MagLite-Umbau mit PAR16-LED?

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Hallo zusammen :)

Ich möchte eine (oder mehr) ältere MagLite-Stablampen umrüsten.
Dazu würde ich gerne handelsübliche PAR16-Leuchtmittel verwenden.
Hierzu würde ich gerne eure Meinung hören und Ideen und Anregungen - mir fehlt noch etwas der Plan...

Zunächst hatte ich vor längerer Zeit probeweise so eine Kunststoff-Abdeckplatte mit Linse aus eben so einem PAR16-Spot entnommen und statt des MagLite-Reflektors eingesetzt, einfach auf die LED gesetzt, diese drückte das Teil gegen die Kunststoffscheibe, fertig. Ergebnis: ein durchaus schönes Lichtbild, mehr "flood", aber das ist eh das, was ich erreichen will - eine Lampe für den Hausgebrauch bzw. mit Fokus auf Nah/Mittelbereich. Nachteil: das Licht kam nur aus dem 1cm kleinen Reflektor in der Streuscheibe. Störte zwar beim Lichtverteilen nicht, sah aber einfach doof aus - der große MagLite-Kopf und der winzige Lichtpunkt in der Mitte.

Nun bemerkte ich, dass handelsübliche PAR16-Spots praktisch perfekt in eine MagLite passen würden:

20160323_163512.jpg


Hier im Bild ist es eine 6D mit LED-Upgrade. Das Lichtbild ist jedoch nicht schön, entweder nur einen winzigen, hellen Lichtspot ohne nennenswert Spill, oder gruselige Ringe und ein schwarzes Loch in der Mitte, dass einem schlecht wird...

Wenn man so schaut, würde das mit den 5 einzelnen Reflektoren schon ganz gut ausschauen. Je nachdem, wie der PAR16-Spot aufgebaut ist, könnte das schon gehen:

20160323_163710.jpg


Richtig schön wäre ja der 3er rechts im Bild (auch weil es verschraubt ist!), aber das ist eher lichtschwaches warmweiß und ich habe kaltweiß (4000K) als am besten getestet - müsste man nochmal schauen...

Wichtig somit auch die Leistungen - hier rechts im Bild das Teil macht 400 Lumen, das wäre doch schonmal gar nicht so schlecht :)

20160323_163621.jpg


...nun kam mir der Gedanke, ob ich statt der 230V-Variante gleich mal die 12V-Variante probiere - vielleicht ist der verbaute Treiber so gnädig und geht auch noch mit meinen 6V aus der MagLite - aber nein, ist ja auch Wechselspannung, es leuchtet nur schwach und flackert auch unregelmäßig. Wird also nichts mit der schnellen Version :-D

Nun kommen wir eigentlich schon zu den Problemen und Fragen...
...mit Kontantstromquellen habe ich noch keine wirkliche Erfahrung - kann man solche PAR16-Spot ggf. entsprechend umbauen? Möglichst nicht gleich 20 Euro pro KSQ mal 3...
...würde eine KSQ genügen oder braucht es eine pro LED?
...welchen Strom brauche ich da?
...direkt per Widerstand betreiben ist auch wieder doof, da die weißen LEDs so um die 3,2V nehmen, da habe ich sehr große Verluste durch die Widerstände (die LEDs gehen ja dummerweise nur parallel)

Danke erstmal für erste Gedanken! :)
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Da gibt es wohl mehrere Möglichkeiten.
-3xLiion Akkus
würde ich dir als Anfänger aber nicht empfehlen, weil man auf mehr achten muss.

-Elektronik des Moduls rauswerfen und einen China Step-up-LED-Treiber verbauen
kommt auf deine Lötfähigkeiten drauf an und wie sehr du basteln magst.

- schauen ob du einen einfachen Step-up Treiber findest der dir aus deinen 6V 12V macht und in die Mag passt.

