Powerbank - Messung der tatsächlich verfügbaren Kapazität (>60 Geräte)

Duuude

Flashaholic
21 Januar 2015
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Falls die Frage schon mal aufgetaucht ist, bitte ich das zu entschuldigen... ich hätte da noch eine Anregung: die allermeisten mir bekannten Powerbanks leiten beim Passthrough-Laden einfach Input zum Output durch, die Zellen werden weder ge- und entladen. Heisst: wenn da ein 5V2A-Netzteil dranhängt, lädt auch das Endgerät hinter der Powerbank nur mit 5V2A. Damit als Puffer unbrauchbar. Es gibt aber Ausnahmen: meine Mophie Powerstation (die mit 2 Anschlüssen) kann das. Ich denke, das wäre durchaus ein interessantes Feature grade im Solarladefall...
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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43
Ich habe mittlerweile die kleine Cuktech (10Ah, 100W), die mir wirklich gut gefällt - die ist zwar für eine 10Ah Powerbank ziemlich groß, aber sie lädt Geräte mit bis zu 100W (angeblich 120W mit irgendeinem chinesischen Sonderprotokoll, das bis zu 6A zieht- wird auch mit 6A Kabel geliefert) und hat einen brauchbaren PPS Range (mein S24 Ultra lädt mit voller Geschwindigkeit). Vor allem aber, und das war mein Kaufgrund sie kann mit bis zu 90W selbst geladen werden, ist also blitzschnell wieder einsatzbereit. In etwas über 10 Minuten ist sie fast halb voll von ganz leer. Danach wird zwar gedrosselt, aber sie lädt dann immer noch zügig. Außerdem hat sie ein Display, das nicht nur den Akkustand anzeigt, sondern auch mit welcher Leistung sie auf welchem Port lädt und wie lange sie diese Leistung noch liefern könnte bis sie leer ist. Beim Aufladen genau umgekehrt - Ladeleistung und -dauer wird auch angezeigt. Gemessen habe ich 32,2 Wh out (sehr gute 87%) und 37,1 Wh in - was darauf hindeutet, dass geringfügig weniger Kapazität verbaut ist als versprochen. Das ist aber Jammern auf höchstem Niveau - die Effizienz ist super und die gelieferte Energie für eine 10Ah Powerbank dieser Leistungsklasse sehr sehr gut.

Dann wollte ich meine 140W Powerbank von Iniu (BI-B64) durch das neue Modell mit Tinycells ersetzen. Auf dem Papier waren die Unterschiede 25Ah statt 27Ah, dafür deutlich kleiner und leichter.

Tja, in der Praxis sind die Unterschiede deutlich größer: Die P64-E1 kann die 140W nur 5 Minuten lang und kann auch nur mit 80W geladen werden statt mit 100, wie die BI-B64. Im Prinzip ist das also nur ein würdiger Nachfolger für die 100W PB BI-B63, halt mit zusätzlichem Display mit Watt-Anzeige. Sie ist geringfügig weniger effizient als die beiden genannten, liefert 78,5Wh statt etwas über 80. Ein ähnlich komisches Verhalten wie meine erste BI-B63 hat sie auch gezeigt: beim ersten Entladen hat sie sich mehrfach aufgehängt und bei >40% keinen Saft mehr hergegeben, erst nach Aktivierung durch ein Ladegerät - aber auch dann nur kurz. Nach der ersten Volladung ist das nicht mehr vorgekommen. Ist vielleicht so beabsichtigt.

Falls die Frage schon mal aufgetaucht ist, bitte ich das zu entschuldigen... ich hätte da noch eine Anregung: die allermeisten mir bekannten Powerbanks leiten beim Passthrough-Laden einfach Input zum Output durch, die Zellen werden weder ge- und entladen. Heisst: wenn da ein 5V2A-Netzteil dranhängt, lädt auch das Endgerät hinter der Powerbank nur mit 5V2A. Damit als Puffer unbrauchbar. Es gibt aber Ausnahmen: meine Mophie Powerstation (die mit 2 Anschlüssen) kann das. Ich denke, das wäre durchaus ein interessantes Feature grade im Solarladefall...
Ich kenne so ein Verhalten überhaupt nicht, ich habe zwar schon mal davon gehört, aber noch nie selbst gesehen. Es betrifft wohl nur sehr schlechte und vermutlich billige Powerbanks. Es gibt allerdings unter den billigen auch welche, die am Ausgang nur die gleiche Spannung ausgeben können wie sie am Eingang vertragen, denen fehlt offenbar ein zweiter Spannungswandler. Meist sind das dann 5V. Wenn das Gerät am Ausgang aber weniger Strom aufnimmt, als es am Input bekommt, fliesst der Rest in den Akku.

Ich habe grade mal fix 6 meiner Powerbanks von 4 verschiedenen Herstellern getestet, keine von denen zeigt dieses Verhalten. Zwei haben tatsächlich den Eingang auf 5V runtergeregelt, als ich am Ausgang ein Gerät eingesteckt habe (das aber durchaus auch mehr als 5V vertragen hätte), aber es ging dennoch etwa die Hälfte der Energie in den Akku (ca. 3A vs etwas über 1,5A). Das war eine Baseus und die Iniu P51L (die dafür bekannt ist, dass man sie weder mit Pass-Through noch mit mehr als einem Gerät am Ausgang betreiben sollte, weil sie da sehr stark runterschaltet).

Die anderen 4 PB haben am Eingang mit voller Leistung geladen (zwischen 45 und 65W bei 20V, ich hatte grade kein "schnelleres" Netzteil da liegen) und am Ausgang entsprechend eine andere Spannung und Leistung weitergegeben. Es waren zwei Inius, eine Cuktech und eine Omars.
 
