Powerbank - Messung der tatsächlich verfügbaren Kapazität (>60 Geräte)

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
Die Produktbezeichnungen von INIU sind schon recht verwirrend und die Anzahl der Varianten riesig, da kann man schonmal durcheinander kommen, verstehe ich schon.
ist wirklich sehr verwirrend bei Iniu. Ich hatte das mal zusammengefasst (kann sich natürlich jederzeit wieder ändern)

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die hat Tinycells, ist daher deutlich kompakter,
Weder hat die "Tinycells", noch ist sie deutlich kompakter. Tinycells ist eine reine Marketingerfindung (gäbe es wirklich Akkus die bei gleichem Volumen erheblich mehr Energie speichern könnten, wäre die Autoindustrie und andere sicherlich sehr interessiert daran). Und deutlich kompakter ist sie auch nicht. Schaut man sich das Wh/l Verhältnis beider an ...

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... dann ist die P51 zwar 10% besser, dafür braucht man aber keine "Tinycells". Dafür macht man das PCB im inneren sehr kompakt, was dank der nur 23 statt 45W auch deutlich weniger leistungsfähig sein muss. Das ist die Wahrheit hinter Inius "Tinycells". Kompakt ja, auch die kompakteste PB die ich je hatte. Aber Tinycells: Nein.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Weder hat die "Tinycells", noch ist sie deutlich kompakter. Tinycells ist eine reine Marketingerfindung
"Tinycells" ist ein Marketingname, klar. Die Powerbanks sind aber schon signifikant kleiner, man sieht es ja schon auf den Fotos auf der verlinkten Seite - sogar im Aufmacherbild sind drei Powerbanks abgebildet, die rechte davon ist mit Sicherheit eine P51L*, die mittlere die mit "Tinycells". Sie wiegt auch 30g weniger, das lässt sich mit Elektronik nicht erklären, die wiegt ja insgesamt keine 30g.

(gäbe es wirklich Akkus die bei gleichem Volumen erheblich mehr Energie speichern könnten, wäre die Autoindustrie und andere sicherlich sehr interessiert daran).
Es gibt viele Eigenschaften, auf die man einen Akku optimieren kann, Größe ist nur einer davon. Gewicht, Haltbarkeit in Ladezyklen, Haltbarkeit in Zeit, Schnelladefähigkeit, hohe Entladeleistung, Gefährlichkeit und nicht zuletzt der Preis. Bei Autos gibts ja schon mitunter den Trend größere und schwerere Akkus zu nehmen (LiFePo4), weil sie billiger sind und länger halten. Auch bei den 18650er Zellen gibts große Unterschiede. Hochstromzellen haben bei gleicher Größe erheblich weniger Kapazität (z.B 30Q vs 35E). Und bei den Powerbanks hat man es teils mit hochgezüchteten Zellen mit mittlerer Zellspannung von 3,85V zu tun, teils auch mit andere Zellchemie.

... dann ist die P51 zwar 10% besser, dafür braucht man aber keine "Tinycells". Dafür macht man das PCB im inneren sehr kompakt, was dank der nur 23 statt 45W auch deutlich weniger leistungsfähig sein muss.
10% ist ne ganze Menge und am PCB kann man das nicht wegoptimieren, das macht ja keine 10% insgesamt aus. Die aktuelle P51 Version liefert übrigens auch 45W, wie die P51L.

Das ist die Wahrheit hinter Inius "Tinycells". Kompakt ja, auch die kompakteste PB die ich je hatte. Aber Tinycells: Nein.
Hast Du sie aufgemacht und nachgemessen? Ich habe beide Versionen der 140W PB von Iniu. Der Unterschied ist durchaus sehr groß. Da sind andere Zellen drin, bin ich sicher - auch wenn ich sie nicht aufgemacht habe.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
884
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Magdeburg
akkutests.de
Wattstunden / Liter? Um zu zeigen es ist eine kompakte oder weniger kompakte PB? Frag nur nach, nich das ich auf dem Holzweg bin...
Ja genau. Die Energie bei gleichem Volumen zeigt, welche Powerbank besonders kompakt ist.

