Nachdem RS.Freak erst kürzlich ein geniales Review der Olight H2R verfasst hat, möchte ich nun einen Blick auf die Lampe werfen, um vor allem Stirnlampen-Einsteigern anhand dieser Lampe als Produktbeispiel im Sektor Stirnlampen eine kleine Entscheidungshilfe zu geben.
Daher auch zunächst einmal die Frage: Warum überhaupt eine Stirnlampe?
Eine Stirnlampe hat im Vergleich zu einer normalen Taschenlampe gleich mehrere Vorteile: Vor allem ist eine Stirnlampe in Situationen, in denen man die Hände frei haben muss besonders nützlich. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man Abends am Auto oder im Garten arbeitet, oder beim Geocachen oder auch bei der täglichen Hunderunde in der Dunkelheit unterwegs ist. Selbst beim Zusammenbauen diverser Ikea Schränke hat mir eine Stirnlampe schon gute Dienste geleistet.
Grundsätzlich unterscheidet sich eine Stirnlampe von einer Taschenlampe nicht nur darin, dass man diese auf den Kopf trägt, statt sie in der Hand zu halten, sondern auch im Lichtbild zeigen sich deutlich Unterschiede. Während die meisten Taschenlampen einen in der Mitte konzentrierten, helleren Lichtpunkt (Spot genannt) besitzen, haben Stirnlampen häufig eine breite Ausleuchtung. Dadurch strahlen diese zwar nicht so weit, aber die nähere Umgebung ist besser beleuchtet. Zudem ist es leichter, den Lichtkegel ruhiger zu halten, da die Bewegung am Kopf beim Laufen meist deutlich geringer ist als die an der Hand.
Natürlich hat eine Stirnlampe auch Nachteile, weshalb immer noch deutlich mehr Nutzer zu einer Taschenlampe greifen. Zum einen mag es nicht jeder, ein Band am Kopf zu tragen und seinen Gesprächspartner beim Reden mit der Lampe zu blenden. Zum anderen sind Stirnlampen durch das Tragen am Kopf stark in ihrer Größe eingeschränkt. Ein Mehrgewicht macht sich erfahrungsgemäß deutlich stärker am Kopf als in der Hand bemerkbar. Daher sind Stirnlampen aufgrund der möglichst geringen Baugröße meist etwas leistungsschwächer als ihre Taschen-Kollegen, beziehungsweise leuchten auf derselben Stufe aufgrund der geringeren Energiereserven nicht so lange. Jedoch zeigt die hier vorgestellte Olight, dass 2300 Lumen mittlerweile auch mit einer Stirnlampe möglich sind.
Kommen wir nun zur Lampe selbst:
1. Das Zubehör:
Nach dem Auspacken der Leuchte aus der ansprechenden Verpackung stellt man schnell fest, dass Olight auch bei seinem neuestem Produkt glücklicherweise nicht am Zubehör gespart hat. So findet sich neben der mehrsprachigen Bedienungsanleitung auch ein Clip (um die Lampe an der Jacke festzumachen), der magnetische Lader, der Akku und natürlich das Stirnband. Worauf Olight leider verzichtet hat, ist der schöne Stoffbeutel den es bei der H1R noch dazu gab. 4/5 Punkte
2. Die Bedienung:
Diese ist Olight typisch recht einfach und leicht verständlich. Eingeschaltet wird die Lampe durch einen Klick, das Wechseln der Leuchtstufen erfolgt durch Gedrückthalten des Knopfes, in den Turbomodus gelangt man durch einen Doppelklick. In den Fireflymodus kommt man bei ausgeschalteter Lampe durch Gedrückthalten. Die Lampe hat einen Memory, dh sie merkt sich die zuletzt verwendete Helligkeitsstufe (ausser Turbo). Dies ist sehr praktisch, da man die meist verwendete Helligkeitsstufe somit stets parat hat. Eine Möglichkeit, die Helligkeitsstufen zu programmieren fehlt leider.4/5 Punkte
3. Die Helligkeit:
Meiner Meinung nach der wichtigste Punkt einer Lampe: Zwar sind die 2300 Lumen eine echte Ansage und vermutlich hauptsächlich zur Verkaufsförderung gedacht, aber damit zeigt Olight auch, was momentan aus einer einzigen 18650er Zelle an Licht herausgeholt werden kann. Der Unterschied zu einer 1000 Lumen Stirnlampe ist immens und deutlich sichtbar (selbst getestet). Jedoch wird diese Stufe nur für 1 Minute gehalten, was aber bei der enormen Helligkeit, der kleinen Lampe und der damit großen Hitzeentwicklung jedoch verständlich ist. Ich benutze den Turbomodus eh nur sehr selten, jedoch leistet er gute Dienste, um sich in unbekanntem Gelände kurz zu orientieren. Dafür reicht die Minute locker aus. Wesentlich wichtiger empfinde ich die 2. Stufe. Die 600 Lumen werden dauerhaft gehalten. Hierbei zeigt die Lampe ihre Stärken. 2,5h Laufzeit auf dieser Stufe ist eine Ansage und eine deutliche Effizienzsteigerung zu den Lampen vor 1-2 Jahren. Weitere Stufen gibt es mit einer kleinen Übersicht zur möglichen Verwendung hier in der Liste:
2300 Lumen für 1min, danach Dimmung auf 700 Lumen für 1+110min
Einsatzgebiet: zur kurzen Orientierung und um Nichtflashies mal zu zeigen was eine richtige Stirnlampe ist
600 Lumen für 2,5 Stunden
Einsatzgebiet: ideal fürs Joggen oder auch mal zum Radfahren (StVO beachten, keine Straßenzulassung!)
150 Lumen für 10 Stunden
Einsatzgebiet: Wandern, Laufen, mit dem Hund Gassi gehen, Geocachen, quasi die 'Standardbetriebsstufe'.
30 Lumen für 50 Stunden
Einsatzgebiet: 150 Lumen können auch mal zu hell sein, zudem langen 30 Lumen oftmals aus. Gerade bei mehrtagigen Touren ist die lange Laufzeit dieser Stufe von Vorteil.
1 Lumen für 45 Tage
Einsatzgebiet: Lesen oder Orientierung im Zelt ohne alle anderen zu wecken. Gigantisch lange Laufzeit.
Generell bin ich mit den Abstufen durchaus zufrieden, hätte mir jedoch neben den 2300 Lumen zusätzlich einen dauerbetriebsfesten 1000 Lumen Modus gewünscht. Zudem wären 1-2 weitere Firefly Modi schön gewesen. Ich benutze diese niedrigen Leuchtstufen sehr häufig und die Abstufung zwischen 1 und 30 Lumen ist einfach zu groß. Die unglaubliche Helligkeit im Turbo rettet jedoch den 4. Punkt, sonst wären es nur 3/5 Punkte gewesen. 4/5 Punkte
4. Ausleuchtung und Lichtfarbe:
Ebenfalls ein für mich sehr wichtiges Kriterium. Die Ausleuchtung sollte homogen (also gleichmäßig, sprich ohne erkennbare und somit störende Übergänge) sein und zudem möglichst breit (zum Schrauben am Auto, Kochen beim Camping etc.) abstrahlen. Die Lichtfarbe ist reinweiß, ich konnte keine Einfärbungen erkennen. So muss das sein!