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tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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tino.de
@schmadde 32,2 out, 87,1 in? Bist du dir sicher dass du die Messergebnisse da nicht durcheinanderfeworfen hast? Die Effizienz wäre da aber extrem schlecht und gibt es selbst bei billigen Powerbanks so nicht.
 
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schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Aber immer noch extrem schlecht. Das kann eigentlich nicht sein. Es geht arg viel rein...
Was ist daran schlecht? Es gehen 87% der reingeladenen Energie wieder raus, das ist ein Spitzenwert - ich habe keine einzige andere Powerbank, die da ran kommt, obwohl ich einige andere hervorragende habe. Der Wert ist so gut (und die absolute Zahl so nah an der Nennkapazität dran), dass ich den Aufladeversuch nochmal wiederholen werde (ich hatte das aber schon 2x gemacht, bin gespannt was hier rauskommt).
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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Ah okay, dachte heute morgen die 32 wurden auf die 37 verbessert, dann wäre es gegenüber 87 immer noch ein zu großer Unterschied. Nun passt es ja :)
 

Duuude

Flashaholic
21 Januar 2015
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Ich kenne so ein Verhalten überhaupt nicht, ich habe zwar schon mal davon gehört, aber noch nie selbst gesehen. Es betrifft wohl nur sehr schlechte und vermutlich billige Powerbanks.
Meine Anker 737 macht das so. Vielleicht liegt der Fehler auch woanders, aber bei all meinen Geräten (alles PD3.irgendwas) ist bei Passthrough-Laden Eingangsleistung = Ausgangsleistung. Sieht man ja auf dem Display recht schön.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Anker unterstützt doch traditionell (und absichtlich) überhaupt kein pass through, bei keiner Powerbank - ist das nicht mehr so? Muss gleich mal meine 737 anschauen.

Ich habe übrigens die Cuktech nochmal gemessen - es bleibt bei ca 37 in und 32,5 out. Auch bei 55W Ladeleistung und 45W Entladeleistung. Also entweder leicht übertrieben bei der Kapazität oder mit etwas Sicherheitspuffer beim (Ent)laden.

EDIT: Ich habe das bei meiner 737 mal ausprobiert: Tatsächlich kann die Pass-Trough Charging, was ich bisher noch bei keiner Anker PB gesehen habe (und daher auch nie ausprobiert). Aber Deine Beobachtung kann ich nicht teilen:

1000094698.jpg
 
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Duuude

Flashaholic
21 Januar 2015
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Grade nochmal getestet, bei 38 Watt verfügbarer Eingangsleistung wird der Ausgang ebenfalls auf 38 Watt gedrosselt. Evtl. ist das ein PD-Thema und gilt nicht, wenn der Ausgang über Standard-5V2A versorgt wird?
Fände ich jedenfalls ein Qualitätskriterium, inwieweit Powerbanks Ein- und Ausgänge unabhängig voneinander variabel betreiben können.
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Ich war lange Zeit mit den PBs von Iniu sehr zufrieden. Insbesondere mit der BI-B5, welche sich viermal in meinem Bestand befindet.

Ich wollte jedoch eine (oder Mehrere) PBs mit mindestens "20000 mAh), also 74Wh oder mehr, welche mit mehr als der üblichen 18W geladen werden können, nachdem ich ein Solarmodul habe, welches an USB-C immerhin 45W bereitstellt.

Zunächst hebe ich mit eine BI-B63 gekauft (25Ah, 92,5 Wh), welche mit gut 40W geladen wird. Allerdings habe ich bei Dieser eine weitaus größere Diskrepanz zwischen Lademenge, Werksangabe und abgebbarer Energie feststellen können als ich aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit den BI-B5 sammeln konnte. In mehreren Versuchsreihen konnte ich jeweils ca 95Wh in die PB hinein laden, aber lediglich 65Wh entnehmen. Dies ist im Vergleich mit den BI-B5 ein krass schlechter Wert. Ich schrieb daraufhin Iniu an und schilderte das Problem. Eine Antwort kam auch sehr schnell. Es wurde erklärt, daß eine Diskrepanz zwischen Laden und Entladen von 30% durchaus normal ist... Also alles andere als die positiven Vorerfahrungen. Ich habe die PB mit einer Couponaktion sehr günstig bekommen, daher behielt ich sie und bekam sogar von Iniu eine 50% Rückerstattung. Hier ein großes Lob an den Service.

Dann habe ich mich für den Kauf zweier P51L entschieden, welche auch halbwegs schnellladefähig (gut 25W) sind. Auch hier komme ich anstatt der aufgedruckten 74 Wh (was auch in Etwa der Auflademenge entspricht) nur auf eine Entnahme von ca. 60 bzw. 62Wh. Auch kein Vergleich zu den "Stars". Was mich bei den P51L zudem extrem stört ist, daß sie bei einer Anzeige von 20% quasi leer sind und hier die Anzeige von 20 auf 0 innerhalb von Sekunden sinkt.

Habt ihr Ähnliche Erfahrungen gemacht, da Iniu hier stark nachgelassen hat? Sicher sind es bei den P51L noch ganz brauchbare Werte, aber eben Kein Vergleich zu den B5. Oder frisst die Elektronik bei den PBs mit mehr Leistung tatsächlich so viel intern auf?
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
Die Frage ist zunächst einmal mit welcher Last hast du entladen? Je höher diese ist, je weniger kommt raus. Wobei P51 und P51L bei höheren Lasten scheinbar weniger Wandlerverluste haben als die Bi-B5:

pb-wh-watt.png

Bzl. der 30% Verluste die Iniu da nennt, kann ich nicht bestätigen. Zumindest die maximale Gesamteffizienz ist bei Iniu eigentlich ganz gut.


pb-wirkungsgrad.png

Beim Entladen mit 20W können die 30% schon hinkommen, diesen Wert habe ich aber nicht berechnet.