Die aktuelle P51 Version liefert übrigens auch 45W, wie die P51L.
Also ich habe meine erst vor wenigen Wochen getestet. Sie soll 22,5W schaffen und an einem Port schafft sie maximal 22W:
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Bist du dir ganz sicher, dass deine P51 (ohne L) 45W schafft? Das wäre das doppelte von dem was Iniu verspricht. Kannst du mal kurz 12V und sagen wir 3,5A simulieren und ein Bild machen? Würde mich sehr interessieren. Alternativ auch Ladeprotokolle auslesen, da müsste die dann an dem Port ja auch deutlich mehr signalisieren. Sonst ruft die Gegenstelle ja nie mehr ab.

Hast Du sie aufgemacht und nachgemessen? Ich habe beide Versionen der 140W PB von Iniu. Der Unterschied ist durchaus sehr groß. Da sind andere Zellen drin, bin ich sicher - auch wenn ich sie nicht aufgemacht habe.
140W? Hast du dich vertippt? Wir sprechen doch gerade über die P51/P51L. Die sind beide sehr weit weg von 140W.

Sie wiegt auch 30g weniger, das lässt sich mit Elektronik nicht erklären, die wiegt ja insgesamt keine 30g.

Meine wiegen 313 bzw 327g, also nur 14g unterschied. Du hast recht, egal ob 14 oder 30g, Elektronik wiegt kam etwas. Es ging aber und das Wh/l Verhältnis (Kompaktheit). Wh/kg wäre eine andere Kenngröße. Zur Elektronik zähle ich aber auch Kühlung. Denn wie wir alle wissen, überhitzen Bauteile bei besonders kompakten Powerbanks und sie regeln sehr schnell runter oder schalten ab. Und Kühlung wiegt schon was. Aber selbst wenn wir sagen, Iniu verbaut eh keine Kühlung (was ich anhand der schlechten Leistung meiner P51L bei >30W sofort unterschreibe), bleibt da noch ein anderer angesprochener Punkt von dir: Andere Zellen. Nein, ich habe sie nicht geöffnet. Sind da andere Zellen drin? Sicher. Sind die ein bisschen kleiner? Sehr wahrscheinlich. Aber sind es Zellen mit wesentlich höherer Energiedichte? Ich sage, nein.

Beide sind eine 20.000 mAh PB. Bleiben wir aber lieber bei 74Wh. Wenn in der P51 wirklich genau so viel Energie gespeichert werden kann, wie in der P51L, trotz kleinerer Zellen, dann könnte man die Zellen vermessen (habe ich nicht gemacht), oder man wirft mal einen Blick auf In und Out:

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Sowohl In als auch Out ist bei der P51 etwas kleiner im Vergleich zur P51L. Klar, hier ist noch ein unbekannter Wirkungsgrad, der auch Einfluss hat. Den kennen wir nicht. Es gibt also zwei mögliche Erklärungen:

1. Die P51 ist beim Laden effizienter als die P51L und beim Entladen ineffizienter
2. Die Effizienz ist bei beiden nahezu gleich --> in der P51 steckt ein Akku der als "20.000 mAh-Klasse", der noch die internen Mindestanforderungen des Hersteller erfüllt. Der ist aber ein bisschen kleiner (Kapazität), vllt 5-10%. Der ist dann auch 5-10% kleiner (Volumen) und 5-10% leichter. Und schon erklären sich die 14g (oder auch 30g).

