Kurzreview Spark SL6-740NW

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Endlich ist sie da, die erste Taschenlampe von Spark!

Gewundert habe ich mich zunächst, wie klein das Lampi ist. Der nächste verwunderte Blick galt dem Endkappenschalter, der nach dem Einlegen eines AW-18650-Akkus nicht funktionierte. Des Rätsels Lösung fand sich in der Länge der Akkus. Warum auch immer – marginal längere Akkus mag das Testmodell nicht. Rund 50 Prozent aller AWs funktionierten, bei den anderen 50 Prozent ging nur der Schalter am Lampenkopf.

Ein AW 18650-Akku mit 2.600mAh diente denn auch zum Laufzeittest. Etwa 40 Minuten lang lieferte die Lampe kontinuierlich helles Licht und begann dann, zu blinken, als Zeichen für einen nötigen Akkuwechsel. Die Leerlaufspannung des Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt rund 3,6 Volt – akkuschonender geht’s kaum.
Während des Tests lief ein Ventilator zur Kühlung mit, was auch dringend notwendig war, denn die Lampe wird bereits nach wenigen Sekunden ordentlich warm. Nicht umsonst schaltet sie nach fünf Minuten in den nächst dunkleren Modus.

Die warme Lichtfarbe empfinde ich als sehr angenehm; dabei ist die Lampe nicht ganz so hell wie die Version in Cool White. Äußerst praktisch ist die Diffuserlinse, die im Lieferumfang enthalten ist. Sie wird durch Abschrauben des Bezelrings statt der Originallinse eingesetzt. Das Ergebnis ist ein Zebralight-ähnliches Licht in ganz, ganz hell.
Doch auch mit der regulären Linse ist die SL6 ein reinrassiger Fluter. Mir persönlich ist zumindest keine Lampe mit Single-XM-L-LED bekannt, die das Licht so gleichmäßig streut. Für größere Reichweiten ist die Lampe nicht geeignet, aber das ist auch nicht ihre Intention.

Die SL6 verfügt über insgesamt fünf Modi, die von Spark wie folgt angegeben sind: Low: 18 Lumen für 36 Stunden; Medium 1: 60 Lumen für 10 Stunden; Medium 2: 200 Lumen für 3,5 Stunden; High: 460 Lumen für 1,4 Stunden; Super: 740 Lumen für 0,7 Stunden. Weiterhin verfügt die Lampe über eine Memory-Funktion und startet in dem Modus, der beim letzten Ausschalten aktiviert war. Einzige Ausnahme: Schaltet man die Lampe im hellsten Modus (Super-mode) aus, startet sie beim nächsten Einschalten auf High. Durch Gedrückt-Halten des Schalters rampt die Lampe durch die Modi. Ein Doppelklick schaltet in den hellsten Modus. Der Doppelklick ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Klickt man zu schnell oder zu langsam, geht die Lampe aus. Hier ist die richtige Klick-Geschwindigkeit entscheidend, die man mit ein wenig Übung jedoch schnell heraus hat. Bei ausgeschalteter Lampe kann die Lampe durch Wiedereinschalten im zuletzt aktivierten Modus angeschaltet werden oder durch einen Doppelklick direkt im hellsten Modus.

Sehr schön finde ich, dass man auf jegliches Geblinke verzichtet hat. Auch die Möglichkeit, die Lampe durch zwei identisch belegte Schalter bedienen zu können, ist ein nettes Feature.

Die Gesamtverarbeitung ist hochwertig, hier knüpft Spark nahtlos an die Stirnlampen an. 115 Euro sind zwar kein Pappenstiel, aber wer die Lampe einmal gesehen hat, wird das nicht als überteuert empfinden.

Mit einem Gesamtgewicht von gerade mal 122 Gramm und einer Länge von 125 Millimetern passt die Lampe in jede Jackentasche und sogar in die meisten Hosentaschen. Ich mag den kleinen Scheißer jedenfalls (liest man das etwa heraus?)

Einen ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.

Gruß
Walter
 

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Bar Centrale

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14 Dezember 2010
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Oberbayern
Danke für das Review hier und auch das ausführliche auf deiner Seite!

Die warme Lichtfarbe empfinde ich als sehr angenehm; dabei ist die Lampe nicht ganz so hell wie die Version in Cool White.


Du hast aber nicht zufällig zum Vergleich auch die Cool-White Version zum Testen gehabt, sondern beziehst dich in der Aussage zur Helligkeit auf die Herstellerangabe nehme ich an?

Ich bin ja echt am Überlegen, ob ich nicht doch noch wechseln soll, die Farbwiedergabe und das Licht der NW-Version ist ja viel angenehmer.


Gruß Johannes
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
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Du hast aber nicht zufällig zum Vergleich auch die Cool-White Version zum Testen gehabt, sondern beziehst dich in der Aussage zur Helligkeit auf die Herstellerangabe nehme ich an?Gruß Johannes

Okay, erwischt...Ich beziehe mich auf die Vergleichsbeamshots der 800CW hier im Forum, die Herstellerangaben und den direkten Vergleich der ST6-360CW und der 500NW, bei dem die 360CW heller wirkt. Und auf die Erfahrung, die gezeigt hat, dass eine NW-LED fürs Auge immer dunkler wirkt als eine CW.

Gruß
Walter
 

Bar Centrale

Moderator
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14 Dezember 2010
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...und den direkten Vergleich der ST6-360CW und der 500NW, bei dem die 360CW heller wirkt. Und auf die Erfahrung, die gezeigt hat, dass eine NW-LED fürs Auge immer dunkler wirkt als eine CW.

Gruß
Walter

Es wirken sogar die 360 Lumen der Stirnlampe heller als 460 NW?

Allerdings ist die Farbe halt auch viel angenehmer. Ich hätte nicht den Fehler machen dürfen und zur Spark SL6-800CW gleichzeitig eine Zebralight SC30w mit neutralweißer Led bestellen dürfen, jetzt gefällt mir plötzlich neutralweiß richtig gut!!


Gruß Johannes
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Moin Walter,

der Laufzeittest auf deiner Testseite ist das, worauf ich noch gewartet habe.:thumbsup:
Jetzt machst du mir das Nichtkaufen noch schwerer:eek::D:)

Gruß
Klaus
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
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Es wirken sogar die 360 Lumen der Stirnlampe heller als 460 NW?
Gruß Johannes

Davon konnte ich mich beim Talatreffen vor zwei Wochen in Hagen selbst überzeugen. Aber man darf nicht vergessen: Mit soviel Licht läuft man ohnehin nicht dauernd durch die Gegend. Und ob ich jetzt 500 oder 700 Lumen habe, spielt in der Praxis kaum eine Rolle. Eher schon die Lichtfarbe oder die Leuchtcharakteristik.

Gruß
Walter
 

Lumenhunter

Genialer TLF-Header-Designer
12 Januar 2011
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Dann liegt es also doch an der Akku-Länge. Ich habe das gleiche Problem, dass der hintere Schalter nicht mit allen Akkus funktioniert. Was Akkus angeht, ist die Lampe schon eine rechte Diva. AW und Redilast habe ich (noch) keine. Von den Akkus, die ich habe, passen die neuen Trustfire mit 3000 mAh am besten in die Lampe. Damit funktioniert auch der Turbomodus. Wenigstens so lange der Akku noch einigermassen voll ist. Mit ca. 3,9 Volt lässt sich dann die Lampe nur noch teileweise zum Turbomodus überzeugen.
Ich habe zwar die SL6-800CW, aber da wird wohl kein grosser Unterschied sein.