Modelbaulader,weil...

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
1.011
113
Laut Hersteller sollen die NCR-Akkus sogar nur mit 0,3C maximal geladen werden, das wären dann beim Eagletac mit 3100mAh 885 (ausgehend von 2950mAh Mindestkapazität) deswegen lade ich diese Akkus mit 500mAh.
Schließlich will ich was von dem Akku haben!

Viele Grüße
Megalodon
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Bei xxyy0 bedeuten yy die Länge in mm (und xx der Durchmesser), bei 18650 also 65 mm Länge und somit noch länger als 50. Wobei sie in Wirklichkeit mit einer Schutzschaltung noch locker 3mm länger sein können.

Noch eine Alternative: Neodym-Magnete (und daran z.B. Kroko-Klemmen), die auf fast allen Akku-Polen haften.
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
761
123
43
wobei ich für flattop zellen noch den dremel auspacken musste. Nach Bearbeitung frisst die Schale zwar fast alles, aber empfehlen würde ich sie zu dem Preis nicht.
 

Night Rider

Flashaholic
20 März 2012
143
24
18
Ich nehme jeweils ein Neodym-Magnet. Spricht da was dagegen? Akkus sind jedenfalls auch so immer schön voll (4,2 Volt) geworden.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Selbst wenn der Kontakt zum Akku Mies sein sollte wird er trotzdem voll werden.
Es sei denn der Widerstand ist so hoch das die Selbstentladung stärker ist.
Ich sehe nur ein Problem wenn der Ladestrom so hoch ist das die schlechten Kontaktstellen heiß werden.

Bei genauen Messungen sieht das natürlich anders aus.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Selbst wenn der Kontakt zum Akku Mies sein sollte wird er trotzdem voll werden....
Bei einem echten CC/CV-Lader nicht unbedingt, denn der schaltet ab, sobald ein bestimmter Ladestrom unterschritten wird.
Das ist bei höherem Leitungs-, Kontakt- und Innenwiderstand (alles zusammen: R) bereits bei niedrigerer Zellenspannung (Ubatt) der Fall, denn Ladestrom I = (4,20V - Ubatt) / R
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Naja wenn das Ladegerät <10mA als voll ansieht und der Akku bereits 4,19V hat,
wäre ein Übergangswiderstand von über einem Ohm nötig damit der Lader abschaltet.
Was ich für sehr viel halte!
Ich benutze zum laden die alten Gehäuse von den China Ladern,
mitsamt der orginalen Kontaktfedern bis zu dem Anschluss am Modellbaulader sind es 0,1Ohm Übergangswiderstand.
Also alles in allem unkritisch.
Nur bei hohen Lade und Entlade strömen sind solch niedriege Übergangswiderstände erforderlich.
Bei Messungen natürlich auch. ;)
Grüße
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Naja wenn das Ladegerät <10mA als voll ansieht
Üblich sind 50-200mA, je nach Lader und eingestelltem Ladestrom.
Macht also z.B. bei 100mA und 200mOhm (Akku-Ri + PCB + 2x Kontakte) 4,18V statt 4,20V, und schon wird gejammert "mein Lader lädt die Akkus nicht voll" ;). Außer der Lader geht nach der Leerlaufspannung in den Strompausen. Dann ist es aber kein echter CC/CV-Lader, und auf einen solchen bezog sich meine Aussage.

mitsamt der orginalen Kontaktfedern bis zu dem Anschluss am Modellbaulader sind es 0,1Ohm Übergangswiderstand.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht: 0,5 Ohm alleine in der Feder beim Ultrafire TR003-P4, dito beim TR-005, 0,4 Ohm beim WF-200. Ich vermute, dass Ultrafire die Federn absichtlich als Widerstände auslegt, weil die Lader keine sonstige Strombegrenzung haben.
 
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Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Das ist natürlich hart wenn die Kontaktfedern als Widerstände benutzt werden :D .
Habe bei mir den Test gemacht, Labornetzteil an die Ladeschalen angeschlossen und einen Akku Dummy (aus Metall) eingelegt.
Bei 2A Strombegrenzung am Netzteil konnte ich eine Spannung von 0,2V messen.
Demnach 0,1Ohm

Mich wundert das der Abschaltstrom derart hoch gewählt wird, mein Modellbaulader sagt erst bei <50mA voll. (Turnigy 200W irgendwas)
Mit dem Lader bin ich soweit zufrieden geht genau, balancieren tut er auch gut.
Nur bei 200W Ladeleistund wird er gut warm, hab dafür noch ein kleinen Radiallüfter drangeklebt.