Bzl. der Energiemenge in den kleinen PBs von Iniu, obwohl alle "20.000 mAh", gibt es Unterschiede:


pb-wh-vergleich.png

In der Mini Variante ist etwas weniger, vllt ein etwas kleinerer Akku. Der wiegt dann auch etwas weniger, ist etwas kleiner, schon hat man "die kleinste 20.000 mAh PB der Welt". Aber um die ging es dir ja nicht, sondern um die P51L. Die braucht bei mir zum Laden mindestens 87 Wh. Dafür kommen aber fast 74 Wh raus, was darauf hindeutet, dass sie etwas mehr als 20.000 mAh haben müsste.

Das die Ladeanzeige bestenfalls ein Schätzeisen ist, kann ich bestätigen. Bei allen PBs die ich bisher getestet habe. 10% Abweichung scheint "normal" zu sein, 20% sind mir aber noch nicht aufgefallen.

Meine P51L hat eher das Problem, dass sie die beworbenen 45W keineswegs liefern kann. Ok, für ca. 5 Minuten, danach schaltet sie sich ab. Sowohl an der Messstation, als auch an realen Verbrauchern.

Alle getesteten Iniu PBs habe ich diesen oder letzten Monat gemessen. Zur Bi-B63 kann ich nicht vergleichen, habe ich nicht. Deine Werte (beide) klingen aber zu gering. Deutet darauf hin, dass der Akku im inneren zu klein ist, oder nie vollständig aufgeladen und/oder entladen wird, womit auch weniger Energie zur Verfügung stehen würde (und auch immer zu wenig nachgeladen wird).

Womit hast du gemessen? Und wo? Direkt am Port oder ist ein Kabel dazwischen? Das allein kann die Messung schon leicht verfälschen. Eigenverbrauch des Messgerätes hast du berücksichtigt, sofern es eins ist, ohne eigene Stromversorgung? Fällt zwar kaum ins Gewicht, weil meist unter 0,01W, aber vllt ist der Eigenverbrauch deines Messgerätes auch höher. Wenn dann 15 Stunden lang entladen wird, macht das schon ein bisschen was aus.
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
7.549
5.024
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Allgäu
Ich habe es praxisorientiert entladen. Ich nahm ein USB-Messgerät und daran hing die Last: Unterschiedlich vom Smartphone über das Tablet bis zu den Earbuds. Das Entladen erfolgte mit einer durchschnittlichen Last von ca. 10W.

Die Entladebedingungen waren somit die gleichen wie bei der altbewährten BI-B5 (mit der ich vollauf zufrieden bin).
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
178
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Zunächst hebe ich mit eine BI-B63 gekauft (25Ah, 92,5 Wh), welche mit gut 40W geladen wird. Allerdings habe ich bei Dieser eine weitaus größere Diskrepanz zwischen Lademenge, Werksangabe und abgebbarer Energie feststellen können als ich aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit den BI-B5 sammeln konnte. In mehreren Versuchsreihen konnte ich jeweils ca 95Wh in die PB hinein laden, aber lediglich 65Wh entnehmen. Dies ist im Vergleich mit den BI-B5 ein krass
Ich habe zwei Exemplare der BI-B63 und beide nehmen etwa 100Wh auf (eine 99 Wh, eine 100,7) und geben 80,7 bzw 84,5Wh wieder ab (bei 60W Entladen). So schlechte Werte wie bei Dir habe ich nicht feststellen können. Allerdings verhält sich die PB sehr merkwürdig, wenn sie fast leer ist: die Anzeige springt ziemlich direkt von 15% auf fast leer und der Entladevorgang kann/muss mehrfach neu gestartet werden, damit man auch wirklich alles rausbekommt, was drin steckt. Das ist wirklich die schlechteste INIU Powerbank, die ich habe und ich habe 13 Stück mittlerweile. Der Grund, warum ich zwei habe ist, dass die erste so schlecht war, dass ich ein Ersatzgerät von INIU bekommen habe. Nach ein paar Mal aufladen allerdings hat sich dann auch die erste besser verhalten. Ich glaube, ich hatte hier irgendwo davon berichtet.

Ich würde, falls 45W aufladen auch reichen die BI-B62 empfehlen, die ist wirklich gut und auch deutlich kompakter. Liefert dein Panel wirklich 50W? Wie groß und schwer ist das, kannst Du es vielleicht verlinken?

Dann habe ich mich für den Kauf zweier P51L entschieden, welche auch halbwegs schnellladefähig (gut 25W) sind. Auch hier komme ich anstatt der aufgedruckten 74 Wh (was auch in Etwa der Auflademenge entspricht) nur auf eine Entnahme von ca. 60 bzw. 62Wh. Auch kein Vergleich zu den "Stars". Was
Meine P51L nimmt 82,7Wh und liefert 68,7Wh - das ist ein Spitzenwert finde ich - 93% der versprochenen Kapazität findet man selten irgendwo. 62Wh hielte ich auch noch für in Ordnung, wie wurde gemessen und mit welcher Last?

