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Problem mit NiZn

4 Oktober 2020
33
3
8
Italien
piranhazone.com
Ich scheine iwie der Einzige zu sein der dieses Problem hat, ergo mache ich wohl irgendwas falsch, wenn ich nur wüsste was ..... aber mal von Anfang an.

NiZn-Akkus haben mir auf den ersten Blick gefallen, einfach weil ich viele Sachen habe die bei NiMh-Akkus schon nach kürzester Zeit nicht mehr mit der Akkuspannung auskommen, z.B. die Wii-Controller.
Als ich die ersten NiZn-Akkus gekauft habe gab es nur Ansmann und auch ein Ladegeräd was damit umgehen konnte gab es nur von Ansmann, aber das habe ich direkt wieder zurückgeschickt, weil der Lader jeden Ladevorgang bei praktisch leeren Akkus nach 3 Sekunden abgebrochen hat, weil die Akkus angeblich voll wären, aber nicht waren.
Darauf konnte ich mir damals keinen Reim machen, erst seit ich das SkyRC-MC3000 habe sehe ich klarer, weil der Lader ein Programm für NiZn-Zellen hat, man den Cut-Off manuell einstellen kann und er beim Laden alle wichtigen Werte im Display anzeigt, aber Sinn macht das alles trotzdem nicht.
Mittlerweile gibt es ja NiZn-Akkus von diversen Herstellern, aber das Problem ist zumindest bei mir immer gleich.
AA-Zellen werden vielleicht 2 Minuten lang geladen, AAA-Zellen nur 2-3 Sekunden, dann erreichen die Akkus 1,9 Volt, der Ladestrom fällt auf unter 0,1A und dementsprechend schaltet der Lader ab, sofern er auf 0,1A Cut-Off oder so eingestellt ist, was auch erklärt, warum der Original-Ansmann-Lader immer nach ein paar Sekunden abgeschaltet hat.
Erst wenn ich am RC3000 den Cut-Off auf 0,01A einstelle läd er die Akus voll, allerdings natürlich mit einem Ladestrom von gerade mal 0,05A oder noch weniger, sprich ca. 24 Stunden um eine AAA-Zelle mit 900mAh zu laden.
Nehme ich mir die Zeit und warte es ab, zeigt der Lader als geladene mAh nahezu präzise die Akkukapazität an, die Akkus sind dann tatsächlich voll und funktionieren prima.

Im Web finde ich aber keinerlei Hinweis, dass das so langsam gehen soll, auch hier im Forum steht nichts davon, aber ich habe das mittlerweile mit Zellen von mehreren verschiedenen Herstellern probiert, original Ansmann, Amazon-Choice (die geben keine Marke an) und irgendwas China-billig, das Ergebnis ist immer gleich.
Was bitte mache ich falsch? Oder habe ich einfach nur noch keine guten NiZn-Zellen gefunden?
 
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LarryB

Flashaholic*
26 Januar 2022
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279
63
Ich zitiere mich mal aus einem anderen Beitrag:

NiZn ist die übelste Akku-Technik mit der ich je in Berührung kam. Ein Gerät das mehr als eine Batterie braucht und mehr Strom als eine Fernbedienung zieht ist ruckzuck der Tod mindestens einer eingelegten Batterie. Ein Akku wr dann immer tiefentladen und das Ladegerät hat das Teil nicht mehr angenommen.

Ich hab zwar noch ein paar Zn rumliegen, die irgendwie noch funktionieren, aber die werden auch bald entsorgt.

https://www.taschenlampen-forum.de/threads/macht-nizn-sinn.80494/
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Die sind halt leer, wenn NiMH oder Alkaline gerade mal anfangen. Ob das Gerät die höhere Spannung verträgt, ist die nächste Frage. Ich würde eher eine LiFePO mit Dummy und Schutzschaltung einsetzen (um damit zwei klassische Zellen zu ersetzen).
 
4 Oktober 2020
33
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Italien
piranhazone.com
Es scheint mir als ob ihr dasselbe Problem habt wie ich, es nur noch nicht begriffen habt.
Nein, ein Gerät was mehr als eine Batterie braucht und mehr Strom als eine Fernbedienung zieht ist nicht der Tod eines der Akkus und tiefentladen ist da auch nichts, da waren einfach nur die Akkus schon beim Einlegen nahezu leer, weil der verwendete Lader mit Mühe maximal 1% Ladung in die Akkus rein bringt und dass ein nahezu leerer Akku, der für wenige Sekunden 1,6 Volt oder so liefern kann, hinterher tiefentladen ist, ist nur logisch.
Gescheiten Lader verwenden, Cut-Off auf 0,01A einstellen, dann werden die Akku voll und funktionieren besser als alle NiMh-Akkus die ich je hatte, dauert halt nur immer ca. 24 Stunden um einen AAA-Akku zu laden und AA-Akkus dauern noch viel länger.

Wirklich tiefentladen sind die NiZn eigentlich nie, nur erkennen manche Lader den Akku nicht mehr als NiZn wenn er unter 1,2 Volt liegt, auch das RC3000 kann damit ab und wann nicht umgehen, aber wenn man die Akkus gerade mal 2 Sekunden lang ins Opus 3100 einlegt (wobei das Opus sie als NiMh ansieht) dann haben die Akkus sofort wieder 1,6 Volt und dann kommt das RC3000 auch wieder klar damit.

Ich habe bisher noch kein einziges Gerät gefunden, was die höhere Spannung nicht verträgt.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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NiZn-Akkus werden ja (wie auch Li-Ion) im CC-CV Verfahren geladen ...

zuerst Constant Current (Konstantstromphase), dann Constant Voltage (Konstantspannungsphase) ...

1,9 Volt ist tatsächlich der Punkt, an dem von CC auf CV umgeschaltet wird ...

ab dann wird der Ladestrom reduziert bei gleichbleibenden 1,9 Volt ... Abschaltstrom lese ich 0,05 A für Ansmann ... (CC-Strom 300 mA ...)

allerdings sollte die vorherige CC-Phase natürlich bei leerem Akku wesentlich länger dauern als hier beschrieben ...

etwa 80 % der Kapazität sollten während der CC-Phase geladen werden ...