Grüße
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Heute mal was ausprobiert.

Meine 4 King Kongs mit ca 3,7 Volt paralell an Lader .
Anfangsstrom 4 A.

Nach ca 2 Stunden schaute ich mal.Was leuchtet denn da ,noch nie gesehen?
Capa. Kombiniere -Kapazität hört also genau bei 5000 mA auf. Aha.

Wieder auf Start und dann nochmal ca 3600 mA reingegangen.
Okay,zeigt 4,2 Volt an und leuchtet full.Nachgemesen und 4,2 Volt-passt.

Aber dann kam die Neugierde.

Lader auf 0,1A und nochmal Start,Lader zeigt 4,18 Volt an :eek: :confused:
und dann sind nochmal 146 mA reingegangen,bis wieder full angezeigt wurde.
Ist zwar nicht viel auf 4 King Kongs gesehen,aber immerhin ...

Alle 4 Akkus jetzt 4,2 Volt und 4,21 Volt.

Ich lade meine Akkus,wenn ich Zeit habe jetzt sogar unter 1A .
Dann werden sie wirklich "randvoll".

Kleinere lade ich sowieso einzeln:

14500 mit 0,3 A
10440 mit 0,1A
10180 mit 0.1A

Gruß Xandre
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Üblich sind 50-200mA, je nach Lader und eingestelltem Ladestrom.

Mich wundert das der Abschaltstrom derart hoch gewählt wird, mein Modellbaulader sagt erst bei <50mA voll. (Turnigy 200W irgendwas)

Die Zellenhersteller geben als Terminierungsstrom üblicherweise C/25 bis C/50 an, macht bei 2500mAh also 50-100mA.
Da der Lader die Kapazität nicht kennt, sondern nur den Ladestrom I, nimmt man C/2 bis C/3 Ladestrom an und kommt damit auf Terminierungsströme in der Region von I/10 bis I/20.
Die meisten Lade-ICs beispielsweise schalten bei I/10 ab, also wenn 10% des eingestellten Ladestroms erreicht werden.
Ich weiß aber nicht, wie das die Modellbaulader machen. Vielleicht verwenden die I/20 oder einfach einen festen Wert.
 

Kenjii

Flashaholic**
21 Mai 2012
1.824
2.993
113
Niederkassel
Hallo,

ich habe mir nun auch die 4-fach Ladeschale aus dem Rundzellen-Ladeadapter von Voltcraft gebastelt :thumbup: War gar nicht schwer und zeitaufwändig, wenn man alle Infos hat. Dazu kam, dass die Einzelkontakte für 18650 Akkus fast genauso teuer, wie die Schale sind. Mir war darüber hinaus wichtig, dass die Kabel nicht zu offen rumliegen, deswegen habe ich die Lösung mit dem Umbau des Ladeadapters gewählt, anstatt mit Profilen oder Rohren zu arbeiten.

Folgendes benötigt man:
  • Voltcraft Ladeadapter für Rundzellen (20 10 04)
  • Balancerkabel 4S (hier XH)
  • 2x 4mm Stecker
  • ca. 40cm Litze
  • Dremel o.ä.

tala_4.jpg


Zuerst muss die Rückseite geöffnet werden. Hierfür müssen die Gummifüße entfernt werden. Darunter befinden sich die Schrauben.

tala_5.jpg


Nun können die verstellbaren Kontakte herausgenommen werden.

tala_6.jpg


Es muss der hintere Überhang weggedremelt werden. Dazu muss der grosse Kontakt vorne entfernt werden, da man 18650er sonst nicht eingelegt bekommt. Der kleine Kontakt muss so weit wie möglich verkleinert werden, so dass nur noch eine kleine Erhebung bleibt.

