Hurrikan Irma

voyager1

Flashaholic*
27 November 2016
438
228
43
Der 2. braut sich dahinter schon Zusammen und davor im Golf auch einer.Die vereinigen sich dann zu einer Superzelle und vernichten den Großteil des Reiches von Donald dem egoistischen Klimawandelleugner......
 
  • Danke
Reaktionen: Aladin und Rafunzel

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Aktuelle extreme Klimaereignisse werden immer wieder mit der Klimaerwärmung (die laut dem Bericht des Weltklimarats in den letzten 10 Jahren geruht hat) in Verbindung gebracht.
War die Klimaerwärmung auch an dem Ausbleiben von Hurrikans in den vergangenen Jahren verantwortlich?
Extreme Wettergeschehen, gab es schon immer, und wird es auch immer geben.
Wenn der Mensch so blöd ist, direkt am Meer zu siedeln, tut er mir leid.
Das soll natürlich nicht heißen, dass mir die betroffenen Menschen nicht leid tun.

Gruss
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:

voyager1

Flashaholic*
27 November 2016
438
228
43
Wenn die Kraft der Hurikans durch die Wärmeenergie des Wassers gespeist wird hat also die Erderwärmung mit der einhergehenden Erwärmung der Ozeane keinen Einfluss auf die Kraft der Stürme:Interessanter Ansatz!
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Die Häufigkeit der Stürme soll durch die (globale) Erwärmung der Meere nicht ansteigen. Dies liegt offenbar daran, dass stärkere Scherwinde die Entstehung der Hurricans behindert. Aber wenn einer entsteht, wird er durch die erhöhten Wassertemperaturen ungemein heftiger.

Ich finde es immer ein Stück weit putzig, wenn Leute die Klimaveränderung mit dem Argument "Klimaänderungen gab es ja schon immer" in Abrede stellen. Schon richtig, die gab es. Abgesehen von Ursachen wie Meteoriteneinschlägen haben die aber immer 20.000-100.000 Jahre gedauert und nicht 100-200, wie derzeit zu beobachten.
 
  • Danke
Reaktionen: steidlmick

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
@Flummi

Hast Du schon mal etwas von der kleinen Eiszeit gehört ?

https://www.google.es/amp/s/amp.wel...wandel-hat-Europa-schon-einmal-zerstoert.html

War die auch vom Menschen gemacht?

@vojager1
Dass hohe Wassertemperaturen mit der Heftigkeit von Hurricans in Zusammenhangs stehen, ist wohl unbestritten.
Aber warum gab es dann in den letzten Jahren relativ wenige starke Hurricans?
Da war wohl die Wassertemperatur nicht so hoch.

Kurzfristige Wetterextreme mit der langfristigen Klimaveränderung in Zusammenhang zu bringen, ist die gängige Vorgehehensweise, um uns dauernd an die Klimaerwärmung zu erinnern.
Das nenne ich Gehirnwäsche durch die Mainstream Medien. Wenn man etwas dauernd hört, muss man ja daran glauben.
Das sich die letzten 10-15 Jahre die Globale mittlere Temperatur nicht weiter erhöht hat, wird aber fast nie berichtet.

Die schwankende Sonnenaktivität (wärend der kleinen Eiszeit gab es sehr wenige Sonnenfecken) hat einen viel stärkeren Einfluss, als bisher von den Wissenschaftlern zugegeben.
Dass der Mensch das Klima verändert ist wohl unbestritten. Die Frage ist nur, für wieviel % Klimaerwärmung ist er verantwortlich.
Alles nur auf die CO2 Emissionen zu schieben finde ich unseriös. Wasserdampf in der Atmosphäre ist für die Temperatur auf der Erde in einem viel stärkeren Maß verantwortlich.
Da müsste man den Flugverkehr, der übrigens ebenfalls große CO2 Mengen, neben Wasserdampf direkt und konzentriert in die oberen Luftschichten abgibt, viel stärker verantwortlich machen. Damit kann man den Bürger aber nicht abzocken.

Gruss
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: urausb und Hardware

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
@Flummi
Hast Du schon mal etwas von der kleinen Eiszeit gehört ?

Ja, habe ich. Forscher sind sich inzwischen weitgehend einig, dass ein Vulkanausbruch in Afrika/Arabien Ursache war.

