiss
Die Abstufung der Helligkeitsstufen ist für mich gelungen, zwischen Turbo mit 1000 Lumen und High 400 Lumen ist der Unterschied fürs Auge klar sichtbar. Den Sprung finde ich persönlich recht gross, aber 400 Lumen ist immer noch ein guter Wert für den „Dauerbetrieb“. 150 Lumen für Mid ist dann nochmals deutlich weniger. Ganz gut hat mir die Low Stufe mit 10 Lumen gefallen. Gerade im Low Modus empfinde ich viele Lampen zu hell. Das Leuchtergebnis gefällt mir gut – siehe auch Bilder.
Ich habe die meisten Tests mit einem 18650 Akku (Keeppower 3400) durchgeführt. Nach meiner Meinung sollte (wie üblich) ein hochstromfähiger Akku in guter Qualität verwendet werden. Von wiederaufladbaren CR123A bzw. 16340 Akkus rät der Hersteller ab, da damit die anvisierten Lichtwerte nicht erreicht werden können. Selber habe ich dies nicht ausgetestet.
Abschliessend kann gesagt werden, dass die erste Inbetriebnahme Spass gemacht hat.