NiZn-Akkus reagieren extrem empfindlich auf zu tiefe Entladung, das killt die Dinger schlicht ...

der Spannungsbereich ist bei diesen Akkus ja nicht nach oben erweitert, sondern nach oben verschoben ...

sie sollten auf keinen Fall tiefer als 1,2 Volt entladen werden ... noch besser wäre 1,3 Volt ...

da stellt sich die Frage, wie lange haben NiZn-Akkus schon auf Halde bzw. im Handel gelegen und sind inzwischen hin ?

mit frischen guten NiZn-Akkus würde man glaube ich womöglich auch gute Erfahrungen machen, wenn man die Empfehlungen beachtet ... aber wo bekäme man solche Akkus ?

vor dem Hintergrund würde ich raten, mal die 1,5V Li-Ions ins Auge zu fassen ... die Zyklenzahlen im Test sind gern auch mal so um die 1.000 bis immer noch 80 % der ursprünglichen Kapazität nutzbar sind ...

da kommt kein NiZn mit ... "kritische" Kunden-Rezensionen Ansmann NiZn ...

und um das Laden bräuchte man sich auch keine Gedanken mehr zu machen, das wird alles ganz automatisch gesteuert ...
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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So einen 900 mAh NiZn Akku lädst du bei 300-500 mA mit CC bis 1,9 V und dann weiter bis vielleicht 50 mA mit CV. Also ähnlich wie Li-Ion. Wenn der Akku gleich am Anfang schon auf 1,9 V springt, ist er kaputt.
 

LarryB

Flashaholic*
26 Januar 2022
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Jeder macht seine eigenen Erfahrung, aber gleich beleidigend zu werden und anderen zu unterstellen dass sie keine Ahnung haben ist unterstes Niveau.

Damit ist dieser Topic für mich erledigt
 

Buteo

Flashaholic**
25 März 2015
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Es scheint mir als ob ihr dasselbe Problem habt wie ich, es nur noch nicht begriffen habt.
Nein, ein Gerät was mehr als eine Batterie braucht und mehr Strom als eine Fernbedienung zieht ist nicht der Tod eines der Akkus und tiefentladen ist da auch nichts, da waren einfach nur die Akkus schon beim Einlegen nahezu leer, weil der verwendete Lader mit Mühe maximal 1% Ladung in die Akkus rein bringt und dass ein nahezu leerer Akku, der für wenige Sekunden 1,6 Volt oder so liefern kann, hinterher tiefentladen ist, ist nur logisch.
Gescheiten Lader verwenden, Cut-Off auf 0,01A einstellen, dann werden die Akku voll und funktionieren besser als alle NiMh-Akkus die ich je hatte, dauert halt nur immer ca. 24 Stunden um einen AAA-Akku zu laden und AA-Akkus dauern noch viel länger.

Wirklich tiefentladen sind die NiZn eigentlich nie, nur erkennen manche Lader den Akku nicht mehr als NiZn wenn er unter 1,2 Volt liegt, auch das RC3000 kann damit ab und wann nicht umgehen, aber wenn man die Akkus gerade mal 2 Sekunden lang ins Opus 3100 einlegt (wobei das Opus sie als NiMh ansieht) dann haben die Akkus sofort wieder 1,6 Volt und dann kommt das RC3000 auch wieder klar damit.

Ich habe bisher noch kein einziges Gerät gefunden, was die höhere Spannung nicht verträgt.
Es haben sich jetzt 3 erfahrene Nutzer zu Wort gemeldet und Du hast auch als Alternative die 1,5V LiIon-Akkus als Empfehlung bekommen, da sie durchaus unkompliziert sind und es ein fähiges Ladegerät dafür von XTAR gibt.

Vielleicht solltest Du auf lange Sicht doch mal versuchen, umzudenken und auf andere Akkus umsteigen?
 
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TauRox

Flashaholic*
10 September 2020
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Eigentlich finde ich andere Akku-Technologien als immer "nur" LiIon oder NiMh durchaus spannend, musste nach einem kurzen Ausflug in die 1,5 V LiIon-Ecke aber lernen, dass für meine Bedürfnisse und die Geräte, die ich betreiben möchte, die beiden Klassiker tatsächlich eine gute Lösung sind. Trotzdem schiele ich immer wieder mal auf Threads wie diesen hier.

Mir stellt sic jetzt die Frage: Wie hast du denn die letzten drei Jahren mit NiZn gearbeitet?
-> klick

Und einen Kommentar habe ich noch:
ergo mache ich wohl irgendwas falsch, wenn ich nur wüsste was

Es scheint mir als ob ihr dasselbe Problem habt wie ich, es nur noch nicht begriffen habt.
Das ist eine super Reaktion, um keine weiteren Reaktionen zu bekommen.
 

Buteo

Flashaholic**
25 März 2015
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4 Oktober 2020
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piranhazone.com
Nun, erstmal gab es bisher keinerlei Antwort die das Problem auch nur ansatzweise angeht.
Am nächsten kam noch @SammysHP mit seinem "Wenn der Akku gleich am Anfang schon auf 1,9 V springt, ist er kaputt."
Stimmt aber nicht, denn das machen ALLE NiZn-Akkus die ich probiert habe so, 3 verschiedene Marken, insgesamt knappe 40 Akkus.
Ausserdem ist die Kapazität der Akkus ja vorhanden, denn mit 0,01A Cut-Off kann ich in einen leeren 900mAh-Akku so ca. 880mAh rein laden, sprich der Akku kann nur quasi neu sein, denn er hat noch seine volle Kapazität und die ist dann auch abrufbar, z.B. in der Fernsteuerung meiner Zentralheizung halten 3x NiZn-AAA-Akkus in Serie geschaltet fast 2 Jahre durch, während NiMh-Akkus alle 3 Monate leer sind.

Es gab nicht eine einzige Antwort wo mal wer aus der Praxis berichtet hätte, dass sich bei ihm die ZiZn-Akkus anders verhalten, im Gegenteil, es kamen nur Kommentare ala "ruckzuck der Tod mindestens einer eingelegten Batterie" was nahezu identisch ist zu meiner Vermutung, dass die Akkus gar nicht erst geladen worden sind, sondern der Lader schon nach 1-2% Ladung abgeschaltet hat, nur dass da verschiedene Voraussetzungen angenommen werden, einmal "NiZn ist grundsätzlich Schrott" und einmal "NiZn kann nur mit ganz winzigen Ladeströmen geladen werden".

Angebliche "Selbstentladung" ist auch so ein Punkt, den ich demselben Problem zuordne.
Wenn man NiZn-Akkus mit einem herkömmlichen Lader läd, der nur eine LED-Anzeige hat die leuchtet wenn der Akku voll ist, aber nicht anzeigt wie viele mAh in den Akku geladen wurden, sprich wenn die am Ende gerade mal zu 1-2% ihrer Kapazität geladen sind, dann haben die für wenige Minuten danach knappe 1,9 Volt die man auch messen kann, lässt man den Akku 2 Stunden liegen hat er dann nur noch 1,2 Volt oder noch weniger.
Wenn ich die Akkus mit 0,01A Cut-Off lade kann ich sie laden und dann monatelang liegen lassen und da entläd sich gar nichts, die bleiben voll, praktisch genauso zuverlässig wie LiIon-Akkus.