Meine Lampe ist CW (was für clear white steht), also ein sehr weisses Licht. NW ( = Neutral white, ein leicht gelbliches Licht. Was hier das Richtige ist, scheint eine Glaubensfrage zu sein. CW ist etwas heller (hier beispielsweise 2300 zu 2000 Lumen) und erscheint einem in der Praxis meist sogar noch etwas heller als die reinen Daten vermuten lassen. Dh wenn möglichst viel Licht benötigt wird, würde ich CW vorziehen. Geht es allerdings um eine schönere Farbwiedergabe ist eindeutig NW im Vorteil. Gerade Blätter und grünes Gras erscheinen mit CW oft unnatürlich. Allerdings kann Olight hier nichts für, sondern eher unsere liebe Physik bzw unser Auge oder der LED Hersteller. Daher: 5/5 Punkte
5. Lademöglichkeit:
Die H2R besitzt die Möglichkeit, den Akku durch ein Magnetladekabel zu laden. Das beigefügte USB Ladekabel wird magnetisch an der Lampe angeklickt und ermöglicht es so, den Akku zu laden ohne diesen zu entnehmen. Dies ist nicht nur sehr einfach sondern vor allem auch komfortabel und schnell. Allerdings ist dies nur mit einem Olight Spezialakku möglich! Daher: 4/5 Punkte
6. Verarbeitung, Design und Garantie: Die Verarbeitung ist Olight-typisch sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Hervorzuheben ist hier die 5 jährige Garantie, die in der Taschenlampenbranche leider nur sehr selten ist. 5/5 Punkte
7. Preis: Amazon verlangt momentan 99,95 Euro für die Lampe. Zwar ist der Preis durch den beigefügten Akku und der enormen Helligkeit sicher gerechtfertigt, dennoch ist das aufgerufene Entgelt für Ottonormalverbraucher vermutlich deutlich überhalb dem gesetzten Limit, weshalb leider wohl hauptsächlich nur Taschenlampen-Begeisterte in den Genuss dieser Lampe kommen werden. Ich habe mir 70 bis 80 Euro als Verkaufspreis erhofft um einen größere Kundenkreis anzusprechen. 3/5 Punkte
Fazit:
Mit den 2300 Lumen aus einer einzigen Zelle zeigt Olight was momentan technisch möglich ist. Die Helligkeit beeindruckt in der Praxis und die staunenden Blicke von Beobachtern beim Einschalten des Turbos sind ein Genuss für jeden Flashie. Dennoch kann ich die Lampe durch ihre verschiedenen Helligkeiten auch für jeden 'Ottonormalleuchter' wärmstens empfehlen. Die langen Laufzeiten und das homogene Leuchtbild machen die Lampe zum echten Allrounder. Egal ob fürs Angeln, verschiedene Arbeiten rund ums Haus, fürs Gassigehen oder zum Campen. Einzig und allein das Gewicht auf der Birne mag manchen dauerhaft zu viel erscheinen. Zwar wiegen Produkte der Mitbewerber ähnlich, jedoch habe ich ebenfalls die Olight H1R und diese wiegt mit ca. 70gr im Vergleich zur H2R mit ca. 180gr (jeweils mit Stirnband und Akku) nochmal eine deutliche Ecke weniger. Das heisst, wenns leicht und nicht so hell sein muss, würde ich die H1R empfehlen, wenn der Akku bei viel Licht lange halten muss, dann sollte der Große Bruder, die H2R den Job übernehmen.
Abschließende Bewertung der Olight H2R: : 4/5 Punkte
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Daher auch zunächst einmal die Frage: Warum überhaupt eine Stirnlampe?
Eine Stirnlampe hat im Vergleich zu einer normalen Taschenlampe gleich mehrere Vorteile: Vor allem ist eine Stirnlampe in Situationen, in denen man die Hände frei haben muss besonders nützlich. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man Abends am Auto oder im Garten arbeitet, oder beim Geocachen oder auch bei der täglichen Hunderunde in der Dunkelheit unterwegs ist. Selbst beim Zusammenbauen diverser Ikea Schränke hat mir eine Stirnlampe schon gute Dienste geleistet.
Grundsätzlich unterscheidet sich eine Stirnlampe von einer Taschenlampe nicht nur darin, dass man diese auf den Kopf trägt, statt sie in der Hand zu halten, sondern auch im Lichtbild zeigen sich deutlich Unterschiede. Während die meisten Taschenlampen einen in der Mitte konzentrierten, helleren Lichtpunkt (Spot genannt) besitzen, haben Stirnlampen häufig eine breite Ausleuchtung. Dadurch strahlen diese zwar nicht so weit, aber die nähere Umgebung ist besser beleuchtet. Zudem ist es leichter, den Lichtkegel ruhiger zu halten, da die Bewegung am Kopf beim Laufen meist deutlich geringer ist als die an der Hand.
Natürlich hat eine Stirnlampe auch Nachteile, weshalb immer noch deutlich mehr Nutzer zu einer Taschenlampe greifen. Zum einen mag es nicht jeder, ein Band am Kopf zu tragen und seinen Gesprächspartner beim Reden mit der Lampe zu blenden. Zum anderen sind Stirnlampen durch das Tragen am Kopf stark in ihrer Größe eingeschränkt. Ein Mehrgewicht macht sich erfahrungsgemäß deutlich stärker am Kopf als in der Hand bemerkbar. Daher sind Stirnlampen aufgrund der möglichst geringen Baugröße meist etwas leistungsschwächer als ihre Taschen-Kollegen, beziehungsweise leuchten auf derselben Stufe aufgrund der geringeren Energiereserven nicht so lange. Jedoch zeigt die hier vorgestellte Olight, dass 2300 Lumen mittlerweile auch mit einer Stirnlampe möglich sind.