Die P51L halte ich bei deinem Einsatzzweck aber für nicht so gut geeignet. Die kann eigentlich nur auf einem Port gut was ausgeben. Sobald ein zweiter Port genutzt wird, egal ob als Input oder Output sinkt die Leistung enorm auf IIRC 7,5W pro Port. Somit ist Pass-through-charging zwar im Prinzip möglich aber praktisch nutzlos. Für Solaranwendung nicht brauchbar IMHO. Da ist die BI-B62 die kleinste, die noch brauchbar ist.

mich bei den P51L zudem extrem stört ist, daß sie bei einer Anzeige von 20% quasi leer sind und hier die Anzeige von 20 auf 0 innerhalb von Sekunden sinkt.
Das ist bei den Prozentanzeigen fast immer so und bei INIU noch ausgeprägter. Bei der BI-B63 finde ich es aber noch viel schlimmer als bei der P51L.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
178
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Die Frage ist zunächst einmal mit welcher Last hast du entladen? Je höher diese ist, je weniger kommt raus. Wobei P51 und P51L bei höheren Lasten scheinbar
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Die meisten Powerbanks sind besonders ineffizient bei niedriger Last. Die schlechtesten Effizienzwerte haben sie meist bei 5V. Bei den 100W oder 140W PB sind die höchsten Stufen manchmal etwas weniger effizient als die mittleren, aber der Unterschied ist idR gering. Die INIUs sind eigentlich überall gut - eigentlich die besten von allen Herstellern, die ich je getestet habe. Ganz besonders, wenn man Lade- und Entladeverluste zusammenzählt, was bei Solaranwendungen ja besonders wichtig ist.

Meine P51L hat eher das Problem, dass sie die beworbenen 45W keineswegs liefern kann. Ok, für ca. 5 Minuten, danach schaltet sie sich ab. Sowohl an der Messstation, als auch an realen Verbrauchern.
Meine P51L hält die 45W für 30 Minuten - das ist mehr als ausreichend für Smartphones. Für Laptops ist sie ohnehin nicht geeignet, weil sie keine 20V Stufe hat, die viele Laptops zwingend voraussetzen.

Die neueren anderen Modelle von INIU, z.B. P55 schaffen wirklich nur ein paar Minuten 45W. Ist das bei Dir wirklich auch so? Wieviele Minuten schafft Deine und wann wurde sie gekauft? Manchmal ändert INIU die Modelle ohne den Namen anzupassen, leider mitunter wie bei der P55 zum schlechteren. Wäre interessant zu wissen ob hier auch.


Alle getesteten Iniu PBs habe ich diesen oder letzten Monat gemessen. Zur Bi-B63 kann ich nicht vergleichen, habe ich nicht. Deine Werte (beide) klingen aber zu gering. Deutet darauf hin, dass der Akku im inneren zu klein ist, oder nie vollständig aufgeladen und/oder entladen wird, womit auch weniger Energie zur Verfügung stehen würde (und auch immer zu wenig nachgeladen wird).
Mir erscheint das auch zu gering. Die BI-B63 hat das Problem, dass man die letzten 10-20Wh nur rausbekommt, in dem man den Ladevorgang am Ende mehrfach neu startet. Dazu passt dann aber nicht, dass 95Wh rein gingen, denn das klingt für mich im Rahmen der Messgenauigkeit realistisch.

Womit hast du gemessen? Und wo? Direkt am Port oder ist ein Kabel dazwischen? Das allein kann die Messung schon leicht verfälschen. Eigenverbrauch des Messgerätes hast du berücksichtigt, sofern es eins ist, ohne eigene Stromversorgung? Fällt zwar kaum ins Gewicht, weil meist unter 0,01W, aber vllt ist der Eigenverbrauch deines Messgerätes auch höher. Wenn dann 15 Stunden lang entladen wird, macht das schon ein bisschen was aus.
Würde mich auch interessieren.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
178
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40W nach 12 Min
45W nach 6 Min
45W (abgekühlt auf etwa 5°C) nach 8,5 Min

gekauft etwa 11/2025
Das hört sich gar nicht gut an. Evtl. hat INIU in allen neueren 45W Powerbanks schlechtere Elektronik eingebaut. Meine P51L, im August gekauft hat das Problem nicht, die hält 30 Minuten durch und 35W dauerhaft (evtl. auch mehr). Die im Dezember gekaufte P55 sowie die Ende November bestellte P73-E1 schalten 45W nach ca. 5 Minuten ab - offenbar timergesteuert und nicht temperaturgesteuert, denn nach ab- und wieder anstecken der Last kommen wieder 5 Minuten lang 45W raus. Das war bei den älteren Versionen der beiden PB angeblich noch nicht der Fall. Dafür kommen beide mit 5A tauglichen Kabeln mit E-Marker. Das ist für mich wertvoller, da mein Smartphone ohnehin nur ein paar Minuten lang 45W ziehen kann.

Achso, nochmal hier zu meinem Google Sheet mit den Messwerten:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1gPE4z82QII8pxBrKe9o2tXCBEyK_zykxdZ2bpzow7sY/edit?usp=sharing

sind ein paar PB dazugekommen seit letztem Mal. Aktuell habe ich eine Cuktech 15 Air bestellt, die dann hoffentlich meine Sammelwut abschliesst. Die Cuktech 10 wäre eigentlich super (ist auch meine meist verwendete), aber das Format ist so mega unpraktisch, hoffe die 15 Air ist genauso gut aber flacher. Rein von den technischen Daten sollte sie sogar besser sein. Ist halt 4x so teuer wie meine ganzen kleinen INIUs. Die Effizienz meiner beiden Cuktechs ist schlechter als die von den INIUs, aber der Unterschied ist nicht riesig und z.T. vermutlich auch bedingt durch die hohe Leistung der beiden.
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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5.024
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Allgäu
Liefert dein Panel wirklich 50W? Wie groß und schwer ist das, kannst Du es vielleicht verlinken?
Es ist dieses Panel von Flexsolar

Es hat nominell 60W. An USB-C kommen laut Werksangabe 45W raus. Ich habe mit der Iniu BI-B63 nur ein Gerät, was dies ausnutzen kann. Ich habe mit der mir zur Verfügung stehenden Technik mehr als 40W gemessen. Genaue Werte hab ich grad nicht da. Die P51L wird mit den vollen 27W bedient, die die PB aufnehmen kann.