@Flummi
Kurzfristige Wetterextreme mit der langfristigen Klimaveränderung in Zusammenhang zu bringen, ist die gängige Vorgehehensweise, um uns dauernd an die Klimaerwärmung zu erinnern.

Nein, es ist die Häufung dieser Wetterextreme in den letzten 50 Jahren, die die Wissenschaftler (und Medien) aufschrecken lässt.

In unseren Breiten führt die Klimaerwärmung (was auch immer ihre Ursache ist) übrigens nicht dazu, dass wir Palmen im Garten pflanzen können, sondern dass wir weder richtigen Sommer noch richtigen Winter bekommen. Durchgehend Aprilwetter.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.876
3.603
113
Am Rhein
Klima ist so komplex und die Vorhersage so schwierig, daß selbst große Anstrengungen in Computerpower und Meßststionen kaum weiterhelfen. Insofern wird es wohl erst mal ein Ideenstreit der Fachleute bleiben.

Dieser Aufsatz aus der Uni Erlangen ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben. Wer nicht soviel lesen mag, das Fazit am Ende ist ganz interessant.

http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/klima1.htm
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Ja, habe ich. Forscher sind sich inzwischen weitgehend einig, dass ein Vulkanausbruch in Afrika/Arabien Ursache war.

Es kommt immer darauf an, von welchen Forschern man spricht. Es gibt auch Forscher die das nicht so sehen.
Die hohe Sonnenaktivität in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts viel wieder genau mit der steigenden globalen Temperatur zusammen. Danach sank die Sonnenaktivität, und die globale Temperatur stieg die letzten 10-15 Jahre nicht mehr an. Dies kann man selbst, ohne die für mich fragwürdigen Aussagen (von wem ? bezahlte Wissenschaftlern), selbst recherchieren. Genauso wie der Zusammenhang Sonnenaktivität niedrige Temperaturen im 14/18 Jahrhundert.
Dass vulkanische Aktivitäten das Klima ebenfalls beeinflussen, ist unbestritten.
Klimawissenschaftler stellen immer wieder mehr als fragwürdige Prognosen über die Temperaturentwicklung in den nächsten 50-80 Jahren auf. Dies ist für mich genauso seriös, wie der Blick eines Wahrsagers in eine Kristallkugel.

Klima ist so komplex und die Vorhersage so schwierig, daß selbst große Anstrengungen in Computerpower und Meßststionen kaum weiterhelfen. Insofern wird es wohl erst mal ein Ideenstreit der Fachleute bleiben.
Dieser Aufsatz aus der Uni Erlangen ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben. Wer nicht soviel lesen mag, das Fazit am Ende ist ganz interessant.

http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/klima1.htm

Hallo @Nuss
Ein toller Artikel, sehr ausfürlich. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, und beendet eigentlich unsere Diskussion.

Gruss
Uwe
 

Hardware

Flashaholic**
6 Mai 2015
1.922
1.900
113
Thüringen

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
So kann man Kurven interpretieren.
Einmal einen linearen Durchschnittswert :thumbdown: .
Einmal einen logarithmischen Durchschnittswert :thumbup: .
Wenn ich nur die letzten 15 Jahre betrachte, ist innerhalb dieses Zeitraums die Temperatur nicht gestiegen.
Der Temperaturanstieg war davor!!!!!

Spielchen mit Tabellen und Grafiken. Dann könnte ich ein paar schöne Beispiele bringen.

Übrigens waren die letzten Jahre, Jahre mit einem schwachen Sonnenflecken Maximum. Erklärt das die Temperaturerwärmung 2016???
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Hardware

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
@Riesbachtaler Urgestein

Wenn Du Dich für das Wetter interessierst, ist für eine langfristige Wettervorhersage in Europa, insbesondere im Winter, die sogenannte NAO Nordatlantische Oszillation mit verantwortlich.