Neckisch wäre ja, wenn einer der glaubt NiZn sei einfach nur Schrott mit einem entsprechenden Ladegerät einfach mal ausprobieren könnte, ob er ebenfalls bei 0,01A Cut-Off nach 24 Stunden volle Akkus hat, oder wenn einer berichten könnte, dass er bei NiZn-Akkus mit 0,1A Cut-Off mit einem Ladegerät was am Ende die geladenen mAh anzeigt auch volle Akkus bekommt.
Dann könnten wir vergleichen mit welchem Lader und welcher Marke Akkus es geht oder nicht geht, uns sparen hier mit Vermutungen rumzuwerfen und beleidigt zu reagieren wenn einer wie ich nicht glauben kann, dass NiZn einfach nur Schrott sein soll, insbesondere nachdem die bei mir ja prima funktionieren, nur halt diese ewig lange Ladezeit haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Buteo

Flashaholic**
25 März 2015
3.053
1.369
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Nun, erstmal gab es bisher keinerlei Antwort die das Problem auch nur ansatzweise angeht.
Am nächsten kam noch @SammysHP mit seinem "Wenn der Akku gleich am Anfang schon auf 1,9 V springt, ist er kaputt."
Stimmt aber nicht, denn das machen ALLE NiZn-Akkus die ich probiert habe so, 3 verschiedene Marken, insgesamt knappe 40 Akkus.
Ausserdem ist die Kapazität der Akkus ja vorhanden, denn mit 0,01A Cut-Off kann ich in einen leeren 900mAh-Akku so ca. 880mAh rein laden, sprich der Akku kann nur quasi neu sein, denn er hat noch seine volle Kapazität und die ist dann auch abrufbar, z.B. in der Fernsteuerung meiner Zentralheizung halten 3x NiZn-AAA-Akkus in Serie geschaltet fast 2 Jahre durch, während NiMh-Akkus alle 3 Monate leer sind.

Es gab nicht eine einzige Antwort wo mal wer aus der Praxis berichtet hätte, dass sich bei ihm die ZiZn-Akkus anders verhalten, im Gegenteil, es kamen nur Kommentare ala "ruckzuck der Tod mindestens einer eingelegten Batterie" was nahezu identisch ist zu meiner Vermutung, dass die Akkus gar nicht erst geladen worden sind, sondern der Lader schon nach 1-2% Ladung abgeschaltet hat, nur dass da verschiedene Voraussetzungen angenommen werden, einmal "NiZn ist grundsätzlich Schrott" und einmal "NiZn kann nur mit ganz winzigen Ladeströmen geladen werden".

Angebliche "Selbstentladung" ist auch so ein Punkt, den ich demselben Problem zuordne.
Wenn man NiZn-Akkus mit einem herkömmlichen Lader läd, der nur eine LED-Anzeige hat die leuchtet wenn der Akku voll ist, aber nicht anzeigt wie viele mAh in den Akku geladen wurden, sprich wenn die am Ende gerade mal zu 1-2% ihrer Kapazität geladen sind, dann haben die für wenige Minuten danach knappe 1,9 Volt die man auch messen kann, lässt man den Akku 2 Stunden liegen hat er dann nur noch 1,2 Volt oder noch weniger.
Wenn ich die Akkus mit 0,01A Cut-Off lade kann ich sie laden und dann monatelang liegen lassen und da entläd sich gar nichts, die bleiben voll, praktisch genauso zuverlässig wie LiIon-Akkus.

Neckisch wäre ja, wenn einer der glaubt NiZn sei einfach nur Schrott mit einem entsprechenden Ladegerät einfach mal ausprobieren könnte, ob er ebenfalls bei 0,01A Cut-Off nach 24 Stunden volle Akkus hat, oder wenn einer berichten könnte, dass er bei NiZn-Akkus mit 0,1A Cut-Off mit einem Ladegerät was am Ende die geladenen mAh anzeigt auch volle Akkus bekommt.
Dann könnten wir vergleichen mit welchem Lader und welcher Marke Akkus es geht oder nicht geht, uns sparen hier mit Vermutungen rumzuwerfen und beleidigt zu reagieren wenn einer wie ich nicht glauben kann, dass NiZn einfach nur Schrott sein soll, insbesondere nachdem die bei mir ja prima funktionieren, nur halt diese ewig lange Ladezeit haben.
Einmal kurz gesagt...Du hast Dich vor 3 Jahren für die NiZn-Akkus entschieden, hast Dir von Ansmann, Amazon und Billigherstellern Akkus gekauft und benutzt sie seit 3 Jahren, indem Du sie mit dem SkyRC lädst.
Wenn man einmal nachforscht, scheint es von namenhaften Herstellern keine NiZn-Akkus zu geben.
Ansmann, Voltcraft, Amazon...das würde ich nicht wirklich als "Markenakkus" bezeichnen.

Viel verbreiteter sind 1,5V-LiIo-Akkus, diesen Tipp hast Du ja sowohl vor 3 Jahren als auch jetzt noch einmal erhalten.

Erschwerend hinzu kommt noch, dass Du hier in einem Forum für Taschenlampen bist, wo NiZn-Akkus gar nicht zum Tragen kommen. ;)
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Stimmt aber nicht, denn das machen ALLE NiZn-Akkus die ich probiert habe so, 3 verschiedene Marken, insgesamt knappe 40 Akkus.
Ausserdem ist die Kapazität der Akkus ja vorhanden, denn mit 0,01A Cut-Off kann ich in einen leeren 900mAh-Akku so ca. 880mAh rein laden, sprich der Akku kann nur quasi neu sein, denn er hat noch seine volle Kapazität und die ist dann auch abrufbar, z.B. in der Fernsteuerung meiner Zentralheizung halten 3x NiZn-AAA-Akkus in Serie geschaltet fast 2 Jahre durch, während NiMh-Akkus alle 3 Monate leer sind.
Dann schau dir doch bitte mal ein paar Datenblätter der NiZn-Akkus an. Die beinhalten meistens Ladekurven.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.134
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in den "kritischen" Kunden-Rezensionen, die ich verlinkt hatte, wird wiederholt dieser Punkt genannt, dass die Akkus "keine Ladung mehr annehmen" (so wie bei dir ...)