Kommen wir nun zur Lampe selbst:
1. Das Zubehör:
Nach dem Auspacken der Leuchte aus der ansprechenden Verpackung stellt man schnell fest, dass Olight auch bei seinem neuestem Produkt glücklicherweise nicht am Zubehör gespart hat. So findet sich neben der mehrsprachigen Bedienungsanleitung auch ein Clip (um die Lampe an der Jacke festzumachen), der magnetische Lader, der Akku und natürlich das Stirnband. Worauf Olight leider verzichtet hat, ist der schöne Stoffbeutel den es bei der H1R noch dazu gab. 4/5 Punkte
2. Die Bedienung:
Diese ist Olight typisch recht einfach und leicht verständlich. Eingeschaltet wird die Lampe durch einen Klick, das Wechseln der Leuchtstufen erfolgt durch Gedrückthalten des Knopfes, in den Turbomodus gelangt man durch einen Doppelklick. In den Fireflymodus kommt man bei ausgeschalteter Lampe durch Gedrückthalten. Die Lampe hat einen Memory, dh sie merkt sich die zuletzt verwendete Helligkeitsstufe (ausser Turbo). Dies ist sehr praktisch, da man die meist verwendete Helligkeitsstufe somit stets parat hat. Eine Möglichkeit, die Helligkeitsstufen zu programmieren fehlt leider.4/5 Punkte
3. Die Helligkeit:
Meiner Meinung nach der wichtigste Punkt einer Lampe: Zwar sind die 2300 Lumen eine echte Ansage und vermutlich hauptsächlich zur Verkaufsförderung gedacht, aber damit zeigt Olight auch, was momentan aus einer einzigen 18650er Zelle an Licht herausgeholt werden kann. Der Unterschied zu einer 1000 Lumen Stirnlampe ist immens und deutlich sichtbar (selbst getestet). Jedoch wird diese Stufe nur für 1 Minute gehalten, was aber bei der enormen Helligkeit, der kleinen Lampe und der damit großen Hitzeentwicklung jedoch verständlich ist. Ich benutze den Turbomodus eh nur sehr selten, jedoch leistet er gute Dienste, um sich in unbekanntem Gelände kurz zu orientieren. Dafür reicht die Minute locker aus. Wesentlich wichtiger empfinde ich die 2. Stufe. Die 600 Lumen werden dauerhaft gehalten. Hierbei zeigt die Lampe ihre Stärken. 2,5h Laufzeit auf dieser Stufe ist eine Ansage und eine deutliche Effizienzsteigerung zu den Lampen vor 1-2 Jahren. Weitere Stufen gibt es mit einer kleinen Übersicht zur möglichen Verwendung hier in der Liste:
2300 Lumen für 1min, danach Dimmung auf 700 Lumen für 1+110min
Einsatzgebiet: zur kurzen Orientierung und um Nichtflashies mal zu zeigen was eine richtige Stirnlampe ist
600 Lumen für 2,5 Stunden
Einsatzgebiet: ideal fürs Joggen oder auch mal zum Radfahren (StVO beachten, keine Straßenzulassung!)
150 Lumen für 10 Stunden
Einsatzgebiet: Wandern, Laufen, mit dem Hund Gassi gehen, Geocachen, quasi die 'Standardbetriebsstufe'.
30 Lumen für 50 Stunden
Einsatzgebiet: 150 Lumen können auch mal zu hell sein, zudem langen 30 Lumen oftmals aus. Gerade bei mehrtagigen Touren ist die lange Laufzeit dieser Stufe von Vorteil.
1 Lumen für 45 Tage
Einsatzgebiet: Lesen oder Orientierung im Zelt ohne alle anderen zu wecken. Gigantisch lange Laufzeit.