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Nordatlantische_Oszillation

NAO Index:
http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/pna/nao_index.html

NAO Vorhersage:
http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/pna/nao_index_mrf.shtml

Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gruß
Uwe
 

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
Klima ist so komplex und die Vorhersage so schwierig, daß selbst große Anstrengungen in Computerpower und Meßststionen kaum weiterhelfen. Insofern wird es wohl erst mal ein Ideenstreit der Fachleute bleiben.
Dieser Aufsatz aus der Uni Erlangen ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben. Wer nicht soviel lesen mag, das Fazit am Ende ist ganz interessant.

http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/klima1.htm

Lieber Knut @Nuss,

Herr Dr. Alfons Baier, der den von Dir verlinkten Artikel verfasst hat, forscht an der Universität Erlangen auf dem Gebiet der Karsthydrogeologie, befasst sich also mit Wasser in Karstsystemen, der besonderen Hydrologie in Karstlandschaften, in denen es trotz an sich positiver Wasserbilanz nicht zur Entstehung von Fliessgewässern kommt.

Insoweit scheint mir Dein Hinweis, der Beitrag stamme "aus der Uni Erlangen" zwar zutreffend, aber etwa so bedeutsam, als wenn Du geschrieben hättest, er stamme aus Erlangen, denn Herr Dr. Baier spricht darin auch nicht für die Uni Erlangen (von der er nebenbei bemerkt bislang auch keinen Ruf erhalten hat), sondern für sich, aus seiner karsthydrogeologischen Sicht.

Und was an dieser qualifiziert den Karsthydrologen zum Klimatologen?

Die Klimatologie ist doch eine interdisziplinäre Wissenschaft der Fachgebiete Meteorologie, Geologie, Ozeanographie und Physik, die Karsthydrologie hingegen (nur) eine Disziplin der Hydrologie.

In Science, einem m.W. wirklichen Fachmagazin las ich, dass die 1.000 führenden Klimatologen der Welt sich einig seien darin, dass die Menschheit sich inmitten einer von ihr mitverursachten Klimakatastrophe befinde, infolge derer sich in den nächsten 50 Jahren das Leben auf Erden rasant verändern werde, und drastische, sofort wirksame Schritte erforderlich seien, dieses auch nur noch
abzumildern.
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie sich nicht irren, bezifferten sie mit 99,9 %.

Grüsse - Lux :thumbdown:
 
Zuletzt bearbeitet:

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.876
3.603
113
Am Rhein
denn Herr Dr. Alfons spricht darin auch nicht für die Uni Erlangen, sondern für sich,
Moin Michael,
das steht da auch, das ist seine Homepage.
Die Klimatologie ist doch eine interdisziplinäre Wissenschaft
Genau. Schreibt er ja auch und trägt von verschiedenen Wissenschaften Erkenntnisse zusammen.

Ich trau mir nicht zu das zu bewerten. Ich schrieb ja auch
Insofern wird es wohl erst mal ein Ideenstreit der Fachleute bleiben.

Gruß
Knut
 
  • Danke
Reaktionen: Hardware und Uwe-D

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Als promovierter Naturwissenschaftler habe ich mir den "Fachartikel" von diesem Typen aus Erlangen aufmerksam durchgelesen.
Nach meiner fachlichen Beurteilung fehlt es diesem Machwerk erheblich an wissenschaftlicher Tiefe. Sehr schade...

Aber wir werden die Fragestellung hier sicher nicht mit neuen Erkenntnissen diskutieren können.
Ich drücke den Bewohnern in der betroffenen Region die Daumen, dass es nicht so schlimm wie erwartet wird!
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
@Lux Transfer

Den Beruf Klimaforscher gibt es eigentlich überhaupt nicht.

Das IPCC wurde 1988 gegründet,
Hauptaufgabe des Ausschusses ist es, die naturwissenschaftlichen Grundlagen und den weltweiten Forschungsstand über die Auswirkungen des Klimawandels. !!! 1988

Die meisten sogenannten "Klimaforscher" bekommen ihr Gehalt für die Erforschung des menschengemachten Klimawandels.

http://blog.gwup.net/2016/05/01/glo...-der-97-prozent-zustimmung-der-klimaforscher/

Glaubst Du, dass ein Klimaforscher, es sich leisten kann, etwas gegen den menschengemachten Klimawandel zu schreiben?

Das alles, ist für mich keine ergebnisoffene Wissenschaft.

Das ist genau das gleiche, als wenn ein Journalist etwas schreiben dürfte (oder eine Meinung vertritt), das sein Chef / Herausgeber etc. nicht teilt.
Das nenne ich auch keinen freien unabhängigen Journalismus.

