Review Fenix E50

Lampentroll

Flashaholic**
14 August 2010
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Taunusstein- im dunklen Taunus!
Hallo Forum,

heute möchte ich euch die Fenix E50 vorstellen.


Mit der Fenix E50 kam Fenix eher überraschend auf den Markt. Ein kleiner Thrower mit einer angenehmen Lichtfarbe und der Option die Stromversorung zu erweitern. In der Lampe sorgt eine Cree XM-L LED für neutralweißes Licht. Man hat die Wahl, die E50 mit Verlängerung des Batterierohrs für 2x 18650 Li-Io-Akkus bzw. 4x CR123A Li-Batterien oder alternativ mit kurzem Batterierohr und 1x 18650 bzw. 2x CR123A zu betreiben.

Geliefert wird die Fenix E50 wie auch schon die kleineren E-Modelle in einer Blisterverpackung, die sich nicht zerstörungsfrei öffnen lässt. Bei einer ansonsten hochwertigen Lampe ein Ärgernis. Aber uns interessiert ja nicht die Verpackung, machen wir mal diese auf und schauen uns die Lampe an! :)


Verpackung:




Lampe mit Verlängerung:


und ohne:



Die Daten:
- Cree XM-L T6 Neutral white LED
- digital geregelt für weitgehend konstante Helligkeit
- 4 Leuchtstufen
- max. 780 Lm ca. 1,5 Std. / 236 Lm ca. 8,5 Std. / 74 Lm ca. 28,5 Std / 23 Lm ca. 80 Std.
- Leuchtweite max. 260m
- Intensität: 15278cd (max.)
- Betrieb mit 4 x CR123A-Batterien oder mit 2 x 18650er Akku
- 207 mm (L) x 40 mm (D)
- wasserdicht gem. IPX-8
- Material: Hochwertiges Aircraft Grade Aluminium
- Type III Hard-Anodized Finish
- Gewicht ohne Batterien ca. 146,6Gramm


Von mir gemessene Werte:*
lange Version
2x 18650/ 4x CR123A: 800 Lumen, 14.000 Lux

kurze Version
1x 18650: 680 Lumen, 11.700 Lux
2x CR123A: 800 Lumen, 14.000 Lux

*mit Sanyo 18650, Panasonic CR123A, Lumenmessung über ceiling-bounce-Vergleich


Lieferumfang:
- Fenix E50 Taschenlampe
- Holster
- Lanyard
- Ersatz-O-Ringe
- 4x CR123A Lithium-Batterien
- Spacer für kurze Akkus
- Bedienungsanleitung, Garantiekarte



Frontansicht:



Verarbeitung:
Im Großen und Ganzen kann ich hier auf mein Review zur E35 verweisen: gewohnte Fenix-Qualität mit fehlerfreier Anodisierung, ordentlichen Gewinden, sauberer Beschriftung, genau zentrierter LED. Durch beidseitige Federkontakte im Batterierohr und am Lampenkopf können verschieden lange 18650er Akkus verwendet werden. Nur ist das Rohr etwas schmal, so dass dicke Akkus unter Umständen nicht passen.


Kopf:


Tailcap:


Tailcap mit vergoldeter Feder:


Blick in den Reflektor:




Sauber gefertigte Gewinde:


Einzelteile:



Stromversorgung:
Die E50 kann wahlweise mit vier CR123A Lithium-Batterien/ zwei 18650 Lithium-Ionen-Akkus auch mit flachem Pluspol oder zwei CR123A/ einem 18650 verwendet werden. Mit nur einem Akku erreicht die E50 nicht ganz die volle Helligkeit. Ab 2 Batterien oder Akkus steht die volle Lichtleistung zur Verfügung. Weitere Infos siehe oben (Messergebnisse).

Eine Liste mit den üblichen Akkusverwendungstest kommt noch nach.


Bedienung und Ergonomie:
Egal ob als lange oder kurze Variante, die Fenix E50 liegt mit ihrer schmalen Form gut in der Hand. Als Kurzversion hat sie sogar etwas Niedliches. Sie erinnert mich irgendwie an die D-Mini von Lumapower. An der Bedienbarkeit des Schalters gibt es nichts auszusetzen. Im nach oben offenen Gürtelholster wird die Lampe gegen Herausrutschen straff eingeklemmt.




User-Interface:
Zum Ein- und Ausschalten Seitenschalter etwa eine Sekunde gedrückt halten, zum Wechsel der Leuchtstufen kurz drücken. Die Schaltreihenfolge ist low – mid – high. Die zuletzt eingestellte Helligkeit merkt sich die Lampe (Memory). Dies ist aktuell gleich mit dem UI der Fenix E35 und Fenix E25. Der seitliche Schalter past sehr gut in diese Konzept.