tala_7.jpg


Das ganze vier mal durchführen. Damit das ganze funktioniert, muss auch an der Unterseite ein Stück vom Gehäuse weggenommen werden, da der Kontakt sich ansonsten nicht weit genug öffnen kann.
Dann noch ein Loch ins Gehäuse für das Balancerkabel. Hier mit einer Kabelführung und Zugentlastung. Das Balancerkabel muss je nach Standard (hier XH) an den Kontakten angelötet werden. Ich habe dafür dieses Anschlußschema verwendet.

tala_8.jpg


Alles zusammenbauen. Dann noch das Ladekabel mit Steckern versehen (fertige Kabel sind meist viel teurer).

tala_9.jpg


Ladepgrogramm einstellen. In diesem Fall: Lipo Balance, 1.0A, 4S - Und los gehts. Ich bin mittlerweile auch dazu übergegangen die LiIon-Akkus nur noch mit 1A (ca. 0,5C) zu laden. Generell wird zwar angegeben, dass LiIon-Akkus mit 0,5C-1C geladen werden können, es wird aber empfohlen im Hinblick auf die Lebensdauer nicht immer mit dem Maximalstrom von 2.4A bei meinen Akkus zu laden.

tala_10.jpg


Einzelzellenüberwachung. Man sieht hier schon einen minimalen Drift.

tala_11.jpg


Nach ca. eineinhalb Stunden sah es dann so aus.

tala_12.jpg


Der Balancer gleicht die Spannung der Zellen sehr schön aus.

tala_13.jpg


Ich hoffe die Anleitung hilft dem ein oder anderen, denn 1-4 Akkus gleichzeitig zu laden ist natürlich wesentlich zeitsparender, insbesondere, wenn man mehrzellige Lampen verwendet. Generell sollten die Akkus nicht zu stark unterschiedlich geladen sein, da der Balancer sehr grosse Differenzen nicht gut ausgleichen kann. Also am besten nur mehrere Akkus laden, wenn diese z.B. aus einer Lampe stammen.

Grüsse

Kenjii
 
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bugmenot

Flashaholic
11 Oktober 2011
187
53
28
DD
Nach ca 2 Stunden schaute ich mal.Was leuchtet denn da ,noch nie gesehen?
Capa. Kombiniere -Kapazität hört also genau bei 5000 mA auf. Aha.

Das ist die Standardsicherheitsbegrenzung. Diese (und auch den Sicherheitstimer) kannst Du im Menü (USER SET/Program) ändern und auch deaktivieren (bei Li-Ion nicht zu empfehlen).

Gruss,
bugme
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Es muss der hintere Überhang weggedremelt werden. Dazu muss der grosse Kontakt vorne entfernt werden, da man 18650er sonst nicht eingelegt bekommt.

Hallo, möchte mir auch solch eine Ladeschale bauen. Bekommt man nach Umbau auch 26700er Akkus rein?
Danke schon mal für die Info.
Gruß
Markus.
 

Kenjii

Flashaholic**
21 Mai 2012
1.824
2.993
113
Niederkassel
Hallo,

kann ich nicht genau sagen, da ich keinen besitze, aber mit geschützten xx650ern ist es schon sehr eng. Da müsste man die Kontakte schon sehr arg strippen, um die 5mm noch rauszuholen.

Grüße

Kenjii
 
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Dude

Erleuchteter
18 Januar 2013
84
30
18
Danke für den Bericht Kenjii, die gleiche Ladeschale von Voltcraft habe ich auch noch Zuhause rumfliegen.
Nun bin ich am überlegen ob ich den gleichen Umbau auch durchführe.

Ist es möglich nach der Modifizierung noch normale AA Akkus in der Schale zu laden?
 
Zuletzt bearbeitet:

Kenjii

Flashaholic**
21 Mai 2012
1.824
2.993
113
Niederkassel
Hallo,

das sollte noch gehen, da sich die Kontakte ja nach wie vor zusamenziehen. Ich verwende die Schale allerdings bisher nur für 18650er.

Grüsse

Kenjii
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Danke für die Info.
Ich hab mir mal diese Ladeschale bestellt, mal schauen wieviel Platz ich darin habe:

Ladeadapter Rundzellen Akku Master C5 Akku Ladeschacht | eBay

Zur Not säge ich die auseinander und bastle mir somit was passendes daraus.;)

Gruß, Markus.