Gruss
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
@Lux Transfer

Den Beruf Klimaforscher gibt es eigentlich überhaupt nicht.

Ihre Hauptaufgabe ( ... ) ist die Erforschung der naturwissenschaftlichen Grundlagen und den weltweiten Forschungsstand über die Auswirkungen des Klimawandels.
Die meisten sogenannten "Klimaforscher" bekommen ihr Gehalt für die Erforschung des menschengemachten Klimawandels.

http://blog.gwup.net/2016/05/01/glo...-der-97-prozent-zustimmung-der-klimaforscher/

Glaubst Du, dass ein Klimaforscher, es sich leisten kann, etwas gegen den menschengemachten Klimawandel zu schreiben?

Gruss Uwe

Hallo Uwe, das sieht Wikipedia aber irgendwie ganz anders:

De.m.Wikipedia.org.Klimatologie, wonach sie die Gesetzmässigkeiten des Klimas, also des durchschnittlichen Zustandes der Athmosphäre an einem Ort sowie der darin wirkenden Prozesse erforsche.
Die Klimawissenschaft bediene sich dazu vornehmlich statistischer Methoden.

Grüsse - Lux :)
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
@Lux Transfer

Den Beruf Klimaforscher gibt es eigentlich überhaupt nicht.

Das IPCC wurde 1988 gegründet,
Hauptaufgabe des Ausschusses ist es, die naturwissenschaftlichen Grundlagen und den weltweiten Forschungsstand über die Auswirkungen des Klimawandels. !!! 1988

Die meisten sogenannten "Klimaforscher" bekommen ihr Gehalt für die Erforschung des menschengemachten Klimawandels.

http://blog.gwup.net/2016/05/01/glo...-der-97-prozent-zustimmung-der-klimaforscher/

Glaubst Du, dass ein Klimaforscher, es sich leisten kann, etwas gegen den menschengemachten Klimawandel zu schreiben?

Das alles, ist für mich keine ergebnisoffene Wissenschaft.

Das ist genau das gleiche, als wenn ein Journalist etwas schreiben dürfte (oder eine Meinung vertritt), das sein Chef / Herausgeber etc. nicht teilt.
Das nenne ich auch keinen freien unabhängigen Journalismus.

Gruss
Uwe

Ich habe mir nun den von Dir verlinkten Beitrag komplett durchgelesen und kann weder eine Stelle finden, die Deine Thesen stützt noch überhaupt einen engeren Bezug zu Deinen Thesen erkennen ?(.

Kannst Du irgendwie belegen, dass "die meisten Klimaforscher ihr Gehalt..."?

Das kann ich mir nämlich nur schwer vorstellen. Klimaforscher befassen sich allgemein mit Klima. Darunter beobachten einige den Wandel. Darunter werden einige Ursachen suchen und ggf. beim Menschen finden.

Wäre interessant, wenn du ein Institut nennen könntest, das sich speziell mit "dem menschgemachten Klimawandel" befasst und dies in seiner Namensgebung aufgreift. Ich glaube kaum, dass sowas seriös machbar wäre.

Ich glaube vielmehr, dass eine Vielzahl Forscher, die sich mit dem Klima befassen, zu alarmierenden Ergebnissen gekommen sind und diese nun nicht mehr im Elfenbeinturm verstauben lassen wollen.
 

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
@Uwe-D: Aber kann in dieser Frage denn massgeblich sein, wovon wir "wenig halten"?
Hätten wir dann keine menschengemachte Klimakatastrophe, wenn wir mehrheitlich mehr von blog.gwup.net und den Nachdenkseiten "hielten" als von Wikipedia oder Science?

Und können wir uns diesbezüglich einen Irrtum in unserer Haltung erlauben?

Grüsse - Lux :freu:
 
  • Danke
Reaktionen: Flummi und steidlmick

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.876
3.603
113
Am Rhein
Zumindest ist dieser "populärwissenschaftliche" Aufsatz (Machwerk ist mir zu negativ belegt) eine interessante Betrachtung aus einer anderen Richtung. Konträr zum Mainstream im Ergebnis. Die zusammengetragen Sachverhalte anderer Wissenschaftsdisziplinen dürften dem anerkannten Stand entsprechen. Kausalitäten und Interdependenzen kann dann jeder für sich ableiten.
 