Lichtbild:
Der Lichtkegel ist von seiner Form her typisch für einen XM-L verheirateten Reflektor dieser Größe. Der Spill ist trotz glattem Reflektor vollkommen frei von störenden Ringen und mit gut abgegrenztem Spot erhält man eine gute Reichweite. Zugleich leuchtet die Lampe sehr gut in die Breite. Das eigentliche Sahnehäubchen zusätzlich zur schon sehr guten Beamqualität ist aber definitiv die Lichtfarbe. Wer als Liebhaber kaltweißen Lichts glaubt, neutralweiße LEDs sind ausnahmslos uringelbe Lichtfunzeln, wird hier eines Besseren belehrt. Dagegen sehen die meisten anderen neutralweißen Lampen wirklich quickegelb und die kaltweißen Lampen eisblau aus. Perfekt.




Fazit:
Insgesamt ist die Fenix E50 eine leistungsstarke und dabei zierliche Lampe. Dass auch die Reichweite nicht zu kurz kommt, dafür sorgt der größere Lampenkopf. In der Energieversorgung ist der Anwender flexibel, für eine lange Laufzeit empfehle ich die Verlängerung zu benutzen. Da haben zwei 18650er einfach Vorteile. Auch der Betrieb mit 4x CR123A im Dauerbetrieb ist gefahrlos möglich. Als Kurzversion ist der 18650er Akku den beiden Batterien vorzuziehen, da die Lampe von den Batterien auf höchster Helligkeitsstufe einen zu hohen Strom verlangt. Die wirklich kompakte Größe ist etwas für jede Tasche. Das Leuchtbild und insbesondere die tolle Lichtfarbe kann absolut überzeugen.


Viele Grüße

euer Lampentroll
Marcus
 

Schwarzlicht

Flashaholic*
30 Dezember 2011
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28
Schwerin
Sieht sauber verarbeitet aus das Dingens Seitenschalter hat se auch.
mir gefällt sie.
1 Sekunde drücken bis sie an ist :haeh: ist das nicht unpraktisch?
Siemens bekommt wegen einer Sekunde den ICE3 nicht zugelassen :D
 
Zuletzt bearbeitet:

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Vielen Dank für das interessante review.:thumbup:
'Macht einen sehr guten Eindruck auf mich, das feine Lämpli!:thumbsup:

Gruß

Roland :)
 

uluNote2

Flashaholic**
9 April 2013
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Ennepetal
Irgenwie verstehe die Bedienungsanleitung der E50 nicht.
Mit 2 Akkus erreicht man 780 Lumenn und eine Laufzeit von 1:45
Mit 1 Akku erreicht man 740 Lumen und eine Laufzeit von 1:30
Diesen minimalen Unterschied verstehe ich irgendwie nicht.:confused:
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Die E50 hat wohl nur einen Buck-Treiber, der die für die LED zu hohe Spannung von zwei 18650-Akkus hintereinander nur herunter- aber nicht hochkonvertieren kann. Der Treiber regelt wahrscheinlich auf exakt 4,2V herunter. Und wenn du die Lampe mit nur einem 18650-Akku betreibst, hat dieser diese 4,2V nur, wenn er randvoll ist. Und die Lumenmessung laut ANSI besagt, dass die Lampe vor der ersten Messung erst mal ein paar Minuten laufen muss. In dieser Zeit ist die Spannung des Akkus bereits unter die 4,2V gerutscht. Ergo nur 740 statt der 780 Lumen, die die Lampe mit nur einem Akku, wenn er richtig randvoll ist, wahrscheinlich ebenfalls kurzzeitig direkt nach dem Einschalten erreicht.

Da ich jedoch nicht wirklich viel Ahnung von dieser Treiber-Materie habe, bitte ich, mich zu korrigieren, falls ich komplett daneben liege.

Viele Grüße,
Markus
 
  • Danke
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ultrium

Flashaholic
8 Dezember 2012
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18
Ich glaube die Frage bezog sich nicht auf die 740/780 Lumen sondern auf die Laufzeit die eigentlich fast doppelt so lange sein müßte da ja doppelt soviel Strom zur Verfügung steht.
 
  • Danke
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uluNote2

Flashaholic**
9 April 2013
1.287
790
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Ennepetal
In der Anleitung steht noch das mit einem Akku der Turbo Modus nicht geregelt ist.
Die Lampe wird trotz Turbo also dunkler.
 
  • Danke
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.898
15.132
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Nanda Parbat
Ah,

ja dann ist's klar, warum die Laufzeit mit 2 Akkus nicht viel länger ist - mit 2 Akkus bleibt sie länger hell. (Und das bestätigt auch meine Vermutung bezüglich des Buck-Treibers.)

Viele Grüße,
Markus
 
  • Danke
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Thunderstruck

Flashaholic***
24 Februar 2014
5.237
2.595
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Auetal
weis vllt jemand ob 18650 AmpMax 3400mAh Akkus reinpassen? hab genaueres jetzt nicht wirklich gefunden ^^

Gruß Perry
 

Joe

28 Februar 2012
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Leider kein Tailclicky

Mir gefällt die Lampe bis auf das UI sehr gut. Ich hätte gerne ein Tail-Clicky und den Seitenschalter nur zum Durchschalten der Modi.