Edit:

Heute kam schon die Ladeschale.
Sie hat gewinkelte Akkukontakte und flache Kontaktflächen an den Pluspolen, Verpolschutz.
Die Maximale Akku-/Batterielänge scheint auf ca. 62mm beschränkt, xx650er passen also nicht, erst recht keine geschützten.
Ich hab´s mal auseinander geschraubt:

full


full


full


full


full


Die Schienenführung scheint nicht allzu stabil zu sein, auch haben zwei der Schieber gehakt.
Die Litzen sind durch die Federn geführt, aber nicht sehr flexibel, werde diese durch feindrähtige Litze ersetzen.
Ich werde die Ladeschale am "Kopf", vor dem Platinenhalter trennen, dann habe ich noch genügend Stabilität für den Bereich mit den Schiebern, auch die Federn werden dann nicht weiter gedehnt als bisher, und auch der "Kopf" mit dem Platinenhalter bleibt stabil.

Für die schwarzen Seitenteile habe mir Alublech 3mm stark besorgt, unter das Bodenteil kommt auch eine Platte aus Kunststoff.

Demnächst geht´s hier weiter...

Gruß
Markus
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hatte etwas Zeit heute Abend...

Hallo,
da ich meinen Beitrag von oben nicht mehr ändern kann, hier ein neuer.

Heute Abend hatte ich ein wenig Zeit und habe mal die Ladeschale zersägt.
Erst wollte ich an der schwarzen Linie trennen, war mir aber dann zu aufwändig.

full


Die Überstände abgefeilt und alle Kanten versäubert. Muss ich natürlich später nochmals neu lackieren;)

full


Den Boden habe ich auch an entsprechender Stelle zertrennt.

full


Jetzt baue ich die Platine noch um. Die Drahtführung durch die Federn muss nicht sein, denke ich. Werde dickere und flexiblere Drähte verwenden und an anderer Stelle an der Platine anlöten, direkt an den Plus-Kontakt-Flächen.

Weiterhin brauche ich dann noch eine andere Abdeckung, damit die Platine komplett geschützt ist.

Weiterhin mache ich zwei neue Seitenteile aus 3mm starkem Aluminiumblech, damit auch alles wieder stabil wird.

Fortsetzung folgt...
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
So einfach ist es dann doch nicht...

...heute Abend bin ich mal wieder an der Ladeschale dran gewesen.
So einfach wie ich mir das vorstellte, war es dann doch nicht mit von wegen einfach durchsägen und mit Abstand auf eine Platte schrauben.
Naja, gegangen wäre es, aber alles andere als schön.:(

Ich hatte glücklicherweise das Projekt schon mal "verhunzt" und daher noch eine zersägte Ladeschale gleichen Typs bei mir.;)

Jetzt habe ich das Vorderteil mit den Schiebern mit dem Hinterteil (mit Buchsen) der anderen Ladeschale verbunden und Verstärkt.

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Die Bodenplatten mit einander verbunden und auch verstärkt:

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Neu verdrahtet und einen Balancer-Anschluss eingebaut:

full


Jetzt noch etwas Spachteln und Schleifen und Lackieren und die Seitenteile aus Alu-Blech dran und die Schale wird ganz ok.;)

fortsetzung folgt...


Edit:

heute habe ich mangels brauchbarer Spachtelmasse nur die gröbsten Überstände geschliffen und dann alles mal mit Felgensilber lackiert.

full


Danach alles zusammen gebaut, und noch Gummifüße drunter gemacht.

full


jetzt muss ich noch die Seitenteile machen.

Einige Optimierungen, was Übergangswiderstände angeht, stehen noch aus und an den flachen Plus-Kontakten setze ich kleine Quadermagnete ein, damit ich die Akkus mit Dickem Pluspol oder flattop auch laden kann.
Für die 16500 reichts leider doch nicht, da der minimale Abstand jetzt ca. 55mm ist.

Wenn ich alles fertig habe, gibts nochmal ein paar Fotos.

Gruß
Markus
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Es ist endlich soweit...