Gruß Matthias
 
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peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Also Lötfähigkeiten sind ganz gut :)
...ein reiner step-up wird wahrscheinlich nicht reichen, da die PAR-Spots anscheinend mit Wechselspannung arbeiten - aber der Ansatz ist schon gut
...Li-ion: ich würde gerne bei den 4x Mono Batterien bleiben
...bleibt wohl doch nur das öffnen und interne umbauen des Spots - hier weiß ich halt noch nicht, was mich erwartet (wie sind die Leds geschaltet? einzelner Treiber?)
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Die LEDs sind meist in Reihe mit Widerstand und Brückengleichrichter/Kondensator.
(Dem Gleichrichter ist es übrigens egal ob er Gleich- oder Wechselspannung bekommt, wichtig ist nur genügend Spannung da an ihm welche vernichtet wird)

Die Schaltung kannst du easy mit 2 Lötungen trennen (Wird vergossen sein, zur Isolation)

Das sind die Erfahrungen, welche ich mit Philips Leuchtmitteln gemacht habe (5,5W 4x Luxeon Rebel)
 
  • Danke
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peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Da teste ich nochmal mit mehr Volt - vielleicht brauchts dann echt nur einen step-up... :)
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Aber wie sind die Leds dann geschaltet? Die ziehen doch so 3,2 Volt, wenn ich da 4 in Reihe habe, dürften die 12 Volt doch nicht reichen, oder verstehe ich was falsch?
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Aufmachen, ausbauen, besichtigen!

Du hast sogar nur 11,5V am Halogentrafo anliegen (AC)

Meistens reicht die Vf der LED das es so günstig gebaut wird.

Die teureren (Megaman, Osram etc.) haben meist sogar einen kleinen Step-Up drin.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Also mit mehr Volt geht's sogar mit Gleichspannung - soweit also schon mal prima!

Nun schaue ich am besten mal nach einem Step-up... dann könnte man den Strahler sogar direkt verbauen. Hier müsste ich aber auch nochmal schauen, wieviel Strom dann gezogen wird, ob sich das so mit den einfachen Batterien noch gut machen lässt.

Alternativ schaue ich mir tatsächlich das Innenleben des Strahlers an (wenn ich ihn ohne Zerstörung aufbekomme).

Noch eine Idee/Frage: was wäre hier günstiger: Konstantstromquelle oder nur mit Widerständen? Gedanke dabei: ohne KSQ würde sich die Batteriespannung direkt auf die Helligkeit auswirken und man würde nicht spontan im Dunkeln stehen, wenn die Batterien leer werden.
 

Flummi

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Ich habe ein ähnliches Projekt in meiner Pipeline :). Statt Maglite eine Varta-Laterne (mit Energiesparlampe, 4x Mono), die ich auf G4 Sockel / 12V umrüsten möchte. Einen StepUp-Wandler habe ich mir schon besorgt. Ziel: Leuchtmittel nach Wunsch wechseln zu können. Insofern käme mir auch nicht in den Sinn, das Leuchtmittel zu desintegrieren.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Wir müssen in Kontakt bleiben ^^
...Wandler: so was ähnliches hab ich auch auf ebay gefunden, alle so um die 1 Euro inkl. Versand aus China. Muss ich nur schauen, ob das mit dem 1-2 A genügt - und was am Ende wirklich an Verlusten auftritt etc., es soll ja funktionieren, aber auch effektiv bleiben, also die Batterien nicht in 5 Minuten zum Kochen bringen...
 

ger-slash

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Wichtig somit auch die Leistungen - hier rechts im Bild das Teil macht 400 Lumen, das wäre doch schonmal gar nicht so schlecht :)

20160323_163621.jpg

Wenn die Lampen den entsprechenden Verpackungen im Bild zugeordnet sind, kommt eh nur die ganz rechts in Frage, da die anderen einen GU10 Sockel haben und somit für Hochvolt-Halogensysteme gedacht sind.
Die meisten dieser Niedervolt-Lampen arbeiten sowohl mit AC als auch DC. Wenn sie dann noch dimmbar sind, kann man mit einem entsprechenden Treiber auch mehrere Leuchtstufen realisieren.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Bei den Lampen müsste man nochmal schauen, die abgebildeten sind nur beispielhaft, wenn schon dann muss es was optimales sein :) ...und ja, nur die eine ist 12V - bei den anderen müsste man also auf jeden Fall das Innenleben umbauen, bei der 12V könnte es ja anscheinend auch so gehen.

(im Bild gehört die 3er zur Verpackung ganz links)
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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...andere Frage: wie berechne ich mir den Stromverbrauch, um den passenden step-up-Wandler zu bestellen ("1A")? Auf dem Strahler steht z.B. "5,6W" - kann ich dem vertrauen und wie wirkt sich das bei Verwendung des Wandlers aus?
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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5,6W / 6V = 933 mA

Wenn die Batterie leerer wird: 5,6W / 4V = 1400 mA (dazu müsste man aber den Wandler "hochdrehen").