Ausserdem ist die Kapazität der Akkus ja vorhanden, denn mit 0,01A Cut-Off kann ich in einen leeren 900mAh-Akku so ca. 880mAh rein laden, sprich der Akku kann nur quasi neu sein, denn er hat noch seine volle Kapazität und die ist dann auch abrufbar, z.B. in der Fernsteuerung meiner Zentralheizung halten 3x NiZn-AAA-Akkus in Serie geschaltet fast 2 Jahre durch, während NiMh-Akkus alle 3 Monate leer sind.

wenn ein 900 mAh Akku mit Mini-Ladestrom über 24 Stunden geladen werden MUSS, kann er eben nicht "nur quasi neu sein" ...

... und ob er noch "seine volle Kapazität" hat, ließe sich bei einer Entladung mit - mindestens - normgemäßen 0,2C oder mehr sagen, nicht mit einer Mini-"Belastung" über "fast 2 Jahre" ...

ein intakter NiZn würde bei einem Ladeschlussstrom von 0,01A - statt vorgegebener 0,05A - knapp 10 % mehr Kapazität aufnehmen ...

allerdings würde die erreichbare Zyklenzahl darunter leiden, wenn das ständig so gemacht würde ... bei ansonsten korrekter Behandlung (v.a. der Entladetiefe) gingen von der Größenordnung her so etwa knapp 50 Zyklen verloren ...

was für Innenwiderstandswerte werden denn eigentlich angezeigt für die NiZn ?

die Kontakte des Laders und der Akkus müssen total sauber sein, also ggfs. mal mit geeigneten Maßnahmen von Ablagerungen und Rückständen gereinigt werden ... sowohl für's Laden wie auch für die Innenwiderstands-"Schätzung" durch den Lader ...
 
4 Oktober 2020
33
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piranhazone.com
Warum sollten NiZn-Akkus in diesem Forum nicht zum Tragen kommen? Für mich ist NiZn eine vernünftige Alternative für (wie @LarryB das oben ausgedrückt hatte) alles was mehr Strom braucht als eine Fernbedienung und da gehört insbesondere auch meine kleine Taschenlampe dazu, denn gerade in der Taschenlampe halten die NiZn-Akkus drastisch viel länger durch als NiMh und/oder 1,5V LiIo.
Ganz grundsätzlich habe ich abgesehen von der langen Ladezeit überhaupt kein Problem mit den NiZn-Akkus, die funktionieren tadellos, nicht nur die Ansmann, auch die China-billig-Akkus, ich habe auch gar nicht danach gefragt wieso die nicht funktionieren oder sowas, denn die funktionieren halt bei mir, ergo sind sämtliche Rückmeldungen die behaupten NiZn sei Schrott oder was auch immer sonst andere Leute an Problemen damit haben aus meiner Sicht einfach falsch, wo die naheliegendste Vermutung für mich ist, dass einfach nur noch nie einer versucht hat die mit ganz winzigen Ladeströmen zu laden.

Ladekurven habe ich angeschaut, aber die entsprechen halt alle nicht meiner eigenen Erfahrung.
Hier z.B.: https://www.elektronik-labor.de/Notizen/NiZn.html
Der schreibt was von "2 Stunden lang mit 275 mA laden", das können aber AA-Zellen nur ein paar Minuten lang und AAA-Zellen gerade mal ein paar Sekunden.
Allerdings schreibt er auch was von Cut-Off bei 18mA, was zumindest so halbwegs meinen 0,01A entspricht, nur schreibt er halt nicht dazu, dass der Ladestrom nahezu von Anfang an so weit fällt.
Ich habe selber auch schon mit Cut-Off bei 0,02A und 0,03A experimentiert und weiss, dass damit die Akkus nicht voll, aber immerhin auf so ca. 70-80% Kapazität geladen werden, allerdings gibt es dabei noch ein zusätzliches Problem, denn die Ladespannung fällt ziemlich zu Anfang vom Ladevorgang schon mal auf unter 0,02A und geht eine Stunde später oder so wieder auf über 0,03A rauf, sprich bei 0,02A eingestelltem Cut-Off bricht der Lader ebenfalls viel zu früh ab.
Dafür macht er einen gewaltigen Fehler, weil auch er nicht rausgefunden hat, dass seine Akkus nie voll geladen werden.
Er schreibt "Also über Nacht in diesem artfremden Ladegerät gelassen. Am Morgen hatten alle Zellen 1,8 V."
Ja, haben die, aber das sagt NICHTS darüber aus wie viele mAh in die Akkus geladen wurden, denn 1,8 Volt zeigen NiZn schon ein paar Sekunden nach Beginn des Ladevorgang an, hatte ich weiter oben erwähnt, kann man für ein paar Minuten messen, fällt dann aber von alleine wieder runter.
Dann kommt er ganz kurz auf einen Ansatz zur Lösung, wo er schreibt "Nach einer halben Stunde war der Ladestrom schon auf 120 mA gesunken.", aber zum Einen hat er vermutlich gar nicht kontrolliert ob das vielleicht auch schon nach 5 Minuten der Fall war und zum Anderen hat er auch kein Ladegerät was die geladenen mAh anzeigt und kommt darum zu dem völlig falschen Schluss "Das Ladegerät hatte also offensichtlich schon gute Arbeit geleistet."
Nein, hat es nicht, das "artfremde Ladegerät" hat über Nacht nahezu überhaupt keine Ladung in die Akkus gebracht, nur die Leerlaufspannung auf kurzzeitig messbare 1,8 Volt gebracht und sein Labornetzgerät hat in einer halben Stunde bei 0,12A auch nur 60mAh in die Akkus geladen, was mit AA-Zellen auch meiner Erfahrung nach möglich ist, mit AAA-Zellen aber nicht.

Nochmal, ich habe nicht danach gefragt wieso die Akkus nicht funktionieren oder was, weil die bei mir funktionieren, ich habe auch nicht danach gefragt was es für Alternativen gäbe, weil ich keine Alternative für funktionierende Akkus brauche, ich habe lediglich danach gefragt, ob ich etwas falsch mache wenn die Akkus so lange Ladezeiten haben und dazu gab es bisher keine einzige Antwort, anscheinend weil das noch nie wer ausprobiert hat.

