Nur 4,16V bei vollem Akku normal?

Yukon

Erleuchteter
4 März 2012
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Hallo!

Ich habe eben nach meinem XT30-Test meine 18650er Solarforce 2400 PCB wieder aufgeladen.
Doch wie beim letzten Mal, laden diese nur bis 4,16V.
Beide sind laut Multimeter zumindest wunderbar gleich:)

Aber ist es normal, dass die so oft erwähnten 4,2V nicht erreicht werden?

Danke schonmal, die Akkus sind neu und ich mach mir etwas Gedanken:)
 

Sonnen

Flashaholic**
21 Dezember 2012
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Österreich
Das liegt am Ladegerät bei wieviel Volt das abschaltet.
4,1 ist normal bei automatischer Abschaltung und Standard Ladegeräten.
 

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
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Bockenem
Mit welchem Lader lädst du denn?
Denn wenn sollte das am Lader liegen.
Das ist aber auch nicht weiter schlimm, das sind nur wenige mAh weniger Ladung als wenn du bis auf 4,2V lädst.
Und es belastet die Zellchemie weniger, ergo altern die Akkus langsamer.
 

Yukon

Erleuchteter
4 März 2012
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Ich lade mit dem stinknormalen WF188. Nicht das beste, aber er schaltet zuverlässig ab.

Ok, dann bin ich beruhigt:) Aber da beide Zellen exakt 4,16V zeigen, sind diese wohl ok..
 

Yukon

Erleuchteter
4 März 2012
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Vielleicht bin ich auch wiedet Multimeter-verwöhnt, die Baumarkt-Teile würden bei 4,16V ja eh 4,2V anzeigen:thumbup:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Aber ist es normal, dass die so oft erwähnten 4,2V nicht erreicht werden?
Ja.
Abgesehen von Messfehlern (siehe Maigers Beitrag) kann ein Lader, der exakt nach Vorgabe CC/CV lädt, 4,20V nach Ladeschluss schon theoretisch gar nicht erreichen. Wie nahe man hinkommt, hängt vom Terminierungsstrom des Laders ab, dazu vom Innenwiderstand und Zustand des Akkus.

Mit 4,200V CV-Spannung, 100mA Terminierungsstrom und 80mOhm Innenwiderstand hätte man im Optimalfall 4,192V Akkuspannung unmittelbar nach Ladeschluss, die dann innerhalb einiger Stunden nochmal um 10mV absinkt.
Bei Akkus mit höherem Innenwiderstand (dazu trägt auch das PCB bei) und Ladern mit höherem Terminierungsstrom ist der "Fehler" noch größer.

Außerdem sind die wenigsten Lader mit Präzisionsbauteilen aufgebaut (eigentlich kenne ich gar keinen). 1% Bauteiltoleranz sind üblich (und bei einer Spannungsreferenz schon ziemlich gut), und das sind schon 0,04V.

Jetzt lädt der WF-188 aber gar nicht nach dem empfohlenen Standardverfahren CC/CV, sondern nach dem "Ultrafire Pulsstromverfahren", bei dem bis zum Ladeschluss noch ordentlich Strom in den Akku gedrückt wird, ohne Rücksicht auf die Zellenspannung, die dann auch mal auf 4,25V oder mehr ansteigen kann, was wiederum den Überladeschutz im PCB ansprechen lassen kann, wodurch wiederum der Akku nicht ganz voll wird.
Der WF-188 macht alle 1-2s kurze Ladepausen und misst die Akku-Leerlaufspannung (ohne Ladestromfluss). Wenn diese 4,20V erreicht, schaltet er ab. Welche Spannung im Akku während des Ladestrompulses herrscht, ist dem WF-188 (und allen anderen Ultrafire-Ladern) egal. Dem PCB aber nicht.

Korrekt wäre, mit maximal 4,20V zu laden, der Ladestrom geht dabei mit zunehmendem Akkufüllstand immer mehr zurück, und wenn er die Abschaltschwelle unterschreitet (Terminierungsstrom) ist Ladeschluss. Das ist das CC/CV-Verfahren, das für Li-Ion empfohlen wird.


4,1 ist normal bei automatischer Abschaltung und Standard Ladegeräten.
Eigentlich nicht. Ich hatte bisher noch kein Ladegerät, das bei einem intakten Akku so früh abgeschaltet hat.

Ich lade mit dem stinknormalen WF188. Nicht das beste, aber er schaltet zuverlässig ab.
Da möchte ich vorsichtig widersprechen. Der WF-188 war der unzuverlässigste Lader, der mir bisher begegnet ist. Ich hatte gleich zwei davon, aus verschiedenen Quellen. Selbst nach Modifikation ("Kontakt"schienen mit Kabel gebrückt) nicht zu gebrauchen, haben immer mal wieder vorzeitig abgeschaltet, Ladestrom änderte sich bei Druck aufs Gehäuse, etc. Und das ging nicht nur mir so. Beide entsorgt, die wollte ich nicht mal verschenken.
Wenn Deiner zuverlässig auf 4,16V Endspannung lädt: super! Hoffe, dass es so bleibt.
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Eigentlich nicht. Ich hatte bisher noch kein Ladegerät, das bei einem intakten Akku so früh abgeschaltet hat.

Wenn es etwas älter ist kann das aber gut sein. Bei älterer LI-Ion Techlologie hat man die 4,1 Volt IMHO öfters angetroffen.

Ich habe hier ein Computergesteuertes LiIon-Ladegerät von ELV, das lädt bei Li-Ion auf 4,1 Volt, lässt sich auch nicht verstellen. Wenn ich auf 4.2 laden will muss ich auf Li-Polymer stellen, muss man halt wissen.

Letztendlich ist der Gedanke dahinter wohl das man kein Risiko eingehen möchte, solange 4.1 Zellen im Umlauf sind, man traut dem Nutzer wohl nicht zu 4.1 von 4.2 Zellen zu unterscheiden. :)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Im Modellbaubereich mag das in der Vergangenheit zutreffend gewesen sein.

Hier geht es aber um 18650er für Taschenlampen und Ladegeräte dafür
Da kenne ich aus den letzten 5 Jahren keinen Nicht-Modellbaulader, der (absichtlich) auf 4,10V lädt. Und auch keinen 18650er (oder 16340, 14500, etc) mit 4,10V Ladeschluss. Wenn's da mal welche gab, dürften die mittlerweile "dank" kalendarischer Alterung aus dem Verkehr sein.
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Nagut, so exakt kenne ich die Zellen-Historie speziell bei 18650 nicht, wusste nur aus diversen Abhandlungen zum Thema das es 4.1 und 4.2 Ladeschlussspannung (Inzwischen ja noch mehr ...) bei LiIon gibt ...