Ich würde aus thermischen Gründen etwas Luft nach oben lassen. Bei meinem steht z.B., dass ab 15W ein Kühlkörper erforderlich ist.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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"lamp-socket": cool, aber n bissel teuer ;-) ...aber so in der Art müsste es werden

Berechnung: also wenn man von original 12V ausgeht, wären das erstmal 466mA. Wenn ich dann von 6V ausgehe, die der step-up auf 12 hochdrückt und wo die Leistung gleich bleibt (?), dann wären das die knapp 1A. Wie viel zog gleich nochmal meine ML300L? Ich finde es nicht mehr...
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Ich habe es gleich richtig gemacht:

image.jpeg

3x triple XP-L HI @2D Mag
image.jpeg

3x MT-G2 @2D Mag
image.jpeg

3x XRE-Q5 @4D Mag
image.jpeg

Je 1x LD-M2 Treiber
image.jpeg


Das würde ich empfehlen, alles andere sind nur halbe mods.
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Noch gar nicht, leider.

Die MT-G2 muss ich noch verdrahten (mir fehlt 1,5qmm Silikonkabel und 23mm Reflektoren)

Und die triple xpl lädt gerade, kann ich aber später gerne nachholen.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Zur Philosophie:

die Umbauten von Mord-Fustang entsprechen sicherlich viel eher dem, was man unter einem ordentlichen Modding versteht ;-)

Ich für meinen Teil hatte mich ebenfalls mit sowas beschäftigt, aber der Aufwand war mir seinerzeit dann doch zu groß: einzelne LEDs, Reflektoren, Platine, Kühlkörper,... (zu viel Zeit, Aufwand und Geld).
Da kam ich auf die Möglichkeit, das ganze doch gleich (fast) fertig zu bekommen und somit eine einfache und praktische Variante eines Umbaus zu praktizieren. Vom Anspruch und vom gefühlten style natürlich nicht in der gleichen Klasse eines vollwertigen Moddings, aber halt praktisch, einfach, kostengünstig und dennoch effektiv und optisch in Ordnung.
Möglicherweise benötigt es nur einen LED-Strahler für 2-4 Euro aus der Supermarkt-Wühlkiste und einen Step-up-Wandler für 1 Euro, dazu eine kleine Bastelei, um das ganze mit der Maglite zu verbinden - fertig. :)

zurück zu LichtimWald:
Wenn man nur die richtige Spannung einstellt, wäre es da nicht egal, wie die LEDs geschaltet sind?
Die Step-Up-Wandler lassen sich ja einstellen, da könnte man auch ein wenig experimentieren und schauen, ob sich die Helligkeit bei schwankender Spannung verändert oder gleich bleibt. Bleibt sie gleich, regelt das also eine Konstantstromquelle im Strahler und alles wäre fein. Oder?

Getestet hatte ich einfach mal an einem "KFZ"-Netzteil (13,8V), leuchtete hell und gleichmäßig. Inwiefern da nun ggf. ein höherer Strom in den LEDs ankam, konnte ich so nicht feststellen... (oder ob die KSQ die höhere Spannung abfangen konnte, so dass die LEDs ihre gewohnte Stromstärke bekamen)
 
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LichtimWald

Flashaholic
20 November 2013
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Natürlich ist in den Strahlern eine Konstantstromquelle vorhanden. Es soll wohl auch schon mal ganz billigen Mist mit einem einfachen Widerstand gegeben haben, sowas ist mir aber bisher nie in die Hände geraten. Selbst die günstigsten Leuchtmittel vom Chinesen hatten eine KSQ mit PT4115 oder ähnlichem verbaut.

Die Verschaltung der LEDs ist dafür interessant, was ich als Spannungsquelle davor nutzen kann.
Sind nur zwei LEDs in Reihe, reichen eventuell zwei Lithiumakku bzw. sechs NiMH Zellen. Für drei LEDs in Reihe braucht man dann schon ungefähr 10V, für vier LEDs knapp 13V. Da geht es ohne Stepup-Wandler bei der Anzahl an Zellen nicht mehr (z.B. meine Maglite links auf dem Foto wird mit drei LEDs in Reihe und 12 NiMH Zellen an einem Stepdown Wandler betrieben)
Der Wandler erzeugt aber zusätzliche Verluste, die ich persönlich bei einem akkubetriebenen Gerät so weit wie möglich vermeide. Die Verluste bei einem Stepup Wandler (und die Belastung der Akkus) werden größer, je mehr der Wandler die Spannung erhöhen muss.
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
zurück zu LichtimWald:
Wenn man nur die richtige Spannung einstellt, wäre es da nicht egal, wie die LEDs geschaltet sind?
Die Step-Up-Wandler lassen sich ja einstellen, da könnte man auch ein wenig experimentieren und schauen, ob sich die Helligkeit bei schwankender Spannung verändert oder gleich bleibt. Bleibt sie gleich, regelt das also eine Konstantstromquelle im Strahler und alles wäre fein. Oder?