Generell bin ich mit den Abstufen durchaus zufrieden, hätte mir jedoch neben den 2300 Lumen zusätzlich einen dauerbetriebsfesten 1000 Lumen Modus gewünscht. Zudem wären 1-2 weitere Firefly Modi schön gewesen. Ich benutze diese niedrigen Leuchtstufen sehr häufig und die Abstufung zwischen 1 und 30 Lumen ist einfach zu groß. Die unglaubliche Helligkeit im Turbo rettet jedoch den 4. Punkt, sonst wären es nur 3/5 Punkte gewesen. 4/5 Punkte
4. Ausleuchtung und Lichtfarbe:
Ebenfalls ein für mich sehr wichtiges Kriterium. Die Ausleuchtung sollte homogen (also gleichmäßig, sprich ohne erkennbare und somit störende Übergänge) sein und zudem möglichst breit (zum Schrauben am Auto, Kochen beim Camping etc.) abstrahlen. Die Lichtfarbe ist reinweiß, ich konnte keine Einfärbungen erkennen. So muss das sein!
Meine Lampe ist CW (was für clear white steht), also ein sehr weisses Licht. NW ( = Neutral white, ein leicht gelbliches Licht. Was hier das Richtige ist, scheint eine Glaubensfrage zu sein. CW ist etwas heller (hier beispielsweise 2300 zu 2000 Lumen) und erscheint einem in der Praxis meist sogar noch etwas heller als die reinen Daten vermuten lassen. Dh wenn möglichst viel Licht benötigt wird, würde ich CW vorziehen. Geht es allerdings um eine schönere Farbwiedergabe ist eindeutig NW im Vorteil. Gerade Blätter und grünes Gras erscheinen mit CW oft unnatürlich. Allerdings kann Olight hier nichts für, sondern eher unsere liebe Physik bzw unser Auge oder der LED Hersteller. Daher: 5/5 Punkte
5. Lademöglichkeit:
Die H2R besitzt die Möglichkeit, den Akku durch ein Magnetladekabel zu laden. Das beigefügte USB Ladekabel wird magnetisch an der Lampe angeklickt und ermöglicht es so, den Akku zu laden ohne diesen zu entnehmen. Dies ist nicht nur sehr einfach sondern vor allem auch komfortabel und schnell. Allerdings ist dies nur mit einem Olight Spezialakku möglich! Daher: 4/5 Punkte
6. Verarbeitung, Design und Garantie: Die Verarbeitung ist Olight-typisch sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Hervorzuheben ist hier die 5 jährige Garantie, die in der Taschenlampenbranche leider nur sehr selten ist. 5/5 Punkte
7. Preis: Amazon verlangt momentan 99,95 Euro für die Lampe. Zwar ist der Preis durch den beigefügten Akku und der enormen Helligkeit sicher gerechtfertigt, dennoch ist das aufgerufene Entgelt für Ottonormalverbraucher vermutlich deutlich überhalb dem gesetzten Limit, weshalb leider wohl hauptsächlich nur Taschenlampen-Begeisterte in den Genuss dieser Lampe kommen werden. Ich habe mir 70 bis 80 Euro als Verkaufspreis erhofft um einen größere Kundenkreis anzusprechen. 3/5 Punkte
Fazit:
Mit den 2300 Lumen aus einer einzigen Zelle zeigt Olight was momentan technisch möglich ist. Die Helligkeit beeindruckt in der Praxis und die staunenden Blicke von Beobachtern beim Einschalten des Turbos sind ein Genuss für jeden Flashie. Dennoch kann ich die Lampe durch ihre verschiedenen Helligkeiten auch für jeden 'Ottonormalleuchter' wärmstens empfehlen. Die langen Laufzeiten und das homogene Leuchtbild machen die Lampe zum echten Allrounder. Egal ob fürs Angeln, verschiedene Arbeiten rund ums Haus, fürs Gassigehen oder zum Campen. Einzig und allein das Gewicht auf der Birne mag manchen dauerhaft zu viel erscheinen. Zwar wiegen Produkte der Mitbewerber ähnlich, jedoch habe ich ebenfalls die Olight H1R und diese wiegt mit ca. 70gr im Vergleich zur H2R mit ca. 180gr (jeweils mit Stirnband und Akku) nochmal eine deutliche Ecke weniger. Das heisst, wenns leicht und nicht so hell sein muss, würde ich die H1R empfehlen, wenn der Akku bei viel Licht lange halten muss, dann sollte der Große Bruder, die H2R den Job übernehmen.
Abschließende Bewertung der Olight H2R: : 4/5 Punkte
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