1982, drei Jahre nachdem MAGLITE seine Lampen in Serie produziert, verlegt 1974 gegründete Firma seinen Firmensitz nach Ontario-Kalifornien.
Mit der neuen Produktionsstätte fängt MAGLITE auch an sein Flaggschiff, die MAGCHARGER, zu produzieren.
Konzept war es, eine Lampe herzustellen, die in einer passenden Halterung entweder an der Wand oder im Auto geladen werden kann, ohne Batteriewechsel, Stecker oder sonstigem Schnick Schnack.
Ladeschale/-halterung, NiCd-Akku, Lampe mit den auffälligen silbernen Laderingen und einer in der Taschenlampe hellsten je verbauten Lampe – Halogen.
Inzwischen mit einem NiMH-Akku verbessert, kam 2012 eine neue Version der MAGCHARGER heraus.
Neu war der Schalter, nun nicht mehr mechanisch sondern elektrisch mit drei Schaltstufen; High-Low-Strobe.
Dennoch blieb die 2005 überholte Halogen-Glühlampe mit 221 Lumen.
Seit Ende 2013 vorgestellt und seit Anfang 2014 in Deutschland erhältlich:
Die neue MAGLITE® MAGCHARGER® LED
Daten (Herstellerangaben) nach ANSI NEMA FL1 Standard:
LED: Cree XM-L2
Helligkeit High: 680 Lumen – 4:30h
Helligkeit Low: 170 Lumen – 16h
Länge: 32,54cm
Kopfdurchmesser: 5,71cm
Body-Durchmesser:3,81cm
Gewicht inkl. Akku: 794g
Material: Aluminium
Eloxierung: HA Typ III (innen+aussen)
Akku: 6V-NiMH
Reflektor und Linse sind aus Polycarbonat.
Das Set beinhaltet die Lampe, einen 6V 3,5Ah Akku, Ladeschale/-halterung, Steckernetzteil, KFZ-Ladeanschluss, Bedienungsanleitung (Mehrsprachig).
Die MAGCHARGER® hatte vorher, bedingt durch die sehr heiße Halogenbirne, eine Glasscheibe.
Jetzt, da eine XM-L2 LED verwendet wird, setzt MAGLITE wieder auf die Kunststoffscheibe aus Polycarbonat.
Diese kann zwar nicht so leicht kaputt gehen, zerkratzt aber sehr leicht.
Der Reflektor ist, wie bei MAGLITE gewohnt, präzise berechnet worden und ebenfalls aus Kunststoff.
Neu gestaltet wurden der Kopf und seine Fokus-Funktion.
Er wird nicht mehr komplett abgeschraubt sondern lässt sich lediglich weniger als eine viertel Umdrehung bewegen, um den Fokus zu steuern.
Bei den Vorgängermodellen wurde die federnd gelagerte LED durch den Reflektor zum Fokussieren reingedrückt, nun bewegt man den Reflektor mit dem Kopf als Einheit durch drehen vor und zurück.
Dieses System wird unter anderem auch bei den neuen Modellen ML300L und ML300XL verwendet.
Kommen wir zur Ladetechnik.
Was mir aufgefallen ist, die MAGCHARGER® LED passt nicht in die Halterung der vorangegangenen Modelle. Sie ist also nicht kompatibel mit den alten Systemen.
Woran liegt das?
An mehreren Faktoren:
Zum einen ist der Kopf etwas kleiner, als das Vorgängermodell, bzw. war bislang der Kopf der vorigen MAGCHARGERs immer etwas größer.
Insider: Darum ist am Warnaufsatz zum Aufstecken auch ein zusätzlicher, breiterer Rand, damit er auf die MAGCHARGER-Modelle passt!
Der Kopf ist jetzt wieder im Durchmesser gleich dem der Normalen D-MAGLITEs.
Zum anderen liegen die Laderinge etwas weiter hinten und sind breiter.
Die beiden Laderinge haben in der Halterung Verbindung mit den zwei Ladekontakten.
MAGLITE gibt den Ladestrom mit 230mA an.
Angeschlossen wird die Ladeschale an 12-14V Gleichstrom.
Dieses bieten das Netzteil und der KFZ-Stecker.
Eine rote LED an der Ladeschale zeigt das Laden an.
Der Akku Ist hingegen immer noch der Selbe, wie vorher.
5x ¾-Monozelle mit gesamt 6V und 3500mAh als NiMH-Akkupack.
Für andere Batteriekonstellationen ist die Lampe nicht geeignet.
Auch der Body, also das Batterierohr ist etwas schlanker!
Dadurch passen z.B. die Endkappen der bisherigen MAGLITEs nicht mehr.
Auch Zubehör, wie Glasbrecher, Flashcap, Sonderaufsätze, die auch von Drittanbietern hergestellt wurden, sind nun nicht mehr Kompatibel.
Halteklammern und Gürtelholster können aber weiterhin verwendet werden.
Schalter:
Wie auf den Bildern schon zu erkennen, ist der Schalter wesentlich kleiner als der alte.
Verwendet wird dieser elektronische Taster bereits bei den ML100 und ML125 Modellen.
Damit lässt sich die Lampe mit vier voreingestellten Funktionssätzen einstellen.
Satz 1: High, Low, Strobe
Satz 2: High, Low, SOS
Satz 3: Moment, High, Low
Satz 4: Moment, High, Strobe
Um den gewünschten Satz auszuwählen löst man die Batteriekappe (Tailcap).
Nun hält man den Schalter gedrückt und schraubt die Tailcap wieder zu.
Die Lampe blinkt erst einmal, dann zweimal, drei- und viermal.
Nach der entsprechenden Anzahl Blinkens lässt man den Schalter los, um das gewünschte Set zu aktivieren.
Es kann Jederzeit geändert werden.
Auch nach Stromunterbrechung z.B. durch öffnen Der Tailcap behält die Elektronik den eingestellten Modus bei.
Man könnte also durch einen zweiten Akku einen Akkuwechsel machen, ohne dass sich der eingestellte Satz verstellt.
Lichtbild
Das ist einfach toll für MAGLITE (subjektiv gesehen)
Was mich vorher gestört hat ist das „ausgefranzte“ Lichtbild der Glühbirnen.
Egal, ob Krypton oder Halogen, der Beam war nie richtig sauber.
(subjektiv: das sah immer aus wie ein Komet!)
Über 300% mehr Leistung als der Vorgänger (221->680Lumen) , das ist doch mal eine Verbesserung.
Der neue Fokus ist auch wesentlich besser.
Es gibt nahezu kein Donuthole mehr.
Gleichmäßig ausgeleuchtet oder ein enger Spot mit bis zu 417m Reichweite ist endlich mal Brauchbar.
Fazit:
Fantastisches System und endlich Hell.
Mehr Licht und das auch noch mit einer längeren Laufzeit.
Auch wurde hier nicht verschlimmbessert.
Diesmal gibt es auch keine Montageplatte, an der die Ladeschale eingeclipt wird.
Dadurch war das alte System flexibler.
Man konnte die Ladeschale ohne Werkzeug einfach aus dem Auto nehmen und zu Hause oder auf Arbeit weiter Laden.
Die Frage ist, wer braucht das wirklich, ich habe es noch nie so gebraucht.
Insofern wird die Halterung nur noch an einem Ort verschraubt und gut ist.
Wer es dennoch braucht, holt sich am besten noch eine zweite Halterung.
Schade finde ich auch wieder der Rückschritt zur Plastikscheibe.
Dafür geht sie nicht so schnell Kaputt.
Der Preis schwankt bei uns zwischen 150,- und 200,- €
Nicht gerade günstig, dafür braucht man keine Batterien und kein Ladegerät.
Gruß André
Impressionen:
Mit der neuen Produktionsstätte fängt MAGLITE auch an sein Flaggschiff, die MAGCHARGER, zu produzieren.
Konzept war es, eine Lampe herzustellen, die in einer passenden Halterung entweder an der Wand oder im Auto geladen werden kann, ohne Batteriewechsel, Stecker oder sonstigem Schnick Schnack.
Ladeschale/-halterung, NiCd-Akku, Lampe mit den auffälligen silbernen Laderingen und einer in der Taschenlampe hellsten je verbauten Lampe – Halogen.
Inzwischen mit einem NiMH-Akku verbessert, kam 2012 eine neue Version der MAGCHARGER heraus.
Neu war der Schalter, nun nicht mehr mechanisch sondern elektrisch mit drei Schaltstufen; High-Low-Strobe.
Dennoch blieb die 2005 überholte Halogen-Glühlampe mit 221 Lumen.
Seit Ende 2013 vorgestellt und seit Anfang 2014 in Deutschland erhältlich:
Die neue MAGLITE® MAGCHARGER® LED
Daten (Herstellerangaben) nach ANSI NEMA FL1 Standard:
LED: Cree XM-L2
Helligkeit High: 680 Lumen – 4:30h
Helligkeit Low: 170 Lumen – 16h
Länge: 32,54cm
Kopfdurchmesser: 5,71cm
Body-Durchmesser:3,81cm
Gewicht inkl. Akku: 794g
Material: Aluminium
Eloxierung: HA Typ III (innen+aussen)
Akku: 6V-NiMH
Reflektor und Linse sind aus Polycarbonat.
Das Set beinhaltet die Lampe, einen 6V 3,5Ah Akku, Ladeschale/-halterung, Steckernetzteil, KFZ-Ladeanschluss, Bedienungsanleitung (Mehrsprachig).
Die MAGCHARGER® hatte vorher, bedingt durch die sehr heiße Halogenbirne, eine Glasscheibe.
Jetzt, da eine XM-L2 LED verwendet wird, setzt MAGLITE wieder auf die Kunststoffscheibe aus Polycarbonat.
Diese kann zwar nicht so leicht kaputt gehen, zerkratzt aber sehr leicht.
Der Reflektor ist, wie bei MAGLITE gewohnt, präzise berechnet worden und ebenfalls aus Kunststoff.
Neu gestaltet wurden der Kopf und seine Fokus-Funktion.
Er wird nicht mehr komplett abgeschraubt sondern lässt sich lediglich weniger als eine viertel Umdrehung bewegen, um den Fokus zu steuern.
Bei den Vorgängermodellen wurde die federnd gelagerte LED durch den Reflektor zum Fokussieren reingedrückt, nun bewegt man den Reflektor mit dem Kopf als Einheit durch drehen vor und zurück.
Dieses System wird unter anderem auch bei den neuen Modellen ML300L und ML300XL verwendet.
Kommen wir zur Ladetechnik.
Was mir aufgefallen ist, die MAGCHARGER® LED passt nicht in die Halterung der vorangegangenen Modelle. Sie ist also nicht kompatibel mit den alten Systemen.
Woran liegt das?
An mehreren Faktoren:
Zum einen ist der Kopf etwas kleiner, als das Vorgängermodell, bzw. war bislang der Kopf der vorigen MAGCHARGERs immer etwas größer.
Insider: Darum ist am Warnaufsatz zum Aufstecken auch ein zusätzlicher, breiterer Rand, damit er auf die MAGCHARGER-Modelle passt!
Der Kopf ist jetzt wieder im Durchmesser gleich dem der Normalen D-MAGLITEs.
Zum anderen liegen die Laderinge etwas weiter hinten und sind breiter.
Die beiden Laderinge haben in der Halterung Verbindung mit den zwei Ladekontakten.
MAGLITE gibt den Ladestrom mit 230mA an.
Angeschlossen wird die Ladeschale an 12-14V Gleichstrom.
Dieses bieten das Netzteil und der KFZ-Stecker.
Eine rote LED an der Ladeschale zeigt das Laden an.
Der Akku Ist hingegen immer noch der Selbe, wie vorher.
5x ¾-Monozelle mit gesamt 6V und 3500mAh als NiMH-Akkupack.
Für andere Batteriekonstellationen ist die Lampe nicht geeignet.
Auch der Body, also das Batterierohr ist etwas schlanker!
Dadurch passen z.B. die Endkappen der bisherigen MAGLITEs nicht mehr.
Auch Zubehör, wie Glasbrecher, Flashcap, Sonderaufsätze, die auch von Drittanbietern hergestellt wurden, sind nun nicht mehr Kompatibel.
Halteklammern und Gürtelholster können aber weiterhin verwendet werden.
Schalter:
Wie auf den Bildern schon zu erkennen, ist der Schalter wesentlich kleiner als der alte.
Verwendet wird dieser elektronische Taster bereits bei den ML100 und ML125 Modellen.
Damit lässt sich die Lampe mit vier voreingestellten Funktionssätzen einstellen.
Satz 1: High, Low, Strobe
Satz 2: High, Low, SOS
Satz 3: Moment, High, Low
Satz 4: Moment, High, Strobe
Um den gewünschten Satz auszuwählen löst man die Batteriekappe (Tailcap).
Nun hält man den Schalter gedrückt und schraubt die Tailcap wieder zu.
Die Lampe blinkt erst einmal, dann zweimal, drei- und viermal.
Nach der entsprechenden Anzahl Blinkens lässt man den Schalter los, um das gewünschte Set zu aktivieren.
Es kann Jederzeit geändert werden.
Auch nach Stromunterbrechung z.B. durch öffnen Der Tailcap behält die Elektronik den eingestellten Modus bei.
Man könnte also durch einen zweiten Akku einen Akkuwechsel machen, ohne dass sich der eingestellte Satz verstellt.
Lichtbild
Das ist einfach toll für MAGLITE (subjektiv gesehen)
Was mich vorher gestört hat ist das „ausgefranzte“ Lichtbild der Glühbirnen.
Egal, ob Krypton oder Halogen, der Beam war nie richtig sauber.
(subjektiv: das sah immer aus wie ein Komet!)
Über 300% mehr Leistung als der Vorgänger (221->680Lumen) , das ist doch mal eine Verbesserung.
Der neue Fokus ist auch wesentlich besser.
Es gibt nahezu kein Donuthole mehr.
Gleichmäßig ausgeleuchtet oder ein enger Spot mit bis zu 417m Reichweite ist endlich mal Brauchbar.
Fazit:
Fantastisches System und endlich Hell.
Mehr Licht und das auch noch mit einer längeren Laufzeit.
Auch wurde hier nicht verschlimmbessert.
Diesmal gibt es auch keine Montageplatte, an der die Ladeschale eingeclipt wird.
Dadurch war das alte System flexibler.
Man konnte die Ladeschale ohne Werkzeug einfach aus dem Auto nehmen und zu Hause oder auf Arbeit weiter Laden.
Die Frage ist, wer braucht das wirklich, ich habe es noch nie so gebraucht.
Insofern wird die Halterung nur noch an einem Ort verschraubt und gut ist.
Wer es dennoch braucht, holt sich am besten noch eine zweite Halterung.
Schade finde ich auch wieder der Rückschritt zur Plastikscheibe.
Dafür geht sie nicht so schnell Kaputt.
Der Preis schwankt bei uns zwischen 150,- und 200,- €
Nicht gerade günstig, dafür braucht man keine Batterien und kein Ladegerät.
Gruß André
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