Getestet hatte ich einfach mal an einem "KFZ"-Netzteil (13,8V), leuchtete hell und gleichmäßig. Inwiefern da nun ggf. ein höherer Strom in den LEDs ankam, konnte ich so nicht feststellen... (oder ob die KSQ die höhere Spannung abfangen konnte, so dass die LEDs ihre gewohnte Stromstärke bekamen)


Wenn du die Spannung erhöhst fließt auch mehr Strom, genau so verhält es sich wenn du die Spannung reduzierst, dann fließt weniger Strom -> e-Technik Grundlagen Ohmsches Gesetz!

LEDs sind grundsätzlich mit konstantstrom zu betreiben!
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Wenn du die Spannung erhöhst fließt auch mehr Strom, genau so verhält es sich wenn du die Spannung reduzierst, dann fließt weniger Strom
Aber nicht, wenn im Strahler eine KSQ sitzt, wie das üblicherweise der Fall ist. Da bleibt die Aufnahmeleistung in einem weiten Spannungsbereich konstant.

Alleine im Gleichrichter der Lampe gehen schon 10% der Leistung flöten. Den kann man brücken, wenn man eh DC hat.

Aber mit Step-Up von 5V (4 Zellen?) auf 12V und in der Lampe dann wieder per KSQ runter auf LED-Spannung ist nicht sehr sinnvoll, weil extrem verlustbehaftet. Dann besser gleich eine Step-Up KSQ.
 
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peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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langsam... :)
"mehr Spannung, mehr Strom": ja klar, deshalb gehen wir doch auch von einer Konstantstromquelle aus.
Mein Gedanke mit der Spannung bezog sich auf den ungeöffneten Strahler. Wenn ich da die Spannung verändere, sollte die KSQ den Strom gleich halten - das würde auch die Existenz der KSQ belegen (bitte in Ruhe lesen, steht alles da).
...Ungeöffnet, weil: ich kann den Strahler nicht so einfach öffnen und nachschauen - die verklebte (?) "Streuscheibe" ist der einzige Weg rein, und das Teil möchte ich nicht unbedingt beschädigen oder gar zerstören.

LichtimWald: ich war jetzt von meinen 6V (4xMono-Batterie) ausgegangen, plus einem Step-up, der die 6V auf 12V erhöht. Sollte nach ersten Erkenntnissen ja prinzipiell funktionieren (sogar mit nur 6V kam schon was, mit 12V sollte es gehen...)
Die Frage nach den Verlusten bzw. dem Strom, der letztlich die Batterien belastet, bleibt als nächstes.

light-wolff: gute Gedanken, mehreres war mir aufgrund mangelnder Erfahrung auch noch nicht klar. :thumbup:
...wenn ich den Strahler ohne Schaden aufbekomme, könnte man da entsprechend rangehen. Gegebenenfalls bräuchte ich noch einen Tipp für eine passende Step-up-KSQ, damit ich auch was passendes kaufe.

...insgesamt hatte ich für diese Art des Umbaus ja mehr (ausdrücklich) eine einfache Variante angestrebt (Strahler direkt verbauen), aber wenn das nicht sinnvoll werden kann, dann doch lieber die übliche Variante mit LEDs an eigener KSQ mit ggf. Step-up verbauen und nur Gehäuse/LEDs/"Streuscheibe" nutzen.
 
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Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Wenn du vom ungeöffneten Strahler ausgehst, dann bleibt die Leistung in gewissem Maße gleich, auch wenn die Spannung schwankt, das ist richtig.

Dafür ist die Regelung ja da. Das funktioniert aber auch nur bedingt, weshalb ich lieber "richtig" modde.