Am USB-A Anschluss kommen 18W raus (wie angegeben)

Die vollen 60W können aber nur vom DC-Anschluss abgegeben werden, was ich aber nicht beurteilen kann, weil ich kein Gerät habe um dies zu messen bzw abschätzen zu können.

Ich habe mich für dieses Panel trotz der Sperrigkeit entschieden, da ich generell mit Flexsolar ganz zufrieden bin. es über ansehnlich Leistung verfügt und keine Sollbruchstellen durch das Falten hat (Was mein vorheriges Panel unbrauchbar werden ließ).
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Es ist dieses Panel von Flexsolar

Es hat nominell 60W. An USB-C kommen laut Werksangabe 45W raus. Ich habe mit der Iniu BI-B63 nur ein Gerät, was dies ausnutzen kann. Ich habe mit der mir zur Verfügung stehenden Technik mehr als 40W gemessen.
Würde mich mal interessieren wie und mit welchen Werten gemessen wurde. Ich habe mal so ein Flexsolar Panel gehabt, das angeblich 40W haben sollte und da kamen selbst bei optimaler Ausrichtung bei Strahlendem Sonnenschein nur 16W raus. Mein Elecaenta "30W" Panel lieferte zur selben Zeit über 20W und bei Bewölkung oder suboptimaler Ausrichtung hat selbst mein 21W Panel mehr gebracht als das Flexsolar - drum bin ich bei diesem "Hersteller" etwas skeptisch (wobei es vielleicht auch einfach nur ein Importeur ist und Deins von einer besseren Herstellerfirma kommt). Aber Deins ist ja wesentlich größer und eher nix für Rucksacktouren, vielleicht ist es ja besser.

Ich habe mit einem FNIRSI C1 gemessen, Last weiss ich nicht mehr, war aber glaube eine 100W Powerbank.

Ich habe mich für dieses Panel trotz der Sperrigkeit entschieden, da ich generell mit Flexsolar ganz zufrieden bin. es über ansehnlich Leistung verfügt und keine Sollbruchstellen durch das Falten hat (Was mein vorheriges Panel unbrauchbar werden ließ).
Genau da war das Flexsolar, das ich hatte eher schlecht. Es hat keinen sehr stabilen Eindruck gemacht, deswegen und wegen der schlechten Leistung habe ich es wieder zurückgeschickt. Es war ein "E4pro".
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.570
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113
Wellmitz/ Landgut
Hab mal eine Frage. Habe mir die Iniu P51 bestellt, die in der Liste an 12ter Stelle steht.
Was bedeutet die Angabe Rated Capacity in der Beschreibung 12400mAh/5V? Wenn das die max entnehmbare Energie ist, deckt es sich nicht mit der Angabe in der Liste 19460mAh. Was verstehe ich da falsch?
20260121_210451.jpg
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.416
1.281
113
Die 19460mAh sind auf Zellspannung bezogen, also 3,7V ist normal.... Da Das Dingens Wandlerverluste hat bekommst du die nicht 1:1 in 5V raus (20000mAh*3,7V/5V=14800mAh) Nun wurde statt 20Ah nur 19,46Ah gemessen... Es kommen dann 14400,4 mAh raus. Entspricht einem Wirkungsgrad des Wandlers von 12400/14400~86%.... Ganz Okay
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.570
1.786
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Wellmitz/ Landgut
Die 19460mAh sind auf Zellspannung bezogen, also 3,7V ist normal.... Da Das Dingens Wandlerverluste hat bekommst du die nicht 1:1 in 5V raus (20000mAh*3,7V/5V=14800mAh) Nun wurde statt 20kmAh nur 19,46kmAh gemessen... Es kommen dann 14400,4 mAh raus. Entspricht einem Wirkungsgrad des Wandlers von 12400/14400~86%.... Ganz Okay
Jetzt bin ich ganz schön erstaunt, das es so viel Verlust ist. Dachte immer das so 20% rum von der angegebenen Energie genutzt werden können. Das ist ja ca. das doppelte!
Danke!
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.570
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Wellmitz/ Landgut
:oops:


Es wurden doch sogar 86% genutzt! Ah beziehen sich immer auf die jeweilige Spannung. Bei 12V wäre es dann sogar nur rund ein Drittel der 19Ah.
Das ist richtig. Bin immer davon ausgegangen, das bei 10000mAh und 5V Verbraucher ca.8000mAh nutzbar sind. Hab nie irgend etwas gerechnet bzw.mich damit beschäftigt. Hatte das Thema jetzt nur ein wenig gelesen, da ich 2 Stück für Heizwesten brauche. Wahrscheinlich habe ich etwas überlesen und bin jetzt von den 19460mAh als nutzbar ausgegangen, da sie ja gemessen 22100mAh hat.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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akkutests.de
Was bedeutet die Angabe Rated Capacity in der Beschreibung 12400mAh/5V? Wenn das die max entnehmbare Energie ist, deckt es sich nicht mit der Angabe in der Liste 19460mAh. Was verstehe ich da falsch?
Wahrscheinlich verstehst du nichts falsch, die Angaben bei Herstellern sind aber mehr als verwirrend. Auch dank Fantasiebezeichnungen wie beispielsweise Cell capacity und Batterie capacity. Da gibts es schon gar keinen Unterschied, wird aber dennoch extra aufgeführt. Und einmal besteht "capacity" aus mAh und einmal aus mAh, V und Wh. Das hätte man einfach auch zusammenfassen können. Dann kommt die rated Capacity. Die ist:
  • ist durch die internationale Norm IEC 61960-3:2017 klar definiert (interessiert viele Hersteller dennoch nicht, sie erfinden dann noch sowas wie minimum capacity etc.)
  • ist wenn man sie "frei übersetzt" die Mindestkapazität („ […] not less than 100 % of the rated capacity declared by the manufacturer“)
  • im deutschen heißt es in der zugrundeliegenden Norm (DIN EN 61960-3:2017-12) Bemessungskapazität, das Wort benutzt aber kaum jemand

i 10000mAh und 5V Verbraucher ca.8000mAh nutzbar
10000 mAh * 3,7V = 37Wh
8000 mAh * 5V = 40Wh

--> Mehr Energie nach verlustbehafteter Energieumwandlung, da kann etwas nicht stimmen. Um diese ganze Verwirrung bzl. Kapazitätsangaben aus dem Weg zu gehen, ist es empfehlenswert mit Wh zu rechnen. Das Problem wird bei zu zunehmendem Unterschied der Spannung immer größer. Und für die meisten Menschen damit unverständlicher. Ein anderes Beispiel:

9V Akku, bestehend aus einer Zelle (wie auch kleine Powerbanks). Geladen wird über USB (5V), ebenfalls wie bei kleinen(alten) Powerbanks

1769064759598.png

Da steht 1100 mAh und 9V aufgedruckt. Jetzt könnte man denken, dieser Akkus kann rund 10Wh speichern (9V*1,1Ah). Kann er natürlich nicht, die 1100 mAh stehen in keinen Zusammenhang mit der angegebenen Spannung von 9V:

1769064872239.png

Immerhin, Iniu hat mir ihren Angaben von Kapazität bei unterschiedlichen Spannungen einen realistisches Wirkungsgrad benutzt. Das ist nicht selbstverständlich. Keeppower benutzt für ihre 1,5V Akkus mittlerweile einen Wirkungsgrad von 100%, der natürlich unrealistisch ist. Zumindest für Keeppower (Hixon hat mal 98% erreicht)
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.570
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Wellmitz/ Landgut
Rrstmal danke für die ausführlichen Erklärungen. Mit wieviel % Wandlerverlust kann man pauschal rechnen, von der Bank auf 5V Ladespannung? Ich gehe mal davon aus, das der Verlust bei 9 und 12V noch höher wird im Verhältnis zu 5V.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
884
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Magdeburg
akkutests.de
Ich kann dir nur sagen welche (Gesamt-)Verluste ich bisher gemessen habe. Entladen bezieht sich immer auf geringe Last bei 5V (außer bei der Sbaoh, das ist ne "Powerstation"). Laden auf 5V bzw. falls unterstützt mit 9 oder mehr Volt

1769112480020.png

Unter der Annahme, dass die Verluste sich etwa gleich aufteilen (zugeführte Energie --> Energie die in die Akkus fließt // Energie in den Akkus --> Energie die entnommen werden kann am USB Port), dann sind Verluste von 10% bei einer der beiden Energieumwandlungen heutzutage ganz gut. 5% sehr gut. Wie man anhand der 10 Jahren alten Geräte von EasyAcc, der ENB oder des alte WP2s sehen kann, waren die Verluste damals teilweise deutlich höher.

Ob Wandlerverluste höher werden bei höherer Spannung (aber gleicher Leistung), kann ich dir nicht sagen. Habe ich bisher nicht getestet.
 
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schmadde

Flashaholic
14 September 2015
178
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Die 19460mAh sind auf Zellspannung bezogen, also 3,7V ist normal.... Da Das Dingens Wandlerverluste hat bekommst du die nicht 1:1 in 5V raus (20000mAh*3,7V/5V=14800mAh) Nun wurde statt 20Ah nur 19,46Ah gemessen... Es kommen dann 14400,4 mAh raus. Entspricht einem Wirkungsgrad des Wandlers von 12400/14400~86%.... Ganz Okay
Nein, die Rechnung ist so nicht richtig. In den 19,46Ah bzw. 72Wh stecken die Wandlerverluste schon drin! Die kannst Du ausrechnen, wenn Du die 72Wh durch die versprochenen 74Wh teilst, dann kommen nämlich 97% Wirkungsgrad raus. Oder besser gesagt: 97% der versprochenen 74Wh kann man tatsächlich entnehmen. Die tatsächlichen Wandlungsverluste könnte man nur angeben, wenn man die echte Kapazität der Zellen kennen würde. Die ist idR nicht genau 20Ah bzw. 74Wh, weil die Zellen meist leicht abweichende Kapazität haben (z.B. 3 Zellen mit je 3.300mAh, also 9,9Wht statt 10Wh), die Powerbanks aber in festen Größen verkauft werden. Man sagt also eher 10.000mAh und nicht 9.900mAh, auch wenn letzterer Wert der richtige wäre. Im fall der P51L sind es vermutlich geringfügig mehr als 20Ah/74Wh, weil 97% Eta unrealistisch hoch ist.