...
konnte heute die Seitenteile Fertigstellen. Etwas schräg gefeilt, war in Eile;)

full


Unten gabs noch Füße:

full


Hier nochmals von oben:

full


und von hinten mit dem Balanceranschluss:

full


Alles nochmal überlackiert.
Die Übergangswiderstände sind mit meinem Multimeter nicht messbar, Messstrippen haben 0,2Ohm, Übergänge gesamt inkl. Strippen ebenfalls 0,2Ohm.

Für die flachen Pluspole (eigentlich Verpolungsschutz) habe ich mir noch vernickelte Magnete bestellt, 8 von diesen hier:

Quadermagnete Blockmagnete*30**x*10*x*5*mm*(Neodym-Magnete) - supermagnete

So kann ich bei den langen Akkus jeweils einen nehmen und bei den 14500ern jeweils zwei.

Fazit:
Der Kosten und Zeitaufwand war eher hoch, denke so an die 60EUR plus 5 Stunden Arbeit.
Nochmals würde ich es nicht machen, dann vielleicht doch lieber vier Billiglader ausschlachten und neu zusammen verkabeln.;)

Alles in allem bin ich aber zu frieden damit. Erste Ladung steht aber noch aus.

Ende.
 
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lumen

Flashaholic**
14 August 2011
1.061
472
83
Toller Umbau!!! :thumbup:
Gibt es solche Ladeschalen mit Ballancerabschluss eigendlich nicht zu kaufen?
Mit welchen Ladegerät ladest du denn deine Akkus?
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
AW: Modelbaulader,weil...

Hallo Lumen,
Hab erst heute Deine Antwort gesehen, Sorry. Ich hatte keine solche fertige Ladeschale gefunden, vor allem nicht für Akkus mit fast 70mm Länge. Mit Balancer Anschluss erst recht nicht.
Meine erste Ladeschale hatte ich mir dann auch selbst gebaut aus zersägten Batteriehaltern für C Zellen.
Ist vielleicht noch ne Marktlücke.;)
Danke, dass Dir meine Beschreibung gefällt.

Als Lader habe ich den SkyRC e6650. Bin soweit ganz zufrieden damit, nur der geringe Entladestrom von max 1A und die fest eingestellten Ladeschluss und Endladeschluss-Spannungen sind nicht immer ausreichend oder optimal. Tolle Akku Tests lassen sich damit leider nicht machen.
Gruß
Markus.


Edit:

hier noch ein Bild meiner ersten Ladeschale:

full


Hier waren die Übergangswiderstände das Problem, wollte dann die Federn noch mit Entlötlitze brücken. Weiterhin hatte ich aber auch Probleme die kleineren Akkus zu plazieren, wg. den geringeren Durchmessern oder kürzeren Längen.
Hatte mir dann noch Adapter gebastelt, links für 16340er, mitte für 18650 (nur Dickenanpassung) und rechts noch einen für Kurzschluss:D, nein, dafür weil ich in einer dreier 26650er nur mal zwei 26650er betreiben wollte:

full
 
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Dude

Erleuchteter
18 Januar 2013
84
30
18
AW: Modelbaulader,weil...

Als Ladegerät kann ich den Junsi iCharger 106b empfehlen. :thumbup:
Er bietet so ziemlich alles es war das Herz begehrt.
Spannungsbereiche können individuell eingestellt werden, lade und entladekurven können über eine USB Schnittstelle geloggt werden.
Der Entladestrom kann über einen externen Widerstand erhöht werden. Lediglich ein 12v Netzteil brauch man noch extra.
Ist echt ein Top Gerät.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Dem Kann ich nur zustimmen!
Habe einen ähnlichen, einen Icharger 1010B+.
Lässt wirklich keine Wünsche offen.
Und balanciert 8S Packs sehr zuverlässig :D
Auch die PC Schnittstelle funktioniert ohne murren ;)
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo,

danke für die vielen Lader-Beispiele.

Als ich mir den SkyRC e6650 gekauft hatte, kam es mir darauf an ein Gerät mit integriertem Netzteil zu kaufen, dass eine PC-Schnittstelle hat. Für damals knapp 50EUR inkl. Versand und neu, war das ok. Heute gehe ich mehr und mehr dazu über meine verwendeten Akkus auch testen zu wollen (modding der Lampen und so;)) und da ist ein Entladestrom von nur 1,0A zu gering.

Da ich nirgends einen ELV Het-20 zum Testen bekomme, will ich mir in absehbarer Zukunft einen neuen Lader kaufen.

