Modelbaulader,weil...

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Brauche Hilfe beim Finden von Fehlern in meinem Aufbau.

Hallo,

sorry, dass ich diesen alten Thread wieder zum leben erwecke :rolleyes:

Ich lade nun schon länger meine Akkus in meiner selbst gebauten Ladeschale, siehe weiter oben, mittlerweile mit meinem zweiten Junsi iCharger 306B (der erste ist mir abgeraucht).

Bei aktuellen Testläufen ist mir aufgefallen, dass wenn ich nur einen Akku in der Schale habe, bei angeschlossenem Balancerkabel, dass die Ladeschlussspannung über das Balancerkabel bestimmt wird und die Entladeschlussspannung über die Kabel der Spannungszufuhr am Akku.

Nochmal anders formuliert.
im Logview werden mir zwei Spannungen (Voltage Accu und Cell1) angezeigt.
Beim Laden scheint die Cell1-Spannung maßgebend zu sein, siehe hier:

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Da die Voltage Accu sogar um einiges über die 4,2V geht, hier ca. 4,28V und die Cell1 nur bis zu den 4,2 (oder minimal drüber) und dann der Strom runter geregelt wird.

Beim Entladen jedoch, scheint die Voltage Accu Spannung maßgebend zu sein, hier Ladeschlussspannung 2,8V.

full


Der Junsi entlädt bis die Voltage Accu Spannung den eingestellten Wert erreicht.
Heißt das, ich habe im Balancer- oder im eigentlichen Ladekabel solch hohe Verluste, dass sich dies so auswirkt.

Verstehe ich das dann richtig, dass ich den Akku überladen kann somit?
Zumindest wenn ich einen Einzel-Akku mit Balancer-Anschlusskabel lade.

Sollte ich Einzel-Akkus dann immer ohne angeschlossenem Balancer laden und Entladen?

Ein auf diese Art frisch geladener 26650er hatte direkt nach Ladeende 4,16V, gemessen mit Multimeter.

Vielleicht kann mir einer der Ladeprofis mal auf die Sprünge helfen.
Am Balancerkabel kann ich nicht viel verbessern, da auf Grund des kleinen Steckers (RM3.81 oder so) ich keine dickeren Litzen unter bringe.

Vielen Dank schon mal,
Gruß
Markus
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Beim Laden ist die Zellenspannung ist maßgebend, nicht die Spannung an nen Laderklemmen.
Die Zellenspannung wird über die Balancerkabel ohne Beeinflussung durch den Ladestrom gemessen. Das ist korrekt so. Der Akku wird nicht überladen, auch wenn an den Laderklemmen mehr Spannung anliegt.
Über das Balancerkabel fließt kein Lade- oder Entladestrom, soll auch gar nicht.
Weglassen des Balancerkabels würde nur die Ladezeit unnötig verlängern, da er dann früher in CV übergeht.

Beim Entladen sollte es eigentlich genauso sein, dass er beim Abschalten nach der Zellenspannung geht, das tut er aber leider nicht und schaltet deswegen zu früh ab, und zwar umso mehr, je höher der Entladestrom ist. Weglassen des Balancerkabels würde nichts daran ändern.

Für Entladekurven ist die Zellenspannung maßgebend, "Voltage Cell1", nicht "Voltage Accu". In letzterer ist nämlich der Spannungsabfall an den Zuleitungen enthalten, und den will man ja gerade NICHT mitmessen.

Das hatten wir vor einem Monat im Soshine 26650-Thread schon mal ausführlich diskutiert. Deine letzten Diagramme dort zeigen wohl "Voltage Accu" und lassen die Akkus damit schlechter aussehen, als sie sind, außerdem kommt ein weiterer Messfehler durch variable Kontaktwiderstände hinzu.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
"Ladezwinge"

Hallo,

hast schon recht, ich dachte nur meine Fragen wären hier besser auf gehoben.

Außerdem wollte ich raus finden, ob einer der Jungs und Mädels vielleicht ein ähnliches Problem mit dem Junsi iCharger hat, oder ob ich alleine da stehe.

Ich habe mir ein Stück Kupfer und einige Kabel und Stecker besorgt und baue mal endlich noch eine Einzel-Lade-Apparatur auf damit.

Gedacht hatte ich mir das so, dass ich in zwei kleine Kupferstücke je passende Löcher für die Stecker bohre. Als Kabel kommt aktuell dickes Lautsprecherkabel zum Einsatz.
Das Balancerkabel (2S) verlöte ich dann direkt mit dem Lautsprecherkabel.
Um einen guten Kontakt zu erhalten, "spanne" ich das ganze vorsichtig in eine kleine Schnellspannzwinge ein.
Die Kabel sind dann so kurz wie möglich und über die Kontaktierung per Lötung oder über die vergoldeten Stecker sollte alles möglichst Niederohmig sein.

Dann wiederhole ich mal ein paar Messungen im direkten Vergleich.

Danke.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
hast schon recht, ich dachte nur meine Fragen wären hier besser auf gehoben...
Denke ich auch. Im Akkuthread stört es eher. Wollte nur verlinken, damit der Bezug klar ist, sollte keine Kritik sein.

Mit einem schön niederohmigen Aufbau erreichst Du, dass der Lader beim ENTladen nicht mehr so früh abschaltet.

Beim Laden sollte sich nichts ändern, weil er sich da nach der Spannung an den Balancer-Leitungen richtet, und über die fließt kein Strom, d.h. deren (Kontakt)Widerstand ist egal. VORAUSGESETZT, die Balancer-Leitungen sind korrekt angeschlossen, d.h. kontaktieren direkt die Zelle und hängen nicht einfach am Ladestecker.

