Kurzvorstellung SecurityIng S37

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Bayern
Nun besitze ich bereits einige Taschenlampen von SecurityIng. Und auch die S37 weiß hinsichtlich Verarbeitungsqualität zu überzeugen. Die Anodisierung ist makellos, die Gewinde sauber geschnitten und ab Werk gefettet. Das Design gefällt mir ausgesprochen gut, die titanfarbene Anodisierung ebenfalls:





Der grüne Schalter mag etwas kitschig wirken, ist aber aus einem nachleuchtenden Material (speichert Licht, ähnlich der Leuchtmasse einer Armbanduhr) und soll wohl helfen, den Schalter in völliger Dunkelheit zu finden.

Die SecurityIng S37 ist entgegen der Beschreibung bereits mit einer XM-L2 Cree LED ausgestattet und erreicht tatsächlich eine Lichtleistung von ANSI 785 Lumen. Leider keine Selbstverständlichkeit, denn viele Anbieter günstiger Taschenlampen bewerben ihre Produkte mit sogenannten China- oder auch Fantasie-Lumen.



Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, ein zwar kühles, aber nicht farbstichiges Weiß. Die Leuchtcharakteristik entspricht einem typischen Allrounder. Sie ist gleichermaßen für das Umfeld als auch die Ferne ausgelegt und eignet sich gut als Haushalts- oder auch Gassi-Geh-Lampe.







Das Userinterface ist simpel. Über den rückseitigen Schalter wird die Lampe durch komplettes Durchdrücken des Schalters ein und ausgeschaltet. Durch leichtes Drücken des Schalters, wechselt man durch die verschiedenen Leuchtmodi wie folgt: High – Mid – Strobe. Anstelle einer praktischen Memoryfunktion, die die zuletzt gewählte Leuchtstufe speichert, startet die Lampe leider immer in der nächst folgenden Leuchtstufe. Das bedeutet, wenn man zuletzt die niedrigste Leuchtstufe genutzt hat, startet die Lampe im Anschluss im Strobemodus. Das ist leider alles andere als optimal! Zumindest kann man sich darauf entsprechend einstellen und ggf. vor dem Ausschalten bewusst in den Strobemodus schalten, dann startet die Lampe später in der höchsten Stufe und man erspart sich das unangenehme Blinken.

Hier noch ein Größenvergleich zu einigen anderen bekannten Lampen:



Technische Daten:

  • LED: Cree XM-L2
  • Farbtemperatur: 7.000 Kelvin
  • Lichtleistung: 785 ANSI Lumen
  • Abmessungen: 150 x 44 mm
  • Gewicht betriebsbereit: 202 g
  • Stromversorgung: 1 x 18650 Li-Ion Akku

Fazit: Die SecurityIng S37 ist eine optisch sehr attraktive und sehr gut verarbeitete Taschenlampe und kann auch hinsichtlich Leuchtstärke, Lichtfarbe und Leuchtcharakteristik überzeugen. Das UI ist leider suboptimal. Das lästige Geblinke hätte man einfach weglassen und stattdessen zusätzlich eine sehr niedrige Leuchtstufe mit einem echten Low zur Verfügung stellen sollen. Dafür versöhnt die S37 mit einem geradezu sensationell günstigen Preis. Knapp über 18 Euro ist schon eine Kampfansage für eine im Grunde genommen fast schon edle Taschenlampe.

Ich hoffe auch diese Kurzvorstellung hat ein wenig gefallen und war für den einen oder anderen einigermaßen interessant.

Gruß
T-Freak
 
Zuletzt bearbeitet:

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Gefällt mir, gemessen am Preis, sehr gut.:thumbsup:
Das wäre vielleicht die richtige Lampe für meine aktuelle Freude am Modding.
 

prisma

Flashaholic**
7 Februar 2010
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Frankenland
Danke für's Review.

Schade eigentlich, wegen dem UI wäre es für mich auch leider nur ein weiterer C8-Moddinghost.
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hatte auch mal eine Lampe mit so einem UI. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Mir fällt kein Grund ein, wieso man so etwas absichtlich machen sollte. Somit fällt mir nur Unvermögen ein.

Schade eigentlich, wenn der Rest stimmt. Aber im Grunde könnte man das Material / die Ressourcen sinnvoller einsetzen...
 

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Mir fällt kein Grund ein, wieso man so etwas absichtlich machen sollte. Somit fällt mir nur Unvermögen ein.

Wie Recht du doch hast! Die Lampe ist eigentlich richtig Klasse. Hatte sie gestern Nacht mal etwas ausführlicher getestet. Besonders haben mich ihre Fähigkeiten als kleiner Thrower fasziniert, sie schien mir sogar ein klein wenig weiter zu leuchten als die Nitecore SRT7.

Für Modder ist alles sehr leicht zugänglich, wie man im zerlegten Zustand sehen kann:



Und auch hier kann man sehen, wie tiptop die Lampe verarbeitet ist. Das UI ist und bleibt suboptimal - aber ich mag das Ding trotzdem.

Gruß
T-Freak
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Was juckt der komische Treiber, ein anderer ist in ein paar Minuten reingelötet und gut ist...

...bye the way, dreh' doch die Pill mal um, dann sieht man was reinpasst;).