Werde wohl die Angebote durchforsten.

Ein Netzteil, dieses hier:

Schaltnetzteil bis 15V, max. 15A, Graupner 6458

habe ich mir mal für andere Tests gekauft.
Das Würde aber das für Eure Lader, z.B. den Junsi iCharger 106b nicht ganz ausreichen denke ich, jedenfalls nicht für vier Kanäle gleichzeitig.

Die 15A Eingangsstrom werden ja auf die Ladekanäle verteilt und somit habe ich dann max 3,75A Ladestrom pro Kanal bei 4x 26650ern, oder.

Danke schon mal,

Gruß
Markus
 

Dude

Erleuchteter
18 Januar 2013
84
30
18
AW: Modelbaulader,weil...

15A bei 15V sind schon ordentlich.
Das sind insgesamt 225W.
225W geteilt durch 4.2V machen um die 54A ....
Rein rechnerisch ohne Verluste könntest du also 4 Akkus mit bis zu 13A laden.
Denke das ist mehr als ausreichend.
 
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Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Wenn du deine Akkus zum laden in Reihe schaltest kannst du da 10A reinhauen.
Wenn du die dann noch ein Kabel bastelst um die Zellen einzeln zu überwachen bist du auf der sicheren Seite.
Der Lader besitzt nur einen Kanal von daher macht eine Reihenschaltung sinn.

Sonst müsste man einen Lader wählen der mehr Ausgangsstrom liefert.

Grüße
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
AW: Modelbaulader,weil...

15A bei 15V sind schon ordentlich.
Das sind insgesamt 225W.
225W geteilt durch 4.2V machen um die 54A ....
Rein rechnerisch ohne Verluste könntest du also 4 Akkus mit bis zu 13A laden.
Denke das ist mehr als ausreichend.

Hallo Dude, hast ja Recht, hatte mich verrechnet und kam nur auf wenige A.

Wenn du deine Akkus zum laden in Reihe schaltest kannst du da 10A reinhauen.
Wenn du die dann noch ein Kabel bastelst um die Zellen einzeln zu überwachen bist du auf der sicheren Seite.
Der Lader besitzt nur einen Kanal von daher macht eine Reihenschaltung sinn.

Sonst müsste man einen Lader wählen der mehr Ausgangsstrom liefert.

Grüße

Hallo Alexander, ich hab ja obige Ladeschale gebastelt mit Balanceranschluss. Die Akkus werden in reihe geladen mit Balanceranschlüssen zwischen den Akkus.

Danke an Euch
Gruß
Markus
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Ich hab mal ne Frage an die Freunde des Ladens mit per Magnet befestigten Balancer-/Hauptanschlüssen (wollte keinen extra Thread aufmachen):
kann man mit den Magneten z.B. einen 4s-Pack bedenkenlos mit sagen wir 3 A laden?
Ich finde das Konzept eigentlich genial und hab mir auch schon Magnete geholt; mir gefällt nur nicht, dass der Widerstand mehrerer (so um die 20) hintereinanderliegender Magnete schon mal ein Ohm betragen kann, weil die anscheinend nicht immer exakt plan aufliegen.
Außerdem mach ich mir ein bisschen Gedanken wegen der recht dünnen leitenden Schicht, die die Teile für gewöhnlich haben.
Bei den sieben Stück, die ich für den 4s-Pack maximal benötigen würde, fällt meinem Messgerät aber zumindest kein Widerstand auf (ist ein analoges :D).
Ist die Lösung eine Verbindung der Zellen mit zwei Magneten oder sollte man bei solchen Strömen dann doch ein paar Stücke Kupferblech zurechtbiegen?

Gruß
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Erescheint mir recht hoch der Widerstand für Deine Magneten.

Hallo Dark Laser.

Ich lade zwar nicht mir der Magneten Methode, aber ich bin mir nicht sicher ob das bei 1Ohm Widerstand nicht zu Problemen führt, bzw. ob das sein kann, dass die einen so hohen Widerstand haben.
Habe eben 20 meiner Magnete hinter einander vermessen, ich bekomme mit meinem Digital-Multimeter MS8264 aber keinen messbaren Widerstand angezeigt, d.h. nur die Messstrippen vermessen und dann noch die Magneten dazwischen ergibt denselben angezeigten Wert.
Vielleicht muss Du dir andere (stärkere) Magneten zulegen, evtl. auch besser beschichtet (vernickelt).