  • Danke
Reaktionen: Hardware und Uwe-D

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
( ... ) Konträr zum Mainstream im Ergebnis. ( ... )

Hmm Knut, gerade den Mainstreammedien entnehme ich wieder und wieder "schlechtes Wetter gab es schon immer" ganz so, als bestünde zwischen Wetter und Klima überhaupt ein grösserer Zusammenhang).

Und betrachte ich das konkrete Handeln (nicht das Reden) der Politik der gesamten Welt, vermag ich ein wirksamsnotwendig erforderliches gegen die Klimakatastrophe nicht zu erkennen, was sich beispielhaft schon in ihrer Verniedlichung zum Klimawandel zeigt.
 

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
Ich möchte mal leise Zweifel üben, ob Ernst-Dieter diesen Thread eröffnet hat, damit die Diskussion in so eine Richtung abgleitet.

Ein "Abgleiten" sehe ich noch nicht, eher eine Erweiterung auf Ursachenforschung, und noch hat er selbst sich darüber nicht beschwert, die Moderation hält die Füsse still, auch vermag ich den Forumsstatuten kein Sperrgebiet "Klimakatastrophe" zu entnehmen, der Zusammenhang der signifikanten Häufung von Wetterkatastrophen mit dieser erscheint mir im Lichte klimatologischer Erkenntnisse überdies mindestens diskussionswürdig evident, und vorauseilender Gehorsam sollte nicht ohne weiteres zu vorauslaufendem übersetzt werden.
 
  • Danke
Reaktionen: Hardware und Uwe-D

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Ich finde es einfach nur ziemlich schade, dass in den ersten Beiträgen noch die Sorge um die betroffenen Menschen im Vordergrund stand und jetzt geht es um "Verschwörungstheoretiker", "Klimawandel, ja oder nein", die Integrität von Wissenschaftlern und angebliche monetäre Anreize bei der Veröffentlichung von Ergebnissen der Forschung.

Das finde ich etwas traurig und das darf ich ja noch schreiben, oder?
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Es geht mir eigentlich nur um die einseitige manipulative Art der Berichterstattung.

Wie schon mehrfach geschrieben, jedes Wetterextrem wird auf die menschengemachte Klimaerwärmung geschoben.

Warum gibt es keine großen Umweltgipfel. Das UNEP Umweltprogramm der vereinten Nationen steht im Vergleich zu den regelmäßigen Klimagipfeln immer im Hintergrund.

Würden strenge Umweltstandards festgelegt, würde automatisch auch der Ausstoß vieler klimaschädlicher Gase reduziert. Zum Beispiel in der Schifffahrt.

Aber alles was der Wirtschaft schadet, wird stiefmütterlich behandelt. Auf keinen Fall die Globalisierung und das neoliberale Wirtschaftssystem einschränken. Alles muss hinter der Wirtschaft zurückstehen. In der sozialen Marktwirtschaft haben wir besser gelebt als heute. Das wird aber nur sehr selten thematisiert. Da stand der Mensch in Vordergrund, nicht die Großkonzerne.

Gruss
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
Ich finde es einfach nur ziemlich schade, dass in den ersten Beiträgen noch die Sorge um die betroffenen Menschen im Vordergrund stand ( ... )
Das finde ich etwas traurig und das darf ich ja noch schreiben, oder?

Das schöne @steidlmick ist, dass Du (ausser auf einem bekannt verminten Gebiet) schreiben darfst was Du willst, denn Du befindest Dich in einem bemerkenswert liberalen Forum.

Doch nachdem bereits die Spitzenpolitiker der ganzen Welt (wie nach jeder dieser Wetter- und anderen Katastrophen) reflexartig ihr Mitgefühl/Bedauern/Entsetzen ausgedrückt haben, dieses hier auch gespiegelt worden ist, kann mehr als im Forum noch eine Schweigeminute anzuregen und eine Kondolenzliste zu eröffnen, doch nicht erfolgen, oder?
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Und betrachte ich das konkrete Handeln (nicht das Reden) der Politik der gesamten Welt, vermag ich ein wirksamsnotwendig erforderliches gegen die Klimakatastrophe nicht zu erkennen ...