Die Kombination aus:
- die Platine ist leistungsschwächer, daher auch kleiner
- die Zellen im Inneren sind kleiner (in Bezug auf die Energie sie die speichern können, aber auch dem Volumen, und Gewicht)
- kein integriertes Kabel (wiegt sicherlich kaum etwas, aber auch das ist ein kleiner Faktor)

macht am Ende diese 10% mehr beim Wh/l Verhältnis aus. Und 10% sind im Vergleich zu vielen anderen Modellen am Markt keine "tinycells". Andere haben in ihrer PB viel umbaute Luft. Ja, Iniu macht das nicht. Sie haben die P51 sehr kompakt gebaut. Aber wenn ich ein Brot verkaufe und davon 5% vorher abschneide, dann ist das auch kein Tinybrot. Dann fehlt da einfach ein bisschen was. Beim Brot würde es der Käufer merken. Bei der P51 hingegen wohl kaum.

Das ist cleveres Marketing. Ein bisschen was weglassen und weil es nahezu niemand merken (und falls doch mit "Fertigungstoleranzen" begründen), dem ganzen auch noch einen fanzy Namen geben.

Ich will es gar nicht anprangern, dass da sehr wahrscheinlich ein bisschen weniger Energie gespeichert wird in der P51. Es ist wie bei Leuchtmitteln. Da steht meistens 470 lm, 806lm, 1055lm oder 1520lm drauf. Haben die Leuchtmittel genau so viel Lumen? Nein. 10% mehr oder weniger kann das menschliche Auge eh nicht unterscheiden. Hersteller haben Klassen. Und so wie die Philips Lampe 1400 oder 1600lm haben kann, so wird es bei PB auch Klassen geben (10.000 mAh, 15.000 mAh, 20.000 mAh etc). Haben die verbauten Zellen immer genau so viel? Sicherlich nicht. Es wird Grenzen geben was noch verbaut werden darf in einem 74Wh Modell und was nicht. 70-80Wh halte ich für gar nicht unrealistisch. Und wenn ich Hersteller wäre, und ich möchte eine besonders kompakte PB bauen, dann würde ich gezielt 2x 35Wh Zellen verbauen (sind doch zwei Zellen drin, oder?). Die suche ich mir aus der Liste meiner Lieferanten raus, die kosten wahrscheinlich sogar weniger. Und natürlich sind die auch etwas kleiner und leichter. Und die Marketingabteilung macht daraus ... Tinycells
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
In dem Link gemessen war die P51-E2 (ohne L, die hat Tinycells, ist daher deutlich kompakter, hat ein externes Kabel als Schlaufe und nur 22,5W Output). Du hast P51 geschrieben, die kenne ich gar nicht, ist das der Nachfolger von der P51-E2?
Es ist dann die P51-E2 wie im Link, nur steht in der BD nur P51 und auf der Verpackung auch. Da sieht doch kein Schwein durch.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Bist du dir ganz sicher, dass deine P51 (ohne L) 45W schafft?
Nein, sorry da habe ich selbst den Überblick verloren. Da die P50-E1 (die 10Ah Variante) mittlerweile 45W schafft, dachte ich die P51 könnte das auch. Ich habe weder die eine noch die andere.

140W? Hast du dich vertippt? Wir sprechen doch gerade über die P51/P51L. Die sind beide sehr weit weg von 140W.
Nein, es ging hier ja darum, ob "Tinycells" existieren oder nicht. Und ich habe sowohl die Variante der 140W Powerbank mit normalen Zellen (BI-B64), als auch die mit Tinycells - der Größenunterschied ist enorm! Viel größer als der Unterschied in der Kapazität (8% brutto, 6% real entnehmbar).

Beide sind eine 20.000 mAh PB. Bleiben wir aber lieber bei 74Wh. Wenn in der P51 wirklich genau so viel Energie gespeichert werden kann, wie in der P51L, trotz kleinerer Zellen, dann könnte man die Zellen vermessen (habe ich nicht gemacht), oder man wirft mal einen Blick auf In und Out:


Sowohl In als auch Out ist bei der P51 etwas kleiner im Vergleich zur P51L. Klar, hier ist noch ein unbekannter Wirkungsgrad, der auch Einfluss hat. Den kennen wir nicht. Es gibt also zwei mögliche Erklärungen:
Ich nehme mal die Zahlen vom ChargingSheet: P51-E2 liefert 67,36Wh, die P51L-E2 67,88Wh - ich denke angesichts von Messgenauigkeit und Serienstreuung ist das so genau wie es nur irgendwie geht. Beim Aufladen nimmt die P51-E2 91,08Wh, die P51L-E2 86,26Wh. Ich würde dann schon sagen, die Kapazität der Zellen ist gleich. Vielleicht ist in den tinycells sogar etwas mehr drin.

