Also ich finde die Lampe ja voll nett.
Vor allem kann man auf den Bildern gut sehen, wie weit doch 1000 Meter sind...
Nee im Ernst bestenfalls zahlt nur nur ein kleines Lehrgeld, schlimmstenfalls ist das Ding sogar gefährlich.
Was Fahrradlichter angeht, muss man sich erstmal fragen, WAS genau willst du erfüllen?
Willst du ein vorschriftsmäßiges Fahrrad?
Dann gehört nicht nur eine Lampe mit Ladezustandsanzeige sondern auch Reflektoren usw dazu.
Die Lampe muss STVO zugelassen sein, und muss so eingestellt und ausgerichtet werden, dass die "nicht blendet" (in Anführungsstriche weil natürlich auch diese Lampen blenden, bzw die Blendfreiheit nicht über die Ausrichtung des Kegels erreichen).
Das gültige Gesetz hapert aber an vielen Stellen, ist technisch weiterhin im letzten Jahrtausend und selbst das BMVIT hat Empfehlungen zur Auslegung gegeben, die aber wiederum mehr Einzelmeinung als darauf berufbares Recht darstellen.
Und ganz toll ist, die einzige Aussage dazu, weiviel Licht raus kommen soll: 10 Lux bei 10 Meter vor dem Rad. Was 1000 Lux in 1 m Abstand entspricht (um damit mal den Vergleich zu anderen Lampen zu ermöglichen).
Wie groß aber der eigentliche Punkt ist der diese 10 Lux hat, ist dem Lampenhersteller überlassen.
Wieviel um das Rad herum zusätzlich ausgeleuchtet wird, darf sich jeder aussuchen. Und 10 Lux sind lediglich das gesollte Minimum, niemand verbietet mehr zu haben.
Da der Luxwert keine wirkliche Aussagekraft hat (wie alle Dinge die man versucht mit einem einzelnem Wert zu bewerten) kann man auch nicht wirklich vergleichen welche Lampe heller ist.
Im Grunde sieht es so aus.
Für 20-50 Euro bekommt man Einsteigerlampen/Lampensets die STVO zugelassen und als einzige Fahrradbeleuchtung erlaubt sind.
Allen zusammen ist gemein, dass die mehr ein "gesehen werden" sicherstellen, als dem Radfahrer erlauben in der Dunkelheit sicher seinen Weg zu erkennen.
Dann gibts Lampen im Bereich 80-150 Euro
die geben durchaus gutes Lichtbild, hapern aber bisl an der Reichweite, wenn man bisl mehr als Schrittgeschwindigkeit fahren will (nicht wörlich nehmen, bis 15 km/h reichen die aus, aber über 25 km/h oder völlig dunkle Waldwege sind damit gefährlich.
Allerdings, für das Geld bekommt man bereits Taschenlampen die flexibler sind und deutlich heller leuchten können.
Und dann gibts noch die richtig guten Lampen. Werfen wir mal Lupine in die Runde. Gutes Lichtbild und reichlich Hell, gut geregelt usw.
Für alle nicht Zahnärzte allerdings vieleicht mit 300 - 600 Euro etwas happig. Ich persönlich würde sowas nur an ein Rad bauen, das auch wenigstens 3000 Euro+ kostet...
Ich persönlich halte es so:
Wo gesehen werden ausreicht, dafür ist die normale Radbeleuchtung oder ein STVO zugelassenes Akku dingens völlig ausreichend und wenn der Gesetzgeber das so haben will, kommts ans Rad. Darf dann auch ein konstengünstiges sein.
In der Stadt wo Straßenlaternen die Straße ausleuchten sehe ich genug zum Radfahren, ich will nicht nicht überfahren werden.
Da der Gesetzgeber mir aber nur Mindestvorschriften und keine Obergrenze macht, kommt für die Feld Wald und Wiesenwege oder die "hier brauchen wir keine Radwegbeleuchtungs-Abschnitte eine Lampe mit ordentlich Licht ans Rad.
Da ich aber auch nicht permanent mit Licht fahre, ist mir da eine flexible Lampe die auch andere Bereiche abdeckt lieber. Natürlich sind diese Lampen potentiell blendender als die 30 Euro STVO Sets, aber wie soll ein Teelicht auch blenden?
Entscheidend für mich ist der bewusste Umgang.
Mit den ersten Halogenlampen an Autos wurde auch gesagt das die gefährlich sind..
Und im Auto blendet man auch ab wenn einem andere entgegen kommen, weil man weiß wie mies es ist wenn einem jemand in die Auge leuchtet.
Andererseits schon das normale Autolicht ist so hell, das es dem Radfahrer regelmäßig die Augen verblitzt, wenn die Pupille auf STVO Teelicht eingestellt ist.
Ich finde eine Taschenlampe trägt zur Sicherheit des Radfahrers bei es obliegt ihm die Lampe auf seinen Weg auszurichten und die Leuchtstufe immer anzupassen (zB an ner Ampel runterschalten, um Abbieger nicht direkt einen zu verpassen wenn sich das Rad kreuzen).
Oh jetzt ist das aber viel Text geworden...
Wenns man nun eine Taschenlampe sucht die man auch am Rad montieren kann, kommt man bei Universalhalterungen raus (einfach Taschenlampe Fahraddhalterung oder Flashlight Bikemount suchen).
Gibts viele verschiedene, muss jeder selber wissen was er da wo bestellt.
ich hab den hier
Twofish Flashlight Holder Universal Taschenlampen-Halterung / Fahrradhalter: Amazon.de: Beleuchtung
(ist grad sogar günstig - es gibt aber auch welche für unter 1 Euro...)
Und dann brauchts ne meist als tactical bezeichnete Lampe um Bereich 20 - 30 mm Durchmesser.
Da gibts nun sehr sehr viele, mit unterschiedlichsten Batteriekonzepten, unterschiedlichem Nutzen bei der weiteren Verwendung. Unterschiedlichen Bedienkonzepten und natürlich einer breiten Preispalette (20 - 200 Euro).
Vieleicht solltest du dann den Fragekatalog ausfüllen.
Bei mir kommt eine Thrunite TN 12 2014 zum Einsatz. Die mittlere Leuchtstufe reicht meist völlig aus (ca 300 Lumen, ein Akku hält 5 h)
Kosten 40 Euro für die Lampe, 10 für den Halter, 5-15 für den Akku und 5-15 fürs Ladegerät.
Bei mir warens ca. 80 Euro (mit zwei Akkus) war bei mir aber auch Sekundär Fahrradlicht und primär als Tagesrucksack EDC die auch beruflich zum Einsatz kommt. Von daher flexibler als ne 80 Euro Radlampe.
Ach ja von Helmlampen halte ich wenig.
Ich selbst hab schonmal nen Stutz hingelegt und mein Kopf war heil, der Helm kaputt. Seither bin ich von Helmen überzeugt (naja gebranntes Kind..).
Für mich gehören aber daher kein Dinge an den Helm, die seine Geometrie ändern oder sogar noch als Dorn in den Helm eindringen kann.