Kurzvorstellung: TrustFire Minix

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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Raffnixhausen
Ich habe vor kurzem eine TrustFire Minix im BLF gewonnen und wurde gebeten, sie dort zu zeigen. Dieses Mini-Review ist die Übersetzung ins Deutsche. Aus Zeitgründen unter Zuhilfenahme von Google Translate.

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Abb. oben, von links nach rechts: Nitecore TIP CRI 2017, TrustFire Minix, Fitorch K3 lite

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Die Minix ist eine Schlüsselanhängerleuchte mit 300 mAh Akku und bis zu 320 lm. Sie ist in zwei Ausführungen mit jeweils einer weißen (5700 K) und entweder einer roten (620 nm) oder einer ultravioletten (365 nm) LED erhältlich . Beide Varianten gefallen mir wegen ihres Gebrauchswerts: Die rote LED kann als Beacon verwendet werden, während die UV- LED die richtige Wellenlänge zum Testen von Banknoten und Dokumenten hat.

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Ich habe eine graue mit UV-Sekundärlicht gewonnen und bin damit sehr zufrieden. Das UV-Licht ist eher schwach, also keine Kopfschmerzen bei der Verwendung ohne Schutzbrille (ich bin hier wirklich empfindlich).

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Interessanterweise hat das UV-Licht den Blinkmodus der roten Version, sodass in beiden Lampen die gleiche Firmware verwendet wird, auch wenn es keinen Sinn macht. Aber es tut auch nicht weh.

Ich habe 5700K gemessen, CRI 70. Die Farbwiedergabe ist gut, ich dachte zuerst, es könnte HCRI sein, bis ich es gemessen habe. Der Beam hat eine Reichweite von 86 m auf High, ist also ein Allzweck Beam. Der Spot ist nicht ganz rund, es gibt auch Ringe. Ehrlich gesagt spielt das in der Wildnis™ keine große Rolle.

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Es gibt keine PWM in Moon und High. Die Modi Low und Mid werden mittels PWM erzeugt , bei ca. 15600 Hz merke ich es aber nicht.
Die Benutzeroberfläche ist sehr einfach: Ein 0,5 s langes Drücken bringt weißes Licht mit Modusspeicher, 1,5 s und Sie haben die Zusatz- LED aktiviert. Nachfolgende Klicks wechseln durch die Modi. Ich wünschte, es gäbe keinen Modusspeicher, da es kein direktes Low gibt, aber ich denke, das Zurückschalten auf Low vor dem Ausschalten funktioniert auch.

Das Licht wird durch Doppelklick von Aus gesperrt. Ein weiterer Doppelklick entsperrt und aktiviert es gleichzeitig. Es ist also eine ziemlich schnelle Aktion
Daumen hoch
.

Ein einfacher Klick von aus zeigt die verbleibende Batteriekapazität an (RG- LED in der Taste, siehe oben abgebildete Handbuchseite).
Die Minix verfügt über eine intelligente Temperaturregelung, die für kleine Schlüsselanhängerleuchten einzigartig ist. Im Handbuch steht auch, dass es eine Unterspannungswarnung gibt. Ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich eine LVP bietet.

Das Aufladen (USB- C-Anschluss, Kabel im Lieferumfang enthalten) dauert eine Stunde. Als ich es mir angesehen habe, zeigte mein USB- Messgerät maximal 410 mA an, was ein bisschen viel zu sein scheint. Die Minix war fast vollständig aufgeladen, als sie ankam. Das ist sinnvoll, da es keine Möglichkeit gibt, den Akku von der entladenden Elektronik zu entkoppeln und sich gelagerte Lampen mit der Zeit zwangsläufig entladen.

Laufzeitdiagramm auf High:
hwOgwk5.jpg

Die rechte Achse zeigt die Temperatur in Grad Celsius. Entschuldigung, vergessen.

Laufzeit wie angegeben, hervorragende Temperaturregulierung. TrustFire kann es
Daumen hoch
. Nach 75 Minuten war dieses Ding immer noch auf einem guten niedrigen Niveau.

Danke fürs Lesen.

Thomas
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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Raffnixhausen
Sehr schön! :thumbup:

Aber eine Frage noch: wie verhält sich das mit dem unbeabsichtigten Einschalten z.B. in der Hosentasche?
Wie die neue Acebeam auch braucht die Minix einen länger gehaltenen Klick. Das kann auch in der Tasche passieren, also sperre ich die Lampe per Doppelklick. Damit sollte man auf der sicheren Seite sein. Bei mir residierte das Lämpchen so gesichert in der Uhrentasche. Ungewollt angeschaltet hatte sie sich dabei nie.
 
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Danke für die Auskunft. Sie soll bei mir in die kleine Jeanstasche rein. Was ich dort bisher an Lämpchen drin hatte hat sich je nach Zu- oder Abnahme des Bewohners dieser Jeanshosen mehr oder weniger unkontrolliert selbst eingeschaltet - das geht mal gar nicht!

Doppelklick klingt gut - also gedenke ich die Lütte mal zu ordern... :thumbup:
 

Taucher

Flashaholic
15 November 2020
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Mahlzeit,

die kleine Minix hab ich selbst bestellt und bezahlt. Sie hing sofort an meinem Lieblings-Umhänge-Schlüsselbund-Lanyard meiner Alfa Romeo Giulia. Ich hab zwar nie so`ne kleine SchlüssellochfinderTala gehabt, aber sie hat sofort diesen Ehrenplatz ohne Diskussion bekommen.
Sie funktioniert, leuchtet für den Zweck sehr hell und beim grinsenden Geldzählen ist die Kleine Graue ein treuer, unauffälliger Begleiter.

Was brauch ich mehr. AKA Sie tut was sie soll! Guter Einkauf!
LG Jörg
 
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Weder habe ich eine Guilia noch so viel Geld, als dass ich es grinsend zählen könnte - aber die Lütte ist jetzt trotzdem geordert. ;)
 
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Flashaholic
15 November 2020
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Also die Giulia kann ich wirlich empfehlen, jedesmal wenn ich damit fahre, hab ich ein Grinsen im Gesicht...Und .. auch 5-Euro-Scheine kannste zählen... Kleinvieh, Mist und so....
 
12 Januar 2023
7
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3
Auch ich habe mir die TrustFire Minix für das Schlüsselbund zugelegt, in der Variante mit UV-LED.
Die Messung der Helligkeit in 1m Abstand ergab folgende Werte:
Moonlight-Mode 3,1 Lux
Low-Mode 67 Lux
Medium-Mode 307 Lux
High-Mode 1520 Lux (anfangs, schnell abfallend)

Zunächst drei Bilder zur Ausleuchtung (Canon S120 mit fixiertem Weißabgleich). Die Lichtfarbe ist für meinen Geschmack etwas zu kühl.
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High-Mode (Aufnahme -0,67EV) aus ca. 1m an weißer Wand

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Low-Mode (Aufnahme -0,67EV) aus ca. 1m an weißer Wand

Der Spot hat einen Öffnungswinkel von etwa 16 Grad, das Streulicht fast 180 Grad. Es wird also im gesamten Gesichtsfeld leicht ausgeleuchtet.
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Bei meinen Tests kam ich aber auf eine deutlich geringere Leuchtdauer als in den technischen Daten angegeben, besonders im High-Mode.
Der Akku scheint in Ordnung, nach völliger Entladung bis nur Moonlight-Mode geht, zieht sich die Lampe 293 mAh rein (bei 5V), was für einen 300 mAh Akku gut passt.
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Ladungsmenge 265 mAh nach einer anderen Entladung.

Die Lampe brennt auf 21°C gekühlt nur 19 Minuten im High-Mode dann im Middle Mode und schaltet ab Minute 24 über Low (1 s) in den Moonlight-Mode.
Es gibt eine starke Abhängigkeit der Helligkeit im High-Mode von der Gehäusetemperatur, bei 50°C wird die Helligkeit auf 44% vom Maximum reduziert. Das spart entsprechend Strom.
Ein zweiter Test ohne Kühlung zeigte die Auswirkung auf die Leuchtdauer. Die Lampe brannte ungekühlt auf einem Papierstapel liegend 34 Minuten im High-Mode dann noch 1 Minute im Middle Mode und schaltete ab Minute 35 über Low in den Moonlight-Mode. In diesem Mode gibt sie dann jede Minute eine dreifache Blink-Sequenz ab, um auf den Entladezustand hinzuweisen.
In der Praxis werde ich des Nachts den Low- und Middle-Mode nutzen. Daher habe ich noch den Middle-Mode ausfühlicher getestet. Mit einer Maximalzeit von 79 Minuten schafft er nur 58% der Herstellerangabe von 136 Minuten.

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Ergebnis meiner Messreihe im Middle-Mode

Der Moonlight-Mode ist im Vergleich zum Mondlicht relativ hell, zumindest im Nahbereich.
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Die Aufladung der Lampe über USB geschieht relativ schnell mit anfänglich 611 mA Ladestrom (etspricht 2C) und ist nach 40 Minuten abgeschlossen.
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Das geht mir zu schnell, weil es den Akku stresst. Besser für den Akku ist es, ein längeres (dünnes) USB-Kabel zu benutzen, welches den Ladestrom bremst.

Fazit: Die TrustFire Minix ist eine gute Lösung für immer dabei und kombiniert mit der UV-LED kann sie für die Prüfung von Geldscheinen oder auch Sanitäreinrichtungen verwendet werden.
Die erreichbare Helligkeit ist beachtlich, wenn auch nur für beschränkte Zeit nutzbar. Ist eine längere Nachtstrecke zu bewältigen, sollte man sich mit dem Low-Mode begnügen.