Einen Dank an @budgetlampenfan der hier gerade geantwortet hat während ich schon am Tippen war und der sich mit meiner eigentlichen Frage auseinander setzt.
Dazu sei geantwortet, ja, die Akkus haben ihre volle Kapazität tatsächlich abrufbar, nicht nur in der Steuerung meiner Heizung, auch in meiner kleinen Taschemlampe, da kann ich zwar nicht sagen wie viele mAh die Taschenlampe am Ende gezogen hat, aber ich kann sagen, dass die Taschenlampe mit NiZn-Akkus relativ zur Kapazität und im Vergleich zu NiMh ziemlich genau so lange hält wie die Kapazität erwarten lässt.
Richtig heftig wird der Unterschied bei Geräten die eine relativ hohe Untergrenze haben ab der sie "Akku leer" melden, z.B. die Wii-Controller funktionieren schon ab 1,2 Volt abwärts nicht mehr, was bei NiMh-Akkus die mittlere Spannung ist und schon nach einer halben Stunden oder so erreicht wird, da hält eine Ladung in einem NiZn-Akku locker 10x länger.
Ob die Akkus dann eine um 50 Ladezyklen verkürzte Lebenserwartung haben interessiert mich eher weniger, denn ich nutze die Akkus gar nicht so oft und lange, dass sie aufgrund ihrer Ladezyklen überhaupt jemals in die Nähe ihrer Lebenserwartung kommen würden, die sterben lange vorher an Altersschwäche, z.B. die Akkus in der Heizungssteuerung, bei 2 Jahren pro Ladezyklus muss ich mir um die Anzahl Ladezyklen die die Akkus schaffen echt keine Gedanken machen.
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Ladekurven habe ich angeschaut, aber die entsprechen halt alle nicht meiner eigenen Erfahrung.
[…]
denn 1,8 Volt zeigen NiZn schon ein paar Sekunden nach Beginn des Ladevorgang an, hatte ich weiter oben erwähnt, kann man für ein paar Minuten messen, fällt dann aber von alleine wieder runter.
Schon seltsam, dass die Hersteller es anscheinend selbst nicht wissen und nur du es weißt. ;)

ich habe lediglich danach gefragt, ob ich etwas falsch mache wenn die Akkus so lange Ladezeiten haben und dazu gab es bisher keine einzige Antwort, anscheinend weil das noch nie wer ausprobiert hat.
Dann habe ich die bisherigen Beiträge aber anders verstanden. Da wurde sehr wohl von Anfang an gesagt, dass bei dir (bei deinen Akkus) irgendwas falsch läuft.
 
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repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
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Dazu sei geantwortet, ja, die Akkus haben ihre volle Kapazität tatsächlich abrufbar, nicht nur in der Steuerung meiner Heizung, auch in meiner kleinen Taschemlampe, da kann ich zwar nicht sagen wie viele mAh die Taschenlampe am Ende gezogen hat, aber ich kann sagen, dass die Taschenlampe mit NiZn-Akkus relativ zur Kapazität und im Vergleich zu NiMh ziemlich genau so lange hält wie die Kapazität erwarten lässt.

Du hast doch ein MC3000, warum entlädst Du Deine Akkus nicht mal damit, ruhig mit 0,2C, und misst die reell verfügbare Kapazität?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Dafür macht er einen gewaltigen Fehler, weil auch er nicht rausgefunden hat, dass seine Akkus nie voll geladen werden.
Er schreibt "Also über Nacht in diesem artfremden Ladegerät gelassen. Am Morgen hatten alle Zellen 1,8 V."
Ja, haben die, aber das sagt NICHTS darüber aus wie viele mAh in die Akkus geladen wurden, denn 1,8 Volt zeigen NiZn schon ein paar Sekunden nach Beginn des Ladevorgang an, hatte ich weiter oben erwähnt, kann man für ein paar Minuten messen, fällt dann aber von alleine wieder runter.
Dann kommt er ganz kurz auf einen Ansatz zur Lösung, wo er schreibt "Nach einer halben Stunde war der Ladestrom schon auf 120 mA gesunken.", aber zum Einen hat er vermutlich gar nicht kontrolliert ob das vielleicht auch schon nach 5 Minuten der Fall war und zum Anderen hat er auch kein Ladegerät was die geladenen mAh anzeigt und kommt darum zu dem völlig falschen Schluss "Das Ladegerät hatte also offensichtlich schon gute Arbeit geleistet."
Ich glaube, du hast seinen Beitrag falsch verstanden. Er hat erstmal ein ungeeignetes Ladegerät verwendet, um auf eine zu niedrige Endspannung vorzuladen. Anschließend hat er den halbvollen Akku mit einem richtigen Ladegerät voll geladen, wobei natürlich recht schnell die Endspannung erreicht wurde. Klar, der Akku war ja auch schon halb voll. Weiter oben findest du ein Diagramm, in dem recht gut zu sehen ist, dass die Hälfte der Zeit volle pulle geladen wird, so wie erwartet.
 
4 Oktober 2020
33
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Italien
piranhazone.com
Du hast doch ein MC3000, warum entlädst Du Deine Akkus nicht mal damit, ruhig mit 0,2C, und misst die reell verfügbare Kapazität?

Weil ich mit der verfügbaren Kapazität überhaupt kein Problem habe, auch ohne Kontrolle nicht.
Wenn meine Taschenlampe mit NiZn-Akkus doppelt so lange leuchtet und meine Wii-Controller 10x länger funktionieren als mit NiMh, dann muss ich nicht präzise wissen wie viel Kapazität ich aus den Akkus abgerufen habe, da reicht es mir am Ende vom Ladevorgang zu sehen wie viele mAh der Lader in den Akku rein gebracht hat, insbesondere wenn dieser Wert nahezu präzise der angegebenen Kapazität der Akkus entspricht.

Er hat erstmal ein ungeeignetes Ladegerät verwendet, um auf eine zu niedrige Endspannung vorzuladen.

Ihm ist aber nicht aufgefallen, dass ein ungeeignetes Ladegerät was nur bis max. 1,65 Volt laden kann eigentlich gar nicht zu vorgeladenen Akkus führen kann die 1,8 Volt Leerlaufspannung haben.
Dasselbe habe ich mit einem Opus 3100 auch schon gemacht, wenn ein NiZn-Akku vom MC3000 nicht erkannt wurde, da reicht es den Akku für 2 Sekunden ins Opus einzulegen, dann erkennt das MC3000 ihn auch wieder, weil er dann schon wieder über 1,6 Volt hat.
 
