KSQ nicht konstant?

15 August 2011
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Hallo zusammen,

ich benutze bei meinem aktuellen Projekt einen 2,8A-Treiber von pcb, eine Cree-Xm-l sowie 8x Eneloop-Akkus.

Nach ca. 25 Minuten sinkt die Lichtstärke der LED stark, so als ob die nur noch mit einem Bruchteil von 2,8A betrieben würde. Beim ausmessen der Akkus nach der Benutzung waren zeigten zwei Akkus nur noch 0,1V an, währen die anderen noch 1,2V anzeigten.

Wo ist das Problem?
Nach meinem Verständiss sollte der LED-Strom konstant gehalten werden bei sinkender Versorgungsspannung und wenn die nicht mehr ausreicht bleibt die LED. Bei mir wird die LED mit der Zeit dunkler, was ich ja eigentlich durch die KSq verhindern wollte.

Danke im Voraus
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Die Akkus mit 0.1V kannst du getrost entsorgen, die sind hin. Ein NiMh Akku sollte nicht unter 0.9V entladen werden. Waren wirklich alle 8 Akkus voll? Wenn die zwei beim Einlegen schon leer waren ist es klar das die Lampe nicht lange läuft. Der Innenwiderstand der zwei leeren Zellen begrenzt den Gesamtstrom der Reihenschaltung und die Lampe wird dunkler.

Bei mehr zelligen Lampen sollte man immer auf den Ladezustand der Akkus achten.

Gruß Matthias
 
  • Danke
Reaktionen: Xandre
15 August 2011
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Danke für die schnelle Antwort, werde das nächste Mal mehr auf die Ladezustände achten.

Habe heute einen Testlauf mit einem frischen Satz Batterien gemacht.
Gleiches Bild hier: Zunächst sehr hell, jedoch nimmt mit der Zeit die Helligkeit ab.

Liegt ein Problem an der KSQ vor? Die sollte doch eigentlich die Helligkeit konstant halten?
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Welche KSQ hast du den verbaut? Bei PCB gibt es ja mehr als einen.


Gruß Matthias
 
15 August 2011
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Erstmal danke Matthias für deine Hilfe.

Verwendet wird die Micro 2800.


Ist es Möglich das die Akkus einfach nicht der Belastung standhalten und deren Spannung zusammenbricht?
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Klingt schon mal gut. Hätte es sich um einen Lineartreiber gehandelt, wäre der Fehler klar gewesen.
8xEneloop ~ 9,6V damit sollte der Micro eigentlich zufrieden sein. Die Eneloops sollten etwa mit 1A belastet werden was allerdings auch im grünen Bereich liegt. Bei Batterien bin ich mir nicht sicher in wie weit die zusammenbrechen, aber vom Innenwiderstand sind Batterien den Akkus weit unterlegen.
Probieres doch mal mit 8 vollen Eneloops.
Ich hatte noch an ein thermische Problem gedacht. Das der Treiber zu heiß wird und sich zum Selbstschutz runter regelt, aber 25 min ist dafür eigentlich zu lange das müsste schon nach ein paar Minuten passieren.

Nur um es auszuschließen, was passiert wenn du die Lampe anschaltest bis sie sichtbar dunkler wird, dann ausschaltest. Abkühlen lässt und sie dann wieder anschaltest? Wenn sie dann nach < 1min wieder so dunkel ist, kriegst du halt nicht mehr aus den Batterien raus.

Akkus sind für hochstrom Anwendungen deutlich besser geeignet als Batterien(zu mindestens normale Alkali, wenn Power gebraucht wird dann Lithium Batterien aber die sind teuer).

Eine KSQ ist auch kein Hexenwerk, wenn die Akkus/Batterien leer werden kann der Strom nicht unbegrenzt konstant gehalten werden, irgendwann ist einfach Schluss.

Gruß Matthias
 
15 August 2011
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Hallo Matthias,

habe gestern noch mal einen Versuch mit einem frisch geladenen neuer Satz Eneloop gemacht:

Wie geplant hat die Lampe zunächst ca 1h mit gleichbleibender (alle paar Minuten mit der Kamera ein Bild gemacht) Helligkeit geleuchtet.

Da es sich um eine Tauchlampe handelt habe ich den Versuch in einem Wasserbad gemacht. An Land wird der Kopf nach ein ca 15 Minuten warm, im Wasser kein Problem mit der Wärmeabfuhr.

Nach der einen Stunde brach die Helligkeit rapide ein.

Beim Öffnen des Batteriefachs bemerkte ich einen leichten Überdruck, weshalb ich folgende Vermutung habe:

Die Akkus haben sich wie erwartet entladen, jedoch waren ein oder mehrere Zellen schneller entladen und wurden dann durch die anderen mit falscher Polarität aufgeladen, weshalb diese ausgasen.

Nun die Frage: Wie kann ich das verhindern. Ist das dunkler werden der Lampe Zeichen genug das eine Zelle leer ist oder kann dies schon vorher der Fall sein. Gibt es eine Möglichkeit dieses Verhalten zu unterbinden?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Also 8 Eneloops sind in Reihe geschaltet sind ca. 9,6V, die Eneloops haben 2000mAh, macht grob geschätzt 19Wh.
Es wire ein Cree XM-L mit 2,8A getrieben, ca. 3,3V, das macht 9,2W. Treiberwirkungsgrad 90% angenommen, sollten die Akkus ca. 1:45h reichen.

Wenn nach 1h die Helligkeit schon einbricht, dann waren entweder nicht alle Akkus geladen oder der Treiber zieht mehr Strom als er sollte. Kannst du LED- oder Akkustrom messen?

Der Treiber funktioniert bis 5V, also 0,63V pro Zelle. Damit wird man erst dann bemerken, dass eine Zelle leer ist, wenn es bereits zu spät ist, d.h. 1 oder 2 Zellen tiefentladen oder gar umgepolt wurden.
Hier hilft nur, Zellen mit möglichst identischer Kapazität zu verwenden, und sicherzustellen, dass alle Zellen zu Beginn immer voll geladen sind. Nur ist letzteres bei NiMH nicht ohne weiteres festzustellen. Da muss man sich auf sein Ladegerät verlassen.