Gruß
Markus
 
  • Danke
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Jetzt noch was in eigener Sache

Ich habe noch eine Frage.

Bei meiner selbst gebastelten Ladeschale:

full


bleibt der Anschluss Minus immer am Platz, der Plusanschluss wandert, je nach Zellenanzahl, die ich eingelegt habe.

Hinten habe ich einen Balanderanschluss:

full


der immer mit fünf Leitungen zum Balanceranschluss des Ladegerätes (4s-Buchse) geht.
Bei meinem SKY RC Lader:

SKYRC e6650

hatte ich nur einen Balanceranschluss. Das hat immer funktioniert und ich habe mir nie Gedanken über mögliche Kurzschlüsse gemacht.

Da ich mir aber nun einen Junsi iChrager 306B zugelegt hatte und der erste gleich ab geraucht ist, mache ich mir nun Sorgen. Ich hatte damals vier Akkus zum Entladen drin, einer der Akkus war danach auch defekt. Ob erst der Akku und dann das Ladegerät defekt war oder umgekehrt, kann ich nicht sagen. Beides (Akku und Lader) sind nun ersetzt.

Kann ich immer den 4s Balanceranschluss am Lader gesteckt lassen und ohne Probleme den Pluspol an der Ladeschale wandern lassen, ohne dass ich am Balanceranschluss des Laders Probleme bekomme. Sowohl beim Laden oder auch beim Entladen? Oder muss ich mir mehrere Balancerkabel basteln, die dann jeweils im 2s, 3s oder 4s Balanceranschluss des Laders kontaktiert werden müssen.
Bei einem Akku in der Ladeschale hätte ich den Balanceranschluss ganz aus gesteckt.

Habe bedenken, dass ich den Balancer des Laders kille.

Danke

Gruß
Markus
 
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Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Also bei meinem ICharger 1010B+ klappt eine ähnlich Konfiguration ohne Probleme.
Habe auch ein Adapter für 6S+2S+2S um die in Reihe zu laden.
Ich kann aber auch ohne Probleme den letzten 2S weglassen.
Alle Balancer Kabel bleiben dabei am Ladegerät angeschlossen.

Eine andere Konfiguration mit 6S+2S an zwei 4S Balancer Steckern hat auch problemlos funktioniert.
Der Pluspol wandert in beiden Konfigurationen immer zum + der höchsten Zelle.
Von daher sehe ich da keine Probleme (klappt ja bei mir auch)

Dein Ladeschale ist ja prinzip mäßig so:
balanceri2sbg.jpg

Somit ist es völlig unerheblich ob die oberen Balancer Kabel angeschlossen sind.
Da sie ja sowieso keine Verbindung zu irgendwelchen Zellen haben.

Nur der Plus Pol muss eben an der passenden Stelle sitzen ansonsten könnte man irgendwo Spannung haben wo keine sein sollte.
Man könnte beim Laden oder Entladen einen Balancer Kanal abschießen weil man normal nicht erreichbare Werte anlegt.
(Bei Fehl Anschluss)

Aber ansonsten sehe ich nichts was dem im Wege steht.

Grüße
 
  • Danke
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo Alexander.
ja, so habe ich´s verschaltet.
Danke für Deine Erklärung.
Dann werde ich das mal demnächst testen.
Warum mein erster Lader abgeraucht ist, kann ich nicht sagen.
Vielleicht hatte ich auch schon einen Akku am Lader als ich den Eingeschaltet habe.
Das Vertragen die Lader ja auch nicht unbedingt.
Danke
Gruß
Markus


Edit:
Hab´s jetzt ausprobiert, zwar nur mit 1A Entladestrom und nur mit einem Akku, aber funktioniert bisher.
Der Balancer war noch nicht richtig im Einsatz dabei. Das brauche ich aber dann auch kaum, Entladen von mehr als einem Akku. Dabei läuft der Balancer eh nur "nebenher" mit um die Akkusspannung anzuzeigen. Balanciert wird da ja nix.
 
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