4 Oktober 2020
33
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piranhazone.com
Na, wie auch immer, ich denke wir können das Thema hier abschliessen.
Dass ein "ungeeignetes" Ladegerät was nur bis zu 1,65 Volt laden kann einen NiZn-Akku halb voll laden könnte kann nicht stimmen, weil dazu die NiZn-Akkus die Hälfte ihrer Kapazität unterhalb von 1,65 Volt haben müssten, mit meinem 2-Sekunden-Experiment im Opus aber schon nach 2 Sekunden über 1,6 Volt erreichen und dass ein Labornetzgerät in einer halben Stunde bei 0,12A Ladestrom eine AA-Zelle mit 1500mAh nahezu voll laden könnte ist offensichtlich auch unmöglich, selbst wenn das Ladegerät die ersten 29 Minuten mit 0,5A geladen hätte wäre der Akku maximal zu 30% geladen, selbst wenn die Akkus vorher aus dem anderen Lader schon halb voll waren und auch wenn das Labornetzgerät 29 Minuten mit 0,5A geladen hätte wäre der Ladestand der Akkus immer noch nur bei 80%.

Die NiZn funktionieren bei mir, nur mit dem Nachteil, dass der Ladevorgang halt ewig lange dauert, womit ich mich mittlerweile so halbwegs abgefunden habe und eine Antwort die ein Ladegerät und/oder eine Akkumarke benannt hätte wo es schneller geht gibt es im ganzen Web nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Buteo

Flashaholic**
25 März 2015
3.053
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Na, wie auch immer, ich denke wir können das Thema hier abschliessen.
Dass ein "ungeeignetes" Ladegerät was nur bis zu 1,65 Volt laden kann einen NiZn-Akku halb voll laden könnte kann nicht stimmen, weil dazu die NiZn-Akkus die Hälfte ihrer Kapazität unterhalb von 1,65 Volt haben müssten, mit meinem 2-Sekunden-Experiment im Opus aber schon nach 2 Sekunden über 1,6 Volt erreichen und dass ein Labornetzgerät in einer halben Stunde bei 0,12A Ladestrom eine AA-Zelle mit 2600mAh nahezu voll laden könnte ist offensichtlich auch unmöglich, selbst wenn das Ladegerät die ersten 29 Minuten mit 0,5A geladen hätte wäre der Akku maximal zu 20% geladen, selbst wenn die Akkus vorher aus dem anderen Lader schon halb voll waren und auch wenn das Labornetzgerät 29 Minuten mit 0,5A geladen hätte wäre der Ladestand der Akkus immer noch nur bei 70%.

Die NiZn funktionieren bei mir, nur mit dem Nachteil, dass der Ladevorgang halt ewig lange dauert, womit ich mich mittlerweile so halbwegs abgefunden habe und eine Antwort die ein Ladegerät und/oder eine Akkumarke benannt hätte wo es schneller geht gibt es im ganzen Web nicht.
Ganz Deiner Meinung.

Es gibt Ladegeräte, die laden NiMH-Akkus auch 24-48 Stunden bis die voll sind und die Leute leben damit.

Du bist ja anscheinend mit Deinen Akkus zufrieden und suchst nach keiner Alternative...
 
4 Oktober 2020
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Ganz Deiner Meinung.

Es gibt Ladegeräte, die laden NiMH-Akkus auch 24-48 Stunden bis die voll sind und die Leute leben damit.

Du bist ja anscheinend mit Deinen Akkus zufrieden und suchst nach keiner Alternative...

Durchaus richtig, mit den Akkus bin ich im Prinzip zufrieden, habe ich auch von Anfang an nicht anders gesagt.
Ich hätte nur gerne eine Option gehabt die Akkus schneller zu laden, was von Anfang an meine einzige Frage war, aber wenn es denn nicht geht, werde ich damit leben können.
Ich werde mir vermutlich ein zweites MC3000 anschaffen, weil ich für meine Frau und mich, für unsere Ezigs, jeden Tag so viele LiIon-Akkus laden muss, dass ich nicht jedes Mal wenn ich NiZn laden will 24 Stunden warten kann.
 
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Buteo

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Warum sollten NiZn-Akkus in diesem Forum nicht zum Tragen kommen? Für mich ist NiZn eine vernünftige Alternative für (wie @LarryB das oben ausgedrückt hatte) alles was mehr Strom braucht als eine Fernbedienung und da gehört insbesondere auch meine kleine Taschenlampe dazu, denn gerade in der Taschenlampe halten die NiZn-Akkus drastisch viel länger durch als NiMh und/oder 1,5V LiIo.
Die NiZn halten in Deiner TaLa länger als NiMH und 1,5V LiIo-Akkus?
Hast Du die Lithium-Ionen-Akkus mit 1,5V im Einsatz?
Um welche Lampe handelt es sich?
 
4 Oktober 2020
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Die NiZn halten in Deiner TaLa länger als NiMH und 1,5V LiIo-Akkus?
Hast Du die Lithium-Ionen-Akkus mit 1,5V im Einsatz?
Um welche Lampe handelt es sich?

Frag mich nicht so schwere Sachen, die gabs vor 10 Jahren oder so bei Lidl in der Ramschkiste, steht kein Name drauf und die Verpackung habe ich schon lange nicht mehr, nimmt 2x AA Akkus, war superbillig, aber funzt 1A.
Macht natürlich nicht viel Licht, aber um bei Stromausfall den Sicherungskasten im Keller zu finden oder im PC unterm Schreibtisch was zu schrauben reicht es.

Nein, ich habe an LiIon-Akkus nur reguläre 18650er, davon aber gleich 50 Stück im Einsatz.
Ich hatte damals mal ein paar 1,5V LiIo, aber die fand ich viel zu unpraktisch, weil die von leer bis voll immer exakt 1,5 Volt ausgeben und darum im Gebrauch die Geräte wo sie drin sind nicht anzeigen können wie voll oder leer die Akkus sind.
Ausserdem braucht die Elektronik die die Spannung auf 1,5V runter regelt halt Platz und das bedeutet, dass insbesondere bei AAA-Akkus alleine vom Volumen her nicht genug Platz für eine annehmbare Kapazität vorhanden ist.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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o.k., dann bist Du allerdings nicht so ganz auf der Höhe, was den aktuellen Stand bei den 1,5V Li-Ions angeht, ich versuche mal, das zu beheben ... ;)

inzwischen gibt es die nächste Generation von 1,5V Li-Ions, die über eine Akkustands-Warnfunktion verfügen ...

dabei wird in der Schlussphase vor dem Ende der Kapazität die ausgegebene Spannung auf 1,1 Volt abgesenkt, als Nachricht an den Nutzer (z.B. einer Taschenlampe) oder für die Batteriestandsanzeige in Geräten ...

die dann noch zur Verfügung stehende Kapazität reicht - je nach Fabrikat - von 1 - 2 % bis zu 20 % ...