Im Idealfall hängen die Balancer-Leitungen (man könnte sie in diesem Fall auch Sense-Leitungen nennen) über SEPARATE Kontakte direkt an den Akkupolen. Dann würde nicht einmal der Kontaktwiderstand der Ladeschale mit in die Messung eingehen. Ist aber schwierig bis unmöglich, das so aufzubauen.

Wenn Du die Balancer-Kabel direkt an Deine vergoldeten "Ladeschalen"-kontakte anlötest (neben dem eigentlichen Ladestromkabel), wird der Fehler aber auch sehr klein sein. Rechnet man mit 10 mOhm Kontaktwiderstand, sind das 10mV Fehler pro A (Ent)Ladestrom.
 
9 September 2013
26
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3
Ich schubs mal das Thema wieder nach oben.

Von meinen anderen Hobby Modellbau habe ich unter anderen einen Robitronic Overloader zu hause. Damit lade ich eigentlich alles was so anfällt. Leider macht er bei den Eneloop AA Zellen öfter Probleme.
Die Spannung schwankt so stark das dass Delta Peak (5mV) anspricht.

An was kann das liegen?

Die Zellen sind in einen einfachen schwarzen Akkuhalter mit angelöteten Kabel eingelegt.

Alles andere lädt ohne Probleme, einen defekt des Laders kann ich somit fast auschliesen.

Danke.
 
23 März 2011
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Hamburg - Wandsbek
Guten Morgen Kenjii,

Sorry, dass ich den alten Thread noch mal rauskramen muss, aber ich finde deine Ladeschale ziemlich genial und wollte die gern nachbauen. Mir stellt sich jetzt aber die Frage, ob ich auch nur zwei Akkus gleichzeitig laden kann und ob dann der Balancer noch funktioniert. Ich kann leider auf dem Bild, auf dem du die neue Verkabelung zeigst, nicht alles erkennen.

Ich wäre dir um eine Antwort sehr dankbar!

Viele Grüße aus Hamburg!
 

Kenjii

Flashaholic**
21 Mai 2012
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Niederkassel
Hallo,

ja, das funzt auf jeden Fall mit dem Imax B6 und ähnlichen. Dem Lader macht es nix aus, wenn am 4S Balanceranschluss nur zwei Zellen hängen. Du musst dann lediglich an der Ladeschale die Stromzufuhr umstecken und natürlich die Zellenanzahl im Ladeprogramm ändern.

Grüsse

Kenjii
 
  • Danke
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23 März 2011
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Hamburg - Wandsbek
Hallo,

ja, das funzt auf jeden Fall mit dem Imax B6 und ähnlichen. Dem Lader macht es nix aus, wenn am 4S Balanceranschluss nur zwei Zellen hängen. Du musst dann lediglich an der Ladeschale die Stromzufuhr umstecken und natürlich die Zellenanzahl im Ladeprogramm ändern.

Grüsse

Kenjii

Cool, das hatte ich mir nämlich fast gedacht! Ich habe zwar keinen IMAX, aber einen YUKI Karate, der von der Software ähnlich ist. Der sollte das auch können.

Dann geht's nachher zu Conrad... :peinlich:

Danke für die schnelle Antwort!
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Wurde auf dem Forum vor 3-4 Monaten an anderer Stelle erwähnt, ich finde die Info nicht mehr:

Wie hieß noch einmal das eine Hobbyladegerät, welches von einem deutschen Ingenieur schon vor etlichen Jahren designed und vertrieben wird, und zwar als Selbstbau-Kit mit stark bebilderter PDF-Anleitung und alternativ, etwas teurer, fertig zusammengebaut?

Was mir damals hängen geblieben ist:
Der Hobbylader hatte einen sehr großen Funktionsumfang, war von einem Deutschen, der es von seiner Webseite aus direkt anbot, und das Gerät war seinerseit angeblich das allererste und beste seiner Art gewesen (Modellbau Lader, Universalgerät), also das älteste deutsche Produkt. Die Webseite und das Produkt gibt es immer noch, mir ist wohl der Name entfallen. ?(
 
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G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Danke Photon, das war's!!

Hoffentlich verliere ich diese Webseiten-Info nicht noch einmal :thumbsup:
 
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G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Letztes Jahr hatte Maiger Photos von seinen Ladekabeln gepostet, wie sie per angelöteten Installationsdraht Draht Drähten und einem Gummi Gummiband eine Smartphone Smart Phone Batterie geladen und entladen haben :thumbup:

Ich habe das Posting lange gesucht und gefunden und finde dass die fotos hierhin auch gut passen würden:

Die Kontaktierung von Handy- und Foto-Akkus hat mich auch immer genervt. :mad:
Nach einigem Probieren bin ich zu einer recht simplen Lösung gelang.

Seitdem funktioniert das perfekt und ich kann die Akkus alle testen. :cool:

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Gruß
Gerhard
 
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  • Danke
Reaktionen: Torch-Nerd und Maiger
24 Juni 2015
16
7
3
Waiblingen
Coole Konstruktion

ich steh ja auf so Frickellösungen.. und dieses Konstrukt ist einfach, billig und lässt sich schnell umsetzen.
Hab schon lange nach einer Lösung gesucht für solche Fälle. Jetzt muss ich mir nur noch ein so starres Stück Verlegekabel suchen...
:thumbsup::thumbsup:
 
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