Mein einfachster MagLite Mod mit einer XP-L kostete mich gerade einmal rund 20€ inkl. LED, Treiber und ALU Ronde
 
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peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Mord_Fustang: wenn das hier unter der ursprünglichen Zielsetzung nicht funktioniert, nehme ich gerne deine Unterstützung und Erfahrung bezüglich eines ordentlichen Umbaus in Anspruch :)

...wichtig wäre mir halt immer noch: nicht zu kostenintensiv, Teile möglichst verfügbar (nicht "suche dir einen Dreher, der dir aus Alu..."), möglichst "flood"-Licht, so um die 300...400...500 Lumen wären schon nicht schlecht (einfach noch etwas mehr als vorher mit Mag-LED-Einsatz) und ganz wichtig: optisch ansprechend (nicht nur eine kleine LED in der Mitte, oder nur 3 davon als kleine Lichtpunkte, sondern eher eine halbwegs gleichmäßige Ausnutzung der Fläche des Mag-Kopfes) :thumbup:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
ich war jetzt von meinen 6V (4xMono-Batterie) ausgegangen
Eher 5V. Bei Belastung bricht die Spannung ein. Es ist ein altes Märchen, dass Akaline-Zellen 1,5V haben.
Du bräuchtest einen Aufwärtswandler, der aus 3,6-6V ca. 12V erzeugt. Muss nicht Konstantstrom sein.
Einfach auf ebay "Boost Converter" suchen.
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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da hab ich Reihenweise welche gefunden, unter "step up", ab 1 Euro inkl. Versand aus China ^^ ...aber halt 1A, max 2A - ob das reicht? Notfalls gibt es bestimmt auch welche für mehr als 1 A...

"DC-DC Converter 4.5-60V LM2596HV Adjustable Step-Down Buck Power Supply Module" ("step down"?)
oder
"Boost Buck DC adjustable step up down Converter XL6009 Module Voltage NEW"
oder
"XL6009 DC-DC Boost Module Output Adjustable XL6009 Step-up Module 400KHz 4A"
oder der einfachste:
"DC-DC 2A 2V-24V Einstellbar Step up Stromversorgung Konverter Modul Neu EO56"
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Mord_Fustang: wenn das hier unter der ursprünglichen Zielsetzung nicht funktioniert, nehme ich gerne deine Unterstützung und Erfahrung bezüglich eines ordentlichen Umbaus in Anspruch :)

...wichtig wäre mir halt immer noch: nicht zu kostenintensiv, Teile möglichst verfügbar (nicht "suche dir einen Dreher, der dir aus Alu..."), möglichst "flood"-Licht, so um die 300...400...500 Lumen wären schon nicht schlecht (einfach noch etwas mehr als vorher mit Mag-LED-Einsatz) und ganz wichtig: optisch ansprechend (nicht nur eine kleine LED in der Mitte, oder nur 3 davon als kleine Lichtpunkte, sondern eher eine halbwegs gleichmäßige Ausnutzung der Fläche des Mag-Kopfes) :thumbup:


Modden bedeutet in keinem Fall Plug and Play...

Einen Dreher brauchst du nicht, die ALU Ronden gibt's in allen Größen bei eB*y für 3-4€
Den Treiber bastelst du selbst und wenn du zu faul bist bekommst du den auch für ein paar € hier im Forum oder ebenfalls eB... Als Reflektor nimmst du den verbauten, da muss nur der Trichter ab, der macht mit MT-G2 Hammer flood. Bisschen löten, schon hast du deinen ersten Mod ohne Spekulation und experimentieren mit was wäre wenn ;)

Die Treiber sind übrigens meistens rund und passen in eine mag, eure abenteuerlichen CHINA DC-DC wandler passen da nicht rein ;)
 
  • Danke
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peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Mord_Fustang: ich glaube, ich muss wirklich bei dir in die Lehre ;-)

...das Plug+play war hauptsächlich eine spontane Idee beim Anblick eines an sich ja funktionierenden PAR-Strahlers... dazu hier die Ideenfindung, ob es tatsächlich so einfach sein kann.

Ich denke, es geht auch in die Richtung wie bei diesem Terralux Modul, was mir nur einfach zu teuer ist für den Zweck ($70+):
http://www.c1k.com/images/terralux/TLE-300M-EX.jpg
http://www.brightguy.com/images/products/large/TerraLUX MiniStar 31M-EX LED Conversion Kit_3.jpg

Und wenn du mir doch dann helfen würdest, könntest du dann z.B. mal mit auf ebay schauen, welche Teile da in Frage kommen würden - also Alu-Ronden z.B., da gibt's ja ne Menge, welche Dicke wäre gut etc., ...Treiber: selber bauen - da fehlen mir die nötigen Kenntnisse, ich hab zwar eine leise Ahnung, aber halt noch keine Erfahrung auf dem Gebiet - mit High-Power-LEDs und den passenden Treibern etc. habe ich mich noch nicht beschäftigt...
 
  • Danke
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LichtimWald

Flashaholic
20 November 2013
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[...]
LichtimWald: ich war jetzt von meinen 6V (4xMono-Batterie) ausgegangen, plus einem Step-up, der die 6V auf 12V erhöht. Sollte nach ersten Erkenntnissen ja prinzipiell funktionieren (sogar mit nur 6V kam schon was, mit 12V sollte es gehen...)
[...]
Wenn bei 6V schon etwas leuchtet, dann ist davon auszugehen, dass maximal zwei LEDs in Reihe geschaltet sind. Denn so eine weisse LED braucht mindestens ungefähr 2,7V um überhaupt einen Stromfluss zu ermöglichen und somit Licht (wenn auch sehr wenig) zu emittieren.

Solang nur ein Regler im Kreis ist, ist die Verlustleistung noch im Rahmen. Aber dieses hoch und runter ist, wie schon gesagt, nicht wirklich optimal...
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
...eine weisse LED braucht mindestens ungefähr 2,7V um überhaupt einen Stromfluss zu ermöglichen und somit Licht (wenn auch sehr wenig) zu emittieren.


Das kannst du nicht pauschalisieren! Luxeon Rebel LEDs leuchten schon bei 1,5V, da die Vf schon bei 2,7V liegt und diese sind in vielen Philips und MEGAMAN Leuchtmitteln verbaut...
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Okay, was wäre jetzt das günstigste Vorgehen? :)
1.) Strahler irgendwie mit Step-Up-Wandler direkt betreiben?
2.) Strahler aufknacken (oder irgendwie öffnen halt) und nur LEDs und Reflektoren nutzen und den Rest ggf. ersetzen
3.) doch gleich alles einzeln bestellen und individuell was konstruieren? (da bräuchte ich aber noch etwas mehr Hilfe aufgrund mangelnder Erfahrung, bzw. eine Vorlage, Teileliste oder so)
 

peter581

Flashaholic
25 Oktober 2011
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Okay: Ich beginne mal mit einem billigen Step-up, Größe 3,6 x 1,7 cm - sollte passen.
Wenn das funktioniert, ermitteln wir mal die Verbrauchswerte und bestimmen die Sinnhaftigkeit eines solchen Umbaus - vielleicht sind die Verluste gar nicht so krass und diese Variante könnte eine schnell-und-billig-Version werden.
Als nächstes können wir uns dann einem besseren Umbau nähern :)
 

LichtimWald

Flashaholic
20 November 2013
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Das kannst du nicht pauschalisieren! Luxeon Rebel LEDs leuchten schon bei 1,5V, da die Vf schon bei 2,7V liegt und diese sind in vielen Philips und MEGAMAN Leuchtmitteln verbaut...
Das kann ich irgendwie nicht glauben.

Eine weisse LED erzeugt ihr Licht, in dem sie blaues Licht am Kristall erzeugt, welches dann am Phosphor gewandelt wird.
Nimmt man also blaues Licht mit der Wellenlänge von 450nm an, benötigt man 2,7eV um ein Elektron im Kristall auf das höhere Energieniveau zu bringen, welches dann beim Zurückfallen das Licht emittiert (E = h*c / λ, 1eV = 1,6*10^(-19) J). Das bedeutet dann, dass mit 1,5V gar nicht ausreichend Energie aufgebracht wird um ein Elektron zu bewegen.

Wie kann es dann sein, dass die LED trotzdem Licht emittieren kann?
 

Mord_Fustang

Flashaholic*
4 Dezember 2011
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Hannover
Immer diese Diskussion, ich werde es wohl gemessen haben, übrigens mit einem Fluke Multi....

Sie leuchtet definitiv! Ob es dabei schon nutzbares Licht ist, stand nicht zur Debatte!

Und du solltest Nicht Äpfel mit Birnen verwechseln!!!
- Phosphor war, wenn weiß mit UV erzeugt wird.
- Blau wird benutzt, wenn mit gelb (additive Farbmischung) weisses Licht erzeugt wird!!!
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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