Xtar hat beide Sorten im Programm, ohne (blau-weiße AA, AAA) und mit Akkustandswarnung (blaue AA, grüne AA, AAA)...

der blaue AA wurde vor kurzem gemessen mit 2000 mAh bei 1,5V + 500 mAh bei 1,1V ... (max. Dauerstrom rund 2 A ...)

bei den AAA haben vor allem Modelle mit - zwangsweise - längs eingebautem USB-C Ladeanschluss eine geringere Kapazität von z.T. um 400 mAh ...

ohne USB-Port liegen die grünen Xtar AAA mit Akkustandswarnung so um 700 mAh (nominal 750 mAh), das finde ich gar nicht so schlecht ...

durch die bauartbedingt höhere Selbstentladung sind sie allerdings nicht für "jahrelangen Einsatz" in Geräten mit sehr niedrigem Strombedarf gemacht ...
 
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habichtfreak

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Xtar hat beide Sorten im Programm, ohne (blau-weiße AA, AAA) und mit Akkustandswarnung (blaue AA, grüne AA, AAA)...

der blaue AA wurde vor kurzem gemessen mit 2000 mAh bei 1,5V + 500 mAh bei 1,1V ... (max. Dauerstrom rund 2 A ...)
Mal davon abgesehen, dass es nur diesen einen Hersteller gibt, der sich das auch fürstlich entlohnen lässt, kann ich durchaus verstehen wenn jemand sagt, er möchte nicht noch mehr Ladegeräte haben (Xtar erreicht diese Kapazität nur durch weglassen der Ladebuchse). Dafür wird dann aber ein spezielles Ladegerät benötigt. Und ich finde auch, langsam wirds unübersichtlich:

Alkaline Batterien (1,5V) --> wenn leer, Sammelbox
NiMh Akku --> kann man laden (Verwechselung zwischen AAA und AA passieren immer wieder, vllt nicht den Leuten in diesem Forum, aber wird sind auch nicht 0acht15 User)
14500er --> Für den Durchschnittsuser von AA nicht zu unterscheiden --> ist schon problematisch

und dann kommen da noch 1,5V Akkus dazu, die man mit einem flüchtigen Blick nicht von den anderen 3 unterscheiden kann --> wer alleine lebt, ok. Wer Kindern, Partner*in, (Groß-)eltern hat die diese 4 unterscheiden können ... Respekt. Die können bestimmt auch Legofiguren von Figuren anderer Klemmbausteinhersteller unterscheiden. Aber das können bekanntlich die wenigsten.

Wenn 1,5V, dann nur mit USB-C (auf gar keinen Fall Micro-B *wink-richtung-xtar*). Die sind dann optisch von den anderen zu unterscheiden. AAA würde ich aufgrund der geringen Kapazität auch nicht nutzen. Wenn dort mehr Spannung benötigt wird die NiMH nicht bringen, kann man vllt auf andere Art ans Ziel kommen. Ich hatte das Problem auch mal beim Lego Zug (6xAAA). Habs dann auf 8xAA (NiMH) umgebaut und hatte etwa die 9fache Laufzeit + deutlich mehr Leistung aufgrund der höheren Spannung. Ob eine solche Lösung möglich ist, hängt immer vom Einzelfall ab.
 
4 Oktober 2020
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AAA würde ich aufgrund der geringen Kapazität auch nicht nutzen. Wenn dort mehr Spannung benötigt wird die NiMH nicht bringen, kann man vllt auf andere Art ans Ziel kommen.

Das ist im Prinzip der Punkt, aber die Hersteller der Geräte wollen es halt so.
Bestes Beispiel die Steuerung meiner Heizung.
Früher mal waren da 3x AA drin und da hielten NiMh ziemlich genau 1 Jahr durch.
Nach knapp 30 Jahren hat die Steuerung nicht mehr funktioniert und musste erneuert werden, wobei das neuere Modell weniger Strom braucht, aber anstatt dem Kunden nu mit weiterhin 3x AA eine längere Laufzeit pro Ladezyklus zu bieten haben die Deppen das neue Modell kleiner gemacht, da passen jetzt nur noch 3x AAA rein und da halten NiMh mit Mühe 6 Monate durch.
Dasselbe mit den Mobilteilen vom Festnetz-Telefon (bei mir ein Gigaset), früher mal 2x AA, heute 2x AAA und auch wenn die Telefone heute weniger Strom brauchen als früher, hält eine Ladung wegen den kleineren Akkus nicht so lange durch wie mit den alten Modellen.
Ich hatte sogar mal ein Gigaset mit Lithium-Akkus, das war echt praktisch und hat viele Jahre gut funktioniert, aber aus mir unerfindlichen Gründen stellen die Deppen heute nur noch Telefone mit AAA-Akkus drin her.

Meine ganz persönliche Lösung dazu lautet "Batterie-Adapter", also sowas hier
https://www.amazon.de/Lenink-Einste...erieersatz-Wetterstation-White/dp/B0CKXM6ZKF/
gibt es auch für AAA, sieht vielleicht absurd aus, kostet sicher mehr und verbraucht auch mehr Strom als Akkus, aber wann immer ich ein batteriebetriebenes Gerät habe, was in der Nähe einer Steckdose steht und nicht bewegt wird, sprich der Wecker am Bett, die Wanduhr in der Küche und so Zeug, verwende ich diese Adapter, einfach weil dadurch der Aufwand mit den Akkus wegfällt.
Das löst nicht das Problem mit den Telefonen oder dem Wii-Controller, aber immerhin habe ich damit ein paar Geräte weniger bei denen die Akkus immer im unpassendsten Moment leer sind und für die Sachen wo ich um die AAA nicht drumrum komme verwende ich halt NiZn, auch wenn die ewig lange Ladezeiten haben, einfach weil damit wegen der höheren Spannung wenigstens die volle Kapazität nutzbar ist.

@budgetlampenfan danke für das Update zu den 1,5V LiIo, wusste ich tatsächlich nicht.
 
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Buteo

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Das ist im Prinzip der Punkt, aber die Hersteller der Geräte wollen es halt so.
Bestes Beispiel die Steuerung meiner Heizung.
Früher mal waren da 3x AA drin und da hielten NiMh ziemlich genau 1 Jahr durch.
Nach knapp 30 Jahren hat die Steuerung nicht mehr funktioniert und musste erneuert werden, wobei das neuere Modell weniger Strom braucht, aber anstatt dem Kunden nu mit weiterhin 3x AA eine längere Laufzeit pro Ladezyklus zu bieten haben die Deppen das neue Modell kleiner gemacht, da passen jetzt nur noch 3x AAA rein und da halten NiMh mit Mühe 6 Monate durch.
Da kann man sich aber drauf einstellen, man kann sich solche Dinge problemlos terminieren. ;)
Dasselbe mit den Mobilteilen vom Festnetz-Telefon (bei mir ein Gigaset), früher mal 2x AA, heute 2x AAA und auch wenn die Telefone heute weniger Strom brauchen als früher, hält eine Ladung wegen den kleineren Akkus nicht so lange durch wie mit den alten Modellen.
Ich hatte sogar mal ein Gigaset mit Lithium-Akkus, das war echt praktisch und hat viele Jahre gut funktioniert, aber aus mir unerfindlichen Gründen stellen die Deppen heute nur noch Telefone mit AAA-Akkus drin her.
Die Gigasettelefone hsben aber eine Ladestation, wo dann die NiMH-Akkus problemlos drin geladen werden.
Da macht man sich m.E.n. das Leben mit NiZN-Akkus das Leben nur unnötig schwer, weil die ja extern geladen werden müssen.
 
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Die Gigasettelefone hsben aber eine Ladestation, wo dann die NiMH-Akkus problemlos drin geladen werden.

Frag mal Google danach, da wirst du feststellen, dass nicht nur die Gigasets sondern nahezu alle diese Telefone in der Ladeschale die Akkus permanent überladen, weil die Telefone schon bei 1,2 Volt Akkuspannung nicht mehr sauber funktionieren und die Ladeschalen via "Erhaltungsladung" die Akkus immer bis zum obersten Rand voll halten, man bekommt also weniger als die Hälfte der Kapazität aus den Akkus raus bevor das Telefon "leer" anzeigt und dafür haben die Akkus eine drastisch verkürzte Lebenserwartung.
Dementsprechend sind die NiMh-Akkus alle Nasen lang defekt bzw. am Ende ihrer Lebenserwartung, da wird man mit Akkus nachkaufen nicht fertig.
Am Ende muss man dann immer aufpassen, die Telefone nur dann in die Ladeschale legen wenn die Akkus unter 1,2 Volt fallen und sie raus nehmen wenn die Akkus voll sind, unterm Strich ist das mehr Aufwand als mit NiZn alle paar Tage die Akkus auswechseln.
 
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Frag mal Google danach, da wirst du feststellen, dass nicht nur die Gigasets sondern nahezu alle diese Telefone in der Ladeschale die Akkus permanent überladen, weil die Telefone schon bei 1,2 Volt Akkuspannung nicht mehr sauber funktionieren und die Ladeschalen via "Erhaltungsladung" die Akkus immer bis zum obersten Rand voll halten, man bekommt also weniger als die Hälfte der Kapazität aus den Akkus raus bevor das Telefon "leer" anzeigt und dafür haben die Akkus eine drastisch verkürzte Lebenserwartung.
Dementsprechend sind die NiMh-Akkus alle Nasen lang defekt bzw. am Ende ihrer Lebenserwartung, da wird man mit Akkus nachkaufen nicht fertig.
Am Ende muss man dann immer aufpassen, die Telefone nur dann in die Ladeschale legen wenn die Akkus unter 1,2 Volt fallen und sie raus nehmen wenn die Akkus voll sind, unterm Strich ist das mehr Aufwand als mit NiZn alle paar Tage die Akkus auswechseln.
Dann informier Du Dich doch bitte einmal richtig hier im Forum.. es gibt nämlich NiMH-Serien, die eben genau für diesen Zweck geeignet sind. ;)
 
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Meine ganz persönliche Lösung dazu lautet "Batterie-Adapter", also sowas hier
https://www.amazon.de/Lenink-Einste...erieersatz-Wetterstation-White/dp/B0CKXM6ZKF/
gibt es auch für AAA, sieht vielleicht absurd aus, kostet sicher mehr und verbraucht auch mehr Strom als Akkus, aber wann immer ich ein batteriebetriebenes Gerät habe, was in der Nähe einer Steckdose steht und nicht bewegt wird, sprich der Wecker am Bett, die Wanduhr in der Küche und so Zeug, verwende ich diese Adapter, einfach weil dadurch der Aufwand mit den Akkus wegfällt.
Dazu gibt es sogar einen Thread:
Welchen Dummy in AA Größe? | Taschenlampen Forum
 

habichtfreak

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Dann informier Du Dich doch bitte einmal richtig hier im Forum.. es gibt nämlich NiMH-Serien, die eben genau für diesen Zweck geeignet sind. ;)
Da hat er recht. Aber ich gebe zu, wusste ich auch nicht. In den letzten 12 Jahren hat mein Gigaset etwa 10 weiße Ladda AAA gefressen. Die Akkus funktionieren einfach nicht mehr im Gigaset. Die Akkus sind vollkommen in Ordnung und funktionieren überall sonst problemlos. Ende letzten Jahres dann spezielle AAA für DECT Telefone von Varta gekauft. Na mal sehen ob die länger als 2 Jahre mitmachen....
Meine ganz persönliche Lösung dazu lautet "Batterie-Adapter", also sowas hier
https://www.amazon.de/Lenink-Einste...erieersatz-Wetterstation-White/dp/B0CKXM6ZKF/
Finde ich persönlich zu teuer, aber als fertige Lösung sicherlich ok. Bei 4 LED Kerzen die in den Wintermonaten auf meinen Lautsprechern stehen, hatte ich anfangs auch 2xAA (Ladda) drin, aber solche Geräte leuchten dank der 0,6V die den Akkus fehlen kaum. Dann 1x 14500er rein. Statt einem Dummy (hatte keine) den anderen Schacht überbrückt. Hell und ca. 10 Tage Laufzeit. Aber die Gefahr der Tiefentladung (geschützte 14500er passen natürlich nicht. Mittlerweile habe ich andere Kerzen genommen. Hatten das gleiche Problem. Alles was drin war raus, LED gewechselt (5mm ca. 20Lumen), Vorwiderstand und DC Buchse eingebaut. Wird jetzt alles über ein Universalnetzteil gespeist. Kann man mit 4,5V aber auch mit 3V betreiben. Netzteil ca. 10€ (oder man hat es rumliegen), LED und Vorwiderstände und DC Buchse sind Centartikel. Man sollte aber Lust aufs löten haben. Am Ende stellte ich dann fest, die neu gekauften LED leuchten auch mit 2x AAA noch gut hell. So kann ich sie wochenlang mit den Netzteil +Zeitschaltuhr betreiben. Und sollte man jemand Lust auf Romantik im Bad haben, einfach abziehen (5,5x2,1 Hohlstecker), und zwei Laddas rein.