Ich kann nicht erkennen, dass die "TinyCell" Varianten nur deshalb kleiner sind, weil sie weniger Kapazität habe würden (zumindest das scheint erwiesen, dass es nicht der Fall ist). Es ist vermutlich einfach so wie bei Hochstromzellen vs. Hochkapazitätszellen. Hier scheint einfach noch etwas weiter Richtung Kapazität optimiert worden zu sein. Man sieht ja bei den "großen" Powerbanks, dass die TinyCell Varianten nicht die gleiche Leistung liefern können wie die großen Modelle.
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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Gießen
tino.de
Könnten diese Tinycells Akkus mit Silizium-Kohlenstoff-Anode sein, wie sie aktuell oft bei neuen Handys mit größerer Akkukapazität beworben werden? Ich habe mich damit nicht näher beschäftigt. Der 1. Eindruck ist jedoch ganz grob ca. 50% mehr Kapazität bei gleichem Formfaktor der Handys.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Könnten diese Tinycells Akkus mit Silizium-Kohlenstoff-Anode sein, wie sie aktuell oft bei neuen Handys mit größerer Akkukapazität beworben werden? Ich habe mich damit nicht näher beschäftigt. Der 1. Eindruck ist jedoch ganz grob ca. 50% mehr Kapazität bei gleichem Formfaktor der Handys.
Die Vermutung hat der Jan von ChargingSheet auch schon angestellt. Ich weiss es nicht - glaube aber zumindest, dass hier hochgezüchtete Akkus mit höherer Mittlerer Spannung verwendet werden - 3,85V statt 3,7V wie es schon seit längerem in Smartphones gemacht wird. Das ist bei meiner Cuktech 15 Air auch so, aber hier ist ja bekannt, dass SiC Akkus drin sind.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
884
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Magdeburg
akkutests.de
Gerade eine INIU BI-B62 (20.000 mAh / 65W) geliefert bekommen. Die Akkus waren so leer, dass nicht einmal das Display anging (um 0% anzuzeigen).

Also mit INIU hab ich irgendwie kein Glück.

edit: Der INIU Service hat mir empfohlen die PB zu laden, auch wenn sie augenscheinlich keine Ladung annimmt soll ich sie mehrere Stunden am Netzteil lassen. Ist das Unwissenheit oder schon grob fahrlässig wenn man Kunden sagt, sie sollen (möglicherweise) tiefentladene Akkus trotzdem laden?
 
Zuletzt bearbeitet:

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Ich habe eine PB für "niedere Aufgaben" gebraucht. Nachdem meine Iniu BI-B5 einfach nicht ins Supersonderangebot kommen wollte, hab ich mir aus dem Wochenangebot von Action eine Phillips DLP7712C geholt. Eckdaten: 20000mAh, 74Wh. Lädt und entlädt mit bis zu 18W.

Nach dem Initial laden hab ich sie mit meinen Geräten (Handy, Tablet, Stirnlampe) als Last entladen (zwischen 3 und 18W). Mein Schätzeisen sagt, daß sie bis zum Abschalten 67Wh ablieferte. Das wären ca. 90% der Nennkapazität von 74Wh. Das stellt einen ganz akzeptablen Wert dar. Auch in Relation des sehr geringen Kaufpreises.

Bisher einziger Wermutstropfen: Sie hat keine Anzeige der Restkapazität in % sondern lediglich eine Füllstandsanzeige über vier LED.

Ich denke, daß sich da schon noch weitere Exemplare bei mir einfinden könnten.

Der Regulärpreis beträgt ca 18€
 
  • Danke
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