Rrstmal danke für die ausführlichen Erklärungen. Mit wieviel % Wandlerverlust kann man pauschal rechnen, von der Bank auf 5V Ladespannung? Ich gehe mal davon aus, das der Verlust bei 9 und 12V noch höher wird im Verhältnis zu 5V.
Der Grund, warum bei 5V weniger mAh "drin" sind als bei 3,7V sind nicht Wandlerverluste, sondern die unterschiedlichen Spannungen selbst. Besser wäre es wie vorher schon angesprochen man würde die Energiemengen in Wh angeben, die sind nämlich bei jeder Spannung gleich. Der Unterschied zwischen mAh bei 5V und bei 3,7V beträgt genau 3,7V/5V = 0,74. Also bei 5V hat man nur drei Viertel der mAh wie bei 3,7V - ganz ohne Wandlerverluste. Die kommen dann natürlich noch oben drauf. Mit mAh zu rechnen, ist sowieso Käse, weil mittlerweile auch Zellen verbaut werden, die nicht 3,7V als mittlere Spannung haben, sondern z.B. 3,85V.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Grund für meinen Besuch heute war der Test einer neuen Powerbank, die gestern angekommen ist: der Cuktech 15 Air. Für mich ist die PB nahezu perfekt. Sie ist ähnlich zur Cuktech 10, kann auch wie diese schnell aufgeladen werden (100W, Cuktech 10: 90W), hat aber ein sehr viel praktischeres Format (keine Säulenform, sondern ein "ganz normales" Powerbank Format), hat 2x USB-C Anschlüsse plus 1 USB-A (Cuktech 10: 1xC, 1xA) und hat 15.000mAh (Cuktech 10: 10.000mAh).

Mein persönlicher Eindruck: Sie hat ungefähr die Größe der P51L. Genauso breit, etwas höher, dafür nicht ganz so dick, Volumen gleich. Gefällt mir sehr gut! Etwas merkwürdig: man kann sie mit 100W laden, aber Geräte können nur mit 65W geladen werden. Das kenne ich von anderen PB nur umgekehrt: entladen geht normalerweise schneller als aufladen. Für mich passt es, verstehen tu ichs aber nicht.

Und die 65W gehen nur auf USB-C 1. Auf C2 gehen nur max 27W und nur 5V und 9V. C1 hat aber 20V, anders als z.B. die P51L - das ist gut, weil manche Laptops die 20V brauchen. Ich konnte auf C1 mit 45W entladen und gleichzeitig auf C1 mit den 27W. Also >70W gesamt. Das ist super.

Das Display ist super, zeigt für jeden Port einzeln die Leistung an und auf Wunsch auch Spannung und Strom. Man kann den C1 Port auf nur Input oder nur Output einstellen, was sehr praktisch ist und auch für Kleinverbraucher kann man einstellen, dass der Port nicht abgeschaltet wird, wenn nur wenig Leistung gezogen wird.

Nicht so begeistert war ich von der Kapazität. Von den versprochenen 58 Wh (3,85V Nennspannung!) konnte ich nur max 45,5Wh entnehmen - das sind weniger als 80% der Nennkapazität - so schlecht war schon lange keine Powerbank mehr. Reinladen konnte ich nur 52,6 Wh. Ich werde noch ein paar Lade-Entladezyklen probieren, aber aktuell sieht es so aus, als ob bei der Kapazität übertrieben wurde.

Die Powerbank nutzt die neuartigen Siliziumcarbid Zellen und hat ein CCC Rating (für Flüge in/nach China wichtig).
 
  • Danke
Reaktionen: LightintheNight

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Nein, die Rechnung ist so nicht richtig. In den 19,46Ah bzw. 72Wh stecken die Wandlerverluste schon drin! Die kannst Du ausrechnen, wenn Du die 72Wh durch die versprochenen 74Wh teilst, dann kommen nämlich 97% Wirkungsgrad raus.
Ja stimmt, hatte ich übersehen, war zu Faul mir die Liste auf Seite 1 nochmal anzuschauen bevor ich antworte. Jedoch war das garnicht das Thema, es ging viel mehr darum, was die 12400 mAh bedeuten könnten. Vlt ist das ein zugesicherter Wert? Selbst 86% wären ein gerade noch akzeptabler Wert. 97% sind da ja schon wirklich Premium.
 
15 Januar 2026
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Die hier angegebenen Kapazitäten decken sich bei den Differenzen in etwa mit fast allen Rundzellen. Allerdings je kleiner um so größer sind oft die Differenzen.
Für mich grenzt das an Betrug. Eas drauf steht muss der Akku oder die Powerbank auch leisten. Gedachte Verluste sind für den normalen Anwender uninteressant Ich erwarte von einem Akku der mit 2l000 mAh angegeben ist, dass er das auch liefert. Kann er nur die Hälfte, ist das für mich nicht O.K. Da hilft es auch nichts, dass die Hersteller, spricht man sie darauf an, sofort Ersatz leisten oder zurück zahlen. Für mich steht das eher dafür, dass die ganz genau wissen was los ist. Also doch bewusste Täuschung?
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Ich erwarte von einem Akku der mit 2l000 mAh angegeben ist, dass er das auch liefert.
Da wirst Du enttäuscht werden. Alle Hersteller von Powerbanks geben nur die Kapazität der verbauten Zellen an. Die Entladeverluste sind bei den Angaben mit denen sie vermarktet werden nie dabei. Bei der "rated capacity" sind sie vermutlich mit einkalkuliert, allerdings ist auch die in mAh angegeben - und dieser Bullshit-Wert ist nicht aussagekräftig. Dazu gehört immer auch ein Spannungswert, der allerdings auch im Entladeverlauf schwankt.

Einzig die Angabe in Wh ist sinnvoll, weil die auch als Einzelwert Aussagekraft hat.

Kann er nur die Hälfte, ist das für mich nicht O.K.
Nur die Hälfte wäre schlecht. Habe ich aber selbst bei den krassesten Betrügerpowerbanks von Amazon nicht gesehen, auf 60% sind auch die immer gekommen. Drum gibts ja auch diesen Thread hier oder das ChargingSheet oder techtest.org - damit man die realen Werte nachschauen kann und nicht jeder von neuem reinfällt. Die allermeisten Powerbanks von seriösen Herstellern kommen auf 80-90% der Nennkapazität, manche Inius sind sogar noch etwas besser.

Die 19460 mAh sind mit Wandlerverluste bei 3,7V Entladung. Die Bank hat 22100 mAh gemessen, das hat @Onkel Otto auch geschrieben.
Nein, die 22100mAh aus der Spalte "Kapazität real" sind nicht gemessen, sondern unter irgendwelchen Annahmen errechnet. Die Erklärung "Die "Real" Kapazität ist der gerundete Mittelwert aus der einladbaren und der entladbaren Energie" geht davon aus, dass Laden und entladen gleich effizient sind, was in aller Regel nicht stimmen dürfte. Ich habe übrigens bei meiner P51L (nicht P51L-E1, sondern die neuere Version) 68,7Wh fürs Entladen und 82,7Wh fürs Laden gemessen, der Mittelwert wäre dann 75,7Wh, nicht 82 wie bei @Onkel Otto . Es könnte an der neueren Version, an Serienstreuung, anderen Ladeprofilen oder eben auch an Messungenauigkeiten liegen. 82Wh an verbauten Zellen bei angegebenen 74Wh halte ich nicht für realistisch. 76Wh würde ich noch glauben.
 

habichtfreak

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Da wirst Du enttäuscht werden. Alle Hersteller von Powerbanks geben nur die Kapazität der verbauten Zellen an. Die Entladeverluste sind bei den Angaben mit denen sie vermarktet werden nie dabei. Bei der "rated capacity" sind sie vermutlich mit einkalkuliert, allerdings ist auch die in mAh angegeben - und dieser Bullshit-Wert ist nicht aussagekräftig. Dazu gehört immer auch ein Spannungswert, der allerdings auch im Entladeverlauf schwankt.

Einzig die Angabe in Wh ist sinnvoll, weil die auch als Einzelwert Aussagekraft hat.


Nur die Hälfte wäre schlecht. Habe ich aber selbst bei den krassesten Betrügerpowerbanks von Amazon nicht gesehen, auf 60% sind auch die immer gekommen. Drum gibts ja auch diesen Thread hier oder das ChargingSheet oder techtest.org - damit man die realen Werte nachschauen kann und nicht jeder von neuem reinfällt. Die allermeisten Powerbanks von seriösen Herstellern kommen auf 80-90% der Nennkapazität, manche Inius sind sogar noch etwas besser.


Nein, die 22100mAh aus der Spalte "Kapazität real" sind nicht gemessen, sondern unter irgendwelchen Annahmen errechnet. Die Erklärung "Die "Real" Kapazität ist der gerundete Mittelwert aus der einladbaren und der entladbaren Energie" geht davon aus, dass Laden und entladen gleich effizient sind, was in aller Regel nicht stimmen dürfte. Ich habe übrigens bei meiner P51L (nicht P51L-E1, sondern die neuere Version) 68,7Wh fürs Entladen und 82,7Wh fürs Laden gemessen, der Mittelwert wäre dann 75,7Wh, nicht 82 wie bei @Onkel Otto . Es könnte an der neueren Version, an Serienstreuung, anderen Ladeprofilen oder eben auch an Messungenauigkeiten liegen. 82Wh an verbauten Zellen bei angegebenen 74Wh halte ich nicht für realistisch. 76Wh würde ich noch glauben.
Hier ist ein anderer Test, der die Angaben bestätigt.
https://www.google.com/url?sa=t&sou...CD4QAQ&sqi=2&usg=AOvVaw1DPgl16SA3VczcOiUDLGbW
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Das ist das Model was ich selbst gepostet habe und der Nachvolger von derjenigen, die @Onkel Otto gemessen hat.
Das Modell, dass Onkel Otto gemessen hat ist die P51L-E1 (integriertes Kabel, 45W, "normale" Zellen), der Nachfolger davon ist die P51L. In dem Link gemessen war die P51-E2 (ohne L, die hat Tinycells, ist daher deutlich kompakter, hat ein externes Kabel als Schlaufe und nur 22,5W Output). Du hast P51 geschrieben, die kenne ich gar nicht, ist das der Nachfolger von der P51-E2?

Die Produktbezeichnungen von INIU sind schon recht verwirrend und die Anzahl der Varianten riesig, da kann man schonmal durcheinander kommen, verstehe ich schon.

Ich beziehe mich auf die gemessenen Angaben, die identisch sind mit denen in der Tabelle oben.
Du meinst die gemessene Energie und Kapazität beim Entladen? Da hat Michael ja bei mehreren Entladeleistungen gemessen. Aufladen ist hier nicht gemessen (das macht er erst seit 1-2 Jahren IIRC) und auch keine vermutete Kapazität der Zellen ist angegeben, darum ging es ja in den letzten Postings. Ich habe keinen Anlass die Messwerte von @Onkel Otto anzuzweifeln.