+1
Die Menschheit wird sich nicht einigen. Und wenn doch, dann werden die notwendigen Taten nicht folgen, noch nicht einmal die verabredeten Taten.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, was man ausreichendes tun könnte, es scheitert schon an der Bevölkerungsexplosion.

Gruß Jörg
 
  • Danke
Reaktionen: Lux Transfer

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Es gibt ohne Frage im Naturschutz -und damit verbunden dem Klimaschutz- noch sehr viel zu tun. Ich kann aber nicht nachvollziehen, wenn behauptet wird, dass da Politiker immer nur reden, aber nichts tun. Gerade in D nicht. Wenn behauptet wird, immer wenn die Industrie zu Schaden käme oder die "Globalisierung" eingeschränkt würde, ziehen sich die Politiker zurück, dann halte ich das für falsch. Nebenbei: der größte Gegner der Globalisierung ist gerade aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten.
Ein paar Beispiele von Entscheidungen zum Klimaschutz, die der Industrie/dem Handel nicht gefallen:
-Stopp der Atomenergie
-Umstellung auf bleifreies Lot (weltweit)
-Umweltzonen
-Recyclinggebühr für in Verkehr gebrachte Elektronikgüter
-Dosenpfand/Einwegpfand
-Die aktuelle Dieseldiskussion...
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Wenn behauptet wird, immer wenn die Industrie zu Schaden käme oder die "Globalisierung" eingeschränkt würde, ziehen sich die Politiker zurück, dann halte ich das für falsch.

Warum verbietet dann unsere Regierung z.B. nicht, dass z.B. ab 2020 nur noch Schiffe, die eine Abgasreinigungsanlage haben Deutsche Häfen anlaufen dürfen.
Warum kommt die Schifffahrt, und die Luftfahrt im Pariser Klimaschutzabkommen überhaupt nicht vor?

http://science.orf.at/m/stories/2786964/

Dabei wäre es problemlos möglich Schiffe umzurüsten. Danach würde z.B. ein t-shirt aus China nur wenige Cent mehr kosten.
Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als die ganze Pkw-Flotte der Welt.

https://www.google.es/amp/amp.n-tv.de/wirtschaft/Der-Skandal-beim-Klimaschutz-article18932511.html
 
Zuletzt bearbeitet:

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Dabei wäre es problemlos möglich Schiffe umzurüsten.
Das halte ich für Wunschdenken.

Und dennoch ist der Transport über Seeweg der günstigste und auf die transportierte Ladung (Gewicht) bezogen der umweltfreundlichste...
Aber ja, an die Schwerölverbrenner müsste man auch ran. Aber besser über Auflagen für Neubauten. Wenn halbwegs brauchbare Schiffe jetzt auf die Halde kommen, freut sich die Umwelt auch nicht.

Warum kommt die Schifffahrt, und die Luftfahrt im Pariser Klimaschutzabkommen überhaupt nicht vor?

Weil überhaupt keine konkreten Maßnahmen darin vorkommen? Weil dies nur eine Absichtserklärung ist, bestimmte Ziele wie den CO2-Ausstoß (wie auch immer) zu reduzieren?
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Aber ja, an die Schwerölverbrenner müsste man auch ran. Aber besser über Auflagen für Neubauten.

Warum nur bei Neubauten?
Das ist das gleiche wie bei den Diesel PKW's. Warum verpflichtet die Politik die PKW Hersteller nicht, die mit betrügerischen falschen Aussagen verkauften Diesel PKW's umzurüsten?
Dies würde für einen VW PKW ca. 1500-2000€ kosten.
Da soll aber wieder mit einem Skandal, zu lasten der Bürger, eine Menge Geld verdient werden.
Was sind die Politiker ?
Die gewählten Vertreter der Bürger, oder die der Konzerne?

Übrigens gibt es teilweise in der Abgasreinigung von Schiffen schon possitive Ansätze. Eine Umrüstung ist also möglich. Wie schon gesagt, damit können die Konzerne aber kein Geld verdienen.

https://m.abendblatt.de/ratgeber/wi...ma-der-grossen-Schiffe-mit-dem-Schweroel.html
 
  • Danke
Reaktionen: Lux Transfer