Nun besitze ich bereits einige Taschenlampen von SecurityIng. Und auch die S37 weiß hinsichtlich Verarbeitungsqualität zu überzeugen. Die Anodisierung ist makellos, die Gewinde sauber geschnitten und ab Werk gefettet. Das Design gefällt mir ausgesprochen gut, die titanfarbene Anodisierung ebenfalls:


Der grüne Schalter mag etwas kitschig wirken, ist aber aus einem nachleuchtenden Material (speichert Licht, ähnlich der Leuchtmasse einer Armbanduhr) und soll wohl helfen, den Schalter in völliger Dunkelheit zu finden.
Die SecurityIng S37 ist entgegen der Beschreibung bereits mit einer XM-L2 Cree LED ausgestattet und erreicht tatsächlich eine Lichtleistung von ANSI 785 Lumen. Leider keine Selbstverständlichkeit, denn viele Anbieter günstiger Taschenlampen bewerben ihre Produkte mit sogenannten China- oder auch Fantasie-Lumen.

Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, ein zwar kühles, aber nicht farbstichiges Weiß. Die Leuchtcharakteristik entspricht einem typischen Allrounder. Sie ist gleichermaßen für das Umfeld als auch die Ferne ausgelegt und eignet sich gut als Haushalts- oder auch Gassi-Geh-Lampe.



Das Userinterface ist simpel. Über den rückseitigen Schalter wird die Lampe durch komplettes Durchdrücken des Schalters ein und ausgeschaltet. Durch leichtes Drücken des Schalters, wechselt man durch die verschiedenen Leuchtmodi wie folgt: High – Mid – Strobe. Anstelle einer praktischen Memoryfunktion, die die zuletzt gewählte Leuchtstufe speichert, startet die Lampe leider immer in der nächst folgenden Leuchtstufe. Das bedeutet, wenn man zuletzt die niedrigste Leuchtstufe genutzt hat, startet die Lampe im Anschluss im Strobemodus. Das ist leider alles andere als optimal! Zumindest kann man sich darauf entsprechend einstellen und ggf. vor dem Ausschalten bewusst in den Strobemodus schalten, dann startet die Lampe später in der höchsten Stufe und man erspart sich das unangenehme Blinken.
Hier noch ein Größenvergleich zu einigen anderen bekannten Lampen:

Technische Daten:
Fazit: Die SecurityIng S37 ist eine optisch sehr attraktive und sehr gut verarbeitete Taschenlampe und kann auch hinsichtlich Leuchtstärke, Lichtfarbe und Leuchtcharakteristik überzeugen. Das UI ist leider suboptimal. Das lästige Geblinke hätte man einfach weglassen und stattdessen zusätzlich eine sehr niedrige Leuchtstufe mit einem echten Low zur Verfügung stellen sollen. Dafür versöhnt die S37 mit einem geradezu sensationell günstigen Preis. Knapp über 18 Euro ist schon eine Kampfansage für eine im Grunde genommen fast schon edle Taschenlampe.
Ich hoffe auch diese Kurzvorstellung hat ein wenig gefallen und war für den einen oder anderen einigermaßen interessant.
Gruß
T-Freak


Der grüne Schalter mag etwas kitschig wirken, ist aber aus einem nachleuchtenden Material (speichert Licht, ähnlich der Leuchtmasse einer Armbanduhr) und soll wohl helfen, den Schalter in völliger Dunkelheit zu finden.
Die SecurityIng S37 ist entgegen der Beschreibung bereits mit einer XM-L2 Cree LED ausgestattet und erreicht tatsächlich eine Lichtleistung von ANSI 785 Lumen. Leider keine Selbstverständlichkeit, denn viele Anbieter günstiger Taschenlampen bewerben ihre Produkte mit sogenannten China- oder auch Fantasie-Lumen.

Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, ein zwar kühles, aber nicht farbstichiges Weiß. Die Leuchtcharakteristik entspricht einem typischen Allrounder. Sie ist gleichermaßen für das Umfeld als auch die Ferne ausgelegt und eignet sich gut als Haushalts- oder auch Gassi-Geh-Lampe.



Das Userinterface ist simpel. Über den rückseitigen Schalter wird die Lampe durch komplettes Durchdrücken des Schalters ein und ausgeschaltet. Durch leichtes Drücken des Schalters, wechselt man durch die verschiedenen Leuchtmodi wie folgt: High – Mid – Strobe. Anstelle einer praktischen Memoryfunktion, die die zuletzt gewählte Leuchtstufe speichert, startet die Lampe leider immer in der nächst folgenden Leuchtstufe. Das bedeutet, wenn man zuletzt die niedrigste Leuchtstufe genutzt hat, startet die Lampe im Anschluss im Strobemodus. Das ist leider alles andere als optimal! Zumindest kann man sich darauf entsprechend einstellen und ggf. vor dem Ausschalten bewusst in den Strobemodus schalten, dann startet die Lampe später in der höchsten Stufe und man erspart sich das unangenehme Blinken.
Hier noch ein Größenvergleich zu einigen anderen bekannten Lampen:

Technische Daten:
- LED: Cree XM-L2
- Farbtemperatur: 7.000 Kelvin
- Lichtleistung: 785 ANSI Lumen
- Abmessungen: 150 x 44 mm
- Gewicht betriebsbereit: 202 g
- Stromversorgung: 1 x 18650 Li-Ion Akku
Fazit: Die SecurityIng S37 ist eine optisch sehr attraktive und sehr gut verarbeitete Taschenlampe und kann auch hinsichtlich Leuchtstärke, Lichtfarbe und Leuchtcharakteristik überzeugen. Das UI ist leider suboptimal. Das lästige Geblinke hätte man einfach weglassen und stattdessen zusätzlich eine sehr niedrige Leuchtstufe mit einem echten Low zur Verfügung stellen sollen. Dafür versöhnt die S37 mit einem geradezu sensationell günstigen Preis. Knapp über 18 Euro ist schon eine Kampfansage für eine im Grunde genommen fast schon edle Taschenlampe.
Ich hoffe auch diese Kurzvorstellung hat ein wenig gefallen und war für den einen oder anderen einigermaßen interessant.
